DE1497166B2 - Verfahren zur entwicklung von ladungsbildern und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur entwicklung von ladungsbildern und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrensInfo
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Description
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schaffen, die eine erfolgreiche Anwendung des Ver- reich, ist der Andruck zu gering. Die Bildstellen wer-
fahrens ermöglichen. Diese Aufgabe beinhaltet, daß den dann nur unvollkommen entwickelt, auch tritt
entsprechende Vorrichtungen so aufzubauen sind, daß leicht ein Randeffekt auf. Ist die Höhendifferenz grö-
die Rückseite des. Aufzeichnungsmaterials nicht mit ßer, also der Andruck zu stark, so werden auf dem
dem Dispersionsentwickler in Berührung kommt und 5 ladungsfreien Untergrund leicht Abscheidungen des
daß seine Vorderseite während des Entwicklungsvor- Toners erhalten, die als »Untergrundentwicklung«
ganges keinen direkten Kontakt mit einem festen An- die Qualität der Kopien erniedrigen. Innerhalb des
tragsorgan hat. angegebenen Bereiches wird der Druck zweckmä-
Eine ähnliche Aufgabenstellung liegt bei der Be- ßigerweise mehr an der unteren Grenze gehalten,
netzungsentwicklung von Ladungsbildern vor. Es io wenn das vom Ladungsbild ausgehende elektrische
wurde dort schon vorgeschlagen, die Entwicklung Feld stark ist. Umgekehrt sollte ein mehr an der obe-
mittels einer Schlitzdüse vorzunehmen, aus der der ren Grenze liegender Druck gewählt werden, wenn
Benetzungsentwickler quillt und über den das La- das elektrische Feld des Ladungsbildes schwach ist.
dungsbild bewegt wird. Da in erster Linie der Andruck der Flüssigkeit quali-
Bei der Benetzungsentwicklung ist aber eine we- 15 tätsbestimmend ist, ist die Höhe des Flüssigkeitsvorsentliche
Forderung, daß der Entwickler nicht im hanges von der Bewegungsebene des Aufzeichnungs-Überschuß
angetragen wird. Bei der erwähnten Vor- materials bis zum Entstehungsort des Flüssigkeitsvorrichtung
wird daher auch nur so viel Flüssigkeit aus hanges von geringerer Bedeutung. Man wird ihn aus
dem Spalt gepreßt, daß ein Flüssigkeitswulst entsteht, Gründen der Bauhöhe entsprechender Vorrichtungen
aus dem die elektrostatischen Kräfte die Flüssigkeit 20 nicht zu hoch wählen. Erfahrungsgemäß werden mit
entnehmen. Flüssigkeitsvorhängen, deren Gesamthöhe im Bereich
Die genannte Vorrichtung kann prinzipiell auch von 20 bis 150 mm liegen, stets gute Kopien erhalten,
mit einem Dispersionsentwickler betrieben werden, sofern die angegebenen Bedingungen hinsichtlich des
jedoch werden die damit erhaltenen Kopien flau und Andrucks eingehalten werden.
sind auch nicht frei von Untergrundentwicklung. 25 Von Einfluß auf die Güte der mit dem erfindungs-
Auch sind die Kopien in der Regel streifig, da die das gemäßen Verfahren zu erhaltenden Kopien ist wei-
Ladungsbild tragende Oberfläche des Aufzeich- terhin die Neigung, mit der die hochgepreßten Flüs-
nungsmaterials mit der metallischen Kante der sigkeitsvorhänge auf das Aufzeichnungsmaterial tref-
Schlitzdüse in Berührung kommt. fen. Grundsätzlich ist jeder Auftreffwinkel möglich,
Die vorliegende Erfindung löst die oben gestellte 30 da stets mehr oder weniger brauchbare Kopien erhal-
Aufgabe durch ein Verfahren, das dadurch gekenn- ten werden. Ganz flache Winkel scheiden jedoch von
zeichnet ist, daß man aus dem Dispersionsentwickler vornherein aus, da bei ihnen die Wurfweite zu groß
einen oder mehrere stationäre, aufsteigende Flüssig- werden würde. Auch sinkt die Qualität der Kopien,
keitsvorhänge bildet, die mindestens so breit sind wie wenn der Flüssigkeitsvorhang lotrecht oder fast lot-
das Aufzeichnungsmaterial und die unter dem Ein- 35 recht nach oben steigt und senkrecht oder fast senk-
fluß der Schwerkraft die Form von Wurfparabeln an- recht auf das Aufzeichnungsmaterial trifft, oder
nehmen, daß man dann das Aufzeichnungsmaterial wenn er gegen dessen Bewegungsrichtung gerichtet
mit dem Dispersionsentwickler in Berührung bringt, ist. Bevorzugte Ergebnisse werden erhalten, wenn die
indem man es mit der das Ladungsbild tragenden Neigung des aufsteigenden Flüssigkeitsvorhanges in
Seite nach unten in einer Höhe von 10 bis 70 mm, 40 ihrem unteren Teil 10 bis 45° gegen die Senkrechte
bevorzugt 20 bis 40 mm unterhalb der Scheitellinien auf der Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials
der ungestörten Flüssigkeitsvorhänge über die Flüs- in Richtung seiner Bewegung beträgt. Besonders gute
sigkeit führt, und daß man das entwickelte Bild von Ergebnisse werden erhalten, wenn der Winkel 15 bis
überschüssigem Dispersionsentwickler befreit. 30° groß ist. Dieser Neigungsbereich ist vermutlich
Bei der Anwendung des vorstehend beschriebenen 45 darum besonders günstig, weil in ihm einmal die BeVerfahrens
werden Kopien erhalten, deren Rücksei- wegung des Aufzeichnungsmaterials durch den
ten vollkommen frei von Verunreinigungen sind, da Sprühstrahl nicht wesentlich gestört wird und weil
der Entwickler von unten angetragen wird. Auch zum anderen der Sprühstrahl dann noch völlig gewerden
keine Schleifspuren und Verwischungen der schlossen auf das Ladungsbild trifft. Günstig ist verentwickelten
Bildstellen beobachtet, da die das La- 50 mutlich auch, daß die Strömung des Sprühstrahls
dungsbild tragende Oberfläche keinen Kontakt mit eine tangentiale Komponente in Richtung der Beweeinem
festen Antragskörper hat. Der kontaktfreie gung des Aufzeichnungsmaterials aufweist. Dadurch
Antrag der Flüssigkeit von unten ist jedoch, wie oben wird die Entwicklerflüssigkeit im wesentlichen in dieausgeführt,
keine hinreichende Bedingung, um ein- ser Richtung weggedrückt.
wandfreie Umkehrkopien zu erhalten. Von wesentli- 55 Besonders günstige Ergebnisse werden erhalten,
eher Bedeutung für die Güte der mit dem erfindungs- wenn in den Flüssigkeitsvorhängen, solange sie sich
gemäßen Verfahren zu erzielenden Umkehrkopien frei ausbilden, eine laminare Strömung herrscht, so
ist, daß der Andruck der Entwicklerflüssigkeit wäh- daß die Flüssigkeit bis zum Scheitelpunkt einen zurend
des Entwicklungsvorganges innerhalb gewisser sammenhängenden Film bildet, der sich erst beim
Grenzen bleibt. Dieser Druckbereich wird, da es 60 Herabfallen in einzelne Tröpfchen auflöst.
Schwierigkeiten bereitet, den Andruck der von unten Die dem zu entwickelnden Ladungsbild angebotekommenden Flüssigkeit gegen das Aufzeichnungsma- ne Menge an Entwicklerflüssigkeit soll so bemessen terial während des Entwicklungsvorganges zu mes- sein, daß eine hinreichende Schwärzung der geladesen, am einfachsten definiert durch die Höhendiffe- nen Bildstellen erzielt wird. Das ist in der Regel der renz zwischen der Scheitellinie des ungestörten Flüs- 65 Fall, wenn pro dem2 Bildfläche etwa 5 bis 50 ml sigkeitsvorhanges und der Bewegungsebene des Dispersion angeboten werden. Es können jedoch Aufzeichnungsmaterials im Antragsbereich. Unter- auch mit kleineren und größeren Mengen völlig beschreitet die Höhendifferenz den angegebenen Be- friedigende Kopien erhalten werden, da die Entwick-
Schwierigkeiten bereitet, den Andruck der von unten Die dem zu entwickelnden Ladungsbild angebotekommenden Flüssigkeit gegen das Aufzeichnungsma- ne Menge an Entwicklerflüssigkeit soll so bemessen terial während des Entwicklungsvorganges zu mes- sein, daß eine hinreichende Schwärzung der geladesen, am einfachsten definiert durch die Höhendiffe- nen Bildstellen erzielt wird. Das ist in der Regel der renz zwischen der Scheitellinie des ungestörten Flüs- 65 Fall, wenn pro dem2 Bildfläche etwa 5 bis 50 ml sigkeitsvorhanges und der Bewegungsebene des Dispersion angeboten werden. Es können jedoch Aufzeichnungsmaterials im Antragsbereich. Unter- auch mit kleineren und größeren Mengen völlig beschreitet die Höhendifferenz den angegebenen Be- friedigende Kopien erhalten werden, da die Entwick-
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lungsgeschwindigkeit nicht nur von der angebotenen elemente mit welchen Elementen zur Entfernung
Menge an Entwickler abhängt, sonder auch von der überschüssigen Dispersionsentwicklers kombiniert
Art und Zusammensetzung der Dispersion. werden. Hier haben sich bestimmte Kombinationen
In der Regel wird bei Vorschubgeschwindigkeiten als günstig erwiesen, die weiter unten beschrieben
des Aufzeichnungsmaterials von 5 bis 20 m/min 5 sind.
beim Passieren eines Flüssigkeitsvorhanges bereits Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfah-
eine hinreichende Entwicklung erhalten. Wird bei rens und Verwendung der erfindungsgemäßen Vorhöherer
Vorschubgeschwindigkeit mit einer Kontakt- richtungen zur Umkehrentwicklung von Ladungsbilzone
keine hinreichende Entwicklung erreicht, so ist dem sind sehr gute und kontrastreiche Bilder zu eres
erforderlich, das Ladungsbild noch mit einem oder io halten, die praktisch sofort nach Verlassen des Gerämehreren
Flüssigkeitsvorhängen in Berührung zu tes gebraucht werden können. Überraschenderweise
bringen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß in der werden auch Flächen, die 1 bis 2 cm vom Rand der
Regel mit höchstens drei Flüssigkeitsvorhängen stets geladenen Bereiche entfernt liegen, noch gleichmäßig
eine hinreichende Entwicklung zu erzielen ist, sofern entwickelt. Das bedeutet, daß auch bei starken
Vorschubgeschwindigkeiten von etwa 50 m/min 15 Schriftzeichen kein Randeffekt zu beobachten ist.
nicht überschritten werden. Überdies sind die Buchstaben sehr randscharf und
Höhere Kopiergeschwindigkeiten sind zwar grand- zeigen keine Verwaschungen in den bildfreien Raum
sätzlich möglich, jedoch bereitet dann das Entfernen hinein.
des überschüssigen Dispersionsentwicklers Schwierig- Zwei Vorrichtungen zur Ausführung des oben be-
keiten. Die- Dicke des aufsteigenden Filmes in Höhe 20 schriebenen Entwicklungsverfahrens sind an Hand
der Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials, ge- der F i g. 1 bis 5 näher erläutert,
messen am ungestörten Flüssigkeitsvorhang, liegt Fig. 1 bis 4 zeigen Querschnitte durch drei bei-
messen am ungestörten Flüssigkeitsvorhang, liegt Fig. 1 bis 4 zeigen Querschnitte durch drei bei-
günstigerweise zwischen 0,5 und 2 mm. Es bildet sich spielhafte und bevorzugte Ausführungsformen der
dann beim Passieren des Aufzeichnungsmaterials an erfindungsgemäßen Vorrichtungen;
der Unterseite, die das Ladungsbild trägt, eine Kon- 25 F i g. 5 zeigt ein einzelnes Bauelement in perspektitaktzone zwischen Flüssigkeit und Oberfläche aus, vischer Darstellung.
der Unterseite, die das Ladungsbild trägt, eine Kon- 25 F i g. 5 zeigt ein einzelnes Bauelement in perspektitaktzone zwischen Flüssigkeit und Oberfläche aus, vischer Darstellung.
die 1 bis 3 cm breit ist. In dieser Zone findet die Ent- Die Fig. 1 bis 3 geben Ausführungsformen einer
wicklung statt. Vorrichtung wieder zur Ausführung des erfindungs-
Überraschenderweise ist bei dem erfindungsgemä- gemäßen Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch
ßen Verfahren weder das Vorhandensein eines me- 3° Elemente zum Transportieren des elektrophotogratallischen
Körpers, der das Feld des Ladungsbildes phischen Aufzeichnungsmaterials in einer waagerechbeeinflußt,
noch das Anlegen von Spannung bei der ten oder geneigten Ebene E-E', eine oder mehrere
Umkehrentwicklung erforderlich. Vorrichtungen zur über die Breite der Bewegungsebene des Bildträgers
Durchführung des Verfahrens können daher relativ reichende Düsen 1 bzw. la, Ib zum Erzeugen des
einfach aufgebaut sein. 35 Vorhanges aus aufsteigender Entwicklerflüssigkeit,
Das erfindungsgemäße Verfahren enthält drei von- die etwas unterhalb der Bewegungsebene des Aufeinander
getrennte Verfahrensschritte: Zeichnungsmaterials so angeordnet sind, daß der oder
Das Herstellen eines oder mehrerer Flüssigkeits- die Flüssigkeitsvorhänge2 bzw. 2 a, Ib im Leerlauf
vorhänge, das Inberührungbringen des bewegten die Form von Wurfparabeln haben, eine kontinuier-Aufzeichnungsmaterials
mit dem Flüssigkeitsvorhang 40 lieh wirkende Flüssigkeitspumpe zum Fördern des
und das Entfernen überschüssigen Entwicklers. Die- Dispersionsentwicklers, deren Förderleistung so einsen
Verfahrensschritten entsprechend haben Vorrich- gestellt ist, daß die Höhendifferenz h zwischen dem
tungen zur Ausführung des Verfahrens Einrichtun- Scheitelpunkt der Wurfparabel und der Bewegungsgen ebene E-E' 10 bis 70 mm, bevorzugt 20 bis 40 mm
'·'■■■■; , , ,-,....,. 45 beträgt, sowie durch im Anschluß an die Entwick-
1. zum Erzeugen eines oder mehrerer Flüssigkeits- lungszone angeordnete, an sich bekannte Elemente
vorhange, zum Entfernen überschüssiger Entwicklerflüssigkeit.
2. zum Bewegen des Aufzeichnungsträgers und Die Fig. 1 und 2 zeigen dabei eine Ausführungs-
3. zum Abquetschen der Flüssigkeit. form der Vorrichtungen mit einer Breitschlitzdüse;
50 die Fig. 1 im Leerlauf, die Fig. 2 bei Durchlauf
Zur Erzeugung von Flüssigkeitsvorhängen können eines Aufzeichnungsmaterials. Die Fig. 3 gibt eine
z.B. Düsen, Prallbleche oder sinnvoll abgewandelte Ausführungsform mit zwei Düsen wieder, bei denen
Kombinationen dieser Elemente genutzt werden. die Sprühstrahlen aus gelochten Rohren treten.
Der Transport des Äufzeichnurigsrnaterials kann Die Fig. 4 zeigt eine weitere Vorrichtung zur
z. B. mittels Walzen erfolgen oder mit Hilfe von Saug- 55 Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Organen, wie sie in der Drucktechnik beim Bewegen die gekennzeichnet ist durch an sich bekannte EIe-
von Einzelbogen üblich sincL mente zum Transportieren des elektrophotographi-
Das Abstreifen überschüssigen Entwicklers kann sehen Aufzeichnungsmaterials in einer Ebene E-E',
z. B, mittels Quetschwalzen oder mittels einer Luft- eine teilweise oder ganz über die Breite der Bewe-
düse gescheiten. : - 6o gungsebene reichende, unterhalb der Bewegungsebe-
Es hat sich herausgestellt, daß es hinsichtlich der ne angeordnete Düse 12 mit schräg nach unten geGüte
der Kopien gleich ist, ob man über die z. B. mit richteten Austrittsöffnüngen 13, ein bevorzugt paraeiner
Düse hochgedrückte Entwicklerflüssigkeit ein belförmig gebogenes ungleichschenkliges, mit der
Blatt eines Äufzeiehnungsmaterials mit Hilfe von Öffnung nach oben zeigendes Umlenkblech 14, wel-Transportwalzen
oder mit Hilfe einer Saugleiste be- 65 ches so angeordnet ist, daß der aus der Düse tretende
wegt, sofern nur die Transportorgane den besonderen Dispersionsentwickler tangential oder nahezu tangen-^
Verhältnissen angepaßt sind. Weiterhin hat es sich tial in den schalenförmigen unteren Teil trifft, und
aber gezeigt, daß es nicht gleich ist, welche Transport- daß der die obere Kante verlassende Flüssigkeitsvor-
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hang im freien Flug die Form einer Wurfparabel hat, handen, aus einem lösungsmittelfesten Material beeine
kontinuierlich wirkende Flüssigkeitspumpe zum stehen, da das Dispersionsmittel des Entwicklers in
Fördern des Dispersionsentwicklers, deren Förderlei- der Regel ein Kohlenwasserstoff oder ein Chlorkoh-
stung so eingestellt ist, daß die Höhendifferenz h zwi- lenwasserstoff ist. Die zu wählende Förderleistung
sehen dem Scheitelpunkt der Wurfparabel und der 5 der Pumpe hängt von der Vorschubgeschwindigkeit
Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials 10 bis des Aufzeichnungsmaterials, von der Breite der Vor-70
mm, bevorzugt aber 20 bis 40 mm beträgt, sowie richtung und vom Staudruck des Systems ab. Als Re-
durch im Anschluß an die Entwicklungszone an- gel kann gelten, daß pro cm Düsenbreite eine Förgeordnete,
an sich bekannte Elemente zum Entfernen derleistung von 0,8 l/min erforderlich ist. Das bedeu-
überschüssiger Entwicklerflüssigkeit. io tet, daß bei einer Vorrichtung, die zur Entwicklung
In den in den Fig. 1, 2 und 3 wiedergegebenen von DIN-A4-Formaten geeignet ist und die eine Ar-Vorrichtungen
wird zum Erfassen und Transportie- beitsbreite von etwa 22 cm hat, die Pumpe eine Förren
des elektrophotographischen Aufzeichnungsma- derleistung von etwa 20 l/min haben muß.
terials in der Ebene E-E' in der Richtung von E' Bei der Dimensionierung der Pumpe, genauer bei nach E ein Walzenpaar 3 benutzt, dem sich vorteil- 15 der Auswahl des Antriebsorgans für die Pumpe, muß hafterweise in Transportrichtung ein Führungska- auch beachtet werden, daß es häufig erforderlich nal 4 anschließt. Zum Abtrennen des überschüssigen wird, in den Strömungsweg ein Filter einzubauen, Dispersionsentwicklers wird bei den Vorrichtungen das Agglomerate und sonstige Verunreinigungen des der genannten Figuren ein Abquetschwalzenpaar 5 Dispersionsentwicklers zurückhält, und daß ein solbenutzt, dessen Andruck regelbar ist und dessen un- 20 ches Filter einen Strömungswiderstand darstellt. In tere, mit dem entwickelten Bild in Berührung korn- der Regel wird man aber bemüht sein, ein eventuell mende Walze eine glatte metallische Oberfläche auf- erforderliches Filter im druckfreien Rücklauf anzuweist, bringen.
terials in der Ebene E-E' in der Richtung von E' Bei der Dimensionierung der Pumpe, genauer bei nach E ein Walzenpaar 3 benutzt, dem sich vorteil- 15 der Auswahl des Antriebsorgans für die Pumpe, muß hafterweise in Transportrichtung ein Führungska- auch beachtet werden, daß es häufig erforderlich nal 4 anschließt. Zum Abtrennen des überschüssigen wird, in den Strömungsweg ein Filter einzubauen, Dispersionsentwicklers wird bei den Vorrichtungen das Agglomerate und sonstige Verunreinigungen des der genannten Figuren ein Abquetschwalzenpaar 5 Dispersionsentwicklers zurückhält, und daß ein solbenutzt, dessen Andruck regelbar ist und dessen un- 20 ches Filter einen Strömungswiderstand darstellt. In tere, mit dem entwickelten Bild in Berührung korn- der Regel wird man aber bemüht sein, ein eventuell mende Walze eine glatte metallische Oberfläche auf- erforderliches Filter im druckfreien Rücklauf anzuweist, bringen.
Bei der Vorrichtung, die die Fig. 4 zeigt, wird Die Breite der erfindungsgemäßen Vorrichtungen
hingegen zum Transport des Aufzeichnungsmaterials, 25 kann grundsätzlich stets den Erfordernissen angepaßt
das hier allerdings immer nur ein einzelner Bogen werden. Jedoch ist es bei sehr großen Breiten zwecksein
kann, eine Saugleiste 22 benutzt. Die nötige mäßig, Lochreihdüsen anzuwenden, da Schlitzdüsen
Spannung des Bogens während des Entwicklungsvor- großer Breite teuer sind.
ganges wird durch eine zweite feststehende Saugleiste Weiterhin ist zu beachten, daß das Einlaufwalzen-21
erzielt. Das Abstreifen des überschüssigen Ent- 30 paar 3 und das Abquetschwalzenpaar 5 gleiche Umwicklers
geschieht mit Hilfe einer hinter dem Flüssig- fangsgeschwindigkeit haben, damit kein Stau oder
keitsvorhang angeordneten, schräg nach oben gegen eine Spannung des Aufzeichnungsmaterials zwischen
die Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsmaterials dem Walzenpaar eintritt. Die untere Walze des Abgerichteten
Luftdüse 23. quetschwalzenpaares 5 hat vorteilhafterweise eine
Die Wirkungsweisen der erfindungsgemäßen Vor- 35 hochglanzpolierte Metalloberfläche. Besonders geeigrichtungen
seien im folgenden an Hand der Vorrich- net sind Walzen aus Messing, verchromtem Messing
tungen ausführlicher erklärt, die die Figuren zeigen. oder Edelstahl. Die obere Walze soll weich und ela-Zu
den Fig. 1 und 2: Das Aufzeichnungsmaterial, stisch sein, um ein gleichmäßiges Abquetschen des
das in der Regel aus einem Schichtträger, zumeist überschüssigen Entwicklers von dem Aufzeichnungs-Papier,
und einer darauf befindlichen photoleitfähi- 40 material zu gewährleisten. Besonders bewährt als
gen Schicht besteht, wird, nachdem es aufgeladen Material hat sich lösungsmittelfester Gummi mit
und belichtet wurde, mit der photoleitfähigen Schicht einer Härte von 30 bis 35° shore. Der Andruck der
nach unten auf die Einlaufplatte 6 gelegt. Es wird oberen Walze gegen die untere muß regulierbar sein,
durch das Walzenpaar 3 erfaßt und durch den Füh- damit dieser dem Aufzeichnungsmaterial wie auch
rungskanal 4 in den Flüssigkeitsvorhang 2 gestoßen. 45 dem Entwickler angepaßt werden kann. Auch hat es
Der über der Bewegungsebene des Aufzeichnungs- sich als zweckmäßig erwiesen, die obere Walze abmaterials
schwebende Anteil des Dispersionsentwick- hebbar zu machen, damit bei längerem unbenutzten
lers fällt zum geringen Teil auf die Rückseite des Stehen der Vorrichtung keine Verformung der elasti-Aufzeichnungsmaterials.
Der größere Teil davon sehen Walze durch plastisches Fließen einsetzt,
fließt seitlich ab.. Ein geringer Rest wird durch die 50 Die untere Walze des Walzenpaares 5 wird wäh-Quetschwalzen 5 auf dem Anfang der Rückseite des rend des Durchlaufens von Aufzeichnungsmaterial Aufzeichnungsmaterials verteilt. Jedoch ist diese durch zurückfließendes abgequetschtes Dispersions-Menge so gering, daß dadurch keine Beeinträchti- mittel feucht gehalten. Bei manchen Tonersorten ist gung der Güte der Kopie eintritt. Um sicherzustellen, diese Anfeuchtung nicht hinreichend, um mit Sicherdaß das Aufzeichnungsmaterial auch dann in den 55 heit ein Abdrucken vorangegangener Bildelemente Spalt zwischen den Abquetschwalzen 5 trifft, wenn auf die nachfolgenden Kopien zu verhindern. In dieder Schichtträger nur eine geringe Steifheit besitzt, ist sem Falle hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das das Abweiseblech 8 vor dem Walzenpaar 5 ange- Walzenpaar S, bevorzugt die untere Walze, während bracht. Durch dieses wird erreicht, daß der Bogen des Leerlaufs der Vorrichtung mit Entwickler zu stets in das Walzenpaar 5 stößt. Das entwickelte Bild 60 spülen. Das kann durch eine besondere Ausbildung ist nach dem Passieren des Abquetschwalzenpaares 5 des Abweisebleches 9 geschehen oder dadurch, daß bereits ziemlich trocken und wischfest und läuft auf die ganze Vorrichtung gekippt wird in Richtung der den Ablagetisch 7, von dem die Kopie entnommen Bewegung des Aufzeichnungsmaterials oder nur dawerden kann. durch, daß die Vorrichtungselemente so angeordnet
fließt seitlich ab.. Ein geringer Rest wird durch die 50 Die untere Walze des Walzenpaares 5 wird wäh-Quetschwalzen 5 auf dem Anfang der Rückseite des rend des Durchlaufens von Aufzeichnungsmaterial Aufzeichnungsmaterials verteilt. Jedoch ist diese durch zurückfließendes abgequetschtes Dispersions-Menge so gering, daß dadurch keine Beeinträchti- mittel feucht gehalten. Bei manchen Tonersorten ist gung der Güte der Kopie eintritt. Um sicherzustellen, diese Anfeuchtung nicht hinreichend, um mit Sicherdaß das Aufzeichnungsmaterial auch dann in den 55 heit ein Abdrucken vorangegangener Bildelemente Spalt zwischen den Abquetschwalzen 5 trifft, wenn auf die nachfolgenden Kopien zu verhindern. In dieder Schichtträger nur eine geringe Steifheit besitzt, ist sem Falle hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das das Abweiseblech 8 vor dem Walzenpaar 5 ange- Walzenpaar S, bevorzugt die untere Walze, während bracht. Durch dieses wird erreicht, daß der Bogen des Leerlaufs der Vorrichtung mit Entwickler zu stets in das Walzenpaar 5 stößt. Das entwickelte Bild 60 spülen. Das kann durch eine besondere Ausbildung ist nach dem Passieren des Abquetschwalzenpaares 5 des Abweisebleches 9 geschehen oder dadurch, daß bereits ziemlich trocken und wischfest und läuft auf die ganze Vorrichtung gekippt wird in Richtung der den Ablagetisch 7, von dem die Kopie entnommen Bewegung des Aufzeichnungsmaterials oder nur dawerden kann. durch, daß die Vorrichtungselemente so angeordnet
Direkt anwendbar sind sämtliche Typen von rotie- 65 werden, daß die durch die Berührungslinien der WaI-
renden Pumpen. Bewährt haben sich Zahnradpum- zenpaare 3 und 5 gelegte Ebene bis zu 45° gegen die
pen. Nur muß bei der Auswahl der Pumpen darauf Waagerechte in Transportrichtung des Aufzeich-
geachtet werden, daß deren Dichtungen, sofern vor- nungsmaterials geneigt wird. In diesem Falle fließt
11 12
stets ein Teil des von dem Abweiser 9 abfließenden pumpe verbunden. Aus der Luftdüse tritt ein scharf
Entwicklers auf die untere Walze des Walzenpaa- gebündelter Luftstrahl hoher Geschwindigkeit, der
res 5. die an dem darüber hinwegbewegten Aufzeichnungs-
Zur Wirkungsweise der in den F i g. 4 und 5 ge- material haftende, überschüssige Entwicklerflüssig-
zeigten Vorrichtung: 5 keit aufstaut und zum Abtropfen zwingt. Die Flüssig-
Ein Bogen eines ein Ladungsbild tragenden Auf- keit tropft in den Trichter 18, der gleichzeitig als
Zeichnungsmaterials wird mit dem Ladungsbild nach Deckel für den Behälter 17 dient. In dem Behälter 17
unten in den durch den Auflagetisch 19 und die Sau- befindet sich die Pumpe 16 zum Fördern des Disper-
ger 21 und 22 gebildeten Spalt geschoben. Dabei sionsentwicklers. Sie ist in Form einer Wasserring-
drückt der Anfang des Bogens den Mikroschalter 20 io pumpe ausgebildet und weist vorteilhafterweise eine
herunter. Dieser löst den Funktionsablauf der Vor- Austrittsöffnung auf, die genauso breit ist wie die
richtung aus. Eine nicht gezeichnete kontinuierlich Düse 12.
"wirkende Luftpumpe, deren Saugseite mit den Saug- Die Düse 12 kann in dieser Vorrichtung stets eine
leisten 21 und 22 verbunden ist, wird in Tätigkeit Lochreihdüse sein, da auf dem Umlenkblech 14 die
gesetzt, bzw. es wird der Unterdruck mit Hilfe eines 15 einzelnen Strahlen der Lochreihdüse zu einem zugeeigneten
Ventils auf die Saugleisten ausge- sammenhängenden Film verteilt werden, der aufsteidehnt.
Etwa eine halbe Sekunde nach dem gend keinerlei Druckunterschiede mehr in Querrich-Beginn
des Saugens setzt sich die Saugleiste 22 tung zeigt. Dadurch wird diese Anordnung sehr vorin
Bewegung von ihrer gezeichneten Ausgangsstel- ' teilhaft, da Lochreihdüsen leicht und billig herzustellung
in Richtung auf den Flüssigkeitsvorhang, die 20 len sind und weil vor allem auch ihre Herstellung bei
Luftdüse und den Ablagetisch 24. Sie nimmt dabei großen Breiten keine Schwierigkeiten bereitet. Überij
den mit seinem Anfang unter ihr liegenden, zu ent- dies ist es bei dieser Anordnung nicht erforderlich,
f wickelnden Bogen mit. Damit dieser während des daß die Düse genauso breit ist wie der mit ihr er-Passierens
der Antragszone straff gespannt bleibt zeugte Flüssigkeitsvorhang.
und nicht durch den Flüssigkeitsandruck nach oben 25 Es ist vielmehr möglich und sogar vorteilhaft, die
ausweicht, wird der Bogen durch die feststehende Düse schmaler zu wählen und mit Hilfe eines ge-Leiste
21 angesaugt. Deren Saugleistung muß aller- formten Umlenkbleches, wie es z. B. die F i g. 5 zeigt,
dings etwwas geringer sein als die der beweglichen den Flüssigkeitsvorhang auseinanderzuziehen. Das
Saugleiste, da anderenfalls der Boden von der beweg- geschieht vorteilhafterweise durch Rippen 25 a oder
liehen Saugleiste abgerissen würde. Kurze Zeit, nach- 30 hintereinander angeordnete warzenförmige Erhebungen!
das Ende des Bogens den Schalter 20 passiert gen 2Sb, die an der Innenseite des Umlenkbleches
hat und dieser sich wieder gehoben hat, wird die angebracht sind und sternförmig von der Düse nach
Vorwärtsbewegung der Saugleiste 22 gestoppt, der außen gehen. Die Rippen dürfen nicht ganz bis an
Unterdruck aufgehoben und die Saugleiste 22 in ihre die Vorderkante des Umlenkbleches durchgezogen
Ausgangsstellung zurückgeführt. Der Bogen liegt 35 sein, da sie sich sonst in dem frei aufsteigenden Flüsdann
entwickelt auf dem Ablagetisch 24. sigkeitsvorhang bemerkbar machen. Die Rippen kön-Die
Zeitdifferenz zwischen dem Passieren des En- nen z. B. in das Blech gepreßt sein. Auch können
des des Schalters 20 und dem endgültigen Abschalten Metallstreifen verwendet werden, die etwa 3 mm
richtet sich nach der Länge des Kopierweges und der hoch sind. Vorteilhafterweise werden diese in Bewe-Transportgeschwindigkeit
des Bogens. Die Zeit kann 40 gungsrichtung der Flüssigkeit etwas keilförmig abgedurch
ein Verzögerungsrelais beliebig eingestellt wer- flacht. Die Innenfläche des Umlenkbleches soll sehr
den. Durch den Schalter 20 wird gleichzeitig mit den glatt sein, damit eine unnötige Reibung mit der be-Saugleisten
auch die Luftdüse 23 in Tätigkeit gesetzt. wegten Flüssigkeit vermieden wird. Besonders be-
ΐ Die Luftdüse 23 ist zweckmäßigerweise mit der währt haben sich Umlenkbleche aus einem hoch-Druckseite
der erwähnten, nicht gezeichneten Luft- 45 glanzpolierten Metall.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Verfahren zur Entwicklung, bevorzugt! zur
Umkehrentwicklung von auf der Oberfläche eines Aufzeichnungsmaterials befindlichen Ladungsbildern
mit einem flüssigen Dispersionsentwickler, der in bewegtem Zustand mit der das Ladungsbild
tragenden Oberfläche in Berührung gebracht wird, dadurchgekennzeichnet, daß man %n
aus dem Dispersionsentwickler einen oder mehrere stationäre, aufsteigende Flüssigkeitsvorhänge !
bildet, die mindestens so breit sind wie das Aufzeichnungsmaterial und die unter dem Einfluß
der Schwerkraft die Form von Wurfparabeln annehmen, daß man dann das Aufzeichnungsmaterial
mit dem Dispersionsentwickler in Berührung bringt, indem man es mit der das Ladungsbild
tragenden Seite nach unten in einer Höhe von 10 bis 70 mm, bevorzugt 20 bis 40 mm unterhalb
der Scheitellinien der ungestörten Flüssigkeitsvorhänge über die Flüssigkeit führt, und daß man das
entwickelte Bild von überschüssigem Dispersionsentwickler befreit.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen oder mehrere aufsteigende
Flüssigkeitsvorhänge erzeugt, die in Richtung der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials
gegen die Senkrechte auf der Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials im unteren aufsteigenden
Teil des Flüssigkeitsvorhanges 10 bis 45°, bevorzugt aber 15 bis 30° geneigt sind.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an
sich bekannte Einrichtungen zum Transportieren des Aufzeichnungsmaterials in einer waagerechten
oder geneigten Ebene (E-E'), eine oder mehrere quer über die Breite der Bewegungsebene
des Aufzeichnungsmaterials reichende Düsen (1 bzw. la, Ib) zum Erzeugen eines Vorhanges aus
aufsteigender Entwicklerflüssigkeit, die etwas unterhalb der Bewegungslinie des Bildträgers so angeordnet
ist bzw. sind, daß der oder die Flüssigkeitsvorhänge (2 bzw. la, 2b) im Leerlauf die
Form von Wurfparabeln haben, eine kontinuierlieh wirkende Flüssigkeitspumpe zum Fördern
des Dispersionsentwicklers, deren Förderleistung so eingestellt ist, daß die Höhendifferenz h zwischen
dem Scheitelpunkt der Wurfparabel und der Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials
10 bis 70 mm, bevorzugt aber 20 bis 40 mm beträgt, sowie durch im Anschluß an die Entwicklungszone
angeordnete, an sich bekannte Einrichtungen zum Entfernen überschüssiger Entwicklerflüssigkeit.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Düse aufweist, die als
durchgehender Schlitz ausgebildet ist, wobei die Schlitzweite 0,1 bis 2,0 mm, bevorzugt 0,2 bis
1,0 mm beträgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse bzw. die Düsen aus
Rohren mit einer oder mehreren geraden Reihen von Löchern mit Durchmessern von 0,2 bis
2,0 mm bestehen, wobei die Reihen stets so angeordnet sind, daß die Löcher einer Reihe zu denen
der benachbarten Reihen auf Lücke stehen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, 4 und
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsebene (E-E') i des Aufzeichnüngsmaterials bis 45°
gegen die Waagerechte in Bewegungsrichtung des Aufzeichnüngsmaterials geneigt ist.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an
sich bekannte Einrichtungen zum Transportieren des Aufzeichnungsmaterials in einer Ebene (E-E'),
eine teilweise oder ganz über die Breite der Bewegungsebene reichende, unterhalb der Bewegungsebene
.des Aufzeichnungsmaterials angeordnete Düse (12) mit schräg nach unten gerichteten
Austrittsöffnungen (13), ein bevorzugt parabelförmig gebogenes ungleichschenkliges, mit der
Öffnung nach oben zeigendes Umlenkblech (14), welches so angeordnet ist, daß der aus der Düse
tretende Dispersionsentwickler tangential oder nahezu tangential in den schalenförmigen unteren
Teil trifft und daß der die obere Kante verlassende Flüssigkeitsvorhang im freien Flug die Form
einer Wurfparabel hat, eine kontinuierlich wirkende Flüssigkeitspumpe zum Fördern des Dispersionse'ntwicklers,
deren Förderleistung so eingestellt ist, daß die Höhendifferenz h zwischen
dem Scheitelpunkt der Wurfparabel und der Bewegungsebene des Aufzeichnungsmaterials 10 bis
70 mm, bevorzugt 20 bis 40 mm beträgt, sowie durch im Anschluß an die Entwicklungszone angeordnete,
an sich bekannte Einrichtungen zum Entfernen überschüssiger Entwicklerflüssigkeit.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse aus einem Rohr mit
einer geraden Reihe von Löchern mit Durchmessern von 0,2 bis 2,0 mm besteht.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkblech
(14) im Falle, daß die Düse (12) schmaler ist als die Breite der Bewegungsbahn des Aufzeichnungsmaterials,
an der Innenseite mit sternförmig von der Düse ausgehenden, nicht ganz bis zur Vorderkante des Umlenkbleches durchgezogenen
Rippen 25 versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Walzenpaar (3) zum Erfassen
und Transportieren des Aufzeichnungsmaterials in der Ebene (E-E') in Richtung von (E') nach
(E), durch einen in Transportrichtung hinter dem Walzenpaar (3) angeordneten Führungskanal (4)
sowie dadurch, daß die Einrichtung zum Entfernen überschüssiger Entwicklerflüssigkeit aus
einem Abquetschwalzenpaar (5) besteht, dessen Andruck regelbar ist und dessen untere, mit dem
entwickelten Bild in Berührung kommende Walze eine glatte metallische Oberfläche aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 3 zur Entwicklung von blattförmigem Aufzeichnungsmaterial,
gekennzeichnet durch eine in Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsmaterials vor dem Flüssigkeitsvorhang angeordnete, bevorzugt über die gesamte
Breite des Aufzeichnungsmaterials reichende, feststehende, nach unten wirkende Saugleiste
(21), eine dazu parallele, ebenfalls nach unten wirkende, etwas stärker als die feststehende Leiste
saugende, parallel über der Ebene (£-£") bewegliche Saugleiste (22) zum Transportieren des
blattförmigen Aufzeichnungsmaterials, die sich in Leerlaufstellung neben der feststehenden Leiste
(21) befindet, eine unterhalb der Bewegungsebe-
ne (E-E') quer über deren Breite reichende, in der entstehen, d. h., daß vom vorhergehenden Entwick-Bewegungsrichtung
des Aufzeichnungsmaterials lungsvorgang noch bildmäßig orientierte Tonerteilhinter
dem Flüssigkeitsvorhang angeordnete, chen ein schwaches Bild auf dem neu zugeführten
schräg nach oben gegen die Bewegungsrichtung Aufzeichnungsmaterial erzeugen, wurde auch schon
des Aufzeichnungsmaterials gerichtete Luftdüse 5 vorgeschlagen, die Entwicklerflüssigkeit mittels einer
(23) zum Abstreifen überschüssiger Entwickler- Düse auf die Antragswalze zu sprühen, um so eine
flüssigkeit sowie gegebenenfalls durch einen unter Reinigung der Walze zu erzielen und das Abklatder
beweglichen Leiste angeordneten Mikroschal- sehen zu vermeiden.
ter (20), der beim Herabdrücken die Funktionen Die bekannten und vorgeschlagenen Vorrichtun-
der Saugleisten und der Luftdüse auslöst. io gen sind zur Positiventwicklung geeignet und ergeben
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis teilweise hervorragende positive Kopien. Jedoch ist
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen so es nicht möglich, mit ihnen in der Qualität befriediangeordnet
sind, daß die Neigung der Flüssig- gende Umkehrkopien herzustellen. Bei der Umkehrkeitsstrahlen
an den Austrittsstellen 10 bis 45°, entwicklung müssen die nicht geladenen Stellen sichtbevorzugt
15 bis 30p gegen die Ebene (E-E') in 15 bar gemacht werden, d. h. auf ihnen muß der disper-Richtung
der Bewegung des Aufzeichnungsmate- gierte Toner abgeschieden werden. Das kann natürrials
beträgt. lieh nur mit Hilfe des von den geladenen Stellen aus
gehenden Feldes geschehen. Dieses muß möglichst
' weit in die ungeladenen Bereiche hineingreifen, da-
20 mit eine genügende Abscheidung des Toners stattfinden kann. Die Feldverteilung während des Entwick-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrich- lungsvorganges wird selbstverständlich auch durch
tungen zum Entwickeln von Ladungsbildern durch die Bauelemente der Entwicklungsvorrichtung beein-Inberührungbringen
eines elektrophotographischen flußt. Theoretische Aussagen, wie die Entwicklungs-Aufzeichnungsmaterials,
das ein solches Bild trägt, 25 vorrichtung beschaffen sein müßte, damit eine optimit
einem flüssigen Dispersionsentwickler. male Umkehrentwicklung erzielt werden kann, sind
Flüssige Dispersionsentwickler, wie sie in der wegen der Komplexheit der Materie aber kaum mög-Elektrophotographie
benutzt werden, stellen eine lieh. Tatsache jedoch ist, daß die bekannten EntDispersion
fester Tonerteilchen in einem flüssigen Wicklungsvorrichtungen keine optimalen Bedingun-Medium,
das einen hohen spezifischen Widerstand 30 gen zur Umkehrentwicklung bieten. So werden in
und eine niedrige Dielektrizitätskonstante aufweist, Entwicklungsvorrichtungen mit Walzenantrag, bei
dar. denen die das Ladungsbild tragende Oberfläche des
Durch Inberührungbringen eines solchen Entwick- Aufzeichnungsmaterials mit dem Walzenmaterial dilers
mit einer ein Ladungsbild tragenden Oberfläche .. rekt in Kontakt kommt, stets stark verwischte und
werden die Tonerteilchen entsprechend dem La- 35 flaue Kopien erhalten.
dungsbild von der Oberfläche angezogen, während Bei der Verwendung von Aufzeichnungsmateria-
das Dispersionsmittel abfließt. Es ergibt sich ein lien mit einem Schichtträger aus Papier, was in der
sichtbares Tonerbild. Je nach der Polarität der Bild- Regel der Fall ist, werden in bekannten Vorrichtunladungen
und der dispergierten Tonerteilchen werden gen, bei denen die Rückseite des Schichtträgers ebenentweder
positive oder negative Kopien der zu repro- 40 falls mit dem Flüssigentwickler in Berührung kommt,
duzierenden Vorlage erhalten. Sind Bildladung und stets rückseitig verschmutzte Kopien erhalten. Ist das
Ladung der Tonerteilchen gleichsinnig, so wird eine als Schichtträger dienende Papier relativ hochohmig,
negative Kopie erhalten, während bei gegensinniger so kann es sogar geschehen, daß auf der Rückseite eine
Ladung eine positive Kopie entsteht. Der letzte Fall spiegelbildliche Negativkopie entsteht, da das Feld
ist der technisch übliche; auf ihn sind die bekannten 45 des Ladungsbildes durch das Papier hindurchgreift
Verfahren und Vorrichtungen zur Entwicklung von und da die rückseitig auf dem Schichtträger influen-Ladungsbildern
mit Dispersionsentwicklern abge- zierte Ladung mit der Ladung der dispergierten stimmt. Die vorliegende Erfindung hingegen bezieht Tonerteilchen gleichsinnig ist.
sich bevorzugt auf ein Verfahren und Vorrichtungen Zur Lösung des oben beschriebenen Problems
zur Umkehrentwicklung von Ladungsbildern mit 50 wurde bereits vorgeschlagen, eine Vorrichtung zu
einem Dispersionsentwickler. verwenden, bei der das Aufzeichnungsmaterial ohne
Bei älteren bekannten Verfahren zur Entwicklung weiteren Andruck nur mit dem Film des auf einer
von Ladungsbildern mittels Dispersionsentwicklern Walze befindlichen Dispersionsentwicklers in Berühist
es gebräuchlich, das elektrophotographische Auf- rung kommt. Das Aufzeichnungsmaterial wird dabei
Zeichnungsmaterial durch Eintauchen oder Durchzie- 55 während der Entwicklung rückseitig lose gestützt,
hen durch einen Behälter, der die Entwicklerflüssig-' Mit Hilfe dieser Vorrichtung lassen sich Umkehrkokeit
enthält, mit dem Entwickler in Kontakt zu brin- pien recht guter Qualität herstellen, die auch rückseigen
und dabei zu entwickeln. tig sauber sind. Sollen jedoch Kopien sehr hoher
Weiterhin ist es bekannt, das elektrophotographi- Qualität hergestellt werden, die vollkommen frei von
sehe Aufzeichnungsmaterial durch Inberührungbrin- 60 Untergrundentwicklung sind, so ist es bei dieser Vorgen
mit einer dünnen Entwicklerflüssigkeitsschicht, richtung erforderlich, das soeben entwickelte Bild
die sich auf der Oberfläche einer "umlaufenden Walze noch einer zusätzlichen Spülung mit dem reinen Dibefindet,
zu entwickeln. Vorrichtungen, in denen die- spersionsmittel zu unterziehen.
ses Verfahren angewandt wird, sind in Anlehnung an Es lag daher die Aufgabe vor, ein Verfahren zur
ses Verfahren angewandt wird, sind in Anlehnung an Es lag daher die Aufgabe vor, ein Verfahren zur
bekannte ältere Vorrichtungen," wie sie auf dem Ge- 65 Dispersionsentwicklung von Ladungsbildern zu finbiete
der Diazotypie und der Silberphötographie be- den, das speziell zur Umkehrentwicklung geeignet ist
nutzt werden, entwickelt worden. 1TDa bei der Ent- und einwandfreie Kopien ohne Untergrundentwickwicklung durch Walzenanträg leicht Abklatschbilder lung ergibt, sowie eine oder mehrere Vorrichtungen zu
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