DE150511C - - Google Patents

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DE150511C
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hammer
solenoid
solenoids
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/30Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by electro-magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

tji5riii.it iy&z. Sa/vww\Zwv\a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die Erfindung betrifft einen elektrisch betriebenen Schwanzhammer, bei dem es wesentlich ist, daß statt des sonst üblichen Daumenantriebes ein elektrischer Antrieb von der Beschaffenheit benutzt wird, daß abwechselnd bewegte Solenoidkerne mit um eine Rolle gelegten Zug'organen verbunden sind. Die Achse der Rolle fällt hierbei mit der Drehachse des Hammerholmes oder Hammerstieles zusammen. Die Hohlräume der Solenoide werden zweckmäßig mit regelbaren Luftauslaßöffnungen versehen, so daß eine regelbare Bremswirkung auf die Solenoidkerne beim Ein-. ziehen derselben in die Spulen ausgeübt werden kann. Hierdurch ist es möglich, die Geschwindigkeit und die Schlagwirkung des sich senkenden Hammers zu regeln.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Hammers veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht eines elektrischen ,Schwanzhammers nach vorliegender Erfindung ;
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht eines solchen Hammers;
Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen eine Vorrichtung zur Regelung der Schlagstärke desselben ;
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführnngsform der Lagerung für die Hammerachse.
Der Hammer ist in einem Gestell 1 gelagert, das auf einem 'Fundament 2 befestigt ist. In der dargestellten Ausführung besteht das Gestell ι aus Winkeleisen 3, die durch Balken 4 paarweise miteinander verbunden sind. Quer zu jenen Balken 4 liegen Verbindungsstücke 5, welche die oberen Enden der Winkelstücke 3 miteinander verbinden. Auf den Balken 4 sind Lager 6 befestigt, in denen die die Rolle 8 tragende Achse 7 liegt. Jene Rolle 8 ist mit einem Ansatz 9 versehen, der zur Aufnahme des Stieles 10 für den Hammer 11 dient. Die Befestigung des Stieles 10 in dem Teil 9 geschieht durch Bolzen 12. Es fällt also die Achse der Rolle 8 mit der Drehachse des Hammerstieles zusammen.
Die Rolle 8 ist mit Vorsprüngen 13 und 14 versehen, die als Anschläge für einen Umschalter dienen.
Auf dem Fundament 2 sind zwei Paar Solenoide 15 und 16 befestigt, \\\- solcher Weise, daß je ein Paar rechts und ein Paar links von der Hammerwelle 7 liegt. Die Erregung der Solenoide erfolgt von der Elektrizitätsqueile i6" aus.
Bei der dargestellten Ausführung ist für die beiden Solenoidpaare ein gemeinsamer Rück-' leiter 17 vorhanden, während die Stromkreise zu den Solenoiden durch einen Hebel 18 geregelt werden, der als ein Ausschaltarm zwisehen den Kontakten 19 und 20 wirkt. Der Kontakt 20 ist hierbei an den Stromkreis 21 angeschlossen, der von der Elektrizitätsquelle 16"· ausgeht. Der von dem Kontakt 19 ausgehende Leiter 22 führt zu der Spule 23, welche durch einen Leiter 24 mit dem Drehzapfen 25° des Umschalters 25 leitend verbunden ist. Der Umschalter 25 dient dazu, Stromkreise durch die Kontakte 26, 27 zu schließen bezw. zu unterbrechen. Der Kon-
takt 26 ist an den mit den Solenoiden 15 in leitender Verbindung stehenden Leiter 28 angeschlossen; der Kontakt 27 ist durch die Leitung 29 an die Solenoide 16 angeschlossen. Die Spule 23 ist in bezug auf die Kontakte 26 und 27 in solcher Weise angeordnet, daß sie eine Funkenbildung zwischen den Kontakten und dem Umschalter verhindert, wenn derselbe zwischen den Kontaktstücken sich bewegt.
Das Ende 31" des Umschalters 25 ist ungefähr rechtwinklig zu dem die leitende Verbindung herstellenden Teil abgebogen und endigt in einen senkrecht hierzu liegenden Teil (Fig. 2). Der Umschalter 25 liegt mit seinem Ende 31" in der Bewegungsrichtung der Vorsprünge 13 und 14, so daß durch Anschlag jener Vorsprünge 13 und 14 an dem Ende 31" der Umschalter 25 um seinen Drehzapfen 25" gedreht wird und abwechselnd mit den Kontakten 26 und 27 in Berührung kommt, λνο-durch abwechselnd der Stromkreis für die Solenoide 15 und für die Solenoide 16 geschlossen wird.
Durch die Umstellung des Umschalters erfolgt also ein abwechselndes Erregen der Solenoide. Infolgedessen werden die Solenoidkerne 31 und 32 von den Solenoiden 15 und 16 abwechselnd angezogen.
Die Solenoidkerne eines jeden Solenoidpaarcs sind durch einen Quersteg 33 miteinander verbunden. An den Querstegen 33 sind Büg^el oder dergl. 34 befestigt, um welche die Enden von Zugorganen (Bändern) 35 bezw. 36 gelegt sind. Das Band 35 ist an einem Bügel 37 befestigt, der an der Rolle 8 drehbar gelagert ist, in solcher Weise, daß sich das Band 35 an die Rolle anlegen kann, wenn diese sich dreht. Das Band 36 ist an einem Querstift 38 befestigt, der in Lappen 39 der Rolle 8 liegt. Das Zugorgan 36 kann sich in gleicher Weise wie das Zugorgan 35 an dem Umfang der Rolle 8 anlegen.
Der zur Aufnahme des Hammerstieles 10 dienende Teil 9 ist mit einem Auge 40 versehen, das mit einer BufEerfeder 41 in Berührung kommt, wenn ;der Hammer in der höchsten Stellung sich befindet. Durch die lebendige Kraft des Hammers wird jene Feder 41 zusammengedrückt und dient dann dazu, dem Hammer die Anfangsbewegung für das Senken zu erteilen.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei der dargestellten Einrichtung eine nicht unbedeutende Kraft in der Feder 41 angesammelt und ein nicht unbedeutender Einfluß von der Feder 41 auf den Hammer ausgeübt wird. Die Feder 41 ist an einer Platte 41" befestigt, die in entsprechender Weise an einem Block 41'' befestigt ist. Der Block 41'' muß naturgemäß mit dem Balken 4 verankert sein.
Über den Solenoidkernen 31 -und 32 sind Bufferfedern 42 und 43 angeordnet, mit denen die Solenoidkerne, wenn sie aus ihren Spulen heraustreten, in Berührung kommen. Durch diese Berührung werden die Bufferfedern 42 und 43 zusammengedrückt, so daß sie durch ihre Ausdehnung ein rasches und sicheres Einziehen der Solenoidkerne veranlassen. Die letzteren stehen also dann sowohl unter dem magnetischen Einfluß der Wicklungen, als auch gleichzeitig unter dem Einfluß der Bufferfedern. Wesentlich ist hierbei, daß der Einfluß der Bufferfedern sich dann geltend macht, wenn nur ein geringer Teil der Masse des Solenoidkernes unter magnetischem Einflüsse steht. Durch Anordnung der Bufferfedern wird also die Geschwindigkeit des Senkens des Hammers und die Heftigkeit des Schlages erhöht. Die Federn 42"und 43 werden zweckmäßig in Führungsbüchsen 44, 45 angeordnet.
Das Fundament 2 ist mit einer Aussparung 46 und mit einer Anzahl von Kanälen 47 versehen. Die Solenoide sind in solcher Weise über jenen Kanälen 47 angeordnet, daß ihre Achsen mit den Achsen jener Kanäle zusammenfallen und die Hohlräume der Solenoide an jene Kanäle 47 sich' anschließen. In dem Kanal 47 sitzt eine Büchse 48 (Fig. 3 und 4), die an ihrem oberen Ende mit einer Öffnung 49 versehen ist und mit der Höhlung des Solenoides in Verbindung" steht. Das obere Ende der Büchse 48 dient in gewisser Beziehung als Anschlag für den Solenoidkern und begrenzt die Abwärtsbewegung des letzteren. Die Abwärtsbewegung des Solenoidkernes wird auch durch die Luftmenge geregelt, welche beim Einziehen des Solenoidkernes in die Spule zusammengedrückt wird. Die Büchse 48 ist unten mit einem Anschluß-Stutzen 50 versehen, auf den ein Ventilgehäuse 51 aufgeschraubt ist. Jenes Ventilgehäuse 51 ist an seinem Boden mit öffnungen 52 versehen, durch welche beim Hochsteigen des Solenoidkernes Luft in das Gehäuse bezw. in den Hohlraum des Solenoides eintritt. Die Lufteintrittsöffnungen 52 sind durch eine Platte 53 abschließbar, welche an einer Ventilstange 54 geführt ist. Auf der Außenseite ist jedes Ventilgehäuse 51 mit Leisten 55 versehen, in denen Führungsrinnen 56 angeordnet no sind. Zwischen den beiden Leisten 55 liegt eine Öffnung 57, durch welche die Luft aus dem Hohlraum des Solenoides beim Einziehen des Solenoidkernes austritt. Die Öffnungen 57 haben zweckmäßig dreieckige Gestalt; in den Führungen 56 ist eine Schieberplatte oder dergl. 58 verschiebbar, die mit dreieckig gestalteten Öffnungen 59 versehen ist, welche über die Öffnungen 57 der Ventilgehäuse 51 gebracht werden können, oder in solcher Weise verstellt und eingestellt werden können, daß sie nur einen Teil der öffnungen 57 freigeben.
Auf diese Weise wird eine Regelung der aus den - Solenoidhohlräumen austretenden Luftmenge ermöglicht. Durch diese Regelvorrichtung wird beim Einziehen des Solenoidkernes in die Spule ein Luftkissen gebildet, durch dessen Widerstand die Geschwindigkeit des Senkens des Hammers und die Schlagwirkung des Hammers geregelt wird. Die Einstellung und Verstellung der Öffnungen 59 in der
■10 Schieberplatte 58 geschieht zweckmäßig durch folgende Einrichtung:
Ungefähr in der Mitte der Schieberplatte 58 sitzt zwischen den beiden Öffnungen 59 ein Stift, Zapfen oder dergl. 60, an dem ein Hebel-' arm 61 angreift, der unter Vermittelung des Hebels 62 gedreht werden kann. Der Hebel 61 ist um den in Lagern 64 gelagerten Zapfen 63 drehbar. Das obere Ende des Armes 61 ist mit einem Schlitz versehen, in welchem der Stift, Zapfen oder dergl. 60 sich verschiebt. Das äußere Ende des Hebels 62 steht durch eine entsprechende Schlitz- und Stiftverbindung mit dem bereits oben erwähnten Ein-. stellhebel 18 in Verbindung. Der Hebel 18 ist an einem Block 66 drehbar gelagert und arbeitet mit einer Feststellplatte 67 zusammen; jene Feststellplatte 67 ist mit einer Anzahl Zungen. 68 verseben, durch welche der Hebel 18 festgestellt wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann eine größere Luftmenge aus der Ventilkammer 51 entweichen, wenn das äußere Ende des Hebels 1.8 nach abwärts gedrückt ist. Durch die Einstellung des Hebels 18 werden einerseits die Stromkreise für die Solenoide hergestellt, andererseits wird der Schlag des Hammers geregelt.
Bei der in Fig·. 6 veranschaulichten Ausführungsform des Lagers für die Hammerwelle ist in dem Lager A die Lagerbüchse B zwischen Federn C und E angeordnet. Eine solche federnde Lagerung der Hammerwelle ist besonders dann zweckmäßig, wenn Erschütterungen und Stöße, wie sie gewöhnlich beim Arbeiten des Hammers verursacht werden, aufgehoben werden sollen.
Die Erfindung kann natürlich in ihren Einzelheiten Abänderungen erfahren. Es können z. B. auch Vorrichtungen vorgesehen werden, um die Zugorgane 35 und 36 gespannt zu erhalten und um ein Nachlassen jener Bänder zu vermeiden. Hierbei können außerdem besondere Einrichtungen getroffen werden, um stets ein selbsttätiges Nachspannen jener Bänder eintreten zu lassen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrisch betriebener Schwanz- , hammer, dadurch gekennzeichnet, daß statt des sonst üblichen Daumenantriebes ein elektrischer Antrieb von der Beschaffenheit benutzt wird, daß abwechselnd bewegte Solenoidkerne (31, 32) mit um eine Rolle (8) gelegten Zugorganen (35, 36) verbunden sind, wobei die Achse jener Rolle (8) mit der Drehachse des Hammerstieles zusammenfällt.
2. Eine Ausführungsform des Schwanzhammers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume der Solenoide mit regelbaren Luftauslaßöffnungen (57) versehen sind, so daß eine regelbare Bremswirkung auf die Solenoidkerne beim Einziehen derselben in die Spulen ausgeübt werden kann, zum Zwecke einer Geschwindigkeitsregelung des sich senkenden Hammers und einer Regelung der Schlagwirkung1.
3. Eine Ausführungsform des Schwanzhammers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Heraustreten der Solenoidkerne aus den Spulen Federn oder dergl. (42, 43) gespannt werden, welche das Einziehen der Solenoidkerne in die Spulen und das Senken des Hammers unterstützen.
Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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