DE1531663A1 - Einrichtung beim Betrieb von Schiffsladeeinrichtungen mit einem zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Ladebaum in Doppelhangeraufhaengung,vorzugsweise fuer Schwergutlasten - Google Patents

Einrichtung beim Betrieb von Schiffsladeeinrichtungen mit einem zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Ladebaum in Doppelhangeraufhaengung,vorzugsweise fuer Schwergutlasten

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DE1531663A1
DE1531663A1 DE19671531663 DE1531663A DE1531663A1 DE 1531663 A1 DE1531663 A1 DE 1531663A1 DE 19671531663 DE19671531663 DE 19671531663 DE 1531663 A DE1531663 A DE 1531663A DE 1531663 A1 DE1531663 A1 DE 1531663A1
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DE19671531663
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Ralf Bauer
Muench Dipl-Oek-Ing Rolf
Klaus Schulz
Nils Schummer
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VEB WARNOWWERFT WARNEMUNDE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/60Derricks
    • B66C23/605Derricks employing ships' masts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Einrichtung beim Betrieb von'Schiffsladeeinrichtungen mit einem-zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Lade= baum in-Doppelhangeraufhängung, vorzugsweise für Schwergutlasten. __- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung beim Betrieb von Schiffsladeeinrichtungen mit einem zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Ladebaum in Doppelhangeraufhängung, vorzugsweise für Schwergutlasten.
  • Eine solche Ladeeinrichtung ist gewöhnlich zwischen zwei benachbarten Laderäumen angeordnet, die von hier wahlweise mit relativ kurzen Zwischenzeiten bedient werden.
  • Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Ladebaum bei selb?ttätigem Freigehen der Hanger- und Lasttaljen und Verbleiben der zugehörigen Parten auf den Winden auf 'die Gegenseite durchschwingt. Diese funktionelle Eigenschaft wird mit verschiedenartigen konstruktiven Mitteln erreicht und ist weitgehend mechanisiert. Um das Durchschwingen. des Ladebaumes zu ermöglichen,: ist die Salingtraverse mittschiffs unterbrochen. -Eine Wantabstagung der Pfosten wird nach dem gegenwärtigen: Stand der Technik nicht mehr vorgenommen.
  • Das Festsetzen- des Ladebaumes für die Fahrt über See erfolgt in der Regel durch Befestigen des Lasthakens an einem schiffsfesten Punkt und Festholen der Parten, womit eine feste Zage erreicht wird.
  • Beim Schwenken des Ladebaumes treten bereits bei aufrechter Schwimmlage des Schiffes ungleiche Hangerzüge auf.
  • Durch lastseitige Krängung und lasthebenden Trimm wird der Unterschied in den Hangerzügen noch erheblich größer. Verwendet man hierbei die bei der Mittschiffsstellung des Ladebaumes und aufrechter Schwimmlage wirkenden gleichen Hangerkräfte als Bezugswert' so ergibt sich bei üblichen Abmessungsverhältnissen derartiger Ladevorrichtungen im lastfernen Hunger etwa eine Verdoppelung der Kraft, im lastnahen Hanger ein fast vollständiger Abbau der Kraft. Dadurch erhalten die freistehenden Pfosten beim Schwenken des Ladebaumes eine stark unterschiedliche Beanspruchung, die weder durch zusätzliche Tragelemente (Wanten) noch durch eine gegenseitige Stützung (Traverse) ausgeglichen wird.
  • Es ergeben sich relativ große Pfostenabmessungen und ein hoher Materialaufwand.
  • Der Zweck de-, Erfindung besteht darin, den Mangel der ungleichen Pfostenbeanspruchung weitgehendst zu beseitigen und P -n .Material- und Kostenaufwand insgesamt zu verringern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung an den-Pfosten der Ladeeinrichtung zu-schaffen, mittels der die, für das Durchschwingen des Ladebaumes erforderliche, Unterbrechung in der Salingtraverse, vor und nach dem weitgehend mechanisierten Durchschwingvorgang, vor allem druckfest überbrückt wird. Gleichzeitig wird mit dieser Vorrichtung die Baumhalterung bei Fahrt über See ermöglicht. Erfindungsgemäß Wird das Durchschwingen des Ladebaumes von einer Pfostenebene zur anderen Pfostenebene durch eine kraftschlüssig verbundene, geteilte Salingtraverse dadurch erreicht, daß an: der Salingtraverse je eine mit einer kreisausschnittfürmigen Aussparung versehene Drehscheibe, deren Achse parallel zur Pfas-,tenachse liegt, und an deren Ober- oder Unterseite im, Bereich der- Aussparung ein Reibradsegment angebracht is't. Der Ladebaum ist mit einem Schild versehen, welcher beim Durchschwingen des Ladebaumes durch die Pfostenebene mit den Reibradsegmenten zum Eingriff kommt, so daß die Drehscheiben aufeinander abrollen, derart, daß sie*in den Arbeitsstellungen des Ladebaumes druckkraftschlüssig mit ihren Stirnseiten aufeinanderliegen und beim Durchschwingen des Ladebaumes die kreisausschnittfbrmigen Aussparungen der Drehscheiben den Ladebaum einschließlich Lasttaljen frei umschließen: An den Drehscheiben angebrachte Sperren mit dazugehörigen Arretierungen gestatten ein Feststellen der Drehscheiben in verschiedenen Stellungen., Die@Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen: Fig. leine Ansicht der Salingtraverse mit freigeführten.Drehscheiben senkrecht zur Verbindungs-- ebene des Ladepf ostens, -Fig. 2: eine Draufsicht zu Fig. 1, -Fig. Seine Ansicht der Salingtraverse mit freigeführten-Drehscheiben senk:beclit zur Schiaingebene des Ladebaumes, Fig. 4? mehrere Arbeitsstellungen der Drehscheiben beim Schvringvorgang des Ladebaumes.
  • Auf den Pfosten 3 sind Salingtraversen 4 angeordnet, an denen Drehscheiben 5 mit kreisausschnittförmigen Aussparungen 7 auf Drehscheibenachsen 6 befestigt sind.: An den Ober- oder Unterseiten der Drehscheiben 5 sind im Bereich der Aussparungen 7 Reibradsegmente 9 angebracht, die beim Durchschwingen des-Ladebaumes 1 durch die Salingtraverse 4, mit einem Schild s-,-der am Ladebaum 1 befestigt ist, zum Eingriff kommen, so daß die Drehscheiben 5 aufeinander abrollen. Die kreisausschnittförmigen Aussparungen sind so groß gehalten, daß sie beim Durchschwingen des Ladebaumes 1 durch die Pfostenebene den-Ladebaum und die Lasttaljen 2-frei umschließen, Durch Sperren 10; 11, Arretierungen 12; 14 sowie den Aus-lösemechanismen 13, welche an den Drehscheiben 5 bzw. Salingtraversen 4 angeordnet sind, können die Drehscheiben 5 in verschiedenen Stellungen arretiert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Einrichtung beim Betrieb von Schiffsladeeinrichtungen mit.einem zwischen zwei Pfosten durchschwingbaren Ladebaum in Doppelhangeraufhängung, vorzugsweise für Sahwergutlasten, wobei die holenden Parten der endlos geschorenen geteilten Lasttalje sowie die beiden Hangerläufer vom Ladebaumkopf über die: Ausleger der Salingtraverse,zu-den Winden geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchschwingen eines Ladebaumes (1) von einer Pfostenebene zur anderen Pfostenebene durch eine kraftschlüssig verbundene, geteilte Salingtraverse (4) dadurch erreicht wird, daß an der geteilten Salingtraverse (4) je eine mit einer kreisausschnittförmigen Aussparung (7) versehene Drehscheibe (5), deren Achse parallel zur Pfostenachse liegt und an deren Ober- oder Unterseite im Bereich der kreisäusschnittf örmigen Aussparungen (7) ein Reibradsegment (9) angebracht ist und der Ladebaum (1) mit einem Schild (8) versehen ist, welcher beim Durchschwingen des Ladebaumes (1) durch die Ff ostenehene mit den Reibradsegmenten (9) zum Eingriff kommt, so daß die Drehscheiben (5) aufeinander derart abrollen, daß sie in den Arbeitsstellungen des Ladebaumes (1) . druckkraftschlüssig mit ihren Stirnseiten aüfeinanderliegen und beim Durchschwingen des Ladebaumes (1) die kreisausachnittf örmigen Aussparungen (7) der Drehscheiben (5) den Ladebaum (1) einschließlich der Lasttaljen. (2) frei umschließen.
DE19671531663 1967-07-10 1967-07-10 Einrichtung beim Betrieb von Schiffsladeeinrichtungen mit einem zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Ladebaum in Doppelhangeraufhaengung,vorzugsweise fuer Schwergutlasten Pending DE1531663A1 (de)

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