DE14879C - Neuerungen an verstrebten Doppel-Charnierbändern für Pendelthüren - Google Patents
Neuerungen an verstrebten Doppel-Charnierbändern für PendelthürenInfo
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- DE14879C DE14879C DENDAT14879D DE14879DA DE14879C DE 14879 C DE14879 C DE 14879C DE NDAT14879 D DENDAT14879 D DE NDAT14879D DE 14879D A DE14879D A DE 14879DA DE 14879 C DE14879 C DE 14879C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F1/00—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
- E05F1/02—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass gravity-actuated, e.g. by use of counterweights
- E05F1/04—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass gravity-actuated, e.g. by use of counterweights for wings which lift during movement, operated by their own weight
- E05F1/06—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by the weight of the wing
- E05F1/068—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by the weight of the wing with inclined pivot-axes
Landscapes
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Die Bänder bestehen aus zwei festen und zwei losen Blättern, die in der Weise, wie
Fig. i, 2 und 3 schematisch und carikirt angeben, verbunden sind. Von den festen Bändern
ist eines am Thürpfosten, das andere am, Thürrahmen angeschraubt. Da in den Fig. 1,
2 und 3 die Längen a Cz=. ge und/Az= bd
sind, so versteifen sich die festen und losen Bänder unter einander derart, dafs bei geschlossener
Thür die Punkte abcdefg in
einer Ebene und die Punkte α b g h bezw. efcd in derselben Axe liegen.
Die beiden Axen α b g h und c d e f sind gegen die Mittellinie im Verhältnifs von 1 : 50
geneigt, so dafs sie sich in ihrer Verlängerung im Punkt 0 der Mittellinie schneiden. Dieser
Punkt 0 ist durch das im Thürsturz angebrachte Zapfenband fixirt, so dafs bei geschlossener
Thür die Punkte abcd efg h ο
in einer Ebene liegen und die Linien ο α b g h und 0 ef c d die Drehaxen der Thür darstellen.
Bei geöffneter TMr bleiben die Punkte 0 ab g h bezw. oefcd in einer Axe liegen, während
sich die andere Axe so theilt, dafs die Punkte ο c d bezw. ο α b in der alten Axe liegen bleiben,
während die Punkte 0 e f bezw. 0 g h eine neue Axe bilden.
Durch die Neigung der Axen gegen die Verticaie und das dadurch bedingte Divergiren
der Schwerlinie gegen die Drehaxe wird das selbstthätige Zufallen der Thür bewirkt. Fig. 4
stellt die Construction des Zäpfenbandes dar, und zwar Fig. 4 a im Durchschnitt, Fig. 4 b im
Grundrifs. Die punktirten Linien o'a b g h und oefcd geben die Lage des Charnierbandes
und der Drehaxen im Grundrifs an.
Die einzelnen Blätter sind in der Weise, wie Fig. 5 angiebt, zusammengelegt. In Fig. 5 a
ist das feste, . am Thürpfosten angeschraubte Blatt dargestellt, an welchem oben zwischen
α und b und unten zwischen c und d je ein loses Blatt eingefügt ist. Das in Fig. 5 b gezeichnete
Blatt ist das am Thürrahmen befestigte, welches, die freien Enden der beiden losen Blätter fassend, ebenso wie das untere
Blatt die losen Blätter mit einander verbindet.
Die Blätter haben keine durchgehenden Stifte, sondern bewegen sich des leichten und
sicheren Ganges wegen auf Kegeln. Diese Kegel werden durch Stifte, die in die seitliche
Wandung der Hülsen eingenietet sind und in Ausfräsungen des Kegels eingreifen, an jeder
Drehung und dadurch, dafs die Ausfräsung oben und unten geschlossen ist, auch am Herausfallen
verhindert. Aufserdem drückt gegen den Boden des Kegels eine Schraube, welche
eine Bewegung in verticalem Sinne aufhebt. Da die drehende Bewegung des Kegels, wie
angegeben, schon vorher aufgehoben ist, so ist auch die Möglichkeit eines drehenden Einflusses
des Kegels auf die Schraube und ein dadurch entstehendes unwillkürliches Vor- und
Zurückschrauben derselben ausgeschlossen.
Beim Einhängen oder Aushängen der Thür
werden, wie Fig. 5 b angiebt, durch Zurückdrehen der Schrauben die Kegel so weit in
die führenden Hülsen zurückgeschoben, dafs ihre Spitze vor der "Vorderkante derselben nicht
mehr vorragt und nun zum Einbringen oder Herausnehmen des losen Bandes der nöthige
freie Raum geschaffen wird. Durch Vordrehen der beiden Schrauben wird dann das lose
Blatt fixirt. Aufserdem ermöglichen diese Schrauben ein Reguliren des leichteren oder
schwereren Ganges und innerhalb enger Grenzen auch die Höhenlage der Thür, falls sie sich
etwas gesetzt haben sollte. Ebenso wird das Einbringen von Schmieröl zwischen Kegel und
Pfanne durch Zurückziehen der Schraube ermöglicht. Die kleine, in den losen Bändern
über der Pfanne befindliche Höhlung dient zur Aufbewahrung desselben.
Der Hauptunterschied zwischen der vorbeschriebenen Construction und der in der Patentschrift
No. 9695 beschriebenen liegt darin, dafs die beiden Axen, die nach jenem Patent
keinen gemeinsamen Schnittpunkt besafsen, durch engeres Zusammenrücken zum Schnitt
gebracht sind. Hierdurch wird:
1. die Anlage eines einfachen Zapfenbandes ermöglicht und der complicirte Führungskasten,
der aufserdem grofse Reibung verursacht, beseitigt;
2. an Stelle von je zwei Bändern für jeden Flügel nur ein einziges erforderlich, wodurch
einestheils die Kosten, anderentheils die reibenden Flächen auf beinahe die Hälfte reducirt
werden;
3. treten die Hülsen des Bandes nicht mehr in störender Weise vor das Rahmenwerk der
Thür vor;
4. ermöglicht die gewählte und in Fig. 5 c im Durchschnitt gezeigte Lage des losen Blattes
zwischen den beiden festen eine Vergröfserung der Eisenstärke in den besonders in Anspruch
genommenen Constructionstheilen derselben, da die disponible Dicke sich jetzt auf zwei und
nicht mehr auf drei Blätter vertheilt;
5. verringert die Einführung tragender Kegel einestheils die Reibung, anderentheils erleichtert
sie das Anschlagen, Einhängen und Herausnehmen der Thür und giebt die Möglichkeit
einer geringen Regulirung der Höhenlage und des Ganges, ohne die Bänder abschrauben zu
müssen.
Claims (2)
1. Die Verbindung der Doppelcharnierbänder mit einem Zapfenbande, welches die Drehung
der Thür um zwei divergirende und sich schneidende Axen ermöglicht.
2. Die vorbeschriebene Einrichtung massiver Charnierbänder mit Bewegung auf Kegeln,
die vorwärts und rückwärts geschoben werden können und die durch Führungsstifte und Schrauben an jeder auf Lockerung hinzielenden
Bewegung während der Benutzung verhindert werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14879C true DE14879C (de) |
Family
ID=291940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14879D Active DE14879C (de) | Neuerungen an verstrebten Doppel-Charnierbändern für Pendelthüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14879C (de) |
-
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