DE2532277C3 - Kaffeemaschine für Filterkaffee mit Frischwasserbehälter und Steigrohr - Google Patents
Kaffeemaschine für Filterkaffee mit Frischwasserbehälter und SteigrohrInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaffeemaschine für Filterkaffee mit einem Frischwasserbehälter, durch
den ein Steigrohr durchgeführt ist, einer unter dem Frischwasserbehälter angeordneten Hiezvorrichtung
und einem Verbindungsrohr zwischen dem Frischwasserbehälter und der Heizvorrichtung.
Eine derartige Kaffeemaschine ist aus der DE-AS 16 79 123 bekannt. Es handelt sich dort um eine
Kaffeemaschine mit Durchlauferhitzer. Das aus dem Frischwasserbehälter in die Heizvorrichtung eintretende
Wasser wird also laufend erhitzt, und das heiße Wasser steigt infolge seiner geringeren Dichte durch
das Steigrohr nach oben, wo es in einen Wasserüberlauf austritt. Damit das Brühwasser sich nicht vorzeitig
abkühlt, ist das Steigrohr durch ein Mantelrohr von dem Frischwasserbehälter isoliert. Der Erhitzungsvorgang
setzt sich laufend so lange fort, bis der Wasserdruck nicht mehr ausreicht, um einen druckabhängigen
Schalter geschlossen zu halten.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die notwendige Wassermenge in kürzerer
Zeit auf die vorgeschriebene Temperatur zu erhitzen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs I gelöst.
Hierbei war es notwendig, von dem Prinzip des Durchlauferhitzers abzugehen und zur periodischen
Erhitzung kleiner Wassermengen überzugehen. Hierzu wird jeweils nur eine '.leine Wassermenge in die
Heizvorrichtung eingefüllt und schlagartig so weit erhitzt, daß das entstehende Gemisch von Wasser und
Dampf durch das Steigrohr nach oben gerissen wird und in den Überlauf gelangt. Wenn diese Menge ausgetrieben
ist, wird die Heizvorrichtung wieder mit Frischwasser gefüllt und erneut erhitzt bzw. zur Steuerung des
Wasserzulaufs dient das am unteren F.nde des Steigrohrs angebrachte Ventil, das sich jeweils durch
den Überdruck des erhitzten Wassers schließt und so verhindert, daß Frischwasser ohne ausreichende Erhitzung
durch das Steigrohr in den Überlauf gelangt. So ist eine äußerst rasche Erhitzung des Wassers auf die für
den Brühvorgang günstigste Temperatur möglich.
Um die Erhitzungszeit we'ucr herabzusetzen, empfiehlt
es sich eine Vorwärmung des Wassers im Frischwasserbehälter und im Verbindungsrohr. Zu
diesem Zweck ist vorzugsweise das Steigrohr wärmeleitend durch den Frischwasserbehälter und das Verbindungsrohr
geführt, und das Verbindungsrohr ist mit einer Zusatzheizung versehen. Die wärmeleitende
Verbindung zwischen Steigrohr und Frischwasserbehälter kann ohne Schaden vorgenommen werden, weil das
periodisch geförderte Wasser-Dampfgemisch von vornherein eine höhere Temperatur hat als Heißwasser, bei
dem eine Dampfbildung vermieden werden muß.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung der ganzen Kaffeemaschine,
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung der ganzen Kaffeemaschine,
F i g. 2 ein Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung längs der Linie 3-3 in Fig. I,
F i g. 4 ein Teilschnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3 mit weggebrochenen Teilen,
F i g. 5 ein Teilschnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 3 und
Fig.6 eine schematische Darstellung der elektrischen
Schaltung zur Steuerung der Kaffeemaschine,
jo Die dargestellte Kaffeemaschine 10 besteht aus einem Gestell 12 mit einem Gehäuse 14 und einem Deckel 16, der aus Kunststoff bestehen kann. Das Gehäuse 14 hat einen horizontalen Boden 18, vertikale Seitenwände 20 und 22 und eine geschlossene Rückwand 24. Eine i"> Zwischenwand 26 trifft die nach unten ausladenden Vorderkanten 28 und 30 der Seitenwände 20 und 22 und ist um eine vertikale Achse nach innen gewölbt, so daß sich eine geschlossene Kammer 32 innerhalb des Gehäuses 14 und eine nach vorne offene Kammer 34 an •to der Vorderseite des Gehäuses ergibt.
jo Die dargestellte Kaffeemaschine 10 besteht aus einem Gestell 12 mit einem Gehäuse 14 und einem Deckel 16, der aus Kunststoff bestehen kann. Das Gehäuse 14 hat einen horizontalen Boden 18, vertikale Seitenwände 20 und 22 und eine geschlossene Rückwand 24. Eine i"> Zwischenwand 26 trifft die nach unten ausladenden Vorderkanten 28 und 30 der Seitenwände 20 und 22 und ist um eine vertikale Achse nach innen gewölbt, so daß sich eine geschlossene Kammer 32 innerhalb des Gehäuses 14 und eine nach vorne offene Kammer 34 an •to der Vorderseite des Gehäuses ergibt.
Eine vertikale Wand 36 in der Innenkammer 32 bildet einen Wasserbehälter 38 im Oberteil des Gehäuses 14,
der oben bei 40 offen ist, um kaltes Wasser nachfüllen zu können. Der Behälter 38 hat an seiner Unterseite eine
•■f"' öffnung 42, durch die das Wasser in ein Verbindungsrohr
44 austreten kann.
Das Verbindungsrohr 44 hat einen kreisförmigen
Querschnitt. Sein oberes Ende 46 erstreckt sich durch die Öffnung 42 des Behälters 38 und ist dort mit einem
r>o Federring 48 festgehalten, der in eine Ringnut am
oberen Ende 46 des Rohres 44 eingreift. Das Rohr 44, das unterhalb des Behälters 38 angeordnet ist, hat ein im
Verhältnis zum Volumen des Behälters 38 stark verringertes Volumen. Das Verbindungsrohr 44 kann
aus Metall mit gut wärmeleitenden Eigenschaften bestehen.
Das untere Ende 50 des Verbindungsrohres 44 ist innen ausgedreht und mit Gewinde versehen und nimmt
das obere Ende 54 einer Heiz- und Pumpvorrichtung 52 b0 auf. Die Heiz- und Pumpvorrichtung 52 besteht aus
einem Metallgußstück 56 mit guten Wärmeleitungseigenschaften, in das eine isolierte elektrische Heizwicklung
58 mit äußeren Anschlußklemmen 60 eingebettet ist. Die Heizwicklung 58 umgibt eine Vertiefung 62 in
br» der Vorrichtung 56, die zur Aufnahme und Erhitzung
einer aus dem Verbindungsrohr 44 stammenden Wassermenge dient.
Das Gußstück 56 ist am Boden des Gestells 12
beispielsweise mittels einer Schraube 59 befestigt.
Die Heiz- und Pumpvorrichtung 52 weist ferner ein Steigrohr 64 auf, das aus Metall mit guten Warmeleitungseigenschaften
besieht. Das Steigrohr 64 erstreckt sich in Vertikalrichtung durch das Verbirrdungsrohr 44
und den Wasserbehälter 38 und ist durch ein Abstandsstück 66 am oberen Ende 46 des Verbindungsrohres 44 festgehalten. Das unte.e Ende 68 des
Steigrohres 64 wird von einem Absperrventil 70 umgeben.
Das Absperrventil 70 weist einen tellerförmigen feststehenaen Teil 72 auf, dessen Mitte am Ende 68 des
Steigrohres 64 befestigt ist. während der äußere Rand des Ventilteils 72 zwischen der Schulter an der
Unterseite des Verbindungsrohres 44 und dem oberen Ende 54 der Heiz- und Pumpvorrichtung 52 eingeklemmt
ist. Der Ventilteil 72 ist mit einer Mehrzahl von Löchern 74 versehen, welche das Verbindungsrohr 44
mit der Vertiefung 62 verbinden. Unterhalb des tellerförmigen Ventilteils 72 wird das Fnde 68 des
Steigrohres 64 von einer verschiebbaren Ventilscheibe 76 umgeben, die auf einem radialen Flansch 78 am
unteren Ende 68 des Steigrohres 64 aufruht.
Im Ruhezustand nimmt die Ventilscheibe 76 durch die Wirkung der Schwerkraft ihre Öffnungslage ein und
ruht auf dem Flansch 78 auf. Wenn dagegen eine nach oben gerichtete Druckkraft auf die Ventilscheibe 76
ausgeübt wird, d. h. wenn der Dampfdruck des in der Vertiefung 62 erhitzten Wassers genügend angestiegen
ist, verschiebt sich die Scheibe 76 nach oben in ihre geschlossene Lage, worin sie die Löcher 74 verschließt.
Dadurch wird das Nachfließen des Wassers aus uem Behälter 38 durch das Verbindungsrohr 44 in die
Vertiefung 62 verhindert. Der Ausgang 80 durch das Steigrohr 64 bleibt dagegen zu allen Zeiten geöffnet, so
daß das heiße Wasser durch den in der Vertiefung 62 erzeugten Dampf in das Steigrohr gedrückt wird und am
oberen Ende 82 austritt. Hierbei geht ein Teil der Wärme von diesem Wasser und dem Dampf durch das
Steigrohr auf d-ts Wasser in dem Verbindungsrohr 44
und dem Behälter 38 über.
Wenn die Heiz- und Pumpwirkung der Vorrichtung 52 weiter gesteigert werden soll, kann eine Zusatzheizung
84 vorgesehen sein. Die Zusatzheizung 84 wird von einer Schelle 86 mit Spannschrauben 88 in Anlage an
der Außenfläche des gut wärmeleitenden Verbindungsrohres 44 gehalten.
Die Heizvorrichtungen 52 und 84 werden über eine Anschlußschnur 92 mit Netzstrom versorgt. Die
elektrische Schaltung 93 mit einem Thermostatschalter 94 und einem Umgehungswiderstand 96, die mit einer
Schelle 98 am unteren Endteil 50 des Verbindungsrohres 44 befestigt sind, und einem Hauptschalter 100 wird
weiter unten an Hand der Fig. 6 im einzelnen beschrieben. Der Deckel 16 überdeckt die Einfüilöffnung
40 und kann leicht abgenommen werden, um den Wasserbehälter 38 mit der gewünschten Menge kalten
Wassers zu füllen. Der Deckel 16 ist doppelwandig, besitzt also eine Oberwand 102 und eine Unterwand
104, zwischen denen sich eine Kammer iO6 befindet.
Der hintere Teil 108 des Deckels 16 erstreckt sich von der Rückwand 24 des Gehäuses 14 über die Einfüllöffnung
40 des Behälters 38, während der vordere Teil 110 des Deckels 16 bis zu den Vorderkanten 28 und 30 der
Seitenwände 20 und 22 reicht. Die unlere Begrenzungswand 104 des Deckels 16 verläuft nahezu horizontal, ist
jedoch vom rückwärtigen Teil 108 zum vorderen Teil 110 leicht abwärts gerichtet.
Die untere Wand 104 des Deckels 16 besitzt eine
Öffnung 112, die von einem nach oben weisenden
Kragen 114 umgeben wird, um das obere Ende 82 des
Steigrohres 64 aufnehmen zu können, wie Fig. 3 zeigt.
Eine weitere Öffnung oder auch mehrere Öffnungen 116
sind am Vorderteil 110 des Deckels 16 in der unteren
Begrenzungswand 104 desselben vorgesehen, und zwar ist diese Wand an der betreffenden Stelle nach außen
gewölbt, so daß sie eine Ausflußmündung zur Abgabe
lu des heißen Wassers bildet. Eine dritte Öffnung 118 in der
unteren Begrenzungswand 104 des Deckels 16 befindet sich im rückwärtigen Teil 108 desselben zwischen der
Öffnung 112 und der Rückwand 24. Die Öffnung 114
befindet sich oberhalb der Einfüllöffnung 40 des Wasserbehälters 38, wenn der Deckel 16 sich in seiner in
Fig. 3 dargestellten Normallage befindet, und ist mit
einem Stutzen 120 versehen, der von der unteren Begrenzungswand 104 beinahe bis zur Unterseite der
oberen Begrenzungswand 102 des Deckels 16 reicht.
An der Bodenplatte 18 des Gehäuses 14 ist eine Warmhalteplatte 122 mittels einer Schraube 124 in der
Kammer 34 derart angeordnet, daß die Warmhalteplaite unter die Ausflußöffnungen 116 des Deckels 16
kommt. Die Warmhalteplatte 122 ist mit einer
2r> Deckplatte 126 aus Metall versehen, auf die eine
Kaffeekanne 128 (in F i g. 1 gestrichelt gezeichnet) gestellt werden kann, um sie durch ein in der
Warmhalteplatte 122 befindliches Heizelement 130 zu wärmen. Das Heizelement 130 ist in die Schaltung 93
jn derart einbezogen, daß in der Stellung »EIN« des
Schalters 100 ein Strom in dem Heizelement 130 fließt, wodurch der in der Kanne 128 befindliche Kaffe auf
einer bestimmten Temperatur gehalten wird.
Die Kaffemaschine 10 ist so eingerichtet, daß Kaffee in einer gewünschten Tassenzahl in wenigen Minuten
aus frischem Leitungswasser bereitet werden kann. Beispielsweise kann die Kaffeemaschine 10 1,8 1 oder 12
Kaffeetassen in etwa 6 Minuten zubereiten, wenn der Deckel 16 abgenommen und 1,8 I Frischwasser mit einer
υ Temperatur von 24°C in den Behälter 38 eingegossen werden. Nach dem Füllen des Behälters mit Wasser
wird der Hauptschalter 100 eingeschaltet, so daß die Heizvorrichtung 58 und gegebenenfalls die Zusatzheizung
84 mit Strom versorgt werden. Die Leistungsauf-
-tj nähme beträgt beispielsweise etwa 1,5 kW. Dadurch
erhitzt sich das in der Vertiefung 62 stehende Wasser sehr rasch und erzeugt ein Gemisch von Wasser und
Dampf, wodurch der Druck erhöhl und das Ventil 70 geschlossen wird. Der in der Vertiefung 62 erzeugte
hohe Druck bewirkt eine Pumpwirkung, durch welche das heiße Wasser und der Dampf nach oben durch die
Öffnung 80 im Steigrohr 64 getrieben werden. Während des Aufsteigens übertragen das heiße Wasser und der
Dampf einen gewissen Teil ihrer Wärme durch die Wände des Steigrohres auf das im Verbindungsrohr 44
stehende Wasser, sowie auf das noch im Behälter 38 befindliche Wasser. Da das Wasservolumen in dem
Verbindungsrohr 44 kleiner als im Behälter 38 ist. ergibt der gleiche Wärmeübergang einen stärkeren Tempera-Mi
turanstieg für das Wasser im Verbindungsrohr 44. So wird das Wasser im Verbindungsrohr 44 im Gegenstromprinzip
vorgeheizt, bevor es in die Vertiefung 62 gelangt und dort der nächsten Erwärmungs- und
Pumpwirkung ausgesetzt wird.
hi Das mit Dampf versetzte heiße Wasser, das durch das
Steigrohr 64 nach oben steigt, gelangt aus dem oberen Ende 82 desselben in die Kammer 106 des Deckels 16.
Dieser besteht vorzugsweise aus wärmeisolierendem
Kunststoff. Der zur oberen Begrenzung der Kammer 106 aufsteigende Dampf wird von der Öffnung 118 in
den Behälter 38 geleitel, wo er seine Warme an das in
diesem Behälter befindliche Wasser abgibt und so dessen Temperatur weiter erhöht. Das erwärmte
Wasser, das sich auf der unteren Begrenzungswand 104 des Deckels 16 sammelt, fließt der Neigung desselben
folgend zum Vorderteil 110 und den Auslassöffnungen 116. Da der Dampf größtenteils durch die Öffnung 118
abströmen und kondensiert werden kann, liefern die Ausflußöffnungen 116 im wesentlichen alles Wasser, das
dank des Wärmeübergangs durch die Wände des Steigrohres 64 auf eine Temperatur abgekühlt hat, die
unterhalb des Siedepunktes im Bereich von 65 bis 94°C liegt und vorzugsweise 900C beträgt.
Das aus der Mündung S16 austretende Wasser tropft
auf einen Filter 1132, der unter der Ausflußmündung 116
auf die Kaffeekanne 128 aufgesetzt ist. Der Filter 132 ist in bekannter Weise gestaltet und dient zur Aufnahme
einer Papierfilterscheibe, die gemahlenen Kaffee enthält, durch welchen das heiße Wasser durchgehen soll.
Das Wasser löst die gewünschten Kaffeebestandlcile aus den gemahlenen Kaffeebohnen und gelangt durch
den Filter 132 in die Kanne 128.
Es ist bekannt, daß man zur Zubereitung eines Kaffees höchster Qualität von frischem kaltem Wasser
ausgehen soll, während die Temperatur des in Berührung mit dem gemahlenen Kaffee kommenden
Wassers nicht mehr als 3°C nach oben oder unten von 93"C abweichen soll. Bei höheren Temperaturen
schmeckt der Kaffee verbrannt, während niedrigere Temperaturen schlechte Ausbeute ergeben. Auch die
zur Zubereitung des Kaffees benötigte Zeil ist wichtig und hängt vor allem vom Vermahlungsgrad ab. 4 bis 6
Minulcn reichen für feingemahlenen Kaffee, b bis 8 Minuten für normalen Vermahlungsgrad. Wenn die
Kaffeezubereitung langer dauert, werden unerwünschte Bestandteile gelöst, die dem Kaffee einen bitteren und
strengen Geschmack verleihen.
Nachdem der Kaffee durch den mit gemahlenem Kaffee bedeckten Filter 132 durchgelaufen ist, wird der
Filter 132 abgenommen, während der im Krug 128 befindliche fertige Kaffee auf der für den Gebrauch
erwünschten Temperatur gehalten wird. Jedesmal, wenn ein Gemisch von Wasser und Dampf in der Vertiefung
62 der Heiz- und Pumpvorrichtung 52 erzeugt und durch das Steigrohr 64 nach oben in die Deckelkammer 106
gedrückt wurde, kehrt der Druck in der Vertiefung 62
zum Normalwert zurück. Dadurch kehrt die Ventilschcibe 72 in ihren offenen Zustand zurück, so daß eine neue
Füllmenge vorgewärmten Wassers im Verbindungsrohr 44 in die Vertiefung 62 gelangt, während im
Verbindungsrohr 44 Wasser aus dem Behälter 38 nachfließt. Wenn das in der Vertiefung 62 befindliche
Wasser genügend aufgeheizt ist, bildet sich erneut ein Druck aus, und das Ventil 70 schließt sich, wodurch die
Pumpwirkung sich wiederholt. Dieses Spiel setzt sich fort, bis das gesamte Wasser im Behälter und dem
Verbindungsrohr 44 durch die Mündung 116 ausgegeben wurde. Die Zusatzheizung 84 unterstützt die Heiz·
und Pumpwirkung durch Versorgung des Wassers mit zusätzlicher Wärme innerhalb der begrenzten Kapazität
des Verbindungsrohres 44, so weil die Wärme nichl r>
bereits durch die Wände des Steigrohres 64 abgeleitet wurde.
Wenn der Behälter 38 und das Verbindungsrohr 44 ihren gesamten Wasserinhali an die Vertiefung 62 der
Heiz- und Pumpvorrichtung 52 abgegeben haben, steigt
"· die Temperatur des Gußteils 56 über den Sicdepunkl
des Wassers an. Dieser Temperaturanstieg wird vom Thermostatschalter 94 festgestellt: letzlerer befindel
sich am unteren Endteil 50 des Vcrbindungsrohrcs bzw am oberen Ende der Heiz- und Pumpvorrichtung 52
" Wenn eine vorbestimmlc Temperatur oberhalb tOO'C
festgestellt wird, öffnet der Therniosiaikoniaki 94 und
beendet so die Versorgung der Heizelemente 58 und 84 mit elektrischer Energie. Die Warmhalteplatte 122 wird
dagegen weiterhin unter Strom gehallen, bis der Hauptschalter 100 in die »AUS«-Stcllung gebracht wird.
Wie Fig. 6 zeigt, wird der Netzstiom über den
Hauptschalter 100 auf die Adern 134 und 136 gegeben Eine Anzeigelampe 138 in Reihe mit einem Begrenzungswiderstand
140 zeigt an, daß der Hauptschalter 100 eingeschaltet ist; diese Kombination kann in den
Hauptschalter 100 eingebaut sein. Die Hauptheizung 58 liegt in Reihe mit dem Thermostalkontakt 94 zwischen
den Linien 134 und 136. Der Thermostatkontakt 94 befindet sich normalerweise im geschlossenen Zustand
JO so daß die Hauptheizung 58 eingeschaltet werden kann
wenn der Hauptschalter 100 zu Beginn einer Kaffeezubereitung geschlossen wird. Wenn das zusätzliche
Heizelement 84 verwendet wird, liegt es parallel zur Hauptheizung 58. Am Ende des Vorganges, wenn der
Thermoslatkontakt 94 den Wassermangel in der Heiz- und Pumpvorrichtung 52 feststellt, öffnet er sich und
trennt die Heizelemente 58 und 84 von der Netzspannung. Der Umgebungswiderstand 96, der parallel zum
Thermostatschalter 94 geschaltet ist, dient zur Aufrechterhaltung eines geringen Erregungspegels der Heizelemente
58 und 84, damit der Thermostatschalter 94 geschlossen bleiben kann.
Die Warmhalteplatte 130 ist unmittelbar an die Aderr 134 und 136 angeschlossen, so daß sie ständig mit Strorr
4^ versorgt wird, so lange der Hauptschalter IOC
geschlossen ist. Auch wenn also der eigentliche Brühvorgang beendet ist, bleibt die Warmhalteplatte
eingeschaltet.
Die Ausbildung und Anordnung des Behälters 38, des
5« Verbindungsrohres 44 und der Heiz- und Pumpvorrichtung
52, die für die Wärmeübertragung im Gegenstrom /"11 1 W*r~* η /H 1 C
Wassers, bevor es in das Heizelement gelangt
verantwortlich sind, bewirken eine erhöhte Leistungsfähigkeit und Brühgeschwindigkeit unter Bedingungen
die eine Kaffeezubereitung mit hoher Qualität gewährleisten. Auch die Zusatzheizung 84 fördert untei
bestimmten Umständen die Brühgeschwindigkeit.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kaffeemaschine für Filterkaffee mit einem
Frischwasserbehälter, durch den ein Steigrohr durchgeführt ist, einer unter dem Frischwusserbehälter
angeordneten Heizvorrichtung und einem Verbindungsrohr zwischen dem Frischwasserbehäller
und der Heizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsrohr (44) das Steigrohr (64) konzentrisch umgibt und von oben in
die Heizvorrichtung (52) hineinragt, die eine Vertiefung (62) zur Aufnahme des aus dem
Verbindungsrohr auslaufenden Wassers aufweist, und daß das untere Ende (68) des Steigrohres ein
Ventil (70) trägt, das bei einem durch Erhitzung des in der Vertiefung (62) befindlichen Wassers auftretenden
Überdruck schließt und den Wasserzulauf aus dem Verbindungsrohr in die Vertiefung (62)
sperrt.
2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steigrohr (64)
und dem Frischwasserbehälter (38) eine die Wärme gut leitende Verbindung besteht.
3. Kaffemaschine nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß an dem aus gut wärmeleitendem
Werkstoff bestehenden Verbindungsrohr (44) eine Zusatzheizung (84) zum Vorwärmen des darin
befindlichen Wassers anliegt.
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| DE2560002A Expired DE2560002C3 (de) | 1974-07-19 | 1975-07-18 | Kaffeemaschine für Filterkaffee |
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| BR (1) | BR7504582A (de) |
| DE (2) | DE2560002C3 (de) |
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