DE148052C - - Google Patents
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- DE148052C DE148052C DENDAT148052D DE148052DA DE148052C DE 148052 C DE148052 C DE 148052C DE NDAT148052 D DENDAT148052 D DE NDAT148052D DE 148052D A DE148052D A DE 148052DA DE 148052 C DE148052 C DE 148052C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
- C10J1/02—Carburetting air
- C10J1/06—Carburetting air with materials which are liquid at ordinary temperatures
- C10J1/14—Controlling the supply of liquid in accordance with the air supply
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
he&dc^e-vt- $a\"e\ιtawiSa.
ινζ- aiWfe^fi.Cci.ioe
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den bekannten Gaserzeugern, welche den jeweiligen Bedarf- an Gas unter Benutzung
eines Wärmemotors herstellen, der durch das erzeugte Gas gespeist wird und den Erzeugungsapparat
in Bewegung setzt, haftet der Übelstand an, daß der Motor stets so
lange arbeiten muß, wie Gas gebraucht wird, da kein Vorrat davon aufgespeichert wird.
Will man z. B. nur eine Flamme oder nur
ίο für kürzere Zeit mehrere Flammen brennen,
so muß der Motor in Tätigkeit sein. Dies ist namentlich dann unbequem, wenn der Gasapparat,
wie meist üblich, im Keller untergebracht ist. Man muß dann nicht nur zum Anlassen, sondern auch zum Abstellen des
Motors sich stets in den betreffenden Raum begeben.
Diese Unbequemlichkeiten sollen beseitigt werden , indem man einen Gasvorrat schafft,
ohne daß der Gasbehälter in einem besonderen Gebäude aufgestellt werden muß. Hierbei
ist dafür Sorge zu tragen, daß eine Überentwickelung von Gas bezw. ein Rücktritt
des letzteren in den Aufstellungsraum unbedingt verhütet werden muß ; die Gaserzeugung
muß also aufhören, sobald genügend Gas erzeugt worden ist.
Um diesen Zweck zu erreichen, ist die zum Motor führende Gasleitung mit dem Eingangsrohr
des Gasbehälters derart verbunden, daß bei dem durch den Gasbehälter erfolgenden
Abschluß des Eingangsrohres auch die zum Motor führende Gasleitung abgeschlossen
wird.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι die Gesamtanordnung einer Luftgasanlage,
Fig. 2 die Anordnung der beiden miteinander gekuppelten Abschlußorgane,
Fig. 3 die besondere Gestaltung des ersten Abschlußorganes.
Die zur Erzeugung des Luftgases dienende Karburierflüssigkeit, z. B. Solin, wird durch
ein von der Gasuhrachse angetriebenes Schöpf- ' werk aus dem Solinbehälter 1 entnommen und
von dem Solinverteiler 2 durch eine Rohrleitung 3 zum Gaserzeuger 4 geführt. In diesem Gaserzeuger befindet sich eine von
einem Motor, z. B. einem Heißluftmotor 5, angetriebene Pumpe, welche durch das Rohr 6
das Gas der Gasuhr 7 zuführt. Von hier wird das Gas durch Rohrleitung 8 in den aus einer Tauchglocke 9 und einem Wasserbehälter
10 bestehenden Gasbehälter geleitet, aus dem das Gas mittels eines Rohres 11
weiter geführt wird. Von der Rohrleitung 8 ist ein kleineres Rohr 12 abgezweigt, durch
das'der Gas- oder Heißluftmotor 5 gespeist wird, welcher den Gaserzeuger 4 antreibt.
Um eine gute Kühlung des Heißluftmotors zu sichern, die Anordnung eines besonderen
Kühlwasserbehälters aber zu ersparen, wird die Kühlwasserleitung des Motors direkt an
das Wasserbassin des Gasbehälters angeschlossen.
In das Gaseingangsrohr 8 sind zwei Ab-
schlußorgane 14 und 15 eingeschaltet, zwischen
denen ein Abzweigrohr 12 liegt, welches das zur Speisung des Antriebsmotors erforderliche
Gas diesem zuführt.
Das Abschlußorgan 15 (Fig. 2) ist ein gewöhnlicher Zweiweghahn der einen Gewichtshebel 16 besitzt und geschlossen wird, sobald
das Gewicht aus der wagerechten Lage in die senkrechte fallen kann. An dem Gewicht
befindet sich ein Haken, der. in eine Klinke 25 des Winkelhebels 24 eingehängt werden kann,
so daß der Hahn offen bleibt, solange der Winkelhebel in der punktiert gezeichneten
Lage bleibt. Das Abschlußorgan 15 wird durch den Gewichtshebel 16 geschlossen, sobald
der Winkelhebel 24 in die ausgezogen gezeichnete Lage gelangt, da dann das Gewicht
des Hebels 16 infolge Auslösens aus dem Haken 25 herabzufallen vermag.
Das obere Abschlußorgan 14 ist als Vierweghahn ausgebildet und schließt, \vie aus
Fig. 3 ersichtlich, schon bei einer Sechzehnteldrehung vollkommen ab. Zu diesem Zweck
teilt sich der Durchströmungskanal 26 des Hahngehäuses in zwei durch einen breiteren
Steg 27 voneinander getrennte Einzelkanäle 28. Den beiden Eintrittsöffnungen dieser Kanäle
in der konischen Bohrung des Gehäuses stehen zwei entsprechende Fenster des Hahnkükens
3C gegenüber, nach deren Durchströmen die
beiden Gasströme sich in der Höhlung des Hahnkükens wieder vereinigen. Durch zwei
weitere den ersteren gegenüberliegende Fenster und die sich anschließenden Kanäle des Hahngehäuses
gelangt das Gas weiter zu dem Gasbehälter. Bei geöffneter Hahnstellung beträgt
demnach die dem Gas gebotene Durchgangsöffnung die Summe je zweier Fenster, der Verschluß
wird jedoch schon durch Verschiebung um die Breite eines Fensters erreicht, wozu
eine Drehung des Hahnes um eine Sechzehntelumdrehung genügt.
Der Hebel 17 des Abschlußorganes 14 ist
mittels einer Kette 13 mit der Tauchglocke 9 gekuppelt, so daß sich das Abschlußorgan 14
schließt, sobald die Tauchglocke gefüllt ist, und sich wieder öffnet, wenn die Glocke
sinkt. Ist der Hahn 14 geöffnet, so befindet sich der Gewichtshebel 17 in der in Fig. 2
mit 18 bezeichneten Stellung. Gelangt der Hebel 17 in die wagerechte, in der Zeichnung
in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung, so ist der Hahn 14 geschlossen. Der letztere
kann jedoch nach seinem Abschluß noch eine weitere Sechzehnteldrehung machen, so daß der
Hebel 17 die mit 20 bezeichnete Stellung einnimmt, ohne daß der Hahn sich jedoch öffnet;
dies ist nötig, um der Ausdehnung des Gases durch die Wärme, welche ein weiteres Heben
der Glocke herbeiführt, Rechnung zu tragen. Wird der Gasverbrauch geringer, während
der Gasapparat in Tätigkeit ist, so dient der Hahn 14 dazu, den Gaseintritt zu regeln,
wie dies bei einem Druckregler üblich ist. An dem Gewicht des Hahnes 14 ist eine
Stange 21 gelenkig aufgehängt,_ welche mit
einem am unteren Ende befindlichen Haken 22 versehen ist. Diese Stange gleitet an dem
Stift 23 des Winkelhebels 24 (Fig. 2) auf und ab, wenn sich die Tauchglocke und damit ^0
der Gewichtshebel 17 bewegt. Sobald letzterer sich der horizontalen Stellung (wie in der
Zeichnung" ausgezogen gezeichnet) nähert, nimmt der Haken 22 der Stange 21, indem
er um den Stift 23 des Winkelhebels greift, letzteren mit nach ' oben und der Hahn 15
schließt sich und bleibt so lange geschlossen, bis der Gewichtshebel 16 wieder in den Winkelhehel
24 eingehängt wird. Die Tauchglocke kann sich also nach unten bewegen, ohne daß sich der Hahn 15 und damit die Gaseintrittsöffnung
in den Gasbehälter mit öffnen. Zu dem Motor und zum Gaserzeuger kann daher kein Gas gelangen, der Apparat ist außer
Betrieb und der Gasvorrat im Gasbehälter kann aufgebraucht werden.
Zweckmäßig wird an der Tauchglocke ein Druckstück angebracht, welches den Knopf
eines elektrischen Läutewerkes in Betrieb setzt, sobald der Gasvorrat zu Ende geht, und da- go
durch dem Besitzer anzeigt, daß der Gasapparat in Betrieb gesetzt werden muß.
Claims (4)
1. Kaburieranlage, bei welcher nach Schaffung eines bestimmten Gasvorrats
die Gasbehälterglocke auf den die Gaserzeugung bewirkenden Motor mit Pumpe einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die
den Motor speisende Gasleitung (12) mit dem Gaseingangsrohr (8) des Gasbehälters
(9, 10) derart verbunden ist, daß bei dem durch den Gasbehälter erfolgenden Abschluß
des Eingangsrohres auch die Gasleitung zum Motor abgeschlossen wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Gaseingangsrohr (8) zwei miteinander gekuppelte Absperrorgane (14, 15) eingeschaltet sind,
welche durch die aufsteigende Tauchglocke des Gasbehälters geschlossen werden, derart,
daß das eine Absperrorgan (14) die von dem Gaserzeuger kommende Leitung (8),
das andere Absperrorgan (15) die zu dem die Gaserzeugung bewirkenden Motor
führende Leitung (12) absperrt, während beim Sinken der Tauchglocke nur das
erste Absperrorgan (14) geöffnet wird, das andere (15) dagegen geschlossen bleibt.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine an dem Verschlußhebel (17) des Absperrorgans (14) angelenkte
Stange (21) mit ihrem hakenförmigen Ende (22) über den einen Arm eines Winkelhebels (24, 25) herübergreift,
an dessen anderem Ende der Verschlußhebel (16) des Absperrorgans (15) eingehängt
ist, derart, daß bei einem durch das Steigen der Tauchglocke (9) bewirkten Aufwärtsgang des Verschlußhebels
(17) der Doppelhebel (24, 25) von der Stange (21) mitgenommen und umgelegt
wird, so daß das freigegebeneAbschlußorgan (15) unter der Einwirkung des
Gewichtshebels (16) sich selbsttätig schließt.
4. Ausführungsform des Absperrorgans (14) nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet
durchUnterteilung der Durchgangsöffnung in zwei oder mehrere Kanäle, so daß schon bei einem geringen Ausschlag des
Hebelarmes (17) die Durchgangsöffnungen geschlossen werden und bei der weiteren
durch die allmähliche Erwärmung des im Gasbehälter (9, 10) enthaltenen Gases bewirkten
Aufwärtsbewegung des Hebels (17) auch geschlossen bleiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148052C true DE148052C (de) |
Family
ID=415177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148052D Active DE148052C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148052C (de) |
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0
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