DE1474012U - - Google Patents

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DE1474012U DENDAT1474012D DE1474012DU DE1474012U DE 1474012 U DE1474012 U DE 1474012U DE NDAT1474012 D DENDAT1474012 D DE NDAT1474012D DE 1474012D U DE1474012D U DE 1474012DU DE 1474012 U DE1474012 U DE 1474012U
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  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von Kohlenwasserstoffen, wie Benzin oder Benzole aus Gasen mittels Waschöl.
  • Es ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Kohlenwasserstoffen, insbesondere Benzin, aus Gasen mittels Waschöl bekannt geworden, bei der das Gas vor dem Einleiten in den der eigentlichen Abscheidung dienenden Teil mit Waschöl in Nebelform aufgeladen wird, um in dieser Weise die Wirkung der eigentlichen Waschstufe zu verbessern. Bei dieser bekannten Vorrichtung erfolgte die Aufladung des Gases mit der Waschflüssigkeit in Nebelform in einem zwischen einem aueseren und einem Inneren Mantel der Absorptionsvorrichtung angeordneten ringförmigen Zwischenraum. Zur Vemebelung der Wasohflüssigkeit dient das Gas selbst, welches in entsprechend ausgebildeten Düsen die erforderliche feine Zerteilung der Wasohflüseigkeit bewirkt.
  • Die bekannte Vorrichtung weist insofern Nachteile auf, als die Ausbildung derselben mit einem der Vernebelung dienenden ringförmigen Zwischenraum zwischen äusserem und innerem Mantel eine komplizierte Bauart bedingt. Ausserdem ist zur Vernebelung der Waschflüsaigkeit mittels des zu reinigenden Gases im allgemeinen eine Verdichtung dieses Gases erforderlich, die einen verhältnismässig grossewn Energieaufwand erfordert.
  • Es wurde nun gefunden, dass die geschilderten Nachteile dann vermieden werden können, wenn die Vernebelung des Waschöles in einer der eigentlichen Reinigungeapparatur vorgeschalteten Kammer erfolgt, in der die Vernebelung des Waschble in einer odar mehreren Düsen durch entsprechende Unterdrucksetzung des Waschöls selbst vorgenommen wird.
  • Hierdurch erhält man einerseits eine einfachere Ausbildung der eigentlichen Reinigungsapparatur, da die bisher zu diesem Zwecke verwendeten Wäscher benutzt werden können,
    ohne dass es erforderlich ist, Veränderungen an denselben
    vorzunehmen, und andererseits kann die bei der bekannten Vorrichtung zur Vernebelung der Waechflüasigkeit erforderliche Verdichtung des zu reinigenden Gases in Fortfall kommen.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungabeispiel der Erfindung dargestellt.
  • In dieser bezeichnet 1 die zum Aufladen des zu reinigenden Gases mit der vernebelten Waschflüssigkeit dienende Vorkammer, während mit 2 die eigentliche Reinigungsapparatur bezeichnet ist. Das Gas wird der Vorkammer 1 durch die Leitung 3 zugeführt und strömt dann, nachdem es in der Vorkammer mit Waschölnebeln beladen ist, durch die Leitung 4 in die Reinigungsapparatur 2.
  • Die Vorkammer 1 ist zweckmässig als horizontale liegende Kammer ausgeführt. In derselben erfolgt die Vernebelung des durch die Leitung 7 zugeführten Waschöls in einer oder mehreren entsprechenden Düsen 8. Das durch die Leitung 7 zugeführte Waschöl wird zweckmässig unter einen entsprochenden Druck gesetzt, ao dass es aus der oder den D@sen 8 in Nebelform austritt.
  • Die Reinigungsapparatur kann in beliebiger. an sich bekannter Weise ausgebildet sein. Sie kann beispielsweise Horden oder Füllkörper enthalten, welche durch entsprechende Brausen oder Düsen mit Wasch61 berieselt werden.
  • In dem dargestellten Beispiel ist die Reinigungsapparatur mit einer Füllkörperschicht 5 versehen ! die zur Berieselung dieser Schicht dienende Waschflüssigekit wird durch die Brausen 6 zugeführt.
  • In der Reinigungeapparatur 2 wird das Gas, welches durch die Beladung mit Wasohtllnebel besonders geeignet für den Abeorptionsvorgang gemacht worden ist, von den auszuscheidenden Kohlenwasserstoffen vollkommen befreit und strömt dann bei 9 aus der Reinigungeapparatur ab. Die Waschflüesigkeit wird in an sich bekannter Weise bei 10 am Boden der Reinigungsapparatur 2 abgezogen und kann beispielsweise durch eine Pumpe 11 den Brausen 6 im Kreislauf wieder zugeführt werden.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche: 1. Vorrichtung zum Abscheiden von Kohlenwasserstoffen, wie Benzin oder Benzol, aus Gasen mittels Waschöl, wobei das
    Gas vor der Einleitung in die zur Absoheidung der einzelnen Kohlen-Wasserstoffe dienende Stufe mit Wasohol in Nebelform beladen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladung des Gases mit Wasohöl in Nebelform in einer der eigentlichen Reinigungsapparatur vorgeschalteten Kammer erfolgt, in wel- oher die Vernebelung des Wasoholes in einer oder mehreren
    Düsen durch Unterdruoksetzung desselben vorgenommen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vernebelung dienende Vorkammer als horizontale, liegende Kammer ausgebildet ist.
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