DE1485306A1 - Doppelsteppstich-Naehmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich-Naehmaschine

Info

Publication number
DE1485306A1
DE1485306A1 DE19611485306 DE1485306A DE1485306A1 DE 1485306 A1 DE1485306 A1 DE 1485306A1 DE 19611485306 DE19611485306 DE 19611485306 DE 1485306 A DE1485306 A DE 1485306A DE 1485306 A1 DE1485306 A1 DE 1485306A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
bobbin
needle
gripper
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611485306
Other languages
English (en)
Inventor
Ivanko Michael Francis
Edwards William Joseph
Ketterer Stanley Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE1485306A1 publication Critical patent/DE1485306A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B59/00Applications of bobbin-winding or -changing devices; Indicating or control devices associated therewith
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Dl. I. WIIOAND HAMIUIO 1, rm 1 HRZ. MQNCHlN IAiUNDAMMM ' Λ . A _ Ä DIH..IN0. W. NIIMANN '"I tiupon. mm;i 1485306
Dr. Expl.
W.19586/61 4/H
Th· Singer Manufacturing Company« New York, New York (V.St.A.)
DopptlattppetiQh-NIhmaeohin·
Di· Erfindung besieht aioh auf Doppeleteppstioh-NMh- «aeohintn, di· Mittel sum Mlbsttfttigen SrgXnz«n dee Spulenfadana haben« und inabetondere auf einen selbattVtig •υ eteuemden Meooaniajni· in einer NKhnaaonine der oben genannten Art sun Beenden Jedes MHhvorgangea aur Vorbereitung für das nüohate Ergänzen des Spulenfadens, und enthält FadensohneidVorrichtungen zum Durchtrennen des Nadelfadens und des Spulenfadens sowie Einrichtungen zum Entfernen allen nioht-benutzten« vorher auf die Spule aufgewickelten Fadens.
Ein Zweok der Erfindung besteht darin« eine Fadensohneidvorrichtung zu sohaffen« die mit einem Doppelsteppst lohe herstellenden drehbaren Oreifer zusammenarbeitet, um sowohl den Nadelfaden als auoh den Spulenfaden nahe dem ArbeitestUok durohzutrennen.
Bin weiterer Zweok der Erfindung besteht darin« eine einrichtung zum selbsttätigen Herausziehen von nioht-benutztem Faden von der Spule einer Doppelsteppstioh-Näh-
DAD ORIGINAL
U85306
masohine zu schaffen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine gemeinsame Antriebsvorrichtung für die den Spulenfaden ausziehende Einrichtung und dl· Fadensohneidvorrichtung zu schaffen.
In der Zeichnung ist ein· Ausführungeform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Flg. 1 zeigt eine Seitenansicht, teilweise in senkrechtem Schnitt, einer Nähmaschine, an welcher die Erfindung angewandt wird.
Flg. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Stirnansioht von hinten der in Flg. 1 dargestellten Nähmasohine, teilweise Im Schnitt und nach Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Tellunteransioht der Nähmaschine und gibt die Nockenvorrichtung an der Unterseite der Musterschablone wieder. <
Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Querschnittsansicht nach Linie 4-4 der Fig. 1 und gibt den ' Greiferantrieb und die Verbindungen zum Steuern der Fadenschneidvorrichtung wieder. Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht des Oreifers. Flg. 6 zeigt eine Seitenansicht der Fadenschneidvorrichtung und der Spulenfaden entfernenden Einrichtung« wobei der Greifer in senkrechtem Schnitt dargestellt 1st.
90993170394
U8S306
Fig. Y zeigt eine Draufsicht der Fadenschneidvorrichtung und der den Spulenfaden entfernenden Einrichtung zusammen mit dem Greifer.
Fig. θ zeigt schaubildlich eine auseinandergezogene Ansicht des Greiferkörpers und der Teile, die an ihm zwecks Drehbewegung mit ihm befestigt sind.
Die Figuren 9 bis 1J zeigen Ansichten, die die Arbeitsfolge der Fadenschneidvorrichtung und der den Spulenfaden entfernenden Einrichtung wiedergeben. In diesen Ansichten geben alle Figuren, die die gleichen Bezeichnungen haben, die Teile in der gleichen Stellung wieder.
Die Figuren 9* und 9B zeigen jeweils eine Vorderansicht des Greifers, teilweise im senkrechten Schnitt, und eine Draufsicht des Greifers, wenn die Nadel die letzte Abwärtsbewegung in einem Arbeitskreislauf einer Nähmaschine beginnt.
Die Figuren 1oA und 1oB zeigen jeweils eine Vorderansicht des Greifers, teilweise in senkrechtem Schnitt, und eine Draufsicht des Greifers naoh dem letzten Nadeldurchstich in einem Arbeitskreislauf der Nähmaschine, und sie geben die Art und Weise wieder, auf welche der Spulenfaden von der Spule abgezogen wird.
Die Figuren 11A und 11B zeigen eine Vorderansicht und
BAD ORiGINAL
909831/0394
U85306
eine Seitenansicht des Orelfers einschließlich des Nadelfadenschleifen-Aufnahraefingers kurz nach dem Erfassen der Nadelfadenschlelfe durch die Qreiferspitze bei der letzten Nadelhin- und -herbewegung eines Arbeitskreielaufes einer Nähmaschine.
Die Figuren 12A und 12B zeigen eine Vorderansicht und eine Seltenansicht des Greifers einschließlich des Fadensohneidmessers unterhalb der Stichplatte in derjenigen Lage« die die Teile einnehmen, wenn die Nähmaschine durch eine Abstelleinrichtung bei Beendigung jedes Arbeitskreislaufes stillgesetzt ist und
Fig. 1J5 «eigt eine Unteransicht der Fadenschneidvorrichtung unterhalb der Stichbildestelle, wobei die Teile in der Fadentrennstellung wiedergegeben sind.
ί Unter Bezugnahme insbesondere auf die Figuren 1 und 2
ist die Erfindung in Anwendung auf eine zyklisch betätigte Stichgruppen-Näheaechine dargestellt.
Die Nähmaschine enthält ein Gehäuse einschließlich eines Maschinenarmes 2o und eines Stofftragsockele 21. Unterhalb des Sockels 21 ist ein Unter-Sockel 22 befestigt, in dem eine Muetersohablone 2J> gelagert ist, die ein Mittel zum Steuern des Arbeiten« der Näheaechine schafft.
Ein« in den Maschinenarm 2o gelagerte Antriebewelle 24
BAD ORiGfNAL
909831/0394
tat arbeiteeifiig mit einer hin- und herbewegliohen Nadelstange 23 verbunden, dl« eine Nadel 26 trägt. Die Antriebewelle 24 ist weiterhin ·ο verbunden« dad ale einen Nadelfadengeber 27 verschwenken kann. Mit der Antriebewelle 24 iat aweoka Drehbewegung «it der doppelten Geschwindigkeit vermittels Kettenräder 28 und 29 und eines Klajuoerriemens J)O ein« hohle untere Triebwerkswelle 31 verbunden, an welcher ein allgemein bei 32 angedeuteter Greifer befestigt ist.
Die Antriebswelle 24 trägt eine Abstelleinrichtung, die durch einen schwingenden Rahmen 33 gesteuert wird. Das Herunterdrücken eines Anlaßhebels 34 dient vermittels des schwingenden Rahmens 33 dazu» die Abstelleinrichtung in eine Laufstellung zu verschieben. Der schwingende Rahmen 33 ist in der !Aufstellung verriegelt« und die Masohine wird angehalten« wenn die Verriegelung freigegeben wird. Wie in Fig. 3 dargestellt ist« wird die Verriegelung durch NookenansÄtze 35 freigegeben« die unterhalb der Mustersohablone 23 befestigt sind« und die mit einem Naohlaufarm 36 in Eingriff treten und ihn verschieben, der auf einer Stange 37 festsitzt« die in senkrechter Richtung an der Hinterseite der Maschine getragen wird.
Die Muateraohablone 23 wird von der Antriebswelle 24 vermittels einer auf dieser Welle angeordneten Sohneoke 38, eines Sohneokenrades 39 auf einer senkrechten Nookenantriebswelle 4o und eines auf der Nookenantriebswelle 4o an-
009831/0394 b.,u- otiginal
U85306
geordneten Ritzels 41 angetrieben« das mit einem auf der Musterschablone 23 befestigten Zahnrad 42 kämmt.
Zusätzlich zum Steuern der Abstelleinrichtung ist die Mustersohablone 23 in der oberen Fläche mit einem Paar Steuer- oder Nockennuten 43 und 44 versehen« in welchen Nachlaufteile 45 und 46 arbeiten« die arbeitsmäßig so verbunden sind« daß sie die seitlichen und die Längsbewegungen einer Stoffklemme 47 steuern. Die Stoffklemme 47 enthält einen Gänsehals 48« der auf einer verschiebbar angelenkten Platte 49 getragen ist« an der die untere Backe der Stoffklemme 47 befestigt ist. Bine obere Backe 51 der Stoffklemme 47 1st in dem Gänsehals 48 in senkrechter Riohtung verschiebbar. Mit einem Lüftungsfinger 52 an der oberen Backe 51 kann ein Ansatz 53 auf einer Drückerstange 54 In dem Masohinenarm in Singriff treten« und sie 1st daher arbeitsmäßig mit ihm verbunden« um bei Niederdrücken eines Klemmenöffnungshebels 55 die obere Backe 51 der Stoffklemme 47 anzuheben« der an der Hinterseite der Nähmaschine angeordnet 1st. Zu diesem Zweck 1st der Klemmenöffnungshebel vermittels eines Lenkers 56 alt einem Schwingarm 57 einer Xlemmenöffnungs-Sohwingwelle 58 verbunden« die in Längsrichtung des Maschinenarmes 2o gelagert ist.
Bine weiter· Funktion der* Muster schablone 23 besteht darin« einer Oleitatange 60 zum Antrieb der Fadenschneidvorrichtung bestimmte einleitende Bewegungen zu erteilen. Zu dieses Zweok ist eine Nookennut 61 in der Unterseite der
909831/0394 e
U85306
Musterschablone 2jJ ausgebildet, und in ihr läuft ein Rollennachlaufteil 62, der auf einen in dem Unter-Sockel 22 angelenkten Hebel 6j5 getragen wird. Wie am besten in den Figuren 2 und 2 dargestellt ist, verbindet ein Lenker 64 den Nachlaufhebel 6J mit einem Schwingarm 65, der auf einer Schwingwelle 66 festsitzt, die Xn senkrechter Richtung an der Hinterseite der Nähmaschine gelagert ist. Ein auf dem oberen Ende der Schwingwelle 66 befestigter Schwingarm 67 ist gegabelt und umgibt einen Qleitblock 68, der auf der Messerantrlebs-Qleitstange 60 angelenkt ist.
Zwischen dem Klemmenöffnungshebel 55 und der Messerentriebs-Qleitstange 60 (Fig. 1) ist eine Arbeitsverbindung vorgesehen, die durch einen gegabelten Hebel 69 gebildet ist, der an dem Maschinenarm 2o angelenkt ist und einen Gleitklotz 7o umgibt, der an der Gleitstange 60 angelenkt ist, sowie durch einen Lenker 71, der an dem Klemmenöffnungshebel 55 und an dem gegabelten Hebel 69 angelenkt ist. Eine Bewegung der Gleitstange 60 zur Durchführung des tatsächlichen Durchschneidvorganges der Nähfäden wird von dem Niederdrücken von Hand des Klemmenöffnungshebels 55 abgeleitet. Die Nockennut 61 und der zugeordnete Nachlaufmechanismus dienen, wie im einzelnen nachstehend beschrieben wird, dazu, die Messerantriebs-aieitstange 60 während der Nähvorgänge in eine zurückgezogene Stellung zu bewegen, um Λ die den Faden durchtrennenden und ihr zugeordneten Mechanismen bei Beendigung des Nähens in eine Bereitschaftsstellung
^'yJ 909831/0394 b,\c original
U85306
zu bringen und um eine Sicherheitsverriegelung vermittels einer radialen öffnung 72 in der Nockennut 61 zu schaffen, gegenüber welcher der Nachlaufteil 62 in der abgestellten Stellung der Teile ruht, wodurch der Klemmenöffnungsmechanismus zur Betätigung von Hand freigegeben wird.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Mechanismus zum Erleichtern der schließlichen Arbeitsvorgänge des Durchtrennens der Nähfaden und des Entfernens von nicht-benutzem Spulenfaden bei Beendigung einer Gruppe von Doppelsteppstichen. Zwar könnten gewisse Grundsätze und Merkmale der Erfindung auf eine beliebige Doppelsteppstiche herstellende Einrichtung angewandt werden, die Erfindung wird jedoch vorzugsweise in Verbindung mit einer Doppelsteppstiche herstellenden Einrichtung verkörpert, bei welcher der Spulenfaden von dem Nadelfadenvorrat selbsttätig ergänzt wird.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 6, J und 8 im einzelnen enthält der Greifer 32 der Nähmaschine einen becherförmigen Greiferkörper 8o, der eine Nabe 81 aufweist, die auf der unteren Triebwerkswelle 51 durch eine Stellschraube 82 befestigt ist. Der Greiferkörper 8o ist mit einem Flansch 83 versehen, der eine Laufbahnschulter 84 aufweist, die durch eine Führungsleiste 85 ergänzt wird, die an dem Greiferkörperflansch 83 befestigt ist und in welcher eine Laufbahnschulter 86 vorgesehen ist. In der Laufbahn, deren Seitenflächen durch die Schultern 84 und 86
909831 /039^ ead c^qimal
U85306
bestimmt sind, ist die Lagerrippe 87 eines Spulenkapselträgers 88 gelagert.
Der Spulenkapselträger 88 hat einen radialen Vorsprung 89* der mit einer Nut 90 zum Verhindern einer Drehbewegung versehen ist, die einen die Drehbewegung verhindernden Pinger 9I lose aufnimmt, der der Fadentrennvorrichtung zugeordnet ist, die im nachstehenden im einzelnen beschrieben wird und der relativ zu dem Stofftragsokkel 21 fest steht. Durch diese Mittel ist der Spulenkapselträger 88 daran gehindert, sich mit dem Greiferkörper 80 zu drehen. Eine Spule 92 ist in dem Spulenkapselträger 88 gelagert und kann sich frei in ihm drehen.
Eine an dem Greiferkörper 80 befestigte Greiferspitze 95 dient beim normalen Nähen dazu, mit Nadelfadenschleifen in Eingriff zu treten und sie rings um die Spule und den Spulenkapselträger 88 zu führen, wobei die Schleifen durch den Fadengeber 27 in das Arbeitsstück gezogen werden, wobei jede Schleife mit einem von der Spule führenden Faden verkettet wird. Ein Spulenwickelteil 9^ ist innerhalb des becherförmigen Greiferkörpers 80 zwischen der Spule und der Nabe des Greiferkörpers 80 vorgesehen und ist an einer Stange 95 befestigt, die innerhalb der hohlen Trieb#werkswelle ;>1 verschiebbar ist. Wenn der Spulenwickelteil 94 gegen die Spule 92 verschoben wird, blockert er den Raum, der gewöhnlich zwischen der Spule 92 und dem Greiferkörper 80 zum Durchgang von Nadelfadenschleifen
909831/0394
U85306
- 1ο -
rings um die Spule 92 vorgesehen ist, und eine von der Greiferspitze 9;5 erfaßte Nadelfadenschleife wird auf die Spule 92 geführt und durch den Wickelteil 9^ auf sie aufgewickelt und wird nicht um die Spule 92 und den Spulenkapselträger 88 geworfen, wie es beim üblichen Nähen der Fall ist. Eine Spulenspannfeder 96 ist an dem Spulenkapseiträger 88 in einer Stellung befestigt, um den Faden zu fc klemmen und ihn zu spannen, der gegen die Spule 92 gerichtet und auf sie gewickelt wird.
Zum Verständnis der Erfindung genügt es, auszuführen, daß zu Beginn jedes Stichbildekreislaufes der Nähmascnine in Ansprechen auf ein Paar Nockenansätze 9Y «m der Musterschablone 23 der Spulenwickelteil 9^ in eine Arbeitsstellung gegen die Spule 92 verschoben und dort gehalten wird, bis genügend Faden um die Spule 92 gewickelt ist, um die gewünschte Naht oder eine Stichgruppe vorzubereiten. Wenn der Spulenwickelteil 9^ freigegeben wird, beginnt die nor- ' male Herstellung von Doppelsteppstichen und wird bis zur Beendigung des Arbeitskreislaufes der Nähmaschine fortgesetzt.
Den Flansch 83 des Greiferkörpers 80 umgibt ein ringförmiger Fadengleitteil Ιοί, der an ihm durch Schrauben befestigt ist und der eine äußere Fadenführungskante 1o2 hat. Ein schräger Schlitz 1o5 ist in dem Fadengleitteil Ιοί ausgebildet und führt von seiner Fadenführungskante 1o2 bis nahe zu einem nach außen vorstehenden Fadenfuhrungsfinger
90983170394
U85306
1o4, der durch einen Nadelschlitz 1o5 bestimmt ist, der in dem Fadengleitteil 1o1 ausgebildet ist. Faden, der auf die Spule 92 aufgewickelt ist und sich von der Spule zu den Stichen in dem Arbeitsstück erstreckt, erstreckt sich über die Kante 1o2 des Fadengleitteiles Ιοί. Bei der üblichen Doppelsteppstichherstellung besteht der Zweck der Fadenführungskante 1o2, die als eine Fortsetzung längs des Fadenführungsfingers 1o4 angesehen werden kann, darin, den Spulenfaden während des Nadeldurchstiches auf eine Seite zu drücken, um auf diese Weise die Gefahr des Verwirrens des Spulenfadens mit der Greiferspitze bei dem nachfolgenden Erfassen der Nadelfadenschleife durch diese Spitze auf ein Geringstmaß zu reduzieren.
Die Führungsleiste 85 ist mit einem Querschlitz I06 versehen, der eine Führungsbahn für einen Hilfsgreifer 1o7 schafft. Der Hilfsgreifer 1o? ist mit einer Spitze versehen, die durch einen Schrägschlitz I09 bestimmt ist. Wenn der Hilfsgreifer 1o7 zurückgezogen wird, liegt die Spitze I08 unterhalb des schrägen Schlitzes 1o3 in dem Fadengleitteil Ιοί und verschließt ihn, so daß jedweder vorbeigehende Faden nicht in den Schlitz I03 eintritt. Wenn der Hilfsgreifer 1o7 in die vordere Stellung verschoben wird, ragt die Spitze I08 jenseits der Fadenführungskante 1o2 vor, und die schrägen Schlitz 1o3 und I09 übergreifen einander, um so den Spulenfaden einzulassen.
Der Hilfsgreifer 1o7 ist auf einer Seite mit einer
909831/0394
flachen Nut 11o versehen, die die Führungsleiste 85 umgibt, um Anschläge zu schaffen, die die Bewegung des Hilfsgreifers 1o7 in die vorstehende und die zurückgezogene Stellung begrenzen. Nuten 111, die an der gegenüberliegenden Seite des Hilfsgreifers 1o7 ausgebildet sind, nehmen Schultern 112 auf und werden mit ihnen verriegelt, die auf einem ringförmigen federnden Teil II5 eines Hilfsgreifer-
^ tragteiles 114 ausgebildet sind. Der federnde Teil 113 ist durch einen schmalen Hals II5 mit einem ringförmigen Sokkelteil II6 verbunden, der durch Schrauben II7 an der Hinterseite des Greiferkörpers 80 befestigt ist. Wie in Fig. dargestellt ist, erstreckt sich der federnde Teil 11^, wenn er entspannt ist, nach hinten vom Greiferkörper 80 in einem spitzen Winkel und drückt den Hilfsgreifer I07 in eine ssurückgezogene Stellung.
Gemäß den Figuren 6 und 7 trägt die Gleitstange 60 einen Arm 12o, der sich seitlich zur Hinterseite des Grei-
w fers erstreckt. Der "Arm 12o ist mit einem Nockenfinger 121 versehen, der, wie in Fig. 6 dargestellt ist, gegenüber dem ringförmigen federnden Teil 113 des Hilfsgreifertragteiles 114 angeordnet ist. An dem Arm 12o ist durch Schrauben 122 ein bogenförmiger Fadengreiffinger 123 befestigt, der in einen naoh unten stehenden Haken 124 endigt, der über dem Greifer 32 angeordnet ist.
An dem freien Ende der Gleitstange 60 ist ein Zahnstangenteil 125 befestigt, der mit einem Zahnsegment 126
909831/039/;
H85306
kämmt, welches auf einem Zapfen 127 gelagert ist, der in einem Arm 128 getragen wird, welcher durch einen Bolzen 129 unterhalb des Stofftragsockels 21 befestigt ist. Der Umfang des Zahnsegmentes 126 diametral gegenüber den Zahnsegmentzähnen ist mit einer Nockennut 13o versehen (Fig. 6), in welcher ein Nockennachlauf zapf en 13I läuft, der in einem Schwingarm 132 befestigt ist, welcher auf einem Schaft 133 eines Nadelfadenaufnahmefingers 134 festsitzt. Der Schaft 133 ist in einem Block 135 gelagert, der an dem Arm 128 durch eine Schraube 136 einstellbar befestigt ist, die in den Block 135 eingeschraubt ist und durch einen in dem Arm 128 gebildeten Schlitz 137 hindurchgeht. Der Nadelfadenaufnahniefinger 134 ist an der Verbindungsstelle mit dem Schaft 133 mit einem Plansch I38 (Fig. 7) versehen, um Fadenschleifen auf dem Finger 13^ zurückzuhalten und um zu verhindern, daß zurückgehaltene Fadenschleifen zwischen dem Block 135 und dem Schaft 133 verklemmt werden. Der vorerläuterte, die Drehbewegung des Spulenkapselträgers 88 verhindernde Finger 91 ist als eine Verlängerung des Blockes 135 ausgebildet.
Der Spulenkapselträger 88 ist in der freiliegenden Fläche mit einer Nut I4o versehen, die das freie Ende des Nadelfadenaufnahmefingers 134 aufnehmen kann, wenn der Finger gegen den Greifer 80 bewegt wird.
An dem Zahnsegment 126 ist auf einem Arm 141 eine Fadenschneid-Messerklinge 142 befestigt (Fig. 13)> die an dem freien Ende mit einer geschärften Messerkante 143 ver-
909831/0394
H85306
sehen ist, die sich mit Bezug auf ihre Drehachse, die durch den Zapfen 127 bestimmt ist, im wesentlichen radial erstreckt. Von der Messerklinge 142 ragt vor der Messerkante 143 und radial einwärts relativ zu dem Zapfen 127 ein mit der Fadensehleife in Eingriff tretender Ansatz 144 vor, dessen freies Ende etwas nach unten gebogen ist. Auf dem Zahnsegment-Arm 141 mit der Messerklinge 142 ist durch eine Schraube 145 ein gebogener Fadenführungsfinger 146 befestigt, der vor die Messerkante 143 vorragt.
Wie in den Figuren 6 und 13 dargestellt ist, ist der Stofftragsockel 21 an der Stichbildestelle mit einer Stichplatte 15o versehen, die ein Stichloch 15I aufweist. Unterhalb der Stichplatte I50 ist der Stofftragsockel 21 mit einer flachen Ausnehmung I52 versehen, in welcher eine dünne Scherklinge 153 angeordnet ist, mit welcher die Messerkante 143 beim Durchtrennen der Nähfäden zusammenarbeitet. Wie in Fig. I3 dargestellt ist, ist die Scherklinge 15^ an einem Schwenkzapfen 154 schwenkbar befestigt, der auf einem Block 155 getragen wird, welcher durch Schrauben I56 in einem Bogenschlitz 157 einstellbar befestigt ist, der unterhalb des Stofftragsockels 21 ausgebildet ist. Die Scherklinge 153 ist mit einer Öffnung I58 versehen, welche eine Nockenscheibe 159 umgibt, die auf dem Zahnsegment 126 festsitzt. Die Nockenscheibe 159 verschwenkt, wenn sie sich mit dem Zahnsegment 126 dreht, die Scherklinge 15^ und verschiebt während der Trennbewegung der Messerklinge 142 das ange-
909831/0394
U85306
schärfte freie Ende eines Scherklingenfingers I6o in eine in Fig. 13 dargestellte Stellung nahe dem Stichloch I5I in der Stichplatte 150. Da sowohl die Klinge 142 als auch die Scherklinge 153 sich in eine Schneidstellung unterhalb des Stichlo^ches I51 bewegen, werden die Fäden außerordentlich nahe an den Werkstücken abgeschnitten. Während des Nahens bewegt sich die Nockenscheibe 159 auf dem Zahnsegment 126 in eine zurückgezogene Stellung, so daß sie die Fadenhandhabung während des Nähens nicht stört.
Arbeitsweise
Das Arbeiten der Einrichtungen gemäß der Erfindung ist aus den Figuren 9 bis 12 am besten verständlich, welche die Folge von Stellungen wiedergeben, die von den verschiedenen Teilen während der letzten Nadelauf- und -abbewegung eines Stichbildekreislaufes eingenommen werden. Es wird weiterhin auf Fig. 3 verwiesen, in welcher die Nockennut 61 dargestellt ist, von welcher die Bewegung der Fadentrennteile und der Spulenfaden-Wegnahmeteile gemäß den Figuren 9 und 12 abgeleitet wird. In Fig. 3 sind die verschiedenen Stationen des Nockennachlauftelies 62 längs der Nockennut 61 entsprechend den Stellungen der in den Figuren 9 bis 12 dargestellten Teile durch die Phantomlinien F-9, F-I0, F-11 und F-12 angedeutet.
Die Figuren 9A und 9B geben den Greifer und die zugeordneten Teile in der* Stellung wieder, die sie einnehmen,
909831/0394
H85306
wenn die Nadel ihre letzte Abwärtsbewegung während eines Stichbildekreislaufes beginnt. Der Spulenfaden B ist um die Spule 92 gewickelt und unter die Spulenfadenspannfeder 96 quer über die Fadenführungskante 1o2 des Fadengleitteiles Ιοί und von dort nach oben durch das Stichloch 151 in der Stichplatte 150 zu der genähten Naht in Arbeitsstücken geführt. Der Nadelfaden N führt direkt von der Naht in dem Arbeitsstück zur Nadel. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist
™ die Nachlaufrolle 62 in der Stellung der Teile der Figuren 9A und 9B auf der Phantomlinie F-9 angeordnet, die an einem Teil der Nockennut 61 auftritt, welche gegen die Mitte des Nockens schräg verläuft. Vermittels der Lenkerverbindung bis 67 wird daher die Gleitstange 60 nach außen gegen das freie Ende des Stofftragteiles verschoben. Der Nockenfinger 121 und der gebogene Finger 123 bewegen sich mit der Gleitstange 60 gegen die freie Fläche des Greifers 80· Der Nockenfinger 121 bewegt sich in Eingriff mit dem federnden
) Teil 113 des Trägers des Hilfsgreifers 1o7 und drückt die Hilfsgreiferspitze I08 nach außen, bis über die Fadenführungsfläche 1o2 hinaus und verschiebt die schrägen Fadenschlitze 1o3 und I09 in eine übergreifende ausgerichtete Lage. In der in den Figuren 9A und 9B dargestellten Lage der Teile ist daher der Hilfsgreifer 1o7 in eine Stellung verschoben, in der er den Spulenfaden B in den schrägen Schlitz 1o3 in dem Fadengleitteil Ιοί leitet.
Die Figuren I0A und I0B geben die Stellung des Grei-
909831/0394
fers und der zugeordneten Teile nach etwa 9o°-Drehbewegung eines Greifers über die der Figuren 9A und 9B hinaus wie- · der. In den Figuren 1oA und 1oB ist der Spulenfaden B so dargestellt, daß er in dem schrägen Schlitz 1o2 des Fadenglei tteiles 1o1 angeordnet ist, durch dessen fortlaufende Drehbewegung der Spulenfaden, da er an einem Ende in dem Arbeitsstück verankert ist, aus der Spulenfadenspannfeder 96 und von der Spule 92 herausgezogen wird. Die Figuren I0A und I0B geben weiterhin die Art und Weise wieder, auf welche mit dem Spulenfaden B der Haken 124 des gebogenen Federfingers 123 in Eingriff tritt, wenn der gebogene Finger 123 gegen die freiliegende Fläche des Greifers 80 vorbewegt wird. Der Haken 124 dient dazu, den Spulenfaden längs des Fadengleitteiles Ιοί zu halten, der, da er der Teil mit dem größten dem Greifer zugeordneten Durchmesser ist, die größtmögliche Trommel schafft, durch die unbenutzter Spulenfaden aus der Spule herausgezogen werden kann. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß, wie bei F-I0 angedeutet ist, die Nockennachlaufrolle 62 in der in Figuren I0A und I0B dargestellten Stellung der Teile sich in einem Teil der Nokkennut 61 befindet, der nach außen von der Mitte des Nokkens 23 schräg verläuft. In Fig. I0B beginnt daher der Haken 124 eine Bewegung nach rechts. Der Nockenfinger 121 beginnt ebenfalls, sich gegen eine zurückgezogene Stellung außer Eingriff mit dem federnden Teil 115 des Tragteiles 114 für den Hilfsgreifer 1o7 zu bewegen. Der Hilfsgreifer
909831/0394
U85306
1o7 wird daher zurückgezogen, um die Mündung des schrägen Schlitzes I0.5 zu verschließen und dadurch das Erfassen von zusätzlichem Faden durch diesen Schlitz zu verhindern.
Eine fortgesetzte Drehbewegung des Greifers über die in den Figuren I0A und I0B dargestellte Stellung hinaus zieht daher den Spulenfaden aus der Spule und beläßt den Spulenfaden so, daß er von dem Haken 124 nach unten über den Fadengleitteil Ιοί an einer Seite des Greifers 80 hängt. Obgleich es zwecks Fadenersparnis erwünscht ist, auf die Spule nur soviel Faden aufzuwickeln, daß die erforderliche Naht zusätzlich einer Fadenspulenlänge von dem Arbeitsstück zu der Spulenspannfeder 96, die am Ende des Nähvorganges bleibt, hergestellt wird, kann der Mechanismus der Erfindung von der Spule eine Fadenlänge abziehen, die gleich mehr als dem Doppelten des Durchmessers des Fadengleitteiles Ιοί ist. Daher ist der Mechanismus gemäß der Erfindung deshalb vorteilhaft, weil die Menge des auf die Spule aufgewickelten Fadens nicht kritisch ist und eine weitgehende Veränderung zulässig ist, ohne daß die Maschine fehlerhaft arbeitet.
Die Figuren 11A und 11B zeigen deri Greifer 80 und die zugeordneten Teile nach etwa einer halben Umdrehung über die in den Figuren I0A und I0B dargestellte Stellung hinaus. Der Spulenfaden B ist dann aus der Spule vollständig herausgezogen, und die Greiferspitze 93 hat eine Nadeli'adenschleife von der Nadel 26 erfaßt.
909831/0394
Gemäß Pig. 3 deutet die Linie P-11 die Stellung der Nockennachlaufrolle 62 relativ zur Nockennut 61 in der Stellung der Teile an, die in den Figuren 11A und 11B dargestellt ist. Es ist ersichtlich, daß in dieser Stellung der Teile die Nockennachlaufrolle 62 sich in eine äußerste Außenstellung verschoben hat, die vermittels der Lenkerverbindung 64 bis 67 die Gleitstange 60 einwärts und weg von dem freien Ende des Stofftragsockels 21 verschiebt.
Gemäß den Figuren 6 und 7 bewirkt die Bewegung der Gleitstange. 60 nach rechts, daß die Zahnstange 125 auf dieser Gleitstange 60 das Zahnsegment 126 im Uhrzeigersinn bei Betrachtung der Fig. 7 aus der in den Figuren 6 und 7 dargestellten Stellung in die in den Figuren 11A, 11B, 12A und 12B dargestellte Stellung dreht. Diese Drehbewegung des Zahnsegmentes 126 hat zwei verschiedene Funktionen.
1.) Ein Drehen des Zahnsegmentes 126 verschiebt die Nockennut 1j>o relativ zu dem Nachlauf zapf en 131, wodurch der Schwenkarm 132, der Schaft 135 und der Aufnahmefinger 134 gedreht werden, bis das freie Ende des Aufnahmefingers 134 innerhalb der Nut I4o des Spulenkapselträgers 88 angeordnet ist. Bei fortgesetzter Drehbewegung des Greifers aus der in den Figuren 11A und 11B dargestellten Stellung in die in den Figuren 12A und 12B dargestellte Stellung wird die Nadelfadenschleife auf der Greiferspitze 93 auf den Aufnahmefinger 134 und gegen den darauf befindlichen Flansch 138 bewegt. Die Nadelfadenschleife wird nicht mit
909831/0394
U85306
- 2ο -
dem Spulenfaden verkettet, da der Spulenfaden aus der Spule unmittelbar vor dem letzten Erfassen der Schleife durch die Greiferspitze herausgezogen worden ist.
2.) Die Messerklinge 142 und der Fadenführungsfinger 146 werden aus einer zurückgezogenen Stellung, wie in Fig. 7 dargestellt ist, in eine Bereitschaftsstellung bewegt, die in den Figuren 12A und 12B wiedergegeben ist. In der Bereitschaftsstellung ist die Messerkante 143 nahe der Kante des Stichloches I5I gegenüber der c^ei· Scherklinge 153 angeordnet. Der Fadenführungsfinger 146 ist hinter den Spulenfaden B bewegt worden und hat ihn in eine Stellung zwischen der Messerkante 143 und der Scherklinge J53 bewegt, und der am Faden angreifende Ansatz 144 ist gegenüber der Nadelfadenschleife angeordnet, welche auf dem Nadelfadenaufnahmefinger 134 getragen ist. In den Figuren 12A, 12B und 13 ist der Schenkel des Nadelfadens, der von dem Nadelfadenaufnahmefinger 134 zu der Nadel 26 und dann zu dem Vorrat führt, mit Ns bezeichnet, "und der Schenkel, der zum Arbeitsstück führt, ist mit Nw bezeichnet.
Wenn die Nähmaschine bei Beendigung jedes Stichbildekreislaufes stillgesetzt ist, ist der mit dem Faden in Eingriff stehende Ansatz 144, wie in den Figuren 12A und 12B angeordnet ist, bereit, in die Nadelfadenschleife einzutreten, die auf dem Nadelfadenaufnahmefinger 134 gehalten wird. Gemäß Fig. 13* welche die Teile in den Stellungen zeigt, die sie bei den anfänglichen Schneidbewegungen
909831/0394
U85306
des Messers und der Scherklinge einnehmen, bewegt sich der mit dem Faden in Eingriff stehende Ansatz 144 in die Nadelfadenschleife, die auf dem Nadelfadenaufnähmefinger 1p4 gehalten wird und drückt den Nadelfadenschenkel Ns von den Schneidkanten weg und drängt sowohl den Sohenkel Nw des Nadelfadens als auch den Spulenfaden B in eine Stellung zwischen der Messerkante 14} und der Soherklingenschneidkante.
Wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, ist in der abgestellten Lage der Teile die Öffnung 72 in der Nekkennut 61 gegenüber dem Nockennachlaufteil 62 angeordnet, so daß der Stoffklenunenöffnungshebel 55 von Hand gedreht werden kann, um die Stoffklemme zu öffnen, und dabei erteilt er der Gleitstange 6o vermittels des Lenkers 71» des Hebels 69 und des Gleitblockes 70 eine zusätzliche Bewegung. Das Durchschneiden der Fäden wird daher durch die Bewegung des Stoffklemmenöffnungshebels 55 vorgenommen, wobei die Öffnung 72 der Nockennut 61 diese Bewegung zuläßt. Diese Bewegung der Gleitstange 60 dreht über die Zahnstange 125 und das Zahnsegment 126 die Messerkante 142 gegen die Kante der Scherklinge und über sie hinaus und trennt den Spulenfaden und den Arbeitsstückschenkel der Nadelfadenschleife Nw in unmittelbarer Nähe der Unterseite des Arbeitsstückes durch.
909831/0394

Claims (1)

  1. 22 - U8.5306
    Patentansprüche.
    1.^ Nähmaschine zur Herstellung von Doppelsteppstichen in einem Arbeitsstück mit einer sich in ihrer Längsrichtung hin und her bewegenden fadenführenden Nadel und einem Greifer mit darin gelagerter Spule, auf welche ein Faden von der fadenführenden Nadel aufgewickelt werden
    . kann« wobei der Greifer mit der Nadel zusammenarbeitet, um Nadelfadenschleifen zu erfassen und sie zur Herstellung von Doppelsteppstichen rings um die Spule zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Greifer Vorrichtungen vorgesehen sind, und die mit dem auf die Spule aufgewickelten Faden in Eingriff treten und den gesamten Faden von der Spule abziehen können, und eine Vorrichtung zum Durchtrennen des abgezogenen Spulenfadens in unmittelbarer Nähe des Arbeitsstückes vorgesehen 1st.
    2.) Nähmaschine nach Anspruch 1 mit Vorrichtungen,
    J die der Nadel und dem Greifer eine vorbestimmte Reihe von Stichbildebewegungen erteilen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Greifer eine Vorrichtung zugeordnet ist, um während des Beginns jeder Reihe von Stichbildebewegungen von der fadenführenden Nadel Faden auf die Spule aufzuwickeln, und die Vorrichtung an dem Greifer zum Erfassen und Abziehen des gesamten, auf die Spule gewickelten Fadens von ihm bei Beendigung der Reihe von Stichbildebewegungen wirksam wird.
    909831/0394
    U85306
    j?.) Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Fadenschneidteil zum Durchtrennen der Nähfäden zwischen dem Arbeitsstück und dem Greifer, gekennzeichnet durch eine von dem Bedienenden beeinflußte Vorrichtung zum Betätigen des Fadenschneidteiles, ferner Verriegelungsmittel zum Verhindern des Arbeitens des Fadenschneidteiles, und eine von der Nähmaschine betätigte Steuervorrichtung, die nacheinander das Arbeiten der Vorrichtung zum Abziehen von Spulenfaden und die Freigabe der Verriegelungsmittel vornimmt.
    4.) Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 5» gekennzeichnet durch die Anordnung einer Vorrichtung zum Zurückhalten einer um die Spule durch den Greifer bewegten Nadelfadenschleife unterhalb der Stofftragplatte der Maschine und einer unterhalb der Stofftragplatte getragenen Fadenschneid einrichtung zum gleichzeitigen Durchschneiden des Spulenfadens und eines Schenkels der zurückgehaltenen Nadelfadenschleife.
    5·) Nähmaschine nach Anspruch ~5, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Stofftragplatte ein Nadelfadenaufnahmefinger verschiebbar gelagert ist, der gegen den Greifer in den Weg einer von dem Greifer getragenen Nadelfadenschleife bewegt werden kann, und die durch die Nähmaschine betätigte Steuervorrichtung nacheinander das Arbeiten der Vorrichtung zum Abziehen von Spulenfaden, das Verschieben des Nadelfadenaufnahmefingers gegen den Greifer und die Freigabe der Verriegelungsmittel vornimmt.
    909831/0394
    U85306
    - 2k -
    6.) Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Aufwickeln von Nadelfaden auf die Spule eine dem Greifer zugeordnete Klemme enthält, die eine Nadelfadenschleife an der Spitze des Greifers festklemmt und daß gleichzeitig mit der Klemme eine Vorrichtung wirksam wird, die das Vorbeigehen der Nadelfadenschleife um die Spule sperrt und das Führen des festgeklemmten Nadelfadens zur Spule wirksam macht, und von dem Greifer ein Fadenleitteil getragen ist, der den Weg eines Fadens von der Spule zu den Stichen in einem Arbeitsstück auf der Stofftragfläche bestimmt, wobei die Vorrichtung zum Abziehen von Faden von der Spule während der normalen Stichbildebewegungen der Nadel und des Greifers einen an dem Greifer getragenen Hilfsgreifer enthält, der zwecks Bewegung in eine und aus einer wirksamen Stellung in den Weg des Fadens von der Spule zu den Stichen in einem Arbeitsstück gelagert ist, und der Hilfsgreifer in eine Arbeitsstellung verschiebbar ist, um während der Drehbewegung des Greifers Faden von der Spule abzuziehen.
    7·) Nähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abziehen von Faden von der Spule während der normalen Stichbildebewegungen der Nadel und des Greifers eine ringförmige Blattfeder enthält, die längs eines Teiles des Umfanges an dem Greifer befestigt und gleichachsig zu dem drehbaren Greifer angeordnet ist, wobei ihr freies Ende in einem Winkel zu einer Ebene senk-
    909831/0394
    U85306
    recht zur Achse des QreifeVs angeordnet ist, wenn die Blattfeder entspannt 1st, und ein Hllfsgreifer auf eine Bewegung in axialer Richtung des Greifers zwischen ihm und dem auf ihm befindlichen ringförmigen Fadenleitteil verschiebbar gehalten wird« und daß Mittel vorgesehen sind, die den Hilfsgreifer mit dem freien Ende der Blattfeder verbinden, um den Hilfsgreifer in eine zurückgezogene Stellung unterhalb de« Fadenleitteiles in der entspannten Stellung der Blattfeder zu drüoken, und an der Nähmaschine ein Nookenfinger getragen wird, der zwischen der Aohse des drehbaren Greifers und der Stofftragfläche angeordnet ist, und ferner Mittel zum Verschieben des Nookenfingers in Eingriff mit der ringförmigen Blattfeder vorgesehen sind, um den Hilfsgreifer in die freiliegende Stellung außerhalb des Fadenleitteiles zu drücken, wenn der Hilfsgreifer zwischen der Aohse des Greifers und der Stofftragfläche hindurchgeht.
    8.) Nähmaschine nach Anspruch 7* gekennzeichnet durch einen Fadenführungsteil, der ein mit einem Faden in Singriff tretendes Ende hat, und dieser mit dem Faden in Eingriff tretende Teil von dem Nookenfinger getragen und so angeordnet ist, daß er den ringförmigen Fadenleitteil an dem drehbaren Greifer überbrückt, und daß eine Vorrichtung * wirksam wird, nachdem der Hilfsgreifer mit dem sich von der Spule zu dem Arbeitsstück auf der Stofftragfläche erstreokenden Faden in Eingriff getreten ist, um das mit dem Faden in Eingriff stehende freie Ende des Fadenführungsteiles in eine
    BAD
    909831/0394
    Stellung gegenüber dem ringförmigen Fadenleitteil zu verschieben, um den auf ihm befindlichen, von der Spule abzuwickelnden Spulenfaden zu fuhren.
    9·) Nähmaschine naoh Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der von der fadenführenden Nadel kommende Faden der Fadentrenneinrichtung durch eine Vorrichtung dargeboten wird, die einen mit dea Faden in Eingriff tretenden Finger enthält, der von dea die Drehbewegung des Spulenkapselträgers verhindernden Mittel getragen wird, dieser am Faden angreifende Finger alt einem freien Ende nahe dem Umfang des Fingers angeordnet und in einer Richtung entgegen der Drehrichtung des Greifers gerichtet ist, der Spulenkapselträger mit einer freiliegenden Nut versehen ist, daß Mittel vorgesehen sind, die während der Nadelhin- und -herbewegung, der als nächstes das Abstellen des Arbeitens des Antriebs durch die Abstellvorrichtung folgt, wirksam werden, um das freie Ende des aa Faden angreifenden Fin- < gers in die Spulenkapseltrlgemut zu verschieben, und daß ein Mittel zum Verschieben der Fadentrenneinrichtung in die Trennlage zwischen dea alt dea Faden in Eingriff stehenden Finger und der Stofftragplatte .vorgesehen ist.
    1o.) Nähmaschine nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung sowohl zua Trennen des Nadel- als auch des Spulenfadens nahe dea Arbeitsstück eine Fadenschneidklinge enthält, die alt einer Schneidkante versehen ist, ferner einen Schneidklingenträger, sowie Mittel, die
    909831/0394
    U85306
    den Schneidklingenträger zwecks Bewegung relativ zu dem Nadelfaden und dem Spulenfaden verschiebbar tragen, einen Fadenaufnahmefinger mit freiem Ende, Mittel, die den Fadenaufnahme finger verschiebbar tragen, damit sein freies Ende gegen den Spulenkapselträger und von ihm weg bewegt werden kann, miteinander in Eingriff tretende Nocken und Nookennachlaufteile, die dem SehneidklIngenträger und dem Fadenaufnahmefinger zugeordnet sind, und die wirksam werden, um bei Bewegen der Fadenschneidklinge gegen den Nadelfaden und den Spulenfaden das freie Ende des Fadenaufnahmefingers gegen den Spulenkapselträger zu verschieben, ferner Mittel zum Verschieben der Fadenschneidklinge gegen die Fäden, und einen Fadentrennansatz, der von der Fadensohneidklinge an einer Seite der Schneidkante in eine Stellung vorragt, in der er in eine an dem Fadenaufnahmefinger befindliche Nadelfadenschleife eintritt, und nur einen Schenkel der Nadelfadenschleife zu der Schneidkante leitet.
    909831/0394
DE19611485306 1960-03-04 1961-03-02 Doppelsteppstich-Naehmaschine Pending DE1485306A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US12828A US3038429A (en) 1960-03-04 1960-03-04 Lock stitch sewing machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1485306A1 true DE1485306A1 (de) 1969-07-31

Family

ID=21756902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611485306 Pending DE1485306A1 (de) 1960-03-04 1961-03-02 Doppelsteppstich-Naehmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3038429A (de)
DE (1) DE1485306A1 (de)
GB (1) GB906397A (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3143093A (en) * 1962-03-05 1964-08-04 Singer Co Lock stitch sewing machines
US3104634A (en) * 1962-05-03 1963-09-24 United Shoe Machinery Corp Looptakers and thread case construction
DE1206713B (de) * 1962-11-05 1965-12-09 Duerkoppwerke Ag Einrichtung zur mechanischen Durchfuehrung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnaehmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer
US3155061A (en) * 1963-04-01 1964-11-03 Singer Co Thread controlling device for lock stitch sewing machine loop taker
US3359933A (en) * 1964-02-13 1967-12-26 Necchi Spa Thread-cutting mechanism for sewing machines
US3308776A (en) * 1964-05-06 1967-03-14 Singer Co Sewing machines having bobbin thread replenishing means
US3334604A (en) * 1965-01-08 1967-08-08 Singer Co Thread replenishing mechanisms for sewing machines
US3463105A (en) * 1966-11-12 1969-08-26 Tokyo Juki Industrial Co Ltd Thread cutting mechanism in a sewing machine
US3486473A (en) * 1967-12-29 1969-12-30 Singer Co Non-spill bobbin case for sewing machines
US3810439A (en) * 1970-06-09 1974-05-14 M Giesselmann Arrangement for cutting the threads in a sewing machine when changing the bobbin thread

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1118450A (en) * 1908-03-12 1914-11-24 Charles J Sibbald Stitch-forming mechanism for sewing-machines.
US1264921A (en) * 1914-08-17 1918-05-07 Reece Button Hole Machine Co Sewing-machine.
US1820569A (en) * 1925-09-24 1931-08-25 Reece Button Hole Machine Co Thread trimmer for sewing machines
US2707927A (en) * 1954-05-25 1955-05-10 Trimless Inc Thread cutting device for sewing machines
US2941486A (en) * 1956-03-13 1960-06-21 American Mach & Foundry Machine for simulating hand overedge stitches

Also Published As

Publication number Publication date
US3038429A (en) 1962-06-12
GB906397A (en) 1962-09-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19722395C1 (de) Nähmaschine mit einer Fadenschneideinrichtung
DE1281822B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1485306A1 (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1284270B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE102011018193A1 (de) Nähmaschine
DE2208557A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Spulenwechsel bei einer Nähmaschine
DE1119635B (de) Nadelfadenspanneinrichtung fuer Doppelsteppstich-Naehmaschinen
DE1281823B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE3812129A1 (de) Vorrichtung zum positionieren einer fadenkette
DE1485307B1 (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE627533C (de) Knopflochnaehmaschine
DE3317275A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum sticken mit hilfe einer naehmaschine
DE1146342B (de) Naehmaschine mit einer Fadenschneid- und -einklemmvorrichtung
DE1485358A1 (de) Naehmaschine mit einer Spulenfadenergaenzungsvorrichtung
DE2312267A1 (de) Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
DE827444C (de) Fadentrenneinrichtung fuer Naehmaschinen
DE4118008C2 (de)
DE1485306C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE1485307C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE636369C (de) Knopfannaeh- und -wickelmaschine
DE931919C (de) Schuhnaehmaschine
DE375432C (de) Naehmaschine mit einem Fadenabschneidgliede
DE390468C (de) Schuhwerknaehmaschine
DE2163161A1 (de) Automatische Wartungsvorrichtung für Spinnmaschinen o.dgl
DE1485321C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine mit einer Einrichtung zum Ergänzen des Spulenfadens

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977