DE146993C - - Google Patents

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DE146993C
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seal
closure
cord
sack
longitudinal bores
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/10Container closures formed after filling
    • B65D77/16Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion
    • B65D77/18Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder
    • B65D77/185Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder with means for discouraging or for indicating unauthorised opening or removal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 146993 KLASSE 81 c.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Plombenverschluß für Säcke, die zum Versand von Geld oder Wertgegenständen verwendet werden.
Die Erfindung besteht darin, daß die Verschlußschnur oder dergl. durch vier parallele Längsbohrungen der Verschlußplombe derart geführt ist, daß die Schnur an der Seite der Plombe, an welcher zwischen den Öffnungen
ίο der Längsbohrungen ein zum Eindringen in das Sackmaterial bestimmter, das Abstreifen des Sackverschlusses hindernder Stift angebracht ist, eine doppelte Befestigungsschlinge bildet, die durch Anziehen der freien, an der anderen Seite der Plombe heraustretenden Enden der Verschlußschnur und nachheriges Zusammenpressen des Plombenkörpers den Sackhals so fest umschließt, daß ein unbefugtes Öffnen und Wiederverschließen des Plombenverschlusses infolge Nachlassens der Spannung der Verschlußschnur sofort bemerkbar ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Er-■ findungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht der Plombe und
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der an einem Sack angebrachten Plombe.
Die aus weichem Metall hergestellte Plombe F besitzt einen zugespitzten Stift h und vier parallele Bohrungen. Die biegsame Schnur oder dergl. tritt zuerst durch die rechte innere Bohrung der Plombe in die linke äußere Bohrung ein und wird dann durch die rechte äußere und hierauf durch die linke innere Bohrung hindurchgeführt. Auf diese Weise bildet die Schnur eine doppelte Schlinge FJ auf der einen Seite der Plombe; die beiden Schlingen sind durch den Teil k der Verschlußschnur oder dergl. auf der anderen Seite der Plombe verbunden (Fig. 1).
Wenn die Plombe an einem Sack F2 ang'ebracht werden soll, so wird die Schlinge F1 um dessen oberen Teil herumgelegt; die freien Enden des Fadens werden fest angezogen , so daß die Schlinge geschlossen ist. Der Stift h der Plombe tritt hierbei in das Sackmaterial ein und hindert ein Abstreifen des Plombenverschlusses. Darauf wird die Plombe mit einer Plombenzange in die in Fig. 2 dargestellte Form gebracht. Die Plombenzange bildet ein scharf ausgeprägtes, doppeltes Knie in der Plombe, wodurch Ecken in den Bohrungen entstehen und die Fäden festgeklemmt werden. Die Schlinge F1 des Plombenverschlusses kann leicht und ohne Mühe stark angezogen werden, beim Plombieren wird die Schnur noch fester gespannt.
Dadurch ist die unberufene Öffnung des Verschlusses durch Aufschneiden der Kanten der Plombe, Herausnehmen und nachträgliche Wiedereinführung der Fäden durch die entstandenen Schlitze sehr erschwert, und zwar schon deshalb, weil der Teil k der Schnur stark gespannt auf der Außenkante der Plombe aufliegt, und es daher nicht möglich ist, den Teil k nachträglich wieder in die ursprünglich gespannte Lage zu bringen.
Wird die Schnur angezogen, so tritt der zugespitzte Stift h in den Stoff des Sackes ein. Auf diese Weise ist ein Hinüberschieben
der Schleife F1 über das Ende des Sackes unmöglich.
Es ist zweckmäßig, zur Herstellung des
Plombenverschlusses eine Vorrichtung anzuwenden, die gleichzeitig die Verschlußschnur anzieht und die Formänderung der Plombe bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    ίο Ein Plombenverschluß für Säcke und
    dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußschnur oder dergl. durch vier parallele Längsbohrungen der Verschlußplombe derart geführt wird, daß die Schnur an der Seite der Plombe, an welcher zwischen den Öffnungen der Längsbohrungen ein zum Eindringen in das Sackmaterial bestimmter, das Abstreifen des Sackverschlusses hindernder Stift (h) angebracht ist, eine doppelte Befestigungsschlinge (F1) bildet, die durch Anziehen der freien, an der anderen Seite der Plombe heraustretenden Enden der Verschlußschnur und nachheriges Zusammenpressen des Plombenkörpers den Sackhals so fest umschließt, daß ein unbefugtes öffnen nnd Wiederverschheßen des Plombenverschlusses infolge Nachlassens der Spannung der Verschlußschnur sofort bemerkbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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