DE1510728C2 - Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fußbodens von mit Textilmaschinen bestückten Räumen - Google Patents
Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fußbodens von mit Textilmaschinen bestückten RäumenInfo
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Description
55
60
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fußbodens, insbesondere
von Spinnsälen, wobei jeweils mehrere in einer sich quer zur Maschinenlängsrichtung erstreckenden
Reihe angeordnete Textilmaschinen eine Gruppe bilden, und dieser Gruppe mindestens eine luftdurchlässige
Fangschranke in Fußbodennähe zugeordnet ist, zu der von mindestens einer Maschine dieser Gruppe
aus mittels hin und her wandernder Blasvorrichtungen Faserflug zugeführt wird.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art (USA.-Patentschrift 2 879 536), die der Reinigung
des Fußbodens eines Spinnsaales dient, sind die Spinnmaschinen in Gruppen angeordnet und jeder
solchen Maschinengruppe ist eine Spinnmaschine zugeordnet, unterhalb der in ihrer Maschinenlängsmittelebene
eine auf den Fußboden aufgestellte Fangschranke angeordnet ist, auf die Blasstrahlen zugerichtet
sind, die von B las vorrichtungen erzeugt werden, die unter den anderen Spinnmaschinen dieser
Maschinengruppe hin- und herwandern. Die Fangschranke ist in einen Sammeltrog zum Sammeln des
aufgefangenen Faserfluges gestellt und weist einen sich in der Längsmittelebene des Troges erstreckenden,
vertikalen Steg auf, welcher aus luftundurchlässigem Material besteht und an dessen Oberseite zwei
sich nach entgegengesetzten Seiten schräg nach oben erstreckende, gelochte Blechstreifen anschließen.
Durch die B las vorrichtungen wird von beiden Seiten aus auf den Trog zu Luft entlang dem Fußboden so
geblasen, daß die Seitenwände des Troges die Blasluftströmungen nach oben in Richtung auf die gelochten
Blechstreifen zu ablenken. Der an der Unterseite der Blechstreifen hierbei abgefangene Faserflug
soll dann nach unten in den Trogfang fallen. Diese Fangschranke ist baulich aufwendig und benötigt zu
ihrer Unterbringung viel Platz unterhalb der Maschine, der häufig nicht zur Verfügung steht. Ein
weiterer Nachteil ist, daß der Trog der Fangschranke entweder von Hand gereinigt werden muß oder daß
der angesammelte Faserflug durch eine an dem einen Ende des Troges angeordnete Saugöffnung mittels
eines Sauggebläses abgesaugt werden muß. Die manuelle Reinigung ist zeitraubend und teuer. Die Entfernung
des angesammelten Faserfluges mittels eines Sauggebläses ist in der Wirksamkeit fraglich und erhöht
auch den baulichen Aufwand.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung dieser Art (USA.-Patentschrift 2 758 041) ist unter einer
der Spinnmaschinen einer Gruppe von Spinnmaschinen eine luftundurchlässige Fangschranke auf dem
Fußboden angeordnet, auf welche die von unter den anderen Spinnmaschinen dieser Maschinengruppe
angeordneten, sich in Längsrichtung dieser Spinnmaschinen hin- und herfahrenden Blasvorrichtungen erzeugten
Blasluftströme gerichtet sind. An dem einen Ende der Fangschranke ist ein entlang ihr blasendes
Druckluftgebläse und am anderen Ende ein Sauggebläse angeordnet, welche den angesammelten Faserflug
in ihrem Zusammenwirken abführen sollen. Diese Einrichtung ist schon infolge der der Fangschranke
zugeordneten stationären Druck- und Sauggebläse aufwendig. Wenn man ferner die starke Ausbreitung
von Blasluftstrahlen und den geringen Einzugsbereich von Sauggebläsen berücksichtigt, dann
gibt diese Fangvorrichtung auch nicht die Gewähr, daß der zu ihr gelangende· Faserflug-vollständig abgesaugt
wird, vielmehr besteht die Gefahr, daß das entlang der Fangschranke blasende Druckgebläse
schon im Hinblick auf die bei Spinnmaschinen erforderliche große Länge der Fangschranke einen Teil
des Faserfluges zurück in den Raum bläst.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung zur Reinigung (deutsche Patentschrift 1 036 133) des Fußbodens
von Spinnerei-Maschinensälen sind für die zu
3 4
reinigenden Fußbodenflächen Reihen von stationä- einer sich quer zur Maschinenlängsrichtung erstrek-
ren Blasdüsen angeordnet, die den Fußboden bestrei- kenden Reihe angeordneten, zu einer Gruppe gehö-
chen und den in ihren Blasbereich gelangenden ren ien Spinnmaschinen in Seitenansicht,
Faserflug in eine Mulde blasen, wobei der zur Mulde F i g. 2 eine Aufrißdarstellung einer Maschine in
gelangende Faserflug in dieser gleichzeitig nach 5 vergrößertem Maßstab und
f einem Ende der Mulde zu geblasen wird, wo sich ein F i g. 3 ein Detail von F i g. 2 in perspektivischer
\ Sammelbehälter od. dgl. für den Faserflug befindet. Darstellung.
Auch diese Vorrichtung ist baulich aufwendig und Die Spinnmaschinen sind in parallelen Reihen auf
gibt infolge des entlang der Mulde erfolgenden BIa- dem Fußboden 2 aufgestellt. Jeweils mehrere Masens
keine Gewähr, daß der Faserflug vollständig in io schinen einer Reihe bilden eine Gruppe. In Fig. 1
den Sammelbehälter gelangt. wird eine derartige Gruppe durch die Maschinen 4 Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einer und 6 gebildet. Dabei ist die Maschine 4 die erste
Einrichtung der eingangs genannten Art, den von und die Maschine 6 die letzte Maschine dieser
den Blasvorrichtungen zur Fangschranke geblasenen Gruppe. Es ist aber auch möglich, mehr als zwei Maf
Faserflug aus dem Bereich der Fangschranke auf ein- 15 schinen zu einer Gruppe zusammenzufassen.
j fache, betriebssichere und kostensparende Weise so zu Wie aus F i g. 2 zu entnehmen ist, trägt jede Maj entfernen, daß keine Gefahr des teilweisen Zurückge- schine auf ihrem Maschinengestell 8 eine Führungs- ; langens des Faserfluges in den betreffenden Maschi- schiene 10 für eine Reinigungsvorrichtung 12.
j nensaal besteht. Die Führungsschiene 10 erstreckt sich dabei über '· Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck bei einer 20 die ganze Länge der Maschine hinweg, um der Reini-Einrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, gungsvorrichtung 12 eine Hin- und Herbewegung daß jeder Maschine, in deren Bereich eine Fang- über die gesamte Maschinenlänge zu gestatten,
schranke angeordnet ist, eine an sich bekannte Blas- Der die Hin- und Herbewegung der Reinigungsund Saugrüssel aufweisende, über der Maschine fah- vorrichtung bewirkende sowie auch die die Drehberende Reinigungsvorrichtung zugeordnet ist, deren 35 wegung des Ventilatorrades erzeugenden Mittel sind Saugrüssel mit der Fangschranke zu deren Reinigung nicht dargestellt. An die Druckseite jedes Ventilators zusammenwirkt. ist ein Blasschlauch 14 angeschlossen, der sich bis in Bei dieser erfindungsgemäßen Einrichtung wird Bodennähe erstreckt und in einer etwa horizontal geder sich an der luftdurchlässigen Fangschranke an- gen die benachbarte Maschine gerichteten Düse 16 sammelnde Faserflug fortlaufend mittels eines Saug- 30 endet. Der Schlauch 14 trägt an seinem oberen Teil rüssels abgesaugt, der an die Saugseite der über der mehrere schräg nach abwärts gegen die Maschine betreffenden Maschine hin- und herfahrenden Reini- bzw. das Maschinengestell 8 gerichtete Düsen 18 sogungsvorrichtung angeschlossen ist. Es besteht nicht wie in seinen vertikalen Teilen einen Blassack 20 von die Gefahr, daß der an der Fangschranke angesam- trapezförmiger Gestalt, der an seiner schräg nach abmelte Faserflug wieder in den Maschinensaal zurück- 35 wärts und nach einwärts gerichteten Seiten 22 eine gelangt. Die Fangschranke wird fortlaufend wir- Mehrzahl von Blasdüsen aufweist, die durch die kungsvoll gereinigt, so daß keine Verstopfungsgefahr Pfeile 24 angedeutet sind. Die entsprechenden aus entsteht. Diese Vorteile werden mit geringem bauli- dem Blassack austretenden Luftströme sind gegen chem und kostenmäßigem Aufwand erzielt, indem es das Streckwerk 26 der Maschine gerichtet. Weiterhin lediglich erforderlich ist, der betreffenden fahrbaren 40 können entlang dem unterhalb des Blassackes 20 an-Reinigungsvorrichtung eine die Reinigung der Fang- geordneten Teilstück des Schlauches 14 zusätzliche schranke durchführende Saugdüse zuzuordnen, die Öffnungen vorgesehen sein. Solche Öffnungen sind über den Saugrüssel an die Saugseite der Reinigung durch Pfeile 28 angedeutet, sie dienen zum Bestreider Maschine dienenden Reinigungsvorrichtung an- chen des Maschinengestelles 8 im Bereiche der nicht geschlossen ist. 45 besonders dargestellten und bezeichneten Spindel-Zweckmäßig kann vorgesehen sein, daß die Fang- bzw. Ringbank. An den den Schläuchen 14 gegenschranke mindestens ein Sieb, Luftfilter od. dgl. auf- überliegenden Seiten der Maschinen 4 und 6 sind weist, das bis zum Fußboden reicht. Dies hat unter ebenfalls an die Druckseite des Ventilators Blasanderem den Vorteil, daß die die Fangschranke schläuche 30 bzw. 32 angeordnet, die ebenfalls eindurchströmende, den Faserflug zur Fangschranke 50 zelne Düsen 18 und Blassäcke 20 tragen, und zwar transportierende Blasluft ohne Ablenkung durch die etwa spiegelbildlich zur Anordnung der entsprechen-Fangschranke unter Abscheidung des von ihr mitge- den Teile an den Schläuchen 14. Während der Blasführten Faserfluges hindurchströmen kann, was be- schlauch 30 sich bis zum Boden erstreckt und eine sonders strömungsgünstige Verhältnisse schafft. etwa horizontal gerichtete Düse 34 besitzt, die den Zweckmäßig kann vorgesehen sein, daß die Fang- 55 Fußboden unterhalb der zugehörigen Maschine 4 beschranke an einer Längsseite des Maschinengestelles streicht, endet der an der Reinigungsvorrichtung der angeordnet ist. Dies erleichtert die Reinigung der Maschine 6 angeordnete Schlauch 32 in einer Düse Fangschranke und hat auch bauliche Vorteile. 36 oberhalb einer Fangschranke 38, welche der ent-Zweckmäßig kann die Fangschranke aus mehre- sprechenden Seite dieser letzten Maschine der ren, für sich bewegbaren Teilstücken bestehen. 60 Gruppe entlang verläuft. Die Düse 36 ist schräg nach Ein Vorteil der neuartigen Einrichtung ist auch,., abwärts gerichtet und zwar so, daß der aus derseldaß die gesamte Bodenreinigung und die Reinigung ben austretende Luftstrom über den oberen Rand der der Fangschranken des betreffenden Maschinensaals Fangschranke hinwegströmt und hinter dieser den mit denjenigen Wanderreinigern bewerkstelligt wer- Boden unterhalb der Maschine 6 in Richtung gegen den kann, die der Reinigung der Maschinen dienen. 65 ihre andere Längsseite bestreicht.
j fache, betriebssichere und kostensparende Weise so zu Wie aus F i g. 2 zu entnehmen ist, trägt jede Maj entfernen, daß keine Gefahr des teilweisen Zurückge- schine auf ihrem Maschinengestell 8 eine Führungs- ; langens des Faserfluges in den betreffenden Maschi- schiene 10 für eine Reinigungsvorrichtung 12.
j nensaal besteht. Die Führungsschiene 10 erstreckt sich dabei über '· Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck bei einer 20 die ganze Länge der Maschine hinweg, um der Reini-Einrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, gungsvorrichtung 12 eine Hin- und Herbewegung daß jeder Maschine, in deren Bereich eine Fang- über die gesamte Maschinenlänge zu gestatten,
schranke angeordnet ist, eine an sich bekannte Blas- Der die Hin- und Herbewegung der Reinigungsund Saugrüssel aufweisende, über der Maschine fah- vorrichtung bewirkende sowie auch die die Drehberende Reinigungsvorrichtung zugeordnet ist, deren 35 wegung des Ventilatorrades erzeugenden Mittel sind Saugrüssel mit der Fangschranke zu deren Reinigung nicht dargestellt. An die Druckseite jedes Ventilators zusammenwirkt. ist ein Blasschlauch 14 angeschlossen, der sich bis in Bei dieser erfindungsgemäßen Einrichtung wird Bodennähe erstreckt und in einer etwa horizontal geder sich an der luftdurchlässigen Fangschranke an- gen die benachbarte Maschine gerichteten Düse 16 sammelnde Faserflug fortlaufend mittels eines Saug- 30 endet. Der Schlauch 14 trägt an seinem oberen Teil rüssels abgesaugt, der an die Saugseite der über der mehrere schräg nach abwärts gegen die Maschine betreffenden Maschine hin- und herfahrenden Reini- bzw. das Maschinengestell 8 gerichtete Düsen 18 sogungsvorrichtung angeschlossen ist. Es besteht nicht wie in seinen vertikalen Teilen einen Blassack 20 von die Gefahr, daß der an der Fangschranke angesam- trapezförmiger Gestalt, der an seiner schräg nach abmelte Faserflug wieder in den Maschinensaal zurück- 35 wärts und nach einwärts gerichteten Seiten 22 eine gelangt. Die Fangschranke wird fortlaufend wir- Mehrzahl von Blasdüsen aufweist, die durch die kungsvoll gereinigt, so daß keine Verstopfungsgefahr Pfeile 24 angedeutet sind. Die entsprechenden aus entsteht. Diese Vorteile werden mit geringem bauli- dem Blassack austretenden Luftströme sind gegen chem und kostenmäßigem Aufwand erzielt, indem es das Streckwerk 26 der Maschine gerichtet. Weiterhin lediglich erforderlich ist, der betreffenden fahrbaren 40 können entlang dem unterhalb des Blassackes 20 an-Reinigungsvorrichtung eine die Reinigung der Fang- geordneten Teilstück des Schlauches 14 zusätzliche schranke durchführende Saugdüse zuzuordnen, die Öffnungen vorgesehen sein. Solche Öffnungen sind über den Saugrüssel an die Saugseite der Reinigung durch Pfeile 28 angedeutet, sie dienen zum Bestreider Maschine dienenden Reinigungsvorrichtung an- chen des Maschinengestelles 8 im Bereiche der nicht geschlossen ist. 45 besonders dargestellten und bezeichneten Spindel-Zweckmäßig kann vorgesehen sein, daß die Fang- bzw. Ringbank. An den den Schläuchen 14 gegenschranke mindestens ein Sieb, Luftfilter od. dgl. auf- überliegenden Seiten der Maschinen 4 und 6 sind weist, das bis zum Fußboden reicht. Dies hat unter ebenfalls an die Druckseite des Ventilators Blasanderem den Vorteil, daß die die Fangschranke schläuche 30 bzw. 32 angeordnet, die ebenfalls eindurchströmende, den Faserflug zur Fangschranke 50 zelne Düsen 18 und Blassäcke 20 tragen, und zwar transportierende Blasluft ohne Ablenkung durch die etwa spiegelbildlich zur Anordnung der entsprechen-Fangschranke unter Abscheidung des von ihr mitge- den Teile an den Schläuchen 14. Während der Blasführten Faserfluges hindurchströmen kann, was be- schlauch 30 sich bis zum Boden erstreckt und eine sonders strömungsgünstige Verhältnisse schafft. etwa horizontal gerichtete Düse 34 besitzt, die den Zweckmäßig kann vorgesehen sein, daß die Fang- 55 Fußboden unterhalb der zugehörigen Maschine 4 beschranke an einer Längsseite des Maschinengestelles streicht, endet der an der Reinigungsvorrichtung der angeordnet ist. Dies erleichtert die Reinigung der Maschine 6 angeordnete Schlauch 32 in einer Düse Fangschranke und hat auch bauliche Vorteile. 36 oberhalb einer Fangschranke 38, welche der ent-Zweckmäßig kann die Fangschranke aus mehre- sprechenden Seite dieser letzten Maschine der ren, für sich bewegbaren Teilstücken bestehen. 60 Gruppe entlang verläuft. Die Düse 36 ist schräg nach Ein Vorteil der neuartigen Einrichtung ist auch,., abwärts gerichtet und zwar so, daß der aus derseldaß die gesamte Bodenreinigung und die Reinigung ben austretende Luftstrom über den oberen Rand der der Fangschranken des betreffenden Maschinensaals Fangschranke hinwegströmt und hinter dieser den mit denjenigen Wanderreinigern bewerkstelligt wer- Boden unterhalb der Maschine 6 in Richtung gegen den kann, die der Reinigung der Maschinen dienen. 65 ihre andere Längsseite bestreicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der er- Die Ausbildung der Fangschranke 38 ist aus
findungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Es zeigt F i g. 3 ersichtlich. Mittels einer horizontal verlaufen-
F i g. 1 eine schematische Darstellung von zwei in den und am Maschinengestell befestigten Klemm-
5 6
schiene 40 sind streifenförmige Lappen 38 a befe- und in diesem Wirkungsbereich aufgehalten werden,
stigt, die aus einem luftdurchlässigen Filtermaterial Soweit die Luftströmung aus der Düse 16 über die
bestehen und unmittelbar auf dem Fußboden enden. Fangschranke hinausgeht, kann die entsprechende
Die Lappen 38 a bilden somit zusammen eine in Luft durch die Fangschranke hindurchtreten, wäh-
mehrere Teilstücke unterteilte Fangschranke 38. 5 renddem die Verunreinigungen an derselben aufge-
Auf der normalerweise an ihrer Oberseite offenen halten werden.
Reinigungsvorrichtung 12 ist bei der Maschine 6 eine Die Fangschranke bzw. die Luftströmung aus den
Haube 42 aufgesetzt, deren Innenraum somit an die Düsen 34 und 16 sowie aus der Düse 36 ist in bezug
Saugseite der Reinigungsvorrichtung 12 angeschlos- auf die Umlaufrichtung der Riementrommeln 58 vorsen
ist. Zwischen dem Innenraum der Haube und der io nehmlich so gerichtet, daß die von diesen Trommeln
Saugseite des Ventilators ist in der Regel ein Luftfil- an ihrer Unterseite erzeugte Strömung die Wirkung
ter 44 angeordnet. In den Innenraum der Haube 42 der aus den Düsen austretenden Luftströme untermündet
ein Saugschlauch 46, dessen unteres Ende stützt, wie dies in F i g. 2 durch Pfeil 60 angedeutet
unmittelbar über dem Fußboden 2 liegt und das eine ist.
gegen den Fußboden sowie auch gegen die in gerin- 15 Die sich hinter der Fangschranke 34 absetzenden
gem Abstand davon liegenden Fangschranke 38 of- Verunreinigungen gelangen unter der Einwirkung des
fene Saugdüse 48 aufweist. Die Saugdüse 48 be- Blasluftstromes aus der Düse 36 sowie der Luftströstreicht
somit nicht nur den Fußboden in einem vor mung 60 in den Bereich der Düse 16, welche diese
der Fangschranke verlaufenden Längsstreifen 50 Verunreinigung gegen die erste Maschine der nächst-(dessen
Breite in F i g. 3 durch die strichpunktierte ao folgenden Gruppe transportiert, wobei auch der da-Linie
angedeutet ist), sondern auch die Fangschranke zwischenliegende Gang gereinigt wird,
selbst und saugt von dieser die dort anhaftenden Zweckmäßigerweise besitzen die Reinigungsvor-Verunreinigungen, die mit 52 angedeutet sind, ab. richtungen Mittel, um die Reichweite der einzelnen Zweckmäßigerweise ist der Schlauch 32 an seinem Blasdüsen bzw. der aus diesen austretenden Blasluftunteren Ende bei 54 durch ein verjüngtes Ansatzrohr 25 ströme zu verändern, so z. B. verstellbare Durchverlängert. Durch dieses Rohr 54 wird somit ein ge- trittsöffnungen zu den entsprechenden Schläuchen, gen die Fangschranke gerichteter, schwacher Blas- Es ist klar, daß auch jede Maschine einer Gruppe luftstrom erzeugt, so daß die Ablösung der Verunrei- eine Fangschranke aufweisen kann, wobei auch jede nigungen 52 erleichtert wird. Maschine einen Saugrüssel mit einem die Fang-
selbst und saugt von dieser die dort anhaftenden Zweckmäßigerweise besitzen die Reinigungsvor-Verunreinigungen, die mit 52 angedeutet sind, ab. richtungen Mittel, um die Reichweite der einzelnen Zweckmäßigerweise ist der Schlauch 32 an seinem Blasdüsen bzw. der aus diesen austretenden Blasluftunteren Ende bei 54 durch ein verjüngtes Ansatzrohr 25 ströme zu verändern, so z. B. verstellbare Durchverlängert. Durch dieses Rohr 54 wird somit ein ge- trittsöffnungen zu den entsprechenden Schläuchen, gen die Fangschranke gerichteter, schwacher Blas- Es ist klar, daß auch jede Maschine einer Gruppe luftstrom erzeugt, so daß die Ablösung der Verunrei- eine Fangschranke aufweisen kann, wobei auch jede nigungen 52 erleichtert wird. Maschine einen Saugrüssel mit einem die Fang-
Die nicht näher bezeichneten Pfeile in F i g. 1 deu- 30 schranke bestreichenden Saugmundstück aufweist,
ten an, daß sich im Betrieb der Einrichtung unter der Diese Fangschranke ist wiederum der benachbarten
Maschine 4 ein hauptsächlich von der Düse 34 aus- Maschine zugekehrt, welche mit deren Blasdüse oder
gehender Blasluftstrom bildet, der Verunreinigungen Blasdüsen zumindest die sich im dazwischenliegenerfaßt,
die sich unter dieser Maschine abgelagert ha- den Gang absetzenden Verunreinigungen gegen die
ben. Diese Verunreinigungen werden im Wirkungs- 35 Fangschianke transportiert. Für Einrichtungen, bei
bereich der Düse 16 am Blasschlauch 14 erfaßt. denen mit einer großen Menge von Verunreinigungen
Durch die Düse 16 werden die Verunreinigungen zu rechnen ist, ist es zweckmäßig, die sich unter jeder
unter gleichzeitiger Säuberung des zwischen den bei- Maschine ansammelnden Verunreinigungen durch
den Maschinen liegenden Fußbodens 56 (Durch- eine weitere Saugdüse aufzunehmen, die neben der
gang) gegen die Fangschranke 38 geblasen, womit sie 40 den Gang bestreichenden Blasdüse 16 angeordnet
in den Wirkungsbereich der Saugdüse 48 gelangen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fußbodens, insbesondere von Spinnsälen,
wobei jeweils mehrere in einer sich quer zur Maschinenlängsrichtung erstreckenden Reihe angeordnete
Textilmaschinen eine Gruppe bilden, und dieser Gruppe mindestens eine luftdurchlässige
Fangschranke in Fußbodennähe zugeordnet ist, zu der von mindestens einer Maschine dieser
Gruppe aus mittels hin und her wandernder Blasvorrichtungen Faserflug zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Maschine
(6), in deren Bereich eine Fangschranke (38) angeordnet ist, eine an sich bekannte Blas-
und Saugrüssel (14, 32, 46) aufweisende, über der Maschine fahrende Reinigungsvorrichtung
(12) zugeordnet ist, deren Saugrüssel (46) mit der Fangschranke zu deren Reinigung zusammenwirkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangschranke (38) mindestens
eine Sieb, Luftfilter od. dgl. aufweist, das bis zum Fußboden reicht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangschranke (38)
an einer Längsseite des Maschinengestelles (8) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangschranke (38) aus mehreren, für sich bewegbaren Teilstücken (38 a) besteht.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
einer Maschine (6) mit einer Fangschranke (38) zugeordnete Reinigungsvorrichtung (12/42) mit
einer Blasdüse (32) ausgerüstet ist, die in geringem Abstand oberhalb der Fangschranke sich befindet
und einen Blasluftstrahl erzeugt, der auf einen hinter der Fangschranke und unter dem
Maschinengestell der betreffenden Maschine liegenden Teil des Fußbodens (2) gerichtet ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Saugdüse (48) des entlang der Fangschranke (38) bewegbaren Saugrüssels (46) teils gegen den Fußboden
(2) und teils gegen die Fangschranke gerichtet ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Maschine der Gruppe eine Fangschranke zugeordnet ist.
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| CH709965A CH429525A (de) | 1965-05-20 | 1965-05-20 | Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fussbodens in Textilmaschinen enthaltenden Sälen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1510728C2 true DE1510728C2 (de) | 1974-04-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661510728 Expired DE1510728C2 (de) | 1965-05-20 | 1966-03-02 | Einrichtung zum pneumatischen Reinigen des Fußbodens von mit Textilmaschinen bestückten Räumen |
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| US2758041A (en) * | 1952-03-24 | 1956-08-07 | Denning Company Inc | Method of cleaning floors in textile mills |
| DE1036133B (de) * | 1953-01-26 | 1958-08-07 | Wolfgang Dietz | Vorrichtung zum Beseitigen von Faserflug u. dgl. bei Spinnereimaschinen und Zwirnmaschinen mittels Blasluft |
| US2879536A (en) * | 1954-11-12 | 1959-03-31 | Denning Company Inc | Means for cleaning floors in textile mills |
| US3009838A (en) * | 1959-09-25 | 1961-11-21 | American Monorail Co | Method of handling lint |
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- 1966-05-20 BE BE681338D patent/BE681338A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE681338A (de) | 1966-10-31 |
| ES327345A1 (es) | 1967-03-16 |
| DE1510728B1 (de) | 1973-09-06 |
| CH429525A (de) | 1967-01-31 |
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