DE14752C - Maschine zum Rändern von Briefbogen und Umschlägen, sowie zum Gummiren von Briefcouverts - Google Patents

Maschine zum Rändern von Briefbogen und Umschlägen, sowie zum Gummiren von Briefcouverts

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Publication number
DE14752C
DE14752C DENDAT14752D DE14752DA DE14752C DE 14752 C DE14752 C DE 14752C DE NDAT14752 D DENDAT14752 D DE NDAT14752D DE 14752D A DE14752D A DE 14752DA DE 14752 C DE14752 C DE 14752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelopes
machine
eccentric
sheet
angle
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT14752D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. DURET in VEUZE (Frankreich)
Publication of DE14752C publication Critical patent/DE14752C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G5/00Apparatus for bordering or edging sheets or like articles, e.g. for producing black rims on mourning cards

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Fig. 3 und 4 zeigen im Seiten- und Längenschnitt den Vertheüer der zu rändernden Papierbogen.
Fig. 5 ist eine Ansicht des Excenters, welches den Mechanismus, der die Randbreite bestimmt, in Thätigkeit setzt.
Fig. 6 und 7 sind Details.
Das Maschinengestell besteht aus den beiden gufseisernen Wänden a, auf welchen die verschiedenen Träger und Stützen der Maschine angeschraubt sind. Auf der Antriebwelle b, welche in den Lagern fr1 ruht, sind die Riemscheiben b2 und b3 und die Excenter c, d, e und / befestigt. Das Excenter d, welches in der Mittelaxe des Gestelles liegt, beherrscht den Mechanismus, welcher die Papierblätter erfafst und sie in der Reihenfolge den nachfolgenden Organen der Maschine zufuhrt. Dieser Mechanismus besteht in einem Cylinder g, welcher vom Excenter*/ mittelst der gegabelten Stange«? V1 eine hin- und hergehende geradlinige Bewegung erhält; derselbe gleitet in den GleitschienengxgΎ, die auf den beiden Querträgern g2g2 ruhen. Der Cylinder g ist mit einem Rohre h versehen, das ihn mit einer pneumatischen Pumpe in Verbindung setzt, die von der Maschine betrieben werden kann; ferner ist an demselben ein zweiter Rohrflantsch angebracht, der das Rohr, ζ1 aufnimmt, welches an seinem Ende das gegabelte Rohr
trägt; letzteres ist an
jedem Ende mit einem Kautschukrohr z'3 z3 versehen. ■ .
Im Cylinder g bewegen sich die beiden Kolben //, die in bestimmten Entfernungen von einander an der Kolbenstange/1 befestigt sind.
Das Rohr i tritt bei k in den Cylinder g; unterhalb dieser Einmündung aber, ^in bestimmter Entfernung, ist in der Cylinderwand die Oeffnung / angebracht. Die Kolbenstange/1 ist an ihrem äufseren Ende mit einem Träger/2 so verbunden, dafs sie nur einen gewissen Weg, d. h. bis zum Ansatz j* zurücklegen kann; letztere Entfernung kann mittelst der Schraubenmutter /* verlängert oder verkürzt werden.
Unter den zurückgebogenen Enden z3 der Röhren z'z'1 liegen über einander und in einem bestimmten Winkel zur Längsaxe die zu rändernden Bogen; dieselben ruhen auf einer Platte m, welche mit der Hand oder mittelst einer mechanischen Vorrichtung und je nach Bedarf höher oder niedriger gestellt werden kann, m1 ist das Handrad für diese Bewegung.
Unweit vom Rohr i z'1 befinden sich die beiden sich rasch drehenden, über einander liegenden Walzen nnl.
Der Betrieb der Maschine ist folgender:
Wenn das Excenter d am Ende seines Hubes angekommen ist, befinden sich die Enden z'3 z'3 des Rohres ζ z'1 über dem zu rändernden Papier, und die Kolben // stehen so, dafs die Oeffnungen h und k freiliegen, wobei ein Ansaugen eines Papierblättchens unter die Kautschukenden z'3 z3 erfolgt. Das Excenter d treibt nun den Cylinder g vorwärts, wobei in einem gewissen Moment einer der Kolben / die Luftöffnung / freilegt und hierdurch die Leere im Rohre ii1 aufhebt. Das Papierblatt löst sich sodann von den Kautschukenden z'3 z'3 ab; der andere Kolben / verdeckt nunmehr die OefF-
nung h (Vacuumöffnung). Hierbei ist das Papierblatt so nahe an die Rollen nnx geführt worden, dafs diese dasselbe erfassen und mit grofser Geschwindigkeit auf die andere Seite werfen können.
Wenn der Cylinder g zurückgeht und die Kolben j j befänden sich im Verhältnifs zum Cylinder wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt, ehe der Vertheiler seine Rückwärtsbewegung vollendet, so würde ein Ansaugen durch die Oeffnung k stattfinden, und das zu rändernde Papierblatt würde die Lage verlieren, deren es bedarf, um von den Rollen η η1 im geeigneten Augenblicke erfafst zu werden. Um diesem Uebelstande entgegenzutreten, ist auf der Kolbenstange der Ansatz/3 angebracht; die Kolben j j folgen nun im Anfange dem Cylinder g, bis dafs j 3 gegen den. Träger j2 stöfst; in der Zwischenzeit haben sich die Enden P P weit genug vom Papierblatt entfernt.
Das Excenter c giebt dem Mechanismus, der die Randbreite bestimmt, die intermittirende Bewegung; dieser Mechanismus regelt die Lage jedes Papierblattes, welches von den Rollen η nx ausgeworfen wird, und legt dasselbe auf das vorangegangene Blatt in der Weise, dafs auf dem letzteren zwei Randbreiten, welche zu rändern sind, frei bleiben. Das Excenter c besteht aus einem Hebedaumen c1, Fig. 5, der auf der Triebwelle b sitzt, und einem vierseitigen Rahmen c2, welcher dem Hebedaumen seine excentrische Bewegung machen läfst. An diesem Rahmen sitzt die Führungsstange o. Diese ist drehbar verbunden mit dem kleinen Hebel ol, der an der quer zum Gestell angebrachten Axe ο2 sitzt. In der Mitte dieser Axe sitzt das Getriebe os, welches in die senkrechte Zahnstange/1 eingreift. Am Fufse bezw. unteren Ende dieser Zahnstange ist mittelst Schraubenbolzen der Winkel / befestigt, den man je nach der dem Papierblatt zu gebenden Richtung und Lage anbringt.
Der Winkel / hat eine gewisse Höhe und eine fein polirte Grundfläche. Derselbe nimmt die freitragenden Enden der beiden Stöfser q und r auf, welche mit Hülfe des dritten Excenters, e in Bewegung gesetzt werden. Die Stange e1 ist in der Gleitbüchse e2, worin sie geführt wird, schräg zugeschnitten; diese Schräge drückt beim Vorgehen der Stange e1 ein in q1 drehbares Stück q, welches an seinem Ende vom Winkel / getragen wird, zurück.
In einem bestimmten Punkte dieses Stückes q am vorderen Ende desselben befindet sich der Taster q2, der an seinem unteren Ende ein Kautschukpolster besitzt.
Das Ende dieser Stange q hat zwei Vorsprünge qs qi, Fig. 6, und eine Aushöhlung q\ Eine innerhalb des Röhrchens q6 angebrachte Feder führt, nachdem das Excenter seine Arbeit vollendet, den Apparat wieder nach rückwärts, um von neuem vom Excenter nach vorwärts getrieben zu werden.
Wenn nun der Stöfser q im Verhältnifs zum Winkel/ so steht, wie Fig. 6 dies zeigt, so ist der Winkel eben hinuntergegangen. Wird der Stöfser nun auf oben beschriebene Weise vorwärtsbewegt, so steigt er bei, qs hoch, geht dann in der Aushöhlung q5 wieder nieder; in diesem Moment stöfst der Taster das Papierblatt in die Ecke des Winkels. Streift qi dann über den Rand des Winkels, so wird der Taster hochgehoben und verläfst das Papier.
Ein ähnlicher Stöfser r, welcher sich ungefähr parallel zur Halbirungslinie des Winkels bewegt, erhält seine Bewegung von der Stange e1 durch den Arm r1. Wenn ein Papierblatt von den Walzen η η1 ausgestofsen wird, so fällt es gegen die Katheten des rechten Winkels, der unten aufliegt. Die jetzt in Function tretenden Stöfser führen das Blatt mit gröfster Genauigkeit in den Winkel ein. Dieser hebt sich, um das Blatt vorwärts gleiten zu lassen, und zwar, wie hiernach näher beschrieben, auf einer endlosen Fläche. Darauf geht der Winkel wieder nieder, drückt auf das Blatt und empfängt ein zweites Blatt, welches wiederum von den Stöfsern zurecht gestofsen wird u. s. w., die Blätter fortwährend über einander legend und die gewünschte und zu rändernde Breite freilassend.
Das Excenter/" ertheilt mittelst seiner Stangey1 dem Hebel f1 eine oscillirende Bewegung, welche durch eine Sperrvorrichtung v1 das auf der Axe ν2 sitzende Sperrrad ν dreht. ist der Sperrhaken.
Um die Walzen v2viviv^ dreht sich das endlose Tuch t, welches durch eine z. B. an ö4 angebrachte Vorrichtung gespannt werden kann.
Bei jeder Umdrehung der Hauptwelle geht das endlose Tuch um die regulirbare Gröfse der zu lassenden Randbreite weiter.
Nachdem die Papierblätter den Winkel passirt haben, gehen dieselben über einander liegend durch die beiden Walzen χ χ1 und werden, von diesen Rollen in ihrer richtigen Lage gehalten, von einer mit Pinseln oder feinen Bürstchen (die mit Farbe gefüllt sind) versehenen Walze y mit einem farbigen oder schwarzen Rand versehen.
Die von der continuirlich arbeitenden Maschine angefertigten Blätter trocknen auf dem langsam sich vorwärts bewegenden endlosen Tuch und erhalten, noch ehe sie dasselbe verlassen, einen Polirstrich.
Die auf zwei Seiten geränderten Blätter werden dann umgelegt, um den Rand auf den beiden anderen Seiten zu erhalten.
Die Wirkungsweise der Maschine ist also folgende:
Die zu rändernden Blätter werden auf der Platte m aufgeschichtet. Betrachtet man nun die Darstellung Fig. 7 der Excenterstellungen, so findet man, dafs Excenter c, in 1 stehend, den Mechanismus für Hervorbringung der Randbreite / nach unten gedrückt hat; Excenter d in 2 wirkt auf den Vertheiler g, und die Walzen η η1 schleudern das Blatt gegen den Winkel p\ Excenter e in 3 wirkt auf die Stöfser q und r ein; Excenter c, jetzt in 4 stehend, hebt den Winkel/ hoch, und/, in 5 stehend, läfst das endlose Tuch t langsam sich vorwärts bewegen. Hierauf fängt das Spiel wieder von vorn an.

Claims (1)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    Die einzelnen Mechanismen dieser Maschine, welche ihre Bewegung von einer einzigen Triebwelle erhalten: des Vertheilers, um die Blätter einzeln anzusaugen und sie einzeln den Walzen η η1 zuzuführen, des Apparates zum Feststellen der Randbreite und zur Regulirung der Lage der Blätter, des endlosen Tuches, um jedes einzelne Blatt so über das vorhergehende zu legen, damit es den schwarzen oder farbigen Rand von der hierzu verwendeten Pinsel- oder Bürstenwalze erhält.
    Die Anwendung der Maschine zum Auftragen von flüssigem Leim zum Zwecke des Gummirens von Briefcouverts.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14752D Maschine zum Rändern von Briefbogen und Umschlägen, sowie zum Gummiren von Briefcouverts Active DE14752C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5255830A (en) * 1990-08-17 1993-10-26 Pfister Gmbh Gravimetric metering apparatus for pourable material and conveying system using it

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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