DE146476C - - Google Patents

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DE146476C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung, mittels welcher die Empfindlichkeit von Rohrbruchventilen der durch Patent 109087 geschützten Art derart geregelt werden kann, daß der gewünschte Selbstschluß genau bei einem bestimmten Druckabfall eintritt. Eine großer Zahl von Versuchen zeigte in allen Fällen, daß der das Ventil durchströmende Dampf in den einzelnen Schichten, beginnend unterhalb der ringförmigen Sitzfläche des Selbstschlußkörpers A, nach oben hin gegen die Sitzfläche und darüber hinaus einen stetig abfallenden Druck besitzt. Es herrschen oberhalb und in der wagerechten Ebene α α der Sitzfläche bedeutend geringere Drücke, wie in der tiefer liegenden Schicht β β oder gar wie in der Schicht γ γ.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Rohrbruchventil dargestellt, welches im wesentliehen mit den im Haupt-Patent gezeichneten Ventilen übereinstimmt. Der Selbstschlußkörper A sitzt auf einem hohlen Zapfen C, der die mittlere Spindel D trägt. Zwischen der Unterfläche K des Körpers A und der Oberfläche J des Zapfens C verbleibt der Spitzspalt bezw. ein Hohlraum H, bis zu welchem die im Haupt-Patent beschriebene Druckverminderung fortgepflanzt wird.
Bei dem in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ventil ist, entsprechend dem Haupt-Patent, die der Dampfströmung zugewendete Öffnung E durch die Bohrungen G G mit dem Hohlraum (Sitzspalt) H verbunden. Es wird nun die an der Öffnung E im strömenden Dampfe herbeigeführte Saugwirkung bezw. der an dieser Stelle herrschende Minderdruck sich bis zum Räume H fortpflanzen und hierdurch das im Haupt - Patent beschriebene, der Schlußbewegung entgegen wirkende Ansaugen des Körpers A an den Zapfen C herbeiführen. Naturgemäß steht die Ansaugewirkung in direktem Verhältnis zu dem Minderdrucke, der im Sitzspalt (Hohlraum) H herrscht. Da dieser Minderdruck aber, wie beschrieben, von der Öffnung E her eingeleitet wird und sich von dieser aus bis nach H fortpflanzt, so wird er natürlich um so bedeutender und damit die Empfindlichkeit des Ventils um so geringer, je mehr man die Öffnung E nach oben hin verschiebt. Andrerseits wird der Minderdruck verringert und damit die Empfindlichkeit des Ventils erhöht, wenn man die Öffnung E nach unten zieht.
Wesentlich ist bei dieser Einrichtung der Umstand, daß die Stellung der Mündung E nicht auf die unterhalb der Sitzfläche a a liegenden Zonen beschränkt ist, sondern daß die Mündung bis in die Höhe der Zone a a. und auch darüber hinaus geschoben wird, mithin in Schichten gelangt, in welchen bereits ein wesentlich gesteigerter Minderdruck herrscht, der sich, wie beschrieben, nach der Kammer H fortpflanzt.
Es wird hierdurch an der ringförmigen Deckenfläche des Raumes H ein einstellbarer, viel geringerer Druck nach aufwärts ausgeübt, wie an der flächengleichen Kegelspitze des Körpers A nach abwärts, da diese Spitze in einer Zone liegt, welche höheren Druck aufweist als jene, in welche die Mündung E jeweilig hineinragt.
Der vorliegenden Erfindung gemäß ist nun
ίο an dem Ventile eine Einrichtung getroffen, mittels welcher die Öffnung J? behufs Regelung der Empfindlichkeit in die verschiedenen Druckzonen geschoben werden kann. In der beiliegenden Zeichnung ist an einem im übrigen
nach dem Haupt-Patent ausgebildeten Rohrbruchventil eine Ausführungsform dieser Einrichtung dargestellt. Die Verschiebung der Öffnung E wird hierbei dadurch erreicht, daß man die nach außen verlängerte Spindel D durch Drehen in dem Schraubengewinde S nach auf- und abwärts verstellen kann.
Es ist für den Erfindungsgedanken selbstredend belanglos, mit welchem mechanischen Mittel die Verschiebung der Öffnung E erreicht wird. Dies könnte z. B. ebensowohl durch eine hohle Teleskopspindel D, als auch etwa dadurch erreicht werden, daß man den oberen Teil des Körpers A zu einem die volle Spindel D umschließenden Rohr ausbildet, dessen obere Mündung die Öffnung E bildet und welches von außen her auf beliebige Weise gehoben und gesenkt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Rohrbruch selbsttätig sich schließendes Ventil nach Patent 109087, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugwirkung durch die Verschiebung oder Einbringung der im Dampfstrome liegenden Mündung E in die Minderdruckzonen γ γ bis α α und darüber hinaus geregelt wird.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Dampfstrome liegende öffnung E durch Auf- und Abwärtsrücken der hohlen Spindel D, und zwar vorteilhaft mittels eines Schraubengewindes S, verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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