DE148807C - - Google Patents
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- DE148807C DE148807C DENDAT148807D DE148807DA DE148807C DE 148807 C DE148807 C DE 148807C DE NDAT148807 D DENDAT148807 D DE NDAT148807D DE 148807D A DE148807D A DE 148807DA DE 148807 C DE148807 C DE 148807C
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- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Λ* 148807 KLASSE 42/.
bei selbsttätigen Wagen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung des Absperrschiebers für den
Einlauftrichter an selbsttätigen Wagen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der
Absperrschieber mit einem beständig umlaufenden Rade durch eine verschiebbare Zahnstange in Verbindung treten kann. Jene
Zahnstange kommt nach der Entleerung der Wagschale durch die Aufwärtsbewegung der
ίο letzteren zwecks Öffnens des Schiebers mit
dem beständig umlaufenden Rad in Eingriff. Am Ende ihres Hubes wird die Zahnstange
durch eine entsprechende Einrichtung außer Eingriff mit dem umlaufenden Rade gebracht,
verschoben, festgestellt und, sobald der Wagebalken in die Gleichgewichtslage kommt, zur
Rückbewegung wieder freigegeben, worauf sich dann der Absperrschieber schließt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer selbsttätigen Wage veranschaulicht, bei welcher ein Nebenwagebalken mit verstellbarem Gewicht angeordnet ist, der auf die Lastschale mit einem Gewicht drückt, das demjenigen des Materialnachlaufs gleich ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer selbsttätigen Wage veranschaulicht, bei welcher ein Nebenwagebalken mit verstellbarem Gewicht angeordnet ist, der auf die Lastschale mit einem Gewicht drückt, das demjenigen des Materialnachlaufs gleich ist.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht der Wage mit dem Einlauftrichter und hochgehobenem
Absperrschieber.
Fig. 2 zeigt den Wagebalken teilweise in der. Ansicht.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Wage mit geschlossenem Absperrschieber.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht der Wage mit geöffnetem Absperrschieber.
Fig. 5 zeigt den Grundriß der Wage mit dem Einlauftrichter im Schnitt.
Der Einlauftrichter 1 ist in bekannter Weise mit einem Austrittskanal 2 versehen, in dem
eine rotierende Bürste 3 zur Zuführung des Wägegutes in die Wagschale 6 angeordnet ist.
Die Wagschale 6 kann in bekannter Weise kippbar angeordnet sein. Der Absperrschieber
4 für den Einlauftrichter 1 ist zwischen Führungsrollen 5 verschiebbar und steht
unter dem Einfluß von Federn 24, welche das Bestreben haben, ihn in der Schließstellung
zu erhalten. Hinter dem Absperrschieber 4 sitzt auf einer beständig umlaufenden Welle ein Zahnrad 15, mit welchem eine
Zahnstange 25 in und außer Eingriff gebracht werden kann. Die Zahnstange 25 ist verschiebbar
und durch einen Zapfen 26 mit einer Gleitstange 18 gelenkig verbunden, die eine
Rolle 19, trägt. Die Rolle 19 greift in einen schrägen Schlitz einer Schiene 20, deren eines
Ende durch den Stift 21 auf dem Absperrschieber 4 befestigt ist und deren anderes
Ende durch Einstellen des Stiftes 22 in einem bogenförmigen Schlitz verstellbar ist, so daß
die Schiene 20 auf jede beliebige Neigung .eingestellt werden kann.
Die verschiebbare Zahnstange 25 ist mit einem Ansatz 28 versehen, der mit einem
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Claims (2)
- Ansatz 29 der Gestellplatte 16 in der später beschriebenen Weise zusammenwirkt. Die Zahnstange 25 trägt ferner eine Gabel 40 (Fig. 5), von welcher eine um einen Zapfen 39 drehbare Klinke 41 getragen wird. Diese Klinke ist mit einem Gegengewicht 42 versehen, auf dem ein Anschlagstift 43 sitzt. Um einen Zapfen 35 ist ein Winkelhebel 37, 38 drehbar, der auf dem Nebenwagebalken 70 aufliegt.An der Zahnstange 25 ist mittels einer Schraube 32 ein Ansatz 31 befestigt, der in seiner Lage zur Zahnstange verstellt werden kann. Wenn die Zahnstange 25 mit dem beständig umlaufenden Rad 15 in Eingriff gebracht wird, dann verschiebt sie sich mit der Stange 18 nach außen, wobei die Stange 18 zwischen den Führungsrollen 17 geführt wird. Durch die Rolle 19, welche auf die Schiene 20 wirkt, wird der Absperrschieber 4 geöffnet, so daß die Bürste 3 das Wägegut in die Wagschale 6 befördern kann.Wenn der Schieber weit genug geöffnet ist, dann wird die Zahnstange 25 durch den Ansatz 31 von dem Zahnrad 15 abgehoben, und der Schieber bleibt dann die erforderliche Zeit geöffnet. Während dieser Zeit dreht sich das Rad 15 wirkungslos um.Während die Bürste 3 sich dreht und der Schieber 4 geöffnet ist, wird die Gleitstange 18 und die Zahnstange 25 in ihrer äußeren Stellung (Fig. 4) durch den Ansatz 28 der Zahnstange 25 gehalten, indem jener Ansatz 28 an den Ansatz 29 des Gestelles 16 sich anlegt.Die Bewegung der Zahnstange 25 in diese Stellung erfolgt durch das Eingreifen des Ansatzes 31 in das Rad 15.Wenn die Menge des in die Wagschale 6 geschütteten Wägegutes samt dem in der Luft zwischen den Teilen 4 und 6 befindlichen Material ein bestimmtes vorgeschriebenes Gewicht erlangt hat, dann wird der Absperrschieber 4 wieder ausgelöst und geschlossen. Dies geschieht in folgender Weise:Da der Nebenwagebalken 70 mit der Wagschalenauf hängestange 12 durch eine Stange 71 verbunden ist, so sinkt er mit der Schale 6, wenn diese gefüllt ist. An dieser Abwärtsbewegung des Nebenwagebalkens 70 nimmt der Winkelhebel 37, 38 teil, da er auf dem Wagebalken 70 aufliegt. Dieser Winkelhebel wirkt infolgedessen auf den Stift 43 der Klinke 41, welche dadurch mit den Zähnen des beständig umlaufenden Rades 15 in Eingriff gebracht wird. Die Klinke 41 wird infolgedessen von dem Rad 15 mitgenommen, wodurch die Zahnstange 25 angehoben und der Ansatz 28 außer Berührung mit dem Ansatz 29 gebracht wird. Die Zahnstange 25 gleitet dann mit ihrem Ansatz 28 auf der schrägen Fläche des Ansatzes 29 zurück und gelangt dann schließlich wieder in die Stellung nach Fig. 3. Bei dieser Rückbewegimg kommt der Anschlagstift 43 mit einer Feder 44 in Berührung, welche die Klinke 4I- wieder in ihre frühere Lage zurückwirft (Fig. 4), so daß sie für die nächste Wägung wieder arbeitsbereit ist.Wenn also das Gewicht des Materials in der Wageschale einschließlich des Gewichtes des Nebenwagebalkens 70 die vorgeschriebene Größe erreicht hat, wird der Schieber 4 geschlossen und somit die Materialförderung unterbrochen.Wie ersichtlich, ist der Zapfen 26, durch welchen die Zahnstange 25 mit der Gleitstange 18 in Verbindung steht, in einem' Schlitz 27 der Zahnstange 25 verschiebbar. Durch diesen Schlitz 27 ist es möglich, daß die Zahnstange 25 verschoben werden kann, ohne daß eine gleichzeitige Bewegung der Gleitstange 18 erfolgt, so daß also die Zähne der Zahnstange schon vorher mit dem beständig umlaufenden Rad 15 in Eingriff kommen. Diese Voreilung der Zahnstange 25 findet statt, wenn der Nebenwagebalken 70 nach der Leerung der Wagschale 6 gehoben wird. Der Balken 70 verschiebt nämlich die Zahnstange 25, indem er auf die schräge Kante einer Platte 30 wirkt, welche am Zahn- go stangenende befestigt ist.Paten τ-An Spruch ε:ι. Vorrichtung zur Steuerung des Ab-Sperrschiebers für den Einlauftrichter bei selbsttätigen Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrschieber (4) mit einem beständig umlaufenden Rade (15) durch eine verschiebbare Zahnstange (25) in Verbindung steht, welche nach der Entleerung der Wagschale (6) durch die Aufwärtsbewegung der letzteren zwecks Öffnens des Schiebers (4) mit dem Rad (15) in Eingriff und am Ende ihres Hubes durch einen Ansatz (31) außer Eingriff mit jenem Rad (15) gebracht, verschoben, festgestellt und, sobald der Wagebalken (10) in die Gleichgewichtslage kommt, zur Rückbewegung freigegeben wird, worauf • der Absperrschieber sich schließt.
- 2. Ausführungsform der \^orrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit der Zahnstange (25) verbundene Gleitstange (18) mit einer Rolle (19), welche in einen schrägen Schlitz einer an dem Absperrschieber verstellbar befestigten Schiene (20) eingreift und bei der Vorwärtsbewegung der Zahnstange (25) durch das zugehörige Zahnrad (15) den Absperr-schieber (4) aufwärts drückt, worauf die Zahnstange am Ende ihres Hubes nach Abhebung von dem Rad (15) durch Ansätze (28, 29) festgehalten wird, bis der Nebenwage.balken (70) bei nahezu gefüllter Wagschale abwärts schwingt und eine um einen Zapfen (39) drehbare Klinke (4τ) mittels eines Winkelhebels (37, 38) in Eingriff mit dem Antriebrad (15) bringt, wodurch der Ansatz (28) von dem Vorsprung (29) abgehoben wird und daher die Stangen (18, 25) rückwärts gleiten können und der Absperrschieber durch Federn (24) geschlossen werden kann.Hierzu α Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148807C true DE148807C (de) |
Family
ID=415868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148807D Active DE148807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148807C (de) |
-
0
- DE DENDAT148807D patent/DE148807C/de active Active
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