DE14671C - Petroleumlampen-Kochtopf - Google Patents

Petroleumlampen-Kochtopf

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DE14671C
DE14671C DENDAT14671D DE14671DA DE14671C DE 14671 C DE14671 C DE 14671C DE NDAT14671 D DENDAT14671 D DE NDAT14671D DE 14671D A DE14671D A DE 14671DA DE 14671 C DE14671 C DE 14671C
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Germany
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cylinder
water
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circulation
saucepan
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Application number
DENDAT14671D
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English (en)
Original Assignee
J. H. HÜBERS in Berlin NW., Invalidenstr. 96 II. 1
Publication of DE14671C publication Critical patent/DE14671C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
J. H, HÜBERS in BERLIN. Petroleumlampen - Kochtopf.
Der auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1 bis 3, dargestellte Apparat zeigt einen Kessel, in dem vermittelst der Flamme einer gewöhnlichen Petroleumlampe (Rundbrenner) Wasser zur Bereitung von Kaffee etc. zum Kochen gebracht werden kann.
Derselbe besteht der Hauptsache nach aus dem inneren Cylinder i und dem äufseren Cylinder k, Fig. 2, Cylinder i, der für die Flamme die Stelle des Lampencylinders vertritt, dient als Heizröhre, geht mitten durch den Kessel und leitet oben durch das daselbst angebrachte Querrohr x, Fig. 1 und 2, durch den Kessel hindurch die Hitze nach aufsen. Der Cylinder k dient als Kesselwand, schliefst sich unten wasserdicht an dpn Cylinder i an und ist oben mit einem abnehmbaren Deckel geschlossen. Im oberen' Theile desselben kann ein Sieb mit Kaffee, ein Ei etc. Platz finden. Zwischen Cylinder i und k ist noch ein dritter Cylinder /, Fig. 2, angebracht, der oben und unten offen ist, unten bis nahe an den Kesselboden, oben bis dicht unter den Deckel reicht und hier auseinander gebogen ist. Dieser dritte Cylinder dient zur Regelung der Circulation des Wassers; dasselbe steigt, durch den erglühenden Cylinder i erhitzt, zwischen der Wandung von i und / empor, wodurch das zwischen / und k befindliche Wasser nach unten gezogen wird. Durch das emporsteigende Wasser wird auch das über dem Rohre χ befindliche Wasser mit fortgerissen, seitwärts und über den oberen Rand des Cylinders / hinweg, zwischen k und / hindurch, nach unten geführt. Auf diese Weise ist eine fortwährende Circulation hervorgerufen, welche das Erhitzen des Wassers bedeutend beschleunigt. Der Cylinder / ist in der Zeichnung aus Zinkblech angefertigt gedacht, derselbe wird besser aus Glas, Porcellan oder einem anderen, die Wärme schlecht leitenden Material hergestellt und wird dann infolge des höheren Temperaturunterschiedes des Wassers an seinen beiden Seiten eine noch lebhaftere Circulation bewirken.
Der in Fig. 4 bis 7 veranschaulichte Topf dient ebenfalls zum Kochen von Wasser und wird oben auf den Cylinder einer Petroleumlampe gestellt. Derselbe besteht der Hauptsache nach aus den drei mit Böden versehenen Cylindernjcjyz, Fig. 4. Innerhalb χ und zwischen y und ζ ist Wasser, zwischen χ und y strömt die heifse Luft hindurch. Das Wasser im Cylinder x steht mit dem zwischen y und ζ befindlichen oben und durch die vier im Boden angebrachten, mit seitlichen Wänden abgeschlossenen Oeffnungen tttt in Verbindung, Fig. 4, Schnitte b-c und f-g\ die Circulation des Wassers geschieht" in der Richtung der Pfeile. Die Hitze strömt aus dem Lampencylinder gegen den Boden vom Cylinder χ, dann seitwärts durch die vier Oeffhungen uuuu, Fig. 4, Schnitte a-b xmaf-g, zwischen den Boden von χ und y, . weiter zwischen den verticalen Wänden derselben Cylinder und endlich durch die vier Oeffnungen vv ν v, Fig. 4, Schnitte b-c und d-e hinaus. Die in der Mitte mit Spitzen versehenen Pfeile deuten den Weg der heifsen Luft an.
Der ganze Apparat wird durch den konischen Ansatz w, Fig. 4, am Lampencylinder festgehalten.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine etwas variirte Form des Topfes.
Fig. 5 zeigt einen Topf, dessen Boden nach unten ausgezogen ist und sich um den Lampencylinder legt, um die Hitze desselben auszunutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Petroleumlampen-Kochtöpfen:
    ι. Die Form der Heizröhre, nachgebildet dem Petroleiimlampencylinder, die es ermöglicht, eine Lampenflamme, als Heizquelle zu benutzen, sowie die Vorrichtung zur Erregung einer Circulation des Wassers.
    Die Führung der heifsen Luft zwischen die vom Wasser umspülten Cylinder χ und y und die Verbindung der Böden der letzteren zur Erregung einer Circulation des Wassers, sowie endlich die Festklemmung des Kessels an den Lampencylinder durch den konischen Rohrstutzen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14671D Petroleumlampen-Kochtopf Active DE14671C (de)

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