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| 'Turnier-Zusammensetzmaschine" |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Furnier-Zusammengetzmder -Klebeitaschine mit
einem Arbeitstisch, in dem zum Vorschieben und Aneinanderdrücken zweier zusammenzusetzender
furniere zwei gegenläufig sich drehende Tellerscheiben eingelassen sind.
Derartige
Maschine zeigen eine hohe Leistung und ein vorteilhaftes Aufkleben eines Papierstreifens
eines Klebefadens od.dgl. als Verbindungsmittel für die beiden Furniere, wobei eine
obere\Druckrolle den Klebedruck ausübt: Aufgabe der Erfindung ist es, die gegenüber
den Furnieren auftretende Reibung der Tellerscheiben. zu erhöhen.
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Gemäß der Erfindung ist bei einer Purnier-Z.usammensetz- .
| maschine mit ieinem Arbeitstisch eingelassenen, sich |
gegenläufig drehenden Tellerscheiben diese Tellerscheibe mit einem Druckring ausgestattet,
dessen Oberfläche mindestens btändig mit der Oberfläche der Teller-
Scheiben
liegt, vorzugsweise jedoch etwas über die Oberfläche der Tellerscheiben vorsteht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Druckring aus elastischem Werkstoff,
wie Gummi, weichem Kunststoff od.dgl. bestehen.
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Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung ist dieser
Druckring in der Tellerscheibe in-seiner Höhe verstellbar gelagert. Als Höheriverstelleinrichtung
kann ein Kranz= wie Zahnkranz od.dgl, vorgesehen sein. Weiterhin ist es bevorzugt,
einen solchen Zahnkranz mit Innenzahnung zu versehen, in die ein exzentrisch in
der Tellerscheibe angsordnetes Ritzel einfasst, das durch ein Werkzeug verstellt
werden kann.
Die Erfindung zei.gt.den wesentlichen Vorteil, dass
durch die Anordnung eines vorzugsweise verstellbaren oder au®wechoelbaren Druckringes
die Tellerscheibe mit einer zusätzlichen Reibungefläahe ausgestattet
ist,
so daaa die aufliegenden Furniere in verbesserter Weise zusammengefügt
und transportiert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
Maschine zum Zusammenkleben von Furnieren mit in einem Arbeitstisch gelagerten Tellerscheiben,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Tellerscheibe derselben Maschine, Fig. 3 einen Schnitt
derselben Tellerscheibe in vergrösserter Darstellung.
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Eine Furnier-Zusammensetz- oder -Klebemaschine 1o weist einen Arbeitstisch
11 auf, in dem sich zwei in horizontaler Ebene liegenden, durch vertikale Wellen
angetriebene
Tellerscheiben 12 und 12a gegenläufig drehen, welche
die durchlaufenden furniere (in der Zeichnung nicht dargestellt ) mit den Kanten
fugendicht zusammendrücken und über den Arbeitstisch 11 transportieren.
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Über diese Tellerscheiben 12, 12a läuft eine Druckrolle 13 frei und
klebt einen mit Kleber versehenen Faden 14, Papierstreifen od.dgl. unter Druck auf
den aneinander-. liegenden Furnieren auf.
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Diese Tellerscheiben 12, 12a'sind in dem Arbeitstisch so versenkt,.
dass ihre Oberflächen mit der Oberfläche des Arbeitstisches 11 fast bündig und sie
mit ihren Aussendurchmessern mittag unter-der Druckralle 13 liegen, so dass deren
gegenläufige Bewegung zur Druckrolleninitte
hin einerseits als Vorschub-
und andererseits als Anpressdruck zweier Purnierstreifen wirksam wird. Derartig
gegenläufig rotierende Tellerscheiben 12, 12a sind suf"ihrer Oberfläche 15 mit'einem
in diese eingelassenen, vorzugsweise aus Kunststoff od.dgl, gefertigten Druckring
16 versehen, welcher entsprechend der Ab-
nutzurig mittels eines in der Tellerscheibe
12, 12a angeordneten Ritzels 17 höhenverstellbar gelagert ist.
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Die vorzugsweise aus Metall gefertigte Tellerscheibe 12 weist mittig
eine Welle 18,auf, die unterseitig mit je einem.Aneatz 18a, 18b versehen ist. Stirnseitig
dient der Wellendurchmesser 18c als Zentrierung für die Abd®ekplatte 19 und den
Aussenring 2o, in dem mittels eines Gewindes 21 ein innenverzahnter Zahnkranz 22
eingeschraubt is$. (vgl. Pig: 2,und 3 ). Die Abdeckplatte 19 aus Metall,
Kunststoff
od.dgl. weist mittag eine dem Wellendurchmessen 18c entsprechende Bohrung 19a auf.
Der äussere Durchmesser ist ao ausgebildet, dass er dem Innendurchmesser des abriebfesten
Druckringes 16 entspricht. Mit einem gewissen Abstand vom Mittelpunkt ist eine Durchgangsbohrung
19b vorgesehen, Mittag hat die Abdeckplatte 19 ausserdem einen Ansatz 19o.
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.Der Aussenring 2o liegt bodenseitig auf dem.Wellenansatz 18a auf
und deckt die in einem gewissen-Abstande vom Mitleunkt im Aussenring 2o vorgesehene
Bohrung 2oa zum Teil ab. Mittag zeigt der Aussenring 2o einen Ansatz tob, auf dem
der Ansatz 190 der Abdeckplatte 1.9 aufliegt. Innenseitig weist der Aussenring
2o ein gewande 21 auf, das kopfseitig durch eine entopreohend grössere Bohrung Zoo
ausgedreht ist.
Der eingeschraubte Zahnkranz 22, dessen äusserer
Durchmesser mit dem Gewinde-21 versehen ist, schliesst höhenmässig mit dem Anfang
der Bohrung 2oc des Aussenringes 2o ab und wird mit seiner Zahnbreite dem Ansatz
tob des Aussenringes 2o bündig gehalten.
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In die-inneren Zähne 22a des Zahnkranzes 22 greift das . Zahnritzel
17, das stirnseitig in der Bohrung 19a der Abdeckplatte 19 und bodenseitig in der
Bohrung 2oa des Aussenringes 2o.geführt wird. Die Bohrung 19a sowie 2oa sind in
de ihrem Durchmesser so gross gehalten, dass das Ritzel 17 mit dem Kopfkreiadurchmesser
seiner Zähne nicht hindurchgleiten kann.
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Stirnseitig ist das Ritzel 17 mit einem Inneneechskant 24 vergehen,
der eine Verstellbaxkeit des Ritzels 17 mittels Werkzeug od.dgl. ermöglicht, Zwischen
die Abdeckplane
19 und den Aussenring 2o wird der abriebfeste
Druckring 16 eingedrückt, bis er auf dem äusseren Durchmesser des eingeschraubten
Zahnkranzes 22 liegt ( vgl. Fig. 3 ). Mittels Schrauben 25;od..dg1. ( vgl. Fig:
2) werden dann die Abdeckplatte 19 sowie der Aussenring 2o an dem Ansatz 18a der
Welle 18 befestigt und bilden somit eine feste Einheit.
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Der Druckring 16 kann nun mit Hilfe des Ritzels 17 so justiert werden,
dass er geringfügig erhaben aus der Tellerscheibe 12 herausragt und je nach Abnutzung
beliebig verstellt werde kann: Wird der Druckring 16 unbrauchbar, so wird ein Neuer
eingelegt.
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Die Erfindung zeichnet sich durch einfache Herstellung, sichere Arbeitsweise
sowie einfaches Nachstellen und Auswechseln des auf Verschleiss-beanspruohten Druckringes
aus.