DE1530C - Maschine zum Trocknen von Wolle und anderen Faserstoffen - Google Patents

Maschine zum Trocknen von Wolle und anderen Faserstoffen

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DE1530C
DE1530C DE000000001530DA DE1530DA DE1530C DE 1530 C DE1530 C DE 1530C DE 000000001530D A DE000000001530D A DE 000000001530DA DE 1530D A DE1530D A DE 1530DA DE 1530 C DE1530 C DE 1530C
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Germany
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wool
tray
hordes
machine
rollers
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DE000000001530DA
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1 S Bolette Fabrikant
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SCHRIFT
. Klasse 82.
Die Mehrzahl' der Maschinen zum Trocknen von Wolle besteht aus einem System von übereinander gestellten Horden, von denen die oberste entweder continuirlich oder intermittirend mit eiaelr mehr oder weniger dicken Lage Woller versehen wird, welche allmälig von einer Horde "auf ,die andere fällt, bis zu ihrem Austritt aus der Maschine.
Bei einer anderen Art von Maschinen wird die Wolle/ auf der untersten Horde von einer Schlagwalze erfafst und auf die obere Horde gehoben, von wo sie auf die erstere zurückfällt und so fort, bis man sie durch eine Thür aus der Maschine treten läfst.
Durch alle diese Maschinen wird vermittelst eines Ventilators ein Strom heifser Luft hindurchgetrieben. Dieser Luftstrom hat im allgemeinen wenig Wirkung, weil er natürlicherweise dort seinen Weg sucht, wo er auf den geringsten Widerstand trifft, so dafs er, anstatt, durch die Wolle hindurchzugehen, über dieselbe hinwegstreicht oder zwischen den Horden oder an deren Seiten entweicht. Die Luft ist daher bei ihrem Austritt aus der Maschine keineswegs mit Wässer gesättigt und man mufs eine sehr bedeutende Menge Luft eintreten lassen, um alle Feuchtigkeit des zu trocknenden Stoffes zu entfernen. Um die erwärmte Luft besser auszunützen und jeden Verlust derselben so weit als - thunlich zu vermeiden, ist bei der vorliegenden Maschine folgende Anordnung getroffen worden:
Es sind mehrere Horden übereinander gelegt, von denen jede aus einer Reihe von durchlöcherten und rotirenden Blechwalzen besteht. An einem Ende jeder Horde nähern sich deren Walzen denen der nächsten Horde, um die Wollschicht beim Austritt zusammenzudrücken und hier das Entweichen von Luft zu verhindern. Besondere, mit Spitzen besetzte Walzen dienen dazu, das Material von der vorhergehenden Horde (bezw. von den Zuführwalzen) in Empfing zu nehmen, aufzulockern und auf die nächst höhere Horde zu befördern. Während somit die lockere Wollmasse den Apparat in einer Schlangenlinie von unten nach oben passirt, durchströmt die Luft die Horden von oben nach unten und wird schliefslich durch einen Ventilator entfernt.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Construction der Maschine dar. A ist der Kasten eines selbstthätigen Zuführ-Apparates. Die zwischen den Wänden dieses Kastens und dem endlosen Tuche B angehäufte Wolle wird durch letzteres der mit Spitzen besetzten Walze C zugeführt, welche dieselbe regelmäfsig aufnimmt; die Walze D sondert die etwa zu grofsen WoIl-Flocken ab und befördert sie in den Kasten A zurück. Die ßchlägerwabe E nimmt die Wolle von der Walze C ab" und legt sie auf den Theil F des Tuches BF, wobei die Walze G die Dicke der Wollschicht regiilirt. Das erwähnte Tuch dient demnach gleichzeitig als Boden des Vorrathskastens nach der Seite A hin und als Zufuhrtuch nach F zu. Die zur regelmäfsigen Speisung der Maschine nicht erforderliche AVelle wird von der Schlägerwalze E wieder in den Vorrathskasten zurückgeführt.
Die vor· ihrem Eintritt in die Maschine so vorbereitete Wolle wird von den beiden Zuführwalzen HH ergriffen, von der mit Spitzen besetzten Elevator-Walze J erfafst und in kleinen geöffneten Flocken auf eine, die erste Horde bildende Reihe kleiner Walzen J geworfen, die entweder von durchlöchertem Blech gemacht sind oder aus einem losen Drahtgewebe bestehen. Diese Walzen. drehen sich in der von den Pfeilen angegebenen Richtung und führen die Wolle gleichmäfsig bis zum Ende K der Horde, wo sie sich den Walzen der darüberliegenden Horde nähern, um die Wollschicht zusammenzudrücken und dadurch den Austritt der Luft zu verhindern, sowie diese zu nöthigen, durch die Lagen von aufgelockerter Wolle und die durchlöcherten Blechwalzen zu gehen. Die Wolle wird alsdann von der Elevator-Walze L erfafst, von dieser gewendet und gelockert und auf die nächste Reihe von Blechwalzen MM geworfen. Dasselbe findet bei den folgenden Walzen-Reihen oder Horden statt, d. h. die Woile wird stets von M nach iVund O, von O nach P und Q, von Q nach Ji, von R nach STU, von U nach V und schliefslich nach W geführt, wo sich der Ausgang befindet. Das über Roll ■ laufende Tuch X dient zur Beförderung de·-. Austritts der Wolle aus der Maschine, kann indefs auch durch eine oder zwei Walzen ersetzt werden.
Dadurch, dafs man an einer Seite den Zwischenraum zwischen den Horden verringert, erzielt man nicht nur den Vortheil, die Luft zu nöthi-

Claims (1)

  1. gen, (liii'i'li (Ik1 Wölk1 hindiirchziigvhi'ii, nondern, (i:i gliMcli/iMlig di1!1 Zwischenraum zwischen je zwi'i IIorili.Mi nach (U'r 1'',1I1VjItOr-WaIz1H zu hreiter wird, ho bewirkt man dadurch niilserdein eine !''iirdi'tMing der lAmclioii dieser Wnlzen,
    Zur 1'',17InIiItIg eines guten 'Kosultfil;i',s ist es vor alliMi Dingen erforderlich, diifs die Wolle der Maschine sehr gloichmilfsig iiivil in solcher Menge ζUgI11I1IIIu1I. wird, dnf« die Kilunie zwischen den Horden slots mit Wolle angefüllt sind, damit die oberen Walzen da« Weitorfördcrii derselben UUtOi1StIItZeUi*1 Die zum Trocknen der Wolle dienende J ,lift wird in einem Röhren-Apparat / erhitzt, welcher über der Trockenmaschine angebracht werden kann, wie die Zeichnung angiebt. Die kalte !,lift tritt bei A1 ein, wird in dem Röhren-Apparat arw.'trmt und strömt durch den Kaum .//' und durch die !,,ocher der Blechplatte Y in (Ins Innere des Troekfin-Apparates, Hier durchstreicht sie zunächst die verhilllnifsmitl'sig trockenste Wolle auf der Horde V1 alsdann die der Horde S u, s, w, und zuletzt die feuchteste Wolle auf der Horde J, und wird schliefslich durch die saugende Wirkung des Ventilators C" aus dem Apparate entfernt,
    Die Zahl der Horden kann gegenüber der in der Zeichnung angegebenen beliebig verkleinert oder vergröfsert werden,
    Die Maschine kann auch zum Trocknen von Garn benutzt werden, Zu dem Ende müssen die grofsen mit Spitzen besetzten Elevator-Walzen aus der Maschine entfernt oder aufser .Betrieb gesetzt event, zugedeckt werden, Man verbindet den
    wo
    jilnditnn die Gamstr/Hwc oder docken IMHk-1I1, bi'cilel, sie (hch auf der unten aus und MI1Ht wie in /llinlicber Weise wie dien mit Beziehung auf die lose 1 worden i«t, Der Zwiochcnraui Walzen je zweier Horden an das Garn austritt, wird hierbei weise enger gemacht, als im dachle'i KaIIo, um'die Garnsducht dünner zu k/innen, ohne ein vorzeitige» Entweichen hilft zu veranlassen,
    Ρλτκντ'Λνηι'κΟγμκ: Ein Trocken-Apparat für Wolle und andere Faserstoffe, sowie für" Garne aller Art, insbesondere;
    1, Die Construction der Horden aus nebeneinandergelegten, aus gelochtem Blech oder Metallgewebe bestehenden rohrenden Walzen.
    2, Die Anordnun '.lafs die Walzenreihen, an« denen je zwei iinereinander befindliche Horden bestehen, nach dem Ende der unteren Horde hin convergiren, um die Wollechichf beim Verlassen derselben zusammenzudrttcketw und dadurch einen Luftabschhifs an dieseify, Stelle zu bewirken,
    3. Die vor jeder Horde befindliche, mit Spitzen besetzte Elevator-Walz/j, ,welche die Wolle auflockert, wendet und auf die Horde be- ί fördert,
    4. Die Anordnung der beschriebenen Walzen-1 Horden, zufolge welcher die unten einzuführende Wolle selbstthätig von jeder unteren , auf die nüchst höhere Horde gefördert wird / und schliefslich oben austritt.
    Hinzu ι ISIittt Jicicliniinguii,
DE000000001530DA 1877-09-28 1877-09-28 Maschine zum Trocknen von Wolle und anderen Faserstoffen Expired - Lifetime DE1530C (de)

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DE000000001530DA Expired - Lifetime DE1530C (de) 1877-09-28 1877-09-28 Maschine zum Trocknen von Wolle und anderen Faserstoffen

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  • 1877

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