DE14846C - Imitirter Steinsarg - Google Patents
Imitirter SteinsargInfo
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- DE14846C DE14846C DENDAT14846D DE14846DA DE14846C DE 14846 C DE14846 C DE 14846C DE NDAT14846 D DENDAT14846 D DE NDAT14846D DE 14846D A DE14846D A DE 14846DA DE 14846 C DE14846 C DE 14846C
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Links
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G17/00—Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
- A61G17/007—Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
GOTTLOB FRIEDRICH TRÜBENBACH in BERLIN. Imitirter Steinsarg.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1881 ab.
Die Herstellung dieser Särge geschieht folgendermafsen:
Die zu den Särgen bestimmten Bretter, die in rohem, nicht gehobeltem Zustand in Stärken
von ι bis 2 cm verwendet werden, werden auf die erforderliche Breite und Länge abgeschnitten,
bei gebogener . Profilirung der Särge, Fig. 1 und 3, in heifsem Wasser gebadet und dann
in nafsheifsem Zustand zwischen entsprechend geformten Prefsplatten in die gewünschte gebogene
Form gebracht. Nach Trocknung dieser Seitentheile werden sie mit den Böden zusammengesetzt
und mittelst einer Anzahl Holzrippen a, die von innen genau in die Profilirung
passen, versteift, indem dieselben mittelst Holzschrauben mit den Seiten und mit dem Boden
fest verschraubt werden. Die Rippen beider Sarghälften liegen genau über einander.
Jede Hälfte hat demnach, da sowohl beide Seitenwände, b wie Boden c aus je einem einzigen
ganzen Stück gefertigt werden, nur je zwei Fugen bei d und d1, welche später durch
den aufgetragenen Steinkitt hermetisch geschlossen werden. Jede Sarghälfte bildet dann
für sich ein luft- und wasserdichtes Ganzes.
Der zum Ueberzu^- verwendete Steinkitt k
ist die un£er dem Namen Käsekitt bekannte Mischung von Kalk und Quark mit einem
reichlichen Zusatz von Sand. Mittelst breiter Borstenpinsel wird dieser Kitt sowohl inwendig
wie auswendig so ,lange aufgetragen, bis eine 2 mm starke Schicht auf dem Holz aufliegt.
Hierauf wird mittelst eines feinen Siebes scharfer, frisch ausgewaschener Sand so reichlich aufgetragen,
dafs der Kitt vollständig durch die Sandschicht bedeckt wird und seine oberste
Schicht nicht mehr durch den Sand dringt. Dann werden die untersten Sandschichten mit
zur Kehlung der Bretter passenden breiten Hölzern in die Kittschicht eingedrückt und
hierauf der nicht vom Kitt aufgenommene oder festgehaltene Sand abgekehrt. Das Ganze läfst
man nun gut austrocknen.
Nach diesem werden alle vorstehenden Ecken und Profile des Sarges, welche durch Anstofsen
beschädigt werden könnten, mit 10 bis . 15 cm breiten Streifen von Leinwand, Segeltuch,
Wachstuch etc. belegt, die durch vorher dünn aufgetragenen Kitt festhaften. Nun werden
auch diese Leinwandstreifen mit Kitt bestrichen und mit Sand, genau nach obigem Verfahren,
imprägnirt. Dieses Ueberziehen der Ecken mit Leinwand, Verkittung etc. wird je nach verlangter
geringerer oder gröfserer Solidität und Haltbarkeit noch 2 bis 4 mal wiederholt.
Nachdem die Sarghälften im Ganzen zur Erzielung einer überall, gleichmäfsigen Oberfläche
nochmals mit gleichem Kitt in dünner Lage bestrichen und ein feiner Sand aufgesiebt und
eingedrückt ist, werden die so hergestellten Wandungen endlich in nassem Zustand mit
oben genannten Hölzern sauber und glatt abgeschliffen.
Nach guter Austrocknung wird nun zur Diclv
tung der Verschlufskanten A und B beider Sarghälften geschritten. Fig. 4 zeigt in vergröfsertem
Mafsstab die Form dieser Verschlufskanten. Die breitere, untere Leiste e ist mit
einer Kehlung f versehen, in welche sich die Leiste g der oberen Hälfte derart einsetzt,
dafs der Kittüberzug kl der oberen Hälfte genau
in die Kehlung der unteren Kittschicht k2
Claims (4)
1. Imitirte Steinsärge, deren Ober- und Untertheil
jedes für sich aus dünnen, ungehobelten, ganzen Brettern fugenfrei, luft-
und wasserdicht hergestellt wird, indem die Wandungen innen und aufsen nach beschriebenem
Verfahren mit Steinkitt, bestehend aus Kalk, Quark und Sand, überzogen
werden.
2. Die Versteifungsrippen a.
3. Die Form der Verschlufskanten A und B und die Art und Weise des Zusammenpressen
und Verdichtens beider ohne irgend welche Zwischenlage.
4. Die Art und Weise, die vorstehenden Ecken und Kanten der Särge mittelst Streifen
von Leinwand oder ähnlichem Material zu schützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14846C true DE14846C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=291908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14846D Expired DE14846C (de) | Imitirter Steinsarg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14846C (de) |
-
0
- DE DENDAT14846D patent/DE14846C/de not_active Expired
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