DE1524924A1 - Verfahren und Konstruktion zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen mit einem Elektronenstrahl - Google Patents
Verfahren und Konstruktion zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen mit einem ElektronenstrahlInfo
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Description
1BERLIN33 UAMC D11Cru^ BMÜNCHEN27
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βλ* o Rhk l
enzeauer Straße
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^7 P ATE NTAN WÄ LTE ™efo"· ""'«raw
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Telegramm-Adresse: Telegramm-Adresse:
M 2151
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul, Minnesota 55101, Y0St6A0
Verfahren und Konstruktion zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen mit einem Elektronenstrahlo
Diese Erfindung betrifft ein Medium zur Informationsspeicherung und «ablesung unter Verwendung eines Elektronenstrahls
und ein Verfahren zur Verwendung desselben«
In der einen Ausführungsform betrifft diese Erfindung
ein Aufzeichnungsmedium, welches einen differentieilen
Mchtausgang liefern kann, der die vorher aufgezeichnete Information darstellt, wenn es durch Elektronen bei der
Wiedergabe erregt wird« Das Medium besteht anfangs aus einer blattartigen Unterlage, deren einer Fläche eine strahlungs~
empfindliche Silberhalogenidemulsion zugeordnet isto Außerdem
sind sowohl eine Schicht einer fluoreszierenden Zusammensetzung als auch eine Schicht eines elektrisch leitenden
Materials in einem solchen Medium enthalten»
f In einer anderen Ausführungsform betrifft diese Erin«
209809/0307
_ p_
dung die Aufzeichnung von Informationen seBo mit einem
abtastenden, modulierten Elektronenstrahl oder einem Lichtstrahl auf einer strahlungsempfindlichen Oberfläche eines
solchen Mediumso Danach wird das so abgetastete Medium den
bekannten photographischen Entwicklungsverfahren unterworfen, um ein bildartiges Muster von Silberablagerungen zu
achaffen, das die ursprüngliche Strahlmodulation darstellt»
Um schließlich die so gespeicherte Information wiederzu« erlangen } wird das sich ergebende Medium einer Elektronenerregung
ausgesetzt, um eine differentielle Photonenemission
zu erzeugen0
Bei einem typischen AufaeichnungsVorgang gemäfö dieser
■Erfindung wird ein mit der aufzuzeichnenden Information modulierter Elektronenstrahl in einem Muster über die Oberfläche
eines Speichermediums der Erfindung bewegt0 Dieses
Medium wird dann entwickelt, sodaß Oberflächenablagerungen auf der einen Oberfläche in einem Muster zurückbleiben,
welches dieser Elektronenstrahlmodulation entspricht« Danach wird die so aufgezeichnete Information wiedererlangt oder
"abgelesen"9 indem eine Oberfläche des sich ergebenden Mediums einem Elektronenstrahl ausgesetzt wird, der typischerweise
in einem Muster darüber bewegt wird, wobei diese "Belichtung" ein Muster differentieller Photonenemission von
dem Medium mit der Aufzeichnung hervorruft« Diese Emission
wird entweder optisch oder photoelektrisch ermittelt und in ein Aus gangs sign al umgewandelt, welches der urspiüingliehen
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Information entspricht 0
Diese Erfindung liefert ein verbessertes Verfahren zur Aufzeichnung mit modulierter Strahlungsenergie und zur
Ablesung mit einem Elektronenstrahl unter Verwendung herkömmlicher strahlungsempfindlicher Silberhalogenid-Zusammensetzungenc
Diese Erfindung liefert weiterhin Informationsspeichermedien zur Elektronenstrahlaufzeichnung, die Silberhalogenidmaterialien,
Szintillatorzusammensetzungen und leitende Materialien verwenden, die alle gut bekannt und leicht
erhältlich sind*
Diese Erfindung liefert weiterhin ein Medium der beschriebenen Klasse, welches zu mindestens 20% lichtdurchlässig
isto
Diese Erfindung liefert weiterhin ein Medium der beschriebenen Klasse, welches für eine Aufzeichnung und Ablesung
hoher Dichte geeignet ist,z«Be einer Dichte von mehr
κ ρ
als 10^ Bits je cm der Oberflächeo
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Fig» 1 ein schematischer Querschnitt durch eine Ausführungsform
eines vierschichtigen, unbelichteten Mediums der Erfindung,
Fig* 2 eine der Fig* 1 ähnliche Ansicht, die jedoch
eine dreischichtige Konstruktion zeigt, in der die fluoreszierende Schicht und die Unterlage kombiniert sind,
ßAD OfiiQ/WAL
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Figo 3 eine der Fig« 2 ähnliche Ansicht, bei der
jedoch die fluoreszierende Unterlage und die leitende Schicht vertauscht sind,
•Figo 4 eine der Figo 1 ähnliche Ansicht, bei der jedoch eine halbtransparente leitende Schicht mit der fluoreszierenden
Schicht vertauscht ist,
Fig. 5 eine der Figo 2 ähnliche Ansicht, bei der die Unterlage mit der leitenden Schicht kombiniert ist,
Figo 6 ein schematischer Querschnitt durch eine Ausführungsform
der Fig» 2 nach der Belichtung zeBo mit modulierten
erregten Elektronen und nach der folgenden Entwicklung, und
Figo 7 ist eine der Fig„ 6 ähnliche Ansicht der Aus—
führungsform der Figo 4 nach der Belichtung z*B<» mit modulierten
erregten Elektronen und nach der folgenden Entwicklung«,
Es wird jetzt eine Beschreibung der Ausgangsmaterialien gegeben* Wie oben angegeben, enthalten die Medien der vorliegenden
Erfindung eine Unterlage, eine elektronenempfindliche
Silberhalogenidemulsion, eine fluoreszierende Zusammensetzung und ein elektrisch leitendes Material»
Das Material der Unterlage ist im allgemeinen von
nahezu planarer Form, dohe es hat einander gegenüber liegende, im allgemeinen parallele Flächen,, Weiterhin ist die
Schicht des Unterlagenmaterials kornfreio Unter dem Ausdruck "kornfrei" werden in dieser Beschreibung Teilchen verstanden,
nahezu planarer Form, dohe es hat einander gegenüber liegende, im allgemeinen parallele Flächen,, Weiterhin ist die
Schicht des Unterlagenmaterials kornfreio Unter dem Ausdruck "kornfrei" werden in dieser Beschreibung Teilchen verstanden,
BAD 0 9 8 0 9/030?
die im Durchschnitt nicht größer als etwa 1 Mikron in den
größten Durchschnittsabmessungen sindo Bevorzugte Unterlagenmaterialien
sind im wesentlichen transparent für Photonenenergien, die zu der charakteristischen Photonenemission
von fluoreszierendem Material gehören, das in einer Mediumkonstruktion der Erfindung verwendet wird, dohe im allgemeinen
von 2 000 bis 10 000 X (siehe unten)o Außerdem ist
das Material vorzugsweise im wesentlichen nicht faserig und hat vorzugsweise praktisch nicht poröse, glatte Flächen«,
Weiterhin wird die Verwendung organischer, filmbildender, polymerer Materialien in homogener, blattartiger Form mit
solcher Abmessungsstabilität bevorzugt, dass der Ausdehnungskoeffizient für Temperatur und Feuchtigkeit nicht über
2 χ 10 Einheiten je Einheit je Prozent Änderung der relativen Feuchtigkeit und je Grad Temperaturänderung über einen
Bereich der relativen Feuchtigkeit von 20$ bis 80^ und über
einen Temperaturbereich von -1,1 bis +54»4 C beträgtc
Die Unterlage soll vorzugsweise auch eine Rauheit von nicht mehr als 38,1 χ 10~ mm (1,5 microinches) aufweisen,
gemessen mit dem sog«, "Micro Surf model 180 Glättemesser"„
Chemisch kann die Unterlage aus organischen oder anorganischen Materialien oder Mischungen davon bestehen,,
Beispiele für anorganische Materialien umfassen glasige, nicht kristalline Materialien, wie Glas und glasige Keramiken,
Beispiele für filmbildende, organische Polymere sind Acrylnitril/Styrol-Copolymer, Celluloseacetat, Cellu«
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losenitrat, Äthylcellulose, Methylcellulose, Polyamide,
Polymethyl-iüethylacrylat, Polytrifluorchloräthylen,
Polytetrafluoräthylen, Polyäthylen, Polypropylen, Polystyrol,
Polyvinylchlorid, Polyvinylchlorid/Acetat-Copolymere, Polyvinylidenchlorid/Polyvinylchlorid-Copolymere, Polycarbonate,
regenerierte Cellulose (Cellophan) und dergleicheno Eine besonders bevorzugte Klasse der fumbildenden
Polymere sind Polyester, -wie Polyäthylenterephthalat.
Der einen Fläche der Unterlage ist eine Schicht der strahlungsempfindlichen Silberhalogenidemulsion zugeordneto
Im allgemeinen kann 3ede herkömmli ehe Silberhalogenidzusammensetzung
in dieser Erfindung verwendet werden, da alle in größerem oder geringerem Maße elektronen- und photonenempfindlich
sind0 Unter eiern in dieser Beschreibung verwendeten
Ausdruck "Strahlung" wird elektromagnetische Energie verstanden, einschließlich der Röntgen-, ultravioletten,
sichtbaren und infraroten Bereiche des Spektrums, sowie ß-Strahlung, Protonen, Ionen, Elektronen und Photonen»
Selbstverständlich wird üblicherweise die Verwendung von Silberhalogenidemulsionen bevorzugt, die in der Lage sinds
bleibende Bilder zu erzeugen, wenn sie von Elektronen- oder Photonenstrahlen von verhältnismäßig geringer Energie für
verhältnismäßig kurze Zeit getroffen 'werden«
Nachdem die Silberhalogenidzusammensetzungen durch
Elektronen oder Photonen getroffen wurden, um ein bleibendes Bild darin zu erzeugen, werden sie den bekannten photographischen
Entwicklungsverfahren für Silberhalogenid unter-
209809/0 30*?
worfen, wobei in dieser Zeit bestimmte Silberablagerungen
durch eine in-situ-Eedu3<tion gebildet werden«
Im allgemeinen können die elektronenstrahlempfindlichen
Silberhalogenidzusammensetzungen, die zur Konstruktion von Medien der vorliegenden Erfindung brauchbar sind,
jede geeignete physikalische oder chemische Form haben» Wie dem Fachmann bekannt ist, umfassen gewöhnlich die Silberhalogenidemulsionen
ein Gemisch von Silberhalogenidkörnern, die in einem transparenten Bindemittel, wie Gelatine, dispergiert
sindo Die Spektralempfindlichkeit des Bindemittels sollte so sein, daß sie die Photonendurchlässigkeit dadurch
bei den Wellenlängen nicht merkbar beeinflußt, die zu den verwendeten fluoreszierenden Materialien gehören, wenn das
Licht von der Emulsionsseite der Konstruktion gesammelt werden sollo
Eine Silberhalogenidzusammensetzung wird so gewählt, daß sie Körner des Silberhalogenids von ausreichend feiner
Größe aufweist, um die gewünschte Auflösung der Aufzeichnung und der Ablesung der Information zu erlauben«
Eine Silberhalogenidzusammensetzung ist in einem Aufzeichnungsmedium
der Erfindung gewöhnlich in der Form einer diskreten Schicht vorhanden, die verhältnismäßig nahe an
derjenigen Oberfläche des Mediums liegt, die dem aufzeichnenden Strahl ausgesetzt werden soll«, Diese Schicht des
Bilberhalogenidmaterials wird gewöhnlich so dünn wie möglich hergestellt, um eine leichte Durchdringung durch den
Elektronenstrahl zu erlauben, wenn nie während des Ablesens
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von dieser Seite erregt wird«. Sie ist jedoch immer ausreichend
dick, um eine zufriedenstellende Abdeckung der fluoreszierenden Schicht beim Ablesen zu erzielenq Offensichtlich
ist dies ein Kompromisszustand, der sich stark von
der einen Mediumkonstruktion zu einer anderen usw0 verändern
wird, sodaß es nicht möglich ist, genaue numerische Grenzen anzugeben, die bei allen Mediumkonstruktionen der Erfindung
anwendbar sindo Wenn ein Medium verwendet wird, bei dem ein abtastender Elektronenstrahl Silberablagerungen während der
Ablesung durchdringen muß, dann darf die Dicke der Silberhalogenidemulsionsschicht
anfänglich nicht so groß sein, daß der Durchgang des Ablesestrahls vollständig verhindert
wirdo Allgemein wurde gefunden, daß die Dicke einer Silberhalogenidzusammensetzungsschicht
in einer Mediumkonstruktion im Bereich von 1 bis 25 Mikron liegt.
Im allgemeinen wird bevorzugt, die elektronenempfind— liehe Silberhalogenidemulsion nach irgendeinem herkömmlichen
Überzugsverfahren auf die eine Fläche eines Aufzeichnungsmediums gemäß der Erfindung aufzutragen, um eine Überzugsdicke
mit einem gleichförmigen Silbergehalt zu erzeugen,
ο welcher mindestens 500 mg je m der Oberfläche beträgto
Eine Silberhalogenidzusammensetzung zur Verwendung bei
den Medien dieser Erfindung wird selbstverständlich so gewählt, daß sie physikalische und chemische Eigenschaften
aufweist, die es, wenn die Zusammensetzung in eine bestimmte Mediumkonstruktion aufgenommen ist, dem Medium gestatten,
in einer Hochvakuumumgebung zu arbeiten* Zusätzlich zur Prei-
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heit von verschiedenen Formen der Verschlechterungen, müssen
diese Eigenschaften so sein, daß die Zusammensetzung nicht
die Fähigkeiten des Mediums beeinträchtigt, gehandhabt, transportiert oder anderweitig behandelt sowie ohne Verschlechterung
und ohne eine bemerkbare nachteilige physikalische Umwandlung gelagert zu werdeno Da die Herstellung und
die Formel von Silberhalogenidzusammensetzungen dem Fachmann bekannt sind, erscheint eine ausführliche Diskussion hier
nicht notwendig«,
Typische Silberhalogenidzusammensetzungen, die bei der Konstruktion von Medien dieser Erfindung brauchbar sind,
werden in der "Photographic Chemistry",Sand I, Po Glafkides,
Fountain Press, London , 1958, Seiten 298-326, unter der Überschrift "General Principles of Emulsion Preparation"
beschrieben* Obgleich jede elektronenempfindliche Silberhalogenidemulsion
verwendet werden kann, wird die Verwendung sogenannter langsamer Emulsionen bevorzugt wegen ihres
charakteristischen feinen Korns, In der Tat werden Lippmann-Emulsionen
oder modifizierte Lippmann-Emulsionen bevorzugte Formeln für solche Emulsionen werden bei Glafkides auf den
Seiten 337-368 angegeben,, Obgleich Gelatine ein bevorzugtes
Bindemittel bei der Herstellung von Silberhalogenidemulsionen ist, erfordern es die in dieser Erfindung brauchbaren Medien
nicht ο Andere Bindemittel, wie Polyvinylacetat und Polyvinylpyrrolidin,
Methylcellulose oder dergleichen können entweder teilweise oder vollständig die Gelatine ersetzen« Photographische
Emulsionen, die Silberchlorid, Silberbromid,
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Silberjodid und Kombinationen davon verwenden, können und
wurden in in dieser Erfindung brauchbaren Medien verwendet»
Für diese Erfindung brauchbare fluoreszierende Zusammensetzungen sind im allgemeinen diejenigen, die zu einer
Photonenemission in der Lage sind, wenn sie von erregten oder beschleunigten Elektronen getroffen werden; fluoreszie~
rende Materialien, die Photonenenergie im Bereich von 2 000 bis 10000 A Einheiten aussenden können, werden bevorzugt
O
Fluoreszierende Zusammensetzungen sind dem Fachmann im allgemeinen gut bekannte Üblicherweise werden zwei Klassen
fluoreszierender Zusammensetzungen anerkannt, und zwar die Phosphore und die Szintillatoreno Phosphore sind üblicherweise
anorganische kristalline Materialien in der Form feiner Körner, die bei Dispersion in einem geeigneten Bindemittel
und bei Ablagerung in Schichtform auf einem Träger fluoreszieren, wenn sie von erregten Elektronen getroffen
werdeno
Szintillatorzusammensetzungen umfassen andererseits ein gelöstes Material und ein Lösungsmittel,, Das gelöste
Material arbeitet mit dem Lösungsmittel zusammen, so daß die gesamte Zusammensetzung Photonenenergie aufgrund von
Elektronenerregung emittiert« Das gelöste Material kann in der Tat ein Gemisch aus zwei oder mehreren Materialien sein,
wobei der eine Bestandteil gewöhnlich als primäres gelöstes Material und die anderen als sekundäres gelöstes Material,,
203809/03Ü?
tertiäres gelöstes Material uswo je nachdem bezeichnet
ν; er d en c"
Bei den Szintillatorzusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung verwendete Lösungsmittel sind organische polymere Materialien, die als stabile Pestkörper sowohl bei Umgebungstemperaturen
und -drücken als auch unter Hochvakuumbedingungen bestehen können, wie sie charakteristischerweise
während der Elektronenstrahlaufzeichnung und -ablesung angewandt v/erden ο Das lösungsmittel bildet mindestens etwa
96 Gew.-^ der gesamten Szintillatorzusammensetzunge Das gelöste
Material ist auf Molekularbasis gleichförmig in dem gesamten Lösungsmittel verteilte Die eine übliche Klasse von
Lösungsmitteln enthält Polymere, wie Polystyrol, Methylcellulose und dergle, die in organischen Flüssigkeiten lösbar
sindο In solchen Fällen ist es demnach bequem, sowohl die
Szintillatormaterialien als auch die polymeren Materialien in einer solchen organischen Flüssigkeit zu lösen und dann :
das sich ergebende flüssige Gemisch in geschichteter Form i bis zur gewünschten Dicke auf eine Mediumkonstruktion der
Erfindung aufzutragen«. Wenn die organische Flüssigkeit verdampft
ist, verbleibt das in dem Polymer gelöste Szintillatormaterialc Eine weitere übliche Klasse von Lösungsmitteln
umfaßt 3 chin el zauspr eßbare Polymere0 Hier werden die Szintillatoren
in dem geschmolzenen Polymer dispergiert, bevor dieses ausgepreßt und gekühlt wird«
Kornfreie fluoreszierende Zusammensetzungen (z,Bo Szintillatorzußammensetzungen)
werden im allgemeinen zur Verwen-
209809/030? BAD ordinal
dung in dieser Erfindung bevorzugt«
Der in dieser Beschreibung verwendete Ausdruck "Schicht" kennzeichnet eine Ablagerung oder eine Dicke von
Material, z.B, Tragmaterial, Fluoreszenzmaterial oder
leitendes Material (siehe unten)o Der Ausdruck "Schicht"
kennzeichnet auch die Tatsache, daß, sofern nicht anders angegeben, zwei oder mehr Materialbestandteile einer Mediumkonstruktion
dieser Erfindung zu einer einzigen Ablagerung oder Dicke kombiniert werden können«, Darüber hinaus können
die entsprechenden Schichten in einer Mediumkonstruktion
der Erfindung in irgendeiner Reihenfolge liegen, wenn es nicht anders angegeben ist ο
Demnach sind in der einen bevorzugten Klasse von Medien dieser Erfindung eine Szintillatorzusammensetzung und ein
Unterlagenmaterial zu einer einzigen Schicht kombiniert. Dabei werden Szintillatormaterialien im Unterlagenmaterial
gelöst und gleichförmig verteilte Ein besonders brauchbares Lösungsmittel-Unterlagenmaterial in einer solchen kombinierten
Konstruktion ist Polyethylenterephthalat* Im allgemeinen
wird es für die Zwecke dieser Erfindung bevorzugt, solche Substanzen als gelöste Materialien für Szintillatorzusammensetzung
en zu verwenden, die für die Photonenemission praktisch transparent sind, die kennzeichnenderweise von
der gesamten Szintillatorzusammensetzung ausgesandt wird, wenn sie von Elektronen erregt wird.
Zu den fluoreszierenden Zusammensetzungen gehören
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■ ΐ|ΐ'!Ι
-13-
charakteristische Nachleuchtzeiten, mit denen der Zeitraum nach der Beendigung der Erregung gemeint ist, in dem die
Photonenemission auf etwa 1$ des Wertes zum Zeitpunkt der
Beendigung d-ir Erregung absinkt» On deshalb die Fähigkeiten
einer hohen Dichte, hohen Kapazität und hohen Geschwindigkeit in den Medien dieser Erfindung für die Elektronenstrahlaufzeichnung
und -ablesung zu schaffen, sollten die zu den in dieser Erfindung brauchbaren fluoreszierenden Zusammen-
ch/ -6
Setzungen gehörenden Nachleu/bzeiten nicht langer als 10
Sekunden betragen^ Z0B0 hat der P-15-Phosphor (Zinkoxydtype)
eine Nachleuchtzeit von etwa einer Mikrosekundeo
Szintillatorzusammensetzungen, die in geeigneten Polymerbindemitteln
gelöst sind, haben Nachleuchtzeiten von im
allgemeinen nicht mehr als 10"" Sekunden,, So beträgt zum
Beispiel die Nachleuchtzeit von Para-terphenyl etwa 10*"
Sekunden« Für die besten Ergebnisse sollte die Nachleuchtzeit einer Fluoreszenzschicht kürzer sein als die Periode
der höchsten Ablesefrequenz, die zu einer vorher aufgezeichneten gegebenen Menge von Informationen gehört, die abzulesen
lot«
Die Photonenemissionsfähigkeit einer flu/oreszierenden
Zusammensetzung, die in einem Medium dieser Erfindung verwendet
wird, z«B, in Lumen je Watt"gemessen oder derglo,
sollte selbstverständlich dazu ausreichen, ein zufriedenstellendes
Signal-Ratph-Verhältnis beim Ablesen nach der Belichtung
und dem Entwickeln eines Mediums zu erzielen«
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-H-
Offensichtlich kann in Abhängigkeit von der Einrichtung,
den Betriebsbedingungen, der gewünschten
Wiedergabetreue uswo die Wahl der Photonenemissions~
fähigkeit für eine Mediumkonstruktion die Anforderungen einer bestimmten Yerwendungssituation im Bereich dieser
Erfindung treffen müssen,,
Die Bereitung der fluoreszierenden Zusammensetzung
ist bekannt und-bildet nicht Teil der vorliegenden Erfindung.
Wie angegeben wurde, enthalten Sp'eichermedien dieser
Erfindung eine Schicht eines elektrisch leitenden Materials
in Form eines kontinuierlichen ,-Films oder einer
kl eint eilten Schicht, die" einen Oberflächenwiderstand von
•weniger a,;ls,- etwa 10 Ohm je Quadrat (square) aufweist a
Vorzugsweise hat diese Schicht eine Dicke von 'nicht mehr
als 4000 A·
Eine Schicht leitenden Materials ist so einem Medium der Erfindung zugeordnet, daß sie Elektronen ableiten kann,
wenn sie geerdet, ist 0, Sine bevorzugte jyiediumkonstruktion
verwendet·eine Schicht leitenden Materials, die eine
lichtdurchlässigkeit von mindestens 20$ hat,
Für die Zwecke der Erfindung kann die Lichtdurchlässigkeit
durch eine leitende Schicht gemessen werden mit Hilfe eines "Welch Densichron", Katalog Nr0 2150,
hergestellt von der W0M0 Welch Scientific Company, 1515
Sedgwick Street, Chicago 10, Illinois«, Diesep Instrument
.-■■,....■■■'.■ BAD
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ist so geeicht, daß eine 100#ige lichtdurchlässigkeit bei
Belichtung der das Licht messenden elektronischen Photoröhre mit Raumbeleuchtung abgelesen wird0
Pur die Zwecke dieser Erfindung wird der Oberflächenwiderstand
in Ohm je Quadrat gemessen, indem Elektroden an
gegenüberliegenden Seiten eines Quadrates (square) der
leitenden, zu messenden Schicht befestigtwer&eno Der gemessene Widerstand des Quadrates ist unabhängig von der
Torrn des Quadrates«)
Es wird die Verwendung einer Schicht leitenden Materials bevorzugt, die nicht dicker als etwa 25 x 10*" mm
ist ο Demnach ist es vorteilhaft, ein leitendes Material
auf die Fläche eines Mediums entweder durch herkömmliche
Yakuumdampfablagerung oder durch herkömmliche eiMktroIytische Ablagerung auf zubringen«. Wenn jedoch als Unterlagen- '
material eine leitende Substanz, wie eine Metallfolie, verwendet wird, ist es bequem und äußerst praktisch', nur
eine Schicht eines fluoreszierenden Materials und eine Silberhalogenidemulsion auf dieses metallische blattartige
Teil aufzubringen» Demnach bildet die Schicht der Silberhalogenidemulsion die eine Fläche einer solchen
Mediumkonstruktion, das Metall die andere Fläche-,'und die
Schicht der fluoreszierenden Zusammensetzung liegt dazwischen«, - ' · ■".";■ .--..·
Geeignete .leitende Materialien zur Verwendungibei der
Bildung leitender Schichten in Medien dieser Erfindung/*-
enthalten MetelCL,e:iwie·-Aluminium, Silber, Kupfer usw:ö»"*■■■
BAD ORIGINAL
2 0 9 809/030.7
kann ein organisches, kleinteiliges , leitendes Material,
■wie Kohlenstoff teilchen, TDeI der Konstruktion einer leitenden
Schicht verwendet werden, indem die Teilchen mit einem organischen, polymeren, filmbildenden Material in einem
Ausmaß vermischt werden, welches ausreicht, den daraus hergestellten PiIm in dem gewünschten Maße leitend zu
machen* Wenn eine Schicht leitenden Materials zwischen
einer Schicht des Silberhalogenidmaterials und einer Schicht der fluoreszierenden Zusammensetzung angeordnet
wird, muß die Schicht des leitenden Materials in der Lage
sein, mindestens 20$ der von der Szintillatorzusammensetzung
bei Elektronenerregung ausgesendeten Photonen« energie durchzulassen,,
In Medien dieser Erfindung ist die Schicht der
fluoreszierenden Zusammensetzung vorzugsweise so gewählt
und zubereitet, daß das Material in Schichtform in der Mediumkonstruktion gleichförmig Photonenenergie (oder
Licht) aufgrund einer gleichförmigen Elektronenerregung aussenden kann«. Die Schicht des leitenden Materials wird,
wenn sie in eine Mediumkonstruktion der Erfindung aufgenommen wird, in ähnlicher Weise auch bevorzugt so gewählt,
daß sie gleichmäßig Elektronen leiten"kann» Wenn eine
Unterlagenschicht in der Lage sein muß, erregte Elektronen
und/oder Photonenenergie durchzulassen, dann sollte diese
Unterlage gleichförmig durchlässig sein für Photonenenergie bzw« solche erregten Elektronen oder für beide,
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je nach Verwendungsfallo Auf ähnliche Weise sollte die
Schicht der Silberhalogenidemulsion vorzugsweise so gewählt -werden, daß sie, wenn sie in Form einer Schicht in
einer Mediumkonstruktion der Erfindung verwendet wird, aufgrund einer "Belichtung" mit einem modulierten, abtastenden Elektronenstrahl, einem abtastenden Photonenstrahl oder einem Photonenbild sowie einer folgenden
Entwicklung eine Abdeckschicht erzeugen kann, die genau
und sogar einzigartig die Veränderungen in der Intensität der so modulierten Elektronenstrahlen zeigen, die die
Emulsionsschicht während einer solchen "Belichtung"
treffen«
Medien dieser Erfindung können nach einem bequemen Verfahren hergestellt werden,. So ist Z0B0 der Ausgangspunkt
eines Verfahrens eine vorgeformte Unterlage«» Dann wird die eine Fläche dieser Unterlage mit einer leitenden
Schicht überzogen«, Danach kann diese leitend überzogene Oberfläche oder die gegenüber liegende Fläche mit einer
BcMent der Szintillatorzusammensetzung überzogen werdent
wenn die Unterlage nicht schon das Szintillatormaterial enthältb Schließlich wird die sich ergebende Zwischenkonstruktion
auf einer ihrer Flächen mit einer Schicht der Silberhalogenidemulsion, Z4B. Silberchlorid, Silberbrojnid-Ghlorid
oder Silberbromjodid, überzogen, um ein
erwünschtes Überzugsgewicht von mindestens etwa 500 mg
2 Silber je m der Oberfläche zu erzielen«, Herkömmliche
Überzugstechniken können verwendet werden,,
20980 9/0307 BAD
-18- ■ .
Üblicherweise -wird die Silberhalogenid'schicht von
den anderen Schichten in einer Mediumkonstruktion unterschieden oder getrennt gehalten, obgleich die anderen
Schichten- direkt aneinander in irgendeiner Reihenfolge aufgebracht werdenο In der Tat kann j ede Kombination des
Unterlagenmaterials, des fluoreszierenden Materials und des leitenden Materials hergestellt -werden, vorausgesetzt,
daß der eine oder mehrere dieser Bestandteile funktionsmäßig miteinander vermischt -werden können, um
mindestens eine einzige Schicht davon zu bilden»'Im
allgemeinen befinden sich alle anderen Schichten mit
Ausnahme der Schicht der Silberhalogenidemulsion auf der
gleichen Seite der Silberhalogenidemulsionsschichta
Bevorzugte Mediumkonstruktionen sind biegsam und dünn und haben eine Gesamtdicke in der gleichen Größenordnung wie
herkömmliche photogräphische Filme und Magnetbänder, so
daß die Verwendung herkömmlicher Bandtransportmechanismen und Handhabungsverfahren allgemein erlaubt sindo
Obgleich aneinanderliegende Schichten keine besondere
Beziehung zueinander haben müssen, ist selbstverständlich, daß "die Silberhalogenidemulsionssohicht so in Bezug auf
die Außenoberfläche eines gegebenen Mediums angeordnet
sein sollte, daß die Entwicklung des Mediums nach der
Belichtung mit dem modulierten Elektronenstrahl erleichtert wird* Bevor die Silberhalogenidemulsion auf die eine
Oberfläche eines Mediums der Erfindung aufgebracht wird,
'.
■ 'BAD ORIGINAL
209809/0307
kann diese Oberfläche mit einer Unterschicht überzogen
werden, urr das Anhaften der Emulsion auf der Tragoberfläche zu erleichtern und zu fördern., Die Herstellung
von Unterschichten und die Verfahren zu ihrer Verwendung
sind dem Pachmann bekannt«, Typische Unterschichten werden
' ZcBc angegeben.'bei PoG-lafkides in "Photografic Chemistry's
Band ^, Seiten 467-69, in der USA-Patentschrift
2 341 87?, der britischen Patentschrift 552 085, der britischen Patentschrift 545 905 und in der belgischen
Patentschrift 617 581„
Irgendeine oder mehrere Schichten können, zwischen
der Silberhalogenidschitht und der fluoreszierenden
ScMcht angeordnet werden«, Jede dieser dazwischenliegenden
Schichten muß mindestens 20$ der von der fluoreszierenden
Schicht bei Erregung ausgesendeten Photonenenergie durchlassend - ·.
Gelegentlich ist es zweckmäßig, die Silberhalogenidemulsionsschicht
in einer Mediumkonstruktion der Erfindung mit einer Schutzschicht oder einer Antiabriebsehicht
zu "überziehen, die das Entwickeln der Emulsion nach ihrer Belichtung mit einem Elektronenstrahl nicht behindert,,
■Solche Schichten werden üblicherweise auf photographischen Emulsionen verwendet, um deren Handhabung zu erleichtern, und sie sind dem Fachmann bekannt,, Eine
Schutzschicht, die sich Z0B0 als brauchbar erwiesen hat,
wird bei PcGlafkides in "Photografic Chemistry", Band I,
Seite 474, angegebene
Die eine bevorzugte Aufnahmemediumkonstruktion die-
2 0 9 8 0 9/ 03 0 7 BAD ORIGINAL
ser Erfindung enthält integral eine Schicht einer strahlungsempfindlichenSilberhalogenidemulsion,
eine Schicht einer fluoreszierenden Zusammensetzung, die Photonenenergie
aussenden kann, -wenn sie durch auftreffende Elektronen erregt wird, eine Schicht eines elektrisch leitenden
Materials und eine Schicht eines tragenden Materials0
Die Silberhalogenidschicht ist getrennt von den anderen
Schichten, und jede der. anderen Schichten liegt auf der gleichen Seite der Silterhalogenidschicht und in irgendeiner
Reihenfolgeο Wenn-die leitende Schicht zwischen der
Silberhalogenidschicht und der fluoreszierenden Schicht liegt, ist sie in der Lage, mindestens 2Q°/o der von der
fluoreszierenden Schicht "bei Elektronenerregung ausgesendeten
Photonenenergie durehzulassen0
Eine no:cn weiter; bevor,zugt:e,,,Epnsii?ruktlon ähnelt der
soeben beschriebenen Konstruktion mit der Ausnahme,daß
die Silbe^halogenidschicht einen gleichförmigen .Silber-.
gehaltvon ^mindestens etwa 50 mg gem der Oberfläche'
aufweist ο Me fluoreszierende Schicht ist.dadurch, gekenn«·
zeichnet, daß ihre Naehleuchtzeit nicht mehr als ,10 Sekunden
beträgt und die durchschnittlichen Einzelkorn~:
großen sind kleiner als etwa .1 Mikron in den Maximalabmessungeno
Außerdem hat die leitende Schicht:einen
Oberflächenwiderstand von weniger als etwa .10 Ohm je Quadrate
Bei solchen Konstruktionen besteht die fluoreszierende Schicht am vorteilhaftesten aus einer kornfreien
Szintillatorzusammensetzungo
20980 9/030 7 BAD-ORiQHNAL
-Selbstverständlich, sind bei einer Meditnnkonstruktion
. dieser Erfindung die Gesamtdicke der und die Beziehung zwischen den Schichten darin so, daßs
(a) die Silberhalogenidschicht ein bleibendes Bild bei Belichtung- mit einem vorgewählten Strahlungsenergiemuster
bildet,
(b) die Silberhalogenidschicht weiterhin nach der Belichtung durch das vorgewählte Strahlungsenergiemuster
chemisch entwickelt wird, um eine Vielzahl von Ablagerungen von Silberkörnern darin in einem Muster zu erzeugen,
welches dem vorgewählten Strahlungsenergiemuster ent—
ε pricht, und
. - (c) die fluoreszierende Schicht Photonenenergie
emittieren kann, wenn, die eine Fläche eines Mediums mit
Elektronen von vorbestimmter Mindestdurchschnittsenergie
beschossen wird. ;
Charakteristische Eigenschaften von Medien dieser
Erfindung hängen nicht nur von der Art der Ausgangsmaterialieji,
sondern auch von der Art ab, in der eine bestimmte Mediümkonstrukt ion zusammengestellt ist, neben den
Aufnahme— und Entwicklungsbedingungenο So ist z«B0 eine
der bemerkenswertesten Eigenschaften einer Mediumkonstruktion ihr sogenanntes Signal-Rausch-Verhältnis„ Dieses
Verhältnis für ein bestimmtes Medium wird selbstverständlich durch eine Mediumkonstruktion, durch die verwendete Einrichtung, durch das Entwicklungsverfahren, durch
die Art der aufgezeichneten und abgelesenen Informationen
2098097030?
und durch andere Faktoren beeinflußto Was das Medium
selbst betrifft, so ist jedoch die Signal-Rausch-Güte
der Silberhalogenidemulsion in großem Maße eine Punktion
der Struktur des entwickelten aufgezeichneten Bildeso Dieses bildartige Muster ist -wiederum abhängig von solchen
Paktoren, wie der Korngröße, der Körnigkeit, der Trübung,
der Auflösekraft, der Schärfe USw00 Ss wird hier auf die
Diskussion von G»EoMees in dem Buch "The Theory of the
Photographic Process", Macmillan Company, Few York,
durchgesehene Ausgabe, zweite Auflage, 1959, Kapitel 24, verwiesene
Jede dieser Eigenschaften kann beeinflußt werden
durch Veränderung solcher Emulsionseigenschaften, wie
Korngrößenverteilung, Silbergehalt, Verhältnis von Silber
zu Bindemittel, Bindemittelzusammensetzung, Überzugsdicke
und verschiedene Zusätze, die zur Beeinflussung der Struktur des entwickelten Bildes verwendet, werden, usw0o
Alle diese Veränderungen sind auf dem Gebiet der Photograph!
e gut ; bekannt , und es wird z.B, auf die genaue Angabe
der Emuisionsherstellung bei PoGlafkides in "Photographic
Chemistry", Band I, Seiten 269-418, verwiesen»
Andere Paktoren, die die Art und die Eigenschaften
eines Mediums der Erfindung beeinflussen, sind die Dicke der Szintillatorschicht, der Abstand (wenn vorhanden)
zwischen,der Szintillatorschicht und der Schicht der
Silberhalogenidemulsion, die Stellung der leitenden Schicht in Bezug auf die Silberhalogenidemulsion und die Szintilla-
209809/03 07 BADORlGiNAL
-■23-
torschicht, die entsprechende Schichtdicke, die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften
des gesamten "Sandwich" der gegebenen Mediumkönstruktion und dergloo
Der Fachmann auf dem Gebiet der herkömmlichen photographischen Technologie sieht selbstverständlich, daß die
Art der verwendeten Entwicklung starken Einfluß auf die Körnigkeit, den Kontrast, die Bildschärfe, die Deckkraft
uswo haben kann«, Die Behandlung von Silberhalogenid-·
emulsionen wird Z0B0 bei PoGlafkides in "Photographic
Chemistry", Band I, Seiten 48-188, beschriebene
Eine besonders bevorzugte Klasse von Medien innerhalb der Lehren der vorliegenden Erfindung ist die, die Informationen mit hoher Dichte aufnehmen kann, daho die Infor-
5 mationen mit einer Bitdichte von mehr als 10 Bit der
2
Information je cm Oberfläche aufzeichnen kanno Solche Medien verwenden sowohl kornfreie fluoreszierende Materialien als auo^h kornfreie TJnterlagenmateri alien« Wenn das Material der Unterlage und das fluoreszierende Material nicht kornfrei sind, ist es schwierig und gewöhnlich sogar unmöglich, hohe Signal-Rausch-Verhältnisse beim Ablesen solcher mit hoher Dichte aufgezeichneter Informationen zu erzielenο Der in Bezug auf die Signal-Rausch« Yerhältnisse verwendete Ausdruck "hoch" bezieht sich auf Verhältnisse über 7:1 und vorzugsweise über 10:1o
Information je cm Oberfläche aufzeichnen kanno Solche Medien verwenden sowohl kornfreie fluoreszierende Materialien als auo^h kornfreie TJnterlagenmateri alien« Wenn das Material der Unterlage und das fluoreszierende Material nicht kornfrei sind, ist es schwierig und gewöhnlich sogar unmöglich, hohe Signal-Rausch-Verhältnisse beim Ablesen solcher mit hoher Dichte aufgezeichneter Informationen zu erzielenο Der in Bezug auf die Signal-Rausch« Yerhältnisse verwendete Ausdruck "hoch" bezieht sich auf Verhältnisse über 7:1 und vorzugsweise über 10:1o
In den Zeichnungen zeigen die Figuren 1 und 4 vierschichtige
Konstruktionen, während die Figuren 2, 3 und 5 dreischichtige Konstruktionen darstelleno Die Bezugs-
209809/0307
.152 A 924
-24- ■■.■"■;
zeichen "beziehen sich, in allen gezeigten Konstruktionen
immer auf die gleichen Schichten.»
Die Figuren 6 und 7 zeigen das Aussehen von Mediumkonstruktionen,
nachdem diese einer Aufzeichnung und
einer Entwicklung unterworfen wurden« Auch die Figo 7
zeigt das Aussehen eines Mediums, wie es in Figo 4 gezeigt wird, nach der Aufzeichnung und dem Entwickeln«, In diesen Figuren wird die entwickelte Silberhalogenidemulsion als eine Abdeckschicht bezeichnet« Die dunklen Blöcke in dieser Abdeckschicht kennzeichnen Silberablagerungen, die in von Strahlung getroffenen Flächen während des Entwicklungs- . Vorganges erzeugt wurden^
einer Entwicklung unterworfen wurden« Auch die Figo 7
zeigt das Aussehen eines Mediums, wie es in Figo 4 gezeigt wird, nach der Aufzeichnung und dem Entwickeln«, In diesen Figuren wird die entwickelte Silberhalogenidemulsion als eine Abdeckschicht bezeichnet« Die dunklen Blöcke in dieser Abdeckschicht kennzeichnen Silberablagerungen, die in von Strahlung getroffenen Flächen während des Entwicklungs- . Vorganges erzeugt wurden^
Medien, die teilweise ,lichtdurchlässig sind, haben
die Fähigkeit, durch unmodulierte Elektronenstrahlbeschießung durch die Schicht der Unterlage hindurch abgelesen zu werden, so daß die Szintillatorzusammensetzung in einer Mediumkonstruktion erregt wird und Photonenenergie gleichförmig^/ aussendet, ohne daß eine solche Zusammensetzung durch Elektronenstrahlbeschuß gegen oder durch die Abdeckschicht erregt zu werden brauchte
die Fähigkeit, durch unmodulierte Elektronenstrahlbeschießung durch die Schicht der Unterlage hindurch abgelesen zu werden, so daß die Szintillatorzusammensetzung in einer Mediumkonstruktion erregt wird und Photonenenergie gleichförmig^/ aussendet, ohne daß eine solche Zusammensetzung durch Elektronenstrahlbeschuß gegen oder durch die Abdeckschicht erregt zu werden brauchte
Zur Aufzeichnung oder Speicherung von Informationen
mit einem Elektronenstrahl unter Verwendung eines Mediums der Erfindung kann man eine Mediumkonstruktion in typischer
Weise senkrecht über der Bahn eines Elektronenstrahls in einer evakuierten Umgebung anordnen* Der Strahl kann in
seiner Intensität durch aufzuzeichnende (zu speichernde) Eingangsinformatiosnen moduliert sein0 Der so modulierte
seiner Intensität durch aufzuzeichnende (zu speichernde) Eingangsinformatiosnen moduliert sein0 Der so modulierte
209809/0307 BAD
St r aiii wird abtastend über eine Oberfläche dieses Speichern! ediums geführt, um so wahlweise die Silberhalogenidemulsionszusammensetzung
dieses Mediums in einer Art zu verändern, die die zu dem abtastenden Strahl gehörende
Modulation darstellte Nach einer anderen Möglichkeit kann
die Information nach herkömmlichen photographischen Belichtungsverfahren
oder durch einen modulierten Lichtstrahl aufgezeichnet werden, wie er durch einen Laser
erzeugt wird,, ■
Danach wird das so mit einer Aufzeichnung versehene Medium entwickelt, um die Silberhalogenidemulsion in ein
bildartiges Muster von Silberablagerungen umzuwandeln und eine Abdeckschicht zu bilden, wobei diese Silberablagerungen
einzigartig die aufgezeichnete Information darstellen»
Zur Ablesung der aufgezeichneten Information von
einem mit einer Aufzeichnung versehenen und entwickelten
Medium bringt man dieses Medium in eine evakuierte Umgebung
und belichtet die eine Oberfläche dieses Mediums mit
einer Elektronenerregung (üblicherweise einem abtastenden
Elektronenstrahl)» um eine differentielle Photonenemission
von der einen Oberfläche des Mediums zu erzeugene Der
Ausdruck "Ehotonenemission", der hierin verwendet wird,
bezieht sich nicht nur auf sichtbares Licht, sondern auch auf die Energie, die sich in den ultravioletten und infraroten
Abschnitten des Spektrums anschließt* Obgleich die Schicht des fluoreszierenden Materials so durch diese
ülektronenerregung erregt ist, wird die sich ergebende
20980 9/030 7
" Photonenemission' gesiegt oder wahlweise gefiltert, wenn
sie durch die Abdeckschicht hindurchtritt, so daß sich
von dieser Oberfläche des Mediums, die die ATddeckschicht
trägt, eine differentielle Photonenemission ergibt, die
die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellt,,
Die differentielle Photonenemission kann optisch oder elektronisch ermittelt werden»
Die Erfindung wird weiter durch die folgender, bestimmten darstellenden Beispiele erläutert0
In jedem der folgenden Beispiele hat die tragende
Schicht eine Oberfläehenrauheit von nicht mehr als etwa -6
38 * 10 mm, und zwar gemessen mit dem "Kicro Surf
model 180" und in einem Temperaturbereich von etwa -2O0C
bis +1000Oo
Ein biegsamer transparenter Film aus Celluloseacetat
(der unter dem Handelsnamen "Kodapak" von der Cellulose I
Products Division» Eastman Kodak Company, Rochester 4,
New York, verkauft wird) von 0,125 mm Dicke wird mit
Aluminium dampfüberzogen, um eine leitende Schicht von
ο
etwa 60 A Dicke und mit einem elektrischen V/iderstand von etwa 2000 Ohm je Quadrat.zu schaffen. Die Lichtdurchlässigkeit des Filmes nach der Dampfüb er Ziehung beträgt 45?σβ Die Unterlage wird dann auf 16 mm Brei te geschnitten und für die Verwendung mit einem herkömmlichen Zahnradtransport perforiert.
etwa 60 A Dicke und mit einem elektrischen V/iderstand von etwa 2000 Ohm je Quadrat.zu schaffen. Die Lichtdurchlässigkeit des Filmes nach der Dampfüb er Ziehung beträgt 45?σβ Die Unterlage wird dann auf 16 mm Brei te geschnitten und für die Verwendung mit einem herkömmlichen Zahnradtransport perforiert.
Die aluminisierte Oberfläche wird auf die folgende V/ei~
209809/0307 ■
se mit einem lichtdurchlässigen,, fluoreszierenden
Überzug versehen:
Zu 18,75 g Toluol -werden unter Rühren 0,175 g Paraterphenyl
(höchster Reinheit) und 25 g einer 30^igen loluollösung eines Butadien-Styrol-Copolymers (das unter
dem Handelsnamen "Pliolite S-7." von der Goodyear Tire &
Rubber Company, Chemical Division, verkauft -wird) hinzugefügt ό
Diese Überzugslösung wird dann mit Hilfe eines Überzugsapparates mit einem Messer über einer Solle durch
Messerüberzug auf die Oberfläche der 16 mm breiten, perforierten Unterlage aufgebrachte Es wird eine 0,05 Dim
starke Öffnung für die M es sereins teilung verwendet, -woraus
sich eine trockene Überzugsdicke von 0,0038 mm ergibto :
Der Überzug wird bei 93,30C 10 Minuten lang im Luftofen
getrocknete " - ..' .
Um eine annehmbare Haftung des Silberhalogenid- .
emulsionsüberzugs an dem sich ergebenden Überzug zu er- .
zielen, wird die folgende "Unterschicht"-Lösung als. ein
äußerst dünner Überzug verwendet, indem die überzogene Seite leicht gegen einen gesättigten Schwamm gedruckt
wird, der die Unterschichtlösung enthalte Diese Unterschichtlösung
wird gemäß den Lehren der belgischen Patentschrift 617 581
hergestellt und enthält 2,5 g Gelatine (photographischer Güte), in ,10 ml Wasser und 5 ml einer ; ,
25 üew«,-Taigen Lösung von Salizylsäure in Methanol, mit - ·
245 ml H ethanol, und 120 ml Aceton verdünnte Die so auf ge- .
20980 9/0307 ' BAD ORIGINAL
tragene Unterschicht läßt man an der luft trocknen0 Diese
Unterschicht v/ird jetzt mit der Silberhalogenidemulsion
auf die folgende Weise.überzogen:
Eine Silberhalogenidemulsion -wird nach der Beschreibung
von Glafkides in "Photographic Chemistry", Band I9
Seiten 341-353, hergestellt« Die endgültige Silberemulsion enthält 19,01 fa Festkörper, die zu 12°i aus
Gelatine und einem 80:20 Gewichtsverhältnis von Silberchlorid
zu Silberbromid bestehen,, Zu der obigen Emulsion werden unter Rühren 10 Teile einer 5#igen wässrigen Lösung
von Saponin hinzugefügte Saponin ist, wie dem Fachmann
bekannt ist, immer noch das am meisten verwendete Be- netzungsmittel
für Emulsionsüberzüge, obwohl es nur eine schwache Oberflächenaktivitätskraft hat» Es ist ein Naturprodukt
mit ungewisser chemischer Zusammensetzung, und seine Aktivität verändert sich mit dem Ausgangsmaterial,
das sorgsam kontrolliert werden mußo Die Ausgangsmaterialien
sind Quillayarinde, Roßkastanie und Seifenkrautwurzelo
Es ist von den Firmen JoTo Baker Chemical Company
und AoKo Peters Company erhältlich.
Dann wird in einem dunklen Raum mit roter photo—
graphischer Beleuchtung und unter Verwendung des gleichen oben beschriebenen Überzugsapparates mit einer Messereinstellung
für das Schüttrichtermesser von 0,05 mm diese Silberhalogenidemulslon bei einer Temperatur von 5O0C aufgebrachte Der sich ergebende Überzug nach der lufttrock-
20 98 0.9/0 30 7
nung ist etwa 7,5 Mikron dick* Die Silbermenge im getrock-
2 neten Überzug beträgt etwa 2000 ig je π der Oberfläche*
Dieses Medium wird jetzt unter photographischen Dunkelkammerbeleuchtungsbedingungen für die Elektronenstrahl
auf zeichnung und die -ablesung wie folgt verwendete
Das Medium wird in einen 16 mm-Transportmeahanismus mit
Motorantrieb eingebaut und unter einem Elektronenstrahl
in einer Vakuumkammer unter einem Vakuum von etwa 5 x 10
Bim Hg durchgeführt«. Die Drehachse des Transportrades liegt
parallel zur Ablenkrichtung des Elektronenstrahles, so daß
die Ebene der Filmbewegung senkreöht zur AbIenkungsrichtung
stejatö Die film- oder' Bandgeschwindigkeit beträgt etwa
g'2|5 cm je seöö
Eine herköffiffiliöhe# fernsehartige Horizontalablenkung
wird dazu Verwendet, den Elektrönenstfahl abzulenken,,
Die Horizontalablenkung wird dadurch erreicht, daß die
Ablenkspule &n der"- EiektrOnenkänöne mit einem Sägezahn»·
Sti*öm v©n 15»75 kHz betrieben wird* DeJ? Sägezahn hat eine
Atetastpeyiode von etwa 53»5 MikroSekunden und eine Rück«·
laufperiede von etwa 10 MikroSekunden* Die sich ergebende
iiörizöntalablenküng des Elektroiienstrahls wird auf etwa
einen Zentimeter in der Breite an der Oberfläche des Mediums eingestellt*
Der Elektronenstrahl hat einen Durchmesser an der
Oberfläche der Medien von etwa 10 Mikron und eine Beschleunigung
von etwa 15 kV« Der Strahlstrom ist durch Anlegen einer Modulationsspannung an das Elektronen-
BAD
2Ö9809/0307
kanonengitter intensitätsmoduliert0 Die Intensitätsmodulation
des Strahles entspricht der aufzuzeichnenden
Informationa Der Spitzenstrahlstroin bei dieser Modulation
beträgt etwa 0,1, /uAo
Die Medien und die Elektronenkanone sind in eine Vakuumkammer eingebaut, die bei einem Druck von etwa
5 χ 10 mm Hg gehalten wirdo
Die Aufzeichnung findet statt, indem gleichzeitig der Film oder das Band bewegt und der Elektronenstrahl
abgelenkt und moduliert werden, so daß ein abgetastetes, zeilenartiges, bleibendes Bildmuster der Information entsteht
O
Nach der Aufzeichnung und dem Entfernen aus dem
Yäkuum wird die belichtete empfindliche Schicht in einer
Entwicklerlösung etwa 2 Minuten lang bei2O0C entwickelt,
wobei die Zusammensetzung des Entwicklers wie folgt ist:
Wasser 500 cm3
p-Methylaminophenolsulfat -2,2g
Natriumaulfit 96,0 g
Hydrochinon 8,8 g
Natriumcarbonat (NagOOseHgO) 56,0 g
Kaliumbromid 5,0 g
kaltes Wasser hinzufügen bis zu 1,0 Liter Ein äquivalenter Entwickler ist im Handel als Kodak
D-19-Entwiekler von der Eastman Kodak Company erhältlich»
Nach dem Entwickeln werden die Medien in Wasser bei 2O0C
■ ■ ■ ' BAD
209809/0307
_31 —
etwa 30 sec lang gespült und in ein Fixierbad "bei etwa
2O0O für etwa 2 min überführte Die Zusammensetzung des
Fixierbades ist wie folgt:
Wasser (51,150G zur Zeit der Mischung) 600 cm
Nstriumthiosulfat (hypo) · 240,0 g
Natriumsulfit, getrocknet 15,0 g .
Essigsäure, 28$ rein 48,0 cm
Borsäurekristalle 7,5 g
Kaliumalaun. (Kaliumaluminiumsulfat) 15,0 g
kaltes Wasser hinzufügen bis zu 1,0 Liter
Ein äquivalentes Fixiermittel ist im Handel als
"Kodak Fixer fpr Films, Plates and Papers" von der
Eastman Kodak Company erhältliche ...
Nach dem Fixieren werden die Medien in Wasser, bei
2O0C etwa 5 min lang gewaschen,. Die Medien werden dann _.
entfernt und trocknen gelassene
Zur Ablesung der aufgezeichneten Information wird der behandelte Film oder das Band wieder in die Vakuumkammer
des Aufzeichnungs- und Ableseapparates eingebracht
und für die gleiche Bewegung eingerichtete Die Strahlablenkbedingungen bleiben die gleichen wie bei der Aufzeichnung«,
Der Elektronenstrahl wird auf etwa 20 kV beschleunigt und der Durchmesser des Elektronenstrahls wird auf etwa
10 Mikron gehaltene Der Strahlstrom wird während der Ablenkung konstant gehalten«, Nach einer anderen'Möglichkeit
20980 9/0307 BAD ORIGINAL
; -32- :
kann er während der Rücklaufperiode abgeschaltet -werden,,
Der Strahlstrom beträgt während der Abtastung etwa 0,5 /uAo .
Zur Ermittlung der Fluoreszenz vom Medium dort, wo
der Elektronenstrahl auf das Medium trifft, ist ein RCA-Photomultlplier von der Type 1P28 sehr dicht an der
Mim-· oder an der Bandfläche der Fluoreszenz angeordnet,,
Die Ablesung geschieht, indem gleichzeitig das Medium bewegt wird und der Elektronenstrahl auf die
gleiche Weise wie beim Aufzeichnen abgelenkt wirdo Die Fluoreszenz der Fläche unter dem Strahl wird von dem
Photomultiplier ermittelt, der·die Fluoreszenz in ein
elektrisches Ausgangssignal umwandelt, welches eine Reproduktion des ursprünglichen Aufzeichnungssignals ist«,
Eine Wiedergabe mit ausgezeichneter Qualität wird bei hohem Signal-Rausch-Verhältnis erhalten,,
Mit Polyäthylenterephthalat-Harzkörnern (die.von der
Minnesota Mining and Manufacturing Company, St0 Paul,
Minnesota, hergestellt werden) wird 1 Gewo-?S Para-terphenyl
(höchste Reinheit) gleichförmig vermischt. Das Gemisch wird trockenIrermischt und nach herkömmlichen
Filmbildungsverfahren ausgepreßt, so daß ein durchsichtiger FiIm mit einem hygroskopischen Ausdehnungskoeffizienten
von etwa 1 χ 10"" mm je mm je Prozent relative .Feuchtigkeit,
einem Wärmeausdehnungskoeffizienten von etwa
209809/0307
8,33 χ 1Ό"6 mm je mm je 0G ( 15 ac "ICT6 Zoll je Zoll je 0F)
und einer Oberflächenrauheit von nicht mehr als 37,5 χ 10""6 mm zu erzeugen« In dieser Konstruktion sind das
Material der Unterlage und das Material der fluoreszierenden Schicht auf diese Weise zu einer einzigen Schicht
von 0,1 nm Dicke kombinierto
Dieser TiIm wird dann im Vakuum auf der einen Seite'
durch Vakuumdampfablagerung mit einer Schicht aus Aluminium
überzogen, so daß sich ein zu 45$ lichtdurchlässiger Film
ergibt, der einen elektrischen Widerstandswert für die aluminiumüberzogene Oberfläche von etwa 2000 Ohm je
Quadrat .hat ο
Die sich ergebende, mit Aluminium dampfüberzogene
Oberfläche wird dann mit einer sehr dünnen Unterschicht versehen, die von einer Lösung aufgebracht wird, um das
Anhaften der photographischen Emulsion zu verbessern1,.
Eine solche .Unterschichtlösung wird gemäß den Lehren zur
Bereitung der Unterschichtlösung in P0 Glafkides
"Photographic Chemistry", Band I, Seiten 467-469 9 hergestellt«
Die fertige, mit einer Unterschicht versehene, aluminisierte Oberfläche des Filmes wird auf 16 mm Breite
geschnitten und dann mit einer Schicht der SiIberhalogenidemulsion
überzogen«
Eine Silberhalogenidemulsion wird gemäß der Beschreibung
in P,Glafkides "Photographic Chemistry", Band I, Seiten 341- 353, zubereitet,, Die fertige SiIb er emulsion ent-
■ ' ■ . BAD
209809/0307
hält 19,01 io Festkörper, die aus 12?έ Gelatine und einem
80:20 G-ewichtsverhältnis von Silberchlorid zu Silberbromid
bestehen«, Zu dieser Emulsion werden 10 Teile einer
5$igen·wässrigen lösung von Saponin (gemäß der Definition
in Seispiel I) hinzugefügt a
Dann "wird in einer Dunkelkammer mit roter photographischer
Beleuchtung und unter Verwendung des gleichen οTden beschriebenen Überzugsapparates mit einer Messereinstellung'für
das Schüttrichtermesser von 0,025 mm diese Silberhalogenidemulsion bei- einer Temperatur von
500C aufgetragene Der fertige Überzug nach der Iitifttroeknung
hat eine Dicke von etwa 2 Mikrono Die Silber-
■■-■·.. " 2 ■
menge im-trocknen überzug beträgt etwa 530 mg je m der
Oberflächeο ' . '
Die sich ergebende Konstruktion stellt ein Elektronenstrahl-Aufzeichnungsmedium
dieser Erfindung dar«
Das Medium wird bei-der.Elektronenstrahlaufzeichnung,
der Entwicklung und der Ablesung unter den gleichen Bedingungen verwendet, wie sie in dem Beispiel I oben
beschrieben sind. Es ist eine ausgezeichnete Wiedergabetreue
der Reproduktion .der aufgezeichneten Information zu beobachten,)
Ein biegsamer transparenter PiIm aus Polyäthylentereph.th.alat-(der
als Type A, 500 gauge. Mylar, von E0Io
DuPont de ¥emours & Company of Wilmington, Delaware",
erhältl'ich· ist) wird mit Aluminium dampf Über zogen, um ei~
2098ÖS/O3O7
-35-
ο ne leitende Schicht von etwa 1000 A Dicke zu schaffen,
die einen Widerstand von etwa 0,8 Olim je Quadrat aufweisto
Die Unterlage wird in Streifen geschnitten und perforiert und zu Rollen von 16 mm Breite zur Verwendung in
einer zahnradgetriebenen Transportvorrichtung aufgewickelte Die aluminisierte Oberfläche des Bandes wird mit
einen fluoreszierenden Überzug wie folgt versehen:
Eine Dispersion, die ein 4:1-Verhältnis von Zinkoxyd
zu polymereiH Bindemittel enthält, wird auf die folgende
Weise hergestellt; In eine Porzellankugelmühle mit Porzellankugeln von 12 mm Durchmesser als Mahlmittel werden
200 g Zinkoxyd, analytisch rein (Mallinkrodt Chemical Works, StoLouis 7, Missouri), eingegebene 50 g Plio.lite-VT
(ein Handelsname eines Kopolymers mit einem 88:12->Verhältnis
von Vinyltoluol und Butadien, ein "Produkt der
Chemical Division of the Goodyear Tire & Rubber Company, Ine,, Acron 16, Ohio) und 350 g eines 1:1~VoIumenge- .
misches von Aceton und Toluol werden hinzugefügt«, iTach
der Bearbeitung des obigen Gemisches in der Kugelmühle für 24 Stunden wird die Kugelmühle geöffnet, und es wird
ein Gemisch aus 4 g Lecithin (Central Soya Company, Inco,
Chemurgy Division, Chicago 39» Illinois) und 116 g eines
1:1-Volumengemisches aus Aceton und Toluol hinzugefügte
Die Kugelmühle wird wieder geschlossen und der Mahlvorgang eine weitere Stunde lang fortgesetzte Die. endgültigen
Festkörper der Dispersion machen 35,4$ aus. und .enthalten
ein Gewichtsverhältnis von 4:1 von Zinkoxyd·- zuj£lipa4t S7-VT0
209809/0307 . .
152A924
Die sich ergebende Dispersion wird dann auf die aluminisierte Oberfläche der 16 mm breiten flexiblen
Unterlage, die oben beschrieben wurde, mit Hilfe eines Streifenüberzugsapparates aufgebracht, der aus einem
Schüttrichtermesser besteht, das über einer Stahlwalee eingestellt ist und mit Unterschnitt-Führungsrollen ausgerüstet
ist ο Bei Verwendung eines Messers oder einer
Öffnung von etwa 0,05 mm ergibt die oben beschriebene
Dispersion beim Überziehen einer 16 mm breiten perforierten Unterlage einen gleichförmigen, glatten Überzug, der
nach einer Luftofentrocknung für 10 Minuten bei 93,30C
eine Dicke im Bereich von 0,0038 mm aufweisto
Um einen licht- und/oder elektronenstrahlempfindlichen
Überzug zu schaffen, wird die mit Zinkoxyd/ Pliolite-VI überzogene und 16 mm breite Unterlage, die
oben beschrieben wurde, auf folgende Weise mit einer
Silberhalogenid/Gelatineemulsion überzogen ί In einer mit roten Lampen versehenen Dunkelkammer wird unter Verwendung
des gleichen Überzugsapparates, der zur Aufbringung der Zinkoxyddispersion benutzt wurde, bei einer
Einstellung des Messers auf eine Öffnung von 0,05 mm eine Silberhalogenid/Gelatineemulsion auf 4O0G erwärmt
und in den Schüttrichter eingegeben, der auch auf einer Temperatur von 400C gehalten wird, während die Unterlage
durch die Öffnung gezogen wirdo Die kleinteilige verwendete
Silberhalogenidemulsion enthält 19,01 Gewo~5o Festkörper,
die aus 12$ Gelatine und einem 80;20 Gewichtsver-
209809/030? V"'BAD ORIGINAL
hältnis von Silberchlorid zu Silberbromid bestehen«,
Die Bereitung der Silberhalogenidemulsion geschieht gemäß, den Prinzipien, die im Kapitel 18 der "Photographic
Chemistry", Band Γ, von Ρβ Glafkides, veröffentlicht von
der Fountain Press Publications, London, 1958, beschrieben werden«. Unmittelbar vor dem Überziehen werden zu der
erwärmten Silberhalogenidemulsion unter Rühren 10 Teile einer 5$igen wässrigen Saponinlösung (siehe Beispiel I)9
ein glucosidartiges Emulgiermittel, hinzugegebene Der so aufgebrachte Silberhalogenid/Gelatine-Überzug hat nach
der Lufttrocknung eine Dicke von 7,5 Mikron0
Die sich ergebende Konstruktion stellt ein Elektronenstrahl-Aufzeichnungsmedium
dieser Erfindung daro
Dieses Medium wird bei der Elektronenstrahlaufzeichnung,
der Entwicklung und dem Ablesen unter den gleichen Bedingungen verwendet, wie sie oben im Beispiel I beschrieben wurden,, Es ist eine ausgezeichnete Wiedergabentreue
der. aufgezeichneten Information zu beobachten,,
Ein flexibler, transparenter PiIm aus Polyäthylenterephthalat
(der als Type A, 500 gauge Mylar von E0Io
DuPont de Uemours and Company of Wilmington, Delaware, erhältlich ist), wird mit Aluminium dampfüberzogen, um
eine leitende Schicht von etwa 1000 A Dicke mit einem
Widerstand von etwa 0,8 0hm je Quadrat zu erzielen« Die
Unterlage wird in Streifen von 16 mm Breite geschnitten
und perforiert zur Verwendung mit Zahnradamfcriebsvorrich-
tungen»
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' 152492A
Um die fluoreszierende Überzugszusammensetzung zu
erzielen, wird eine Dispersion im 4:1-Gewichtsyerhältnis
von Zinkojxyd zu Bindemittel auf die folgende Weise hergestellt: 137 g Zinkoxyd (S>tT Joe Ho0 920, von der St0
.Joseph Lead Company, New York 17, New York) werden zu
114 g einer 30 Gewo~$igen Lösung von Pliolite S7 (eine
Handelsmarke für das Copolymer von 70:30 Butadien/Styrol
von der Chemical Division of the Goodyear Tire and Rubber Company, Ine„, Akron 16, Ohio) hinzugefügt. Dazu wird
eine Lösung gegeben, die aus 262 g Toluol und 2,7 g Lecithin (von der Central Soya Company, Inc», Chemurgy
Division, Chicago 39, Illinois) besteht* Das Gemisch aus
33,8 $ Feststoffen wird 24 Stunden lang in einer Porzellan-Kugelmühle unter Verwendung von 12 mm-Porzellankugeln
gemahlene
Diersieh ergebende Dispersion erweist sich als
zufriedenstellend für einen Messerüberzug auf der Aluminiumoberfläche des dampf üb erzogenen Films,, Das Überzugsverfahren umfafiBfc die Verwendung eines Überzugsapparates
mit einem Schüttrichtermesser über einer Walzeβ Eine
Öffnung von 0,05 mm der Messereinstellung ergibt eine
Überzugsdicke von 7,5 Mikron nach Luftofentrocknung für
10 Minuten bei 93/30Oo Der sich ergebende Überzug ist
glatt und im Aussehen gleichförmig« Die Oberfläche des Zinkoxydüberzuges wird dann mit der
Silberhalogenidemulsion in der in Beispiel ΊΙ beschriebenen
Art überzogen, um einen gleichförmigen Silber-
halogenid/Gelatine-Überzug von etwa 2 Mikron Dicke zu
2 •erhalten, der etwa 500 mg Silber je m enthalte
Me sich ergebende Konstruktion stellt ein ElektronenstrahlaufZeichnungsmedium
dieser Erfindung dar0
Das Medium wird bei der Elektronenstrahlaufzeichnung,
dem Entwickeln und dem Ablesen unter Bedingungen verwendet,
die mit denen des Beispiels I identisch sind0 Es ist
eine ausgezeichnete Wiedergabentreue der aufgezeichneten Information zu beobachten,,
Diese Medien verwenden Szintillator—Zusammensetzungen
als fluoreszierendes Material,, ~~---*'
' Die Unterlagenfilmschichten werden unten in der *
Tabelle gezeigte In dieser Tabelle wird der 0>125 mm-Polyesterfilm
genannt, der von der EoIoDuPont de Nemours
and Company als Type A, 500 gaug%Mylar-Eilm erhältlich
XSt0.Der 0,075 mm-Polyesterfilm ist von der E0I0 DuPoht
de Nemours and Company als Type D, 300 gauge Mylar-Film
erhältlich, und der 0,125 mm-Acetatfilm ist von der
Eastman Kodak Company als ein Celluloseacetatfilm mit dem Namen Kodapak 4- erhältlicho
In jedem lall, mit Ausnahme des Kontrollfalles, wird
die Unterlage im Vakuum mit Aluminium dampfüberzogen in einem Ausmaß, welches ausreicht t um eine Lichtdurchlässigkeit
von etwa 45 f° zuzulassen, wobei der elektrische Widerstandswert eines solchen Überzuges bei 2000 0hm
je Quadrat liegto
209809/030? , \
-40- ~: ".-.■.■■
Der Kontrollfall ist ein 0,125 mm-Pqlyesterfilm,
der zuerst mit einer undurchsichtigen Aluminiumschicht
dampf überzogen -wird, die einen Widerstandswert von etwa
0,8-Ohm je -Quadrat hat, und der dann mit einer 7,5 Mikron
dicken Schicht von Zinkoxyd in einem 70:30-Styrol-Butadien-Copolymer
(erhältlich als Pliolite S7 von der Goodyear Tire and Rubber Comepany).unter Verwendung eines 4:1-Ver~
hältnisses von Zinkoxyd zu Bindemittel überzogen wird0
In der Tabelle sind in den Beispielen 1-8 verschiedene
organische fluoreszierende Materialien angegeben, die alle zuerst in einer Lösung von Pliolite' S7 in Toluol
gelöst und dann auf eine.Celluloseacetatunterläge von
0,125 mm Dicke aufgebracht werdeno Die getrockneten Proben
werden mit einem Elektronenstrahl "belichtet", der durch ein Potential von 20 kV beschleunigt wird und einen Strom
von 3,0 /VLk- in einem Vakuum von 5 x 10 mm Hg aufweist„
Der Lichtausgang wird mit Hilfe eines RCA - Photomultipliers
der Type 6199 mit einer Plattenspannung von 500 V
ermittelt und gemessene
Die Beispiele 9 und 10 zeigen die relativen Lichtemissionsdaten für zwei Szintillatorüberzüge, die nach der
Streifenüberzugstechnik von Lösungen aufgebracht sind, die
durch Dispersion von 0,11 g, des fluoreszierenden Mittels
in 2,0 g Methylethylketon mit anschließenüem Lösen in einer
25 g-Methyläthylketonlösung, welche 20$Feststoffe von
0elluloseacetat^Butyrat-Pblymer:(lAB-381-20 der Eastman
Chemical Company) enthält? bereitet wird0
209809/0307 / ;: ' : "-^H1
Die getrockneten Proben werden mit einem Elektronenstrahl
unter den gleichen Bedingungen, wie oben beschrieben, belichtet und der Lichtausgang wurde bei 500 V an
einem Photomultiplier (wie oben beschrieben) und mit der
zugehörigen/Verstärkungseinrichtung ermittelt und gemessene
In den Beispielen 11 bis 14 d«r Tabelle werden verschiedene
Überziigszusammensetzungen angegeben, die eine Fluoreszenz oder Photonenemission zeigen, wenn sie durch
einen Elektronenstrahl erregt werdeno Das organische
fluoreszierende Mittel wird entweder selbst oder als ein Gemisch mit einem zweiten Zusatz in einer Toluollösung von
Pliolite S7 gelöst und dann auf die aluminisierte Oberfläche
der Filmunterlage aufgebrachte Die getrockneten Proben werden mit einem Elektronenstrahl belichtet, der
durch ein-Potential von 20 kV beschleunigt wird und einen
Strom von 0,5 /uA im Vakuum von etwa 5 x 10 mm Hg aufweist o Der Lichtausgang wird mit Hilfe eines ECA-Photomultipliers
der Type 6199 bei einer PlattenSpannung von
360 V ermittelt«,
Die Oberfläche jedes fluoreszierenden Überzuges in diesen Beispielen wird zuerst mit einer "Unterschichtlösung"
behandelt, die gemäß den Prinzipien bereitet wird, welche von PpGlafkides in "Photographic Chemistry"0 Band Γ,
Seiten 467-469, beschrieben werden,, Die Oberfläche jedes Szintillatorüberzüges in diesen
09809/03 0
Beispielen wird dann mit einer Silberhalogenidemulsion
auf die in dem Beispiel II beschriebene Weise überzogen, um einen gleichförmigen Silberhalogenid/Gelatine-überzug
von etwa 2 Mikron Dicke zu erzielen, der nicht weniger
2
als etwa 500 mg Silber je m enthält,,
als etwa 500 mg Silber je m enthält,,
Die sich ergebenden Konstruktionen stellen jeweils ein Elektronenstrahl-Aufzeichnungsmedium dieser Erfindung
dar, -■■■'■
Jedes Medium wird bei der Elektronenstrahlaufzeichnung,
der 'Entwicklung und dem Ablesevorgang unter Bedingungen
verwendet, die mit denen des Beispieles I identisch sindo
Es wird eine differentielle Photonenemission beobachtet, die die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellte
20 980 97 0307
Lichtemission organischer fluoreszierender
b el 1 e
Überzüge auf mit Aluminium dampfuberzogenen Filmunterlagen
| Beisp-o | 1 | Pilmunterläge | Mylar | Polymer- Bindemittel |
S-7 | S-7 | Phosphor oder Szintillator |
Phosphor oder Szintillator Qeviv-o/o / 100 |
Relativer /,»y Lichtausgang^ ' |
| ro | Acetat | 's-7 | Teile Bindern,, | ||||||
| _-> | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | . Zinkoxyd ^ ' | 400 | 100 | ||
| Kontrolle | 4 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | Naphthalin | 0,5 | 12 | |
| 5 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | (Anthracen (Naphthalin |
0,5 2,5 |
73 | ||
| 6 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | Para-quat erphenyl | 0,4 | 100 | ||
| 7 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | 2,5-Diphenyl-Oxazol | 2,0 | 135 | ||
| 8 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | P ar a-r-t erphenyl | 2,0 | 120 | ||
| CD | 9 | 0,125mm | Acetat | Pliolite | S-7 | (Para-terphenyl (2,5-Diphenyl-oxazol |
1,45 • 0,3 |
54 - I | |
| OO O . CD |
10 | 0,125mm | Poly ester |
Pliolite | Celluloseacetat- Butyrat (3) |
(Anthracen (2,5-Diphenyl-oxazol |
1,75 1,75 |
u; I 4 |
|
| /03 | 11 | 0,125mm | Polyester | Pliolite | !I | Anthracen | 1,0 | 77 | |
| ... O | 12 | 0,075mm | Acetat | Pliolite | 2,5-Diphenyl-Oxazol | 2,2 | 71 | ||
| 13 | 0,075mm | Polyester | It | Para-t erphenyl. | 2,2 | 37 | |||
| 14 | 0,125mm | Polyester | » | Anthracen | 1,25 | 67 | |||
| 0,075mm | Polyester | It | trans-Stilben | 1,9 | 111 | ||||
| 0,075mm | Para-terphenyl | .1,35 | 45 ~* | ||||||
| 0,075mm | (Para-terphenyl (Dimethyl POPOP, (4) |
1,32 0,132 |
31 ^1 | ||||||
Anmerkungen zur Tabelle:
(1) Es wurde ein RCA-Photomultiplier der Type 6199 mit
500 V Plattenspannung verwendete Ein 20 kV-Elektronen-
.strahl mit 3 /uA Strahlstrom tastete den Szintillator-Überzug
ab„
(2) St0 Joe, ΉΤο 920 Zinkoxyd - St0 Joseph Lead Company
(3) EAB- 381-20, Eastman Chemical Products, Inco
(4) Dimethyl POPOP =1,4 Bis~[2-(4-methyl-5-phenyloxazolyl)J-
- ■ ' benzol ο
■ Beispiel XY
Eine 16 mm breite Bolle perforierten, mit einer Unterschicht
versehenen, transparenten Polyäthylenterephthalat-Films
von 0,125 mm Dicke wird mit Zinkoxyd überzogene Die Aufbringung der Unterschicht geschieht wie in Beispiel H0
Die mit der Unterschicht versehene Oberfläche des Films, wird jetzt mit einer Silberhalogenidemulsion gemäß
dem Beispiel II überzogen unter Verwendung der darin beschriebenen
Verfahren,, Der Zinkoxydüberzug wird auf die
folgende Weise bereitet: . ..
Zu 40 g einer wässrigen Lösung, die 5 Gewo-^ Gelatine
enthält, werden 30 g einer wässrigen Dispersion von Zinkoxyd (American Zinc Company, Type ZZZ-661) hinzugegeben«
Die Zinkoxyddispersion wird hergestellt, indem in einer Kugelmühle ein Gemisch aus 100 Teilen Zinkoxyd, 1,5 Teilen
Kaliumtripolyphosphat, 2.Teilen Polyacrylamid (welches als
Cyanimer Ρ-25Ό von der American Cyanimid Company geliefert
wird) und 15.0-Teilen Wasser gemahlen wird,
bad 2G9S09/Ö30 7
Das sich, ergebende G-emisch der obigen Zinkoxyddispersion und der Gelatinelösung wird dazu verwendet, einen
dünnen Überzug von etwa 2,5 Mikron Dicke über der photographischen
Silberhalogenidemulsion aufzubringen,, Der Überzug aus der Zinkoxyd-Gelatine-Schicht wird in einer Überzugs
einrichtung mit einem schüttrichterartigen Messer über
einem Walzenstreifen unter Verwendung einer 16 mm breiten,
perforierten Konstruktion des oben beschriebenen photographischen Filmes hergestellte
Der an der Luft getrocknete, mit Zinkoxyd/G-elatine
überzogene photographische IiIm wird mit einem Elektronenstrahl bei einer Spannung von 15 kV und 0,5 /uA in einem
Vakuum von etwa 5 x 10 mm Hg belichteto "
Die sich ergebenden Konstruktionen stellen jeweils
ein Elektronenstrahl-Aufzeichnungsmedium dieser Erfindung dar ο
Jedes Medium wird bei der Elektronenstrahlaufzeichnung,
der Entwicklung und bei dem Ablesevorgang unter Bedingungen
verwendet, die mit denen des Beispiels I identisch sind, mit der Ausnahme, daß während der Ablesung die Photonenemission
von der Seite.gesammelt wird, die der fluoreszierenden
Schicht gegenüber liegt» Es wird eine differentielle
Photonenemission beobachtet, die die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellte
2098 09/0307
- ■ -46- ':.■■'
Ein biegsamer, transparenter Film aus Polyäthylenter
ephthalat (Type A, 500 gauge Mylar von der E0I0 DuPont
de Nemours & Company, Wilmington, Delaware) wird mit
Aluminium dampf überzogen, um eine leitende Schicht von etv.'a
1000 2. Dicke mit einem Widerstand von etwa 0,8 Ohm je Quadrat zu erzeugeno Diese Schicht wird-dann mit einer geeigneten
Unterschichtlösung überzogen, um eine Haftung des folgenden. Silberhalogenid/Bariumsulfat-Überzuges zu schaffen» Diese
Unterschicht wird gemäß dem Beispiel II aufgebracht0
Die photographische Silberbromchloridemulsion enthält 7,5$ Silber, wobei das Silber-zu-Gelatine-Verhältnis etwa
1:1 beträgt und das Brom-zu~Chlorid~Verhältniö etwa 15:85
beträgto Die Emulsion wird gemäß den Verfahren bereitet,
die bei PoGlafkides im Band I auf den Seiten 298-368 beschrieben werden,»
Diese so hergestellte Unterlage wird jetzt in der Dunkelkammer mit herkömmlichen TJberzugsmasehinen und photographischen
Emulsionen mit einer Schicht überzogen, die aus einem Gemisch von zwei Teilen einer Barium-Sulfat-Dispersion
und einem Teil einer photographischen Silberhalogenidemulsion
besteheno Die Schicht ist nach dem Trocknen etwa 6 Mikron
■ ■ ■ ■ 2 dick und besitzt einen Silbergehalt von etwa 5 Gramm je m
■■-■■"'."· ■".-■■■'. 2
und einen Bariumsulfatgehalt von etwa 5 g je m 0
Die Bariumsulfat- oder Baryt-Dispersion-wird durch
Zusammenwirktiag einer Bariumchloridlb'sung mit einer .Natrium-
209609/03
sulf at lösung in Anwesenheit von Gelatine als schützendes
Colloid bereitet« Formeln für Baryt-Dispersionen dieser
Art werden bei PoGlafkides in "Photοgraphic Chemistry",
Band I, Seiten 445-446, und in Report ^C 9-939 des
"British Intelligence Subcommittee on the German Photographic
Industry" angegebene Die.Dispersion enthält 30 Bariumsulfat ο ■-"..-
Dieses Medium wird Jetzt zur Elektronenstrahlaufzeichnung und -ablesung gemäß Beispiel I verwendete Es wird
eine differenzielle Photonenemission beobachtet, die die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellte
Eine 16 mm breite Rolle aus perforiertem, transparentem Polyäthylenterephthalatfilm von 0,125 mm Dicke wird mit
einer 2,5 Mikron dicken Schicht von Paraterphenyl gemäß
Beispiel Y überzogene
Die Paraterphenylschicht wird mit einer Silberhalogenidemulsionsschioht
gemäß Beispiel I überzogene
Der sich ergebende Film wird dann mit der Silberhalogenidschicht
freiliegend in eine abgeschlossene Kammer eingebaut, in einer Art, wie sie allgemein in der USA-Patentschrift 2 698 812 gezeigt wird, um eine Schicht aus
üTiekelmetall auf der Oberfläche der Silberhalogenidemulsion
abzulagern* Diese Schicht wird muf weniger als etwa 250 A
in Einheiten Dicke geschätzt und hat eine Leitfähigkeit in
der Größenordnung von etwa 10 Ohm je Quadrate
BADORIQINAL
2098 0 9/030*7- - . . ■ ■
Die sich ergebende Konstruktion ist ein Aufzeichnungsmedium
dieser Erfindung,,
Das Medium wird jetzt zur Elektronenstrahlaufzeichnung und -ablesung verwendet, wie es im Beispiel I beschrieben
ist» Es wird eine differentielle Photonenemission beobaehtet, die die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellte
ist» Es wird eine differentielle Photonenemission beobaehtet, die die ursprünglich aufgezeichnete Information darstellte
Patentansprüche -
20980 9/030 7
Claims (1)
- Patentansprüche:1Λ Ein Aufzeichnungsmedium, welches Photonenenergie different!eil von der einen Oberfläche aufgrund eines Beschüsses der einen Oberfläche mit erregten Elektronen aussenden kann, nachdem zuerst diese eine Oberfläche mit einem Strahlungsenergiemuster "belichtet und anschließend die so belichtete Fläche entwickelt wurde, um eine selektive Strahlungsenergiemaske entsprechend einer solchen Modulation zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses.Medium In einem Stück besteht aus der Kombination(a) einer Sllberhalogenidschicht aus einer strahlungsempfindlichen Silberhalogenidemulsion,(b) einer fluoreszierenden Schicht aus einer fluoreszierenden Zusammensetzung, die bei Erregung durch auftreffende Elektronen Photonenenergie aussenden kann,(c) einer leitenden Schicht aus einem elektrisch leitenden Material, und(d) einer tragenden Schicht aus einem kornfreien tragenden Material, wobei(e) wenn irgendeine der anderen Schichten zwischen der Silberhalogenidschicht und der fluoreszierenden Schicht angeordnet 1st, diese Schicht mindestens 20$ der von der fluoreszierenden Schicht bei Elektronenerregung ausgesendeten Photonenenergie durchlassen können muß, wobei die Dicke der und die Beziehung zwischen den Schichten In dem Medium der Art ist, daß209809/0307(f) die Si!borhalogenidechicht ein bleibendes Bild "bei Belichtung mit einem vorgewählten, Strahlungsenergiemuster bilden kann,Cg) die Silberhalogenidschicht weiterhin chemisch nach der Belichtung durch das vorgewählte Strahlungsenergiemuster entwickelt werden kann» und■ (h) die fluoreszierende Schicht Photonenenergie aussenden kann, wenn die eine Fläche des Mediums mit Elektronen vorbestimmter Mindestdurchschnittsenergie beschossen wirdo2o Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß es(a) eine Silberhalogenidschicht mit einem gleichförmi-• 2gen Silbergehalt von mindestens etwa 500 mg je m der Oberfläche enthält,(b) eine fluoreszierende Schicht mit(1) einer ETachleuchtzeit von weniger als etwa 10" see enthält und,{2)bei kleinteiliger Ausführung, eine durchschnittliche Einzelkorngröße von weniger als etwa 1 Mikron in den Hauptabmessungen aufweist, und (c) eine leitende Schicht besitzt, die einen -Ober-''flachenwiderstand von weniger als 10 Ohm je.Quadrat aufweisto3.«"" Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß es eine Silberhalogenidschicht enthält, die von den anderen Schichten getrennt ist«.'2O98 09 /030?4o Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, das aufgezeichnete Informationen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß Silber in der Silberhalogenidschicht in einem Muster vorhanden ist«,5o Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fluoreszierende Schicht kornfrei i s t ο6«, Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fluoreszierende Schicht eine Szintillatorzusammensetzung ist, die Photonenenergie bei Erregung durch auftreffende Elektronen aussenden kann, und dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Uachleuchtzeit von nicht mehr als 10" see hat«,7ο Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß(a) die Silberhalogenidschicht von diesen anderen Schichten getrennt ist(b) jede dieser anderen Schichten auf der gleichen Seite der Silberhalogenidschicht und in irgendeiner Reihenfolge liegt, und,(c) v/enn die leitende Schicht zwischen der Silberhalogenidschicht und der fluoreszierenden Schicht angeordnet ist, sie mindestens 20$ der von der fluoreszierenden Schicht bei Elektronenerregung ausgesendeten Photonenenergie durchlassen kannο209809/03078o Medium nach Anspruch 5, das aufgezeichnete Informationen darin trägt, dadurch gekennzeichnet, daß Silberablagerungen in der Silb.erhalogenidschicht vorhanden sindo9 ο Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 8, dadurch, gekennzeichnet, daß ·(a) die Silberhalogenidschicht von den anderen Schichten getrennt ist ■(T?) jede der anderen Schichten auf der gleichen Seite der Silberhalogenidschicht und in irgendeiner Reihenfolge liegt, und, ■(c) wenn die leitende Schicht zwischen der Silberhalogenidschicht und der fluoreszierenden Schicht angeordnet ist, sie mindestens 20$ der von der fluoreszierenden Schicht bei Elektronenerregung ausgesendeten Photonenenergie durchlassen kann«,10ο Verfahren zur Informationsspeicherung und -Wiedergabe, dadurch gekennzeichnet, daß man(a) eine,Oberfläche eines blattartigen Speichermediums differenziell bestrahlt, welches anfangs in der Lage ist, Photonen gleichförmig von einer Oberfläche aufgrund einer gleidhförmigen Elektronenerregung einer Oberfläche davon auszusenden, und welches anfangs chemisch und intern seine Fähigkeiten zur Ausstrahlung von Photonenenergie von der einen Oberfläche durch Belichtung dieser Oberfläche mit der differentiellen Bestrahlung verändern kann, wodurch eins blei»2Q98Q9/03Ö? ^B ,ι r *%bendes, bildartiges. "Muster in der bestrahlten Oberfläche geschaffen wird,(b) man die so bestrahlte Oberfläche entwickelt 9 um ein bildartiges Muster von Silberablagerungen in dem Medium an der so bestrahlten Oberfläche zu schaffen}'(c) und man danach eine Oberfläche des sich ergebenden Speichermediums einer gleichförmigen Elektronenerregung aussetzt t damit die eine Oberfläche eines so entwickelten Speichermediums differentiell Photonenemission erzeugt in einer Art, welche die ursprüngliche differentielle Bestrahlung darstellteM 2151HP/Wr2098 09/03 0?Leerseite
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