DE1461635B - Schreibspitze - Google Patents

Schreibspitze

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DE1461635B
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Pending
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English (en)
Inventor
Clarence Escondido Calif. Schreur (V.St.A.)
Original Assignee
Pacific Research Laboratory, a partnership consisting of Clarence Schreur and Gordon S. Lacy, Escdndido, Calif. (V.St.A.)

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibspitze für ein Schreibgerät, das ein hohles, rohrförmiges Gehäuse besitzt, in dessen vorderem Teil die aus kapillarem Werkstoff bestehende Schreibspitze in einer Öffnung angeordnet ist. Das hintere Ende dieser Schreibspitze steht mit einem die Schreibflüssigkeit speichernden Werkstoff in Verbindung, während das vordere Ende der Schreibspitze so angeordnet ist, daß es über den äußeren Rand der genannten Öffnung hinausragt.
Zur Schaffung von Schreibgeräten, die als Markierapparate dienen und Symbole, Schriftzeichen usw. auf in der Regel ziemlich rauhe Oberflächen auftragen sollen, sind bisher schon mehrere Vorschläge gemacht worden. Einer von diesen wird durch die in der französischen Patentschrift 1300 386 beschriebene Vorrichtung dargestellt, bei der zur Herstellung flüssiger Markierungen ein Stück Filz oder eine andere geeignete, flüssigkeitsabsorbierende Substanz in einem Rohr vorgesehen ist, das als Schreibflüssigkeitsbehälter dient und beim Markieren von Hand geführt wird; in die flüssigkeitsabsorbierende Substanz taucht ein Docht von rechteckigem Querschnitt aus Nylon oder Polyäthylen mit vorteilhafterweise parallel zueinander abgeschrägten Enden ein, der von einem verengerten, halsartigen Teil des Rohres gehalten und gestützt wird und dessen äußeres Ende als Schreibspitze dient, die bei Nichi;-' gebrauch des Apparates durch eine auf den Hals des Rohres aufgesetzte Schutzkappe vor Beschädigungen geschützt wird. Ein solcher Markierapparat besitzt verschiedene Vorzüge; er ist ziemlich einfach und billig herzustellen (der einteilige Schreibflüssigkeitsund Dochtbehälter z. B. als stranggepreßtes, oben offenes Rohr, dessen oberer Teil anschließend durch Einziehen desselben zu einem Hals verengert wird), die leicht aufsetzbare und abnehmbare Schutzkappe kann so ausgebildet werden, daß sie dichtend auf dem Behälterhals aufsitzt und dadurch ein Verdunsten der Schreibflüssigkeit beim Tragen des Apparates verhindert, und der Docht kann leicht, z. B. durch Einkerben des Behälterhalses, in dem ihn führenden Behälterhals festgehalten werden. Ein solcher Markierapparat eignet sich vorzüglich zur Anbringung von Markierungen auf rohen Flächen, ζ. Β. den Flächen von Versandkartons, den Schnittflächen von Bauholz, auf Baumaterialien, Postpaketen usw.; er ist jedoch nicht für feine Arbeiten geeignet, wie sie bemv normalen Schreiben und bei Buchführungsarbeiten auszuführen sind, wo dünne, sich scharf von der Umgebung abhebende und rasch trocknende Linien zu ziehen sind, die von einer Schreibspitze ausgeführt werden müssen, bei der auf keinem Fall ein Überlaufen der Schreibflüssigkeit stattfinden darf.
Eine in verschiedener Hinsicht dem im vorstehenden angeführten Markierapparat ähnliche Vorrichtung wird durch den in der deutschen Patentschrift 960 256 beschriebenen Füllschreiber dargestellt, der insbesondere zur Beschriftung von Wagenzetteln bei Eisenbahnen dient. Bei ihm wird statt des Dochtes ein aus synthetischen Stoffen (Perlon, Nylon, Superpolyamid usw.) bestehendes Borstenbüschel zum Beschriften benutzt, das im vorderen Endteil eines rohrförmigen Flüssigkeitsbehälters axial verstellbar ist, an seinem rückwärtigen Ende eine Fassung aufweist und von einer Hülse umgeben ist, die sein vorderes Ende stützend und versteifend umfaßt. Die zylindrisch gestaltete Fassung für das Borstenbüschel ist in einer Hülse verschiebbar, die ihrerseits wieder im vorderen Endteil des mit Schreibflüssigkeit gefüllten Behälters verschiebbar ist; infolge dieser Befestigungsweise des als Schreibspitze dienenden Borstenbüschels ist die Schreibspitze sehr genau einstellbar. Der aus der Hülse vorstehende Teil des Borstenbüschels kann wie bei dem oben geschilderten Markierapparat durch Aufsetzen einer Schutzkappe auf das Vorderende des Flüssigkeitsbehälters abgedeckt werden. Die Schreibflüssigkeit gelangt durch die saugende Wirkung der Kapillarzwischenräume der Borsten und die Pumpwirkung der sich beim Schreiben infolge des vom Schreibenden ausgeübten Druckes nach außen umbiegenden Borsten auf die Schreibfläche. — Auch dieser Füllschreiber hat eine Reihe von Vorteilen aufzuweisen, besonders die einfache und genaue Verstellbarkeit der Länge des als Schreibteil dienenden Borstenbüschels, welch letztere vom Verwendungszweck des Füllschreibers sowie davon abhängt, ob z. B. mit dünnflüssiger Füllertinte oder mit dickflüssigen Tinten oder Druckmassen geschrieben bzw. gezeichnet wird. Auch hier sind jedoch die Voraussetzungen für das Zustandekommen schmaler, sich gut von der Umgebung abhebender Linien beim Schreiben nicht gegeben, wie sie bereits im Vorstehenden geschildert wurden.
Um nun eine für feinere Arbeiten geeignete Schreibspitze zu entwickeln, mußte zunächst von der Verwendung von Filz als Material für diese Spitze abgesehen werden, weil sich derartige Spitzen bei Markierapparaten als nicht steif und verschleißfest genug erwiesen haben, selbst dann nicht, wenn versucht wurde, das Filzstück zur Erzielung einer schlanken Schreibspitze von geringem Durchmesser zuzuspitzen. Die Haltbarkeit derartiger Spitzen war vollkommen ungenügend und die Belastbarkeit derselben so gering, daß der das Schreibgerät Führende dauernd seine Handmuskeln anspannen mußte, um das Gerät mit leichtem Druck mit dem Papier oder der sonstigen Schreibfläche in Berührung zu halten, was natürlich zur baldigen Ermüdung des Schreibenden führte. Versuchte man, eine aus Filz bestehende Schreibspitze von großem Querschnijtt zuzuspitzen, um dadurch einen feinen Schriftpunkt zu erzielen, so erhielt man zwar eine etwas größere Steifheit und Belastbarkeit, jedoch nutzte sich die feine Schreibspitze bald ab und zeigte zudem die ausgesprochene Neigung, sowohl Schreibflüssigkeit auslaufen als auch allzu breite Linien entstehen zu lassen, wenn das Schreibgerät nicht fest in der Hand gehalten wurde und nur die eigentliche Schreibspitze mit leichtem Druck mit der Schreibfläche in Berührung kam.
Ferner mußten bei der Entwicklung einer solchen Schreibspitze gewisse Vorteile der mit Fasern, Borsten oder Filz arbeitenden Markiervorrichtungen, namentlich die Benutzung kapillarer Hohlräume zur Zuführung der Schreibflüssigkeit, beibehalten und Nachteile, Mängel und Einschränkungen dieser Vorrichtungen nach Möglichkeit vermieden werden. Die Erfindung strebt eine Schreibspitze der Fließfederausführung von ziemlicher Starrheit an, die in ein einfach gebautes, billig herzustellendes und leicht in der Hand zu führendes Schreibgerät eingebaut werden kann und deren Werkstoff beim Schreiben so gut wie keine Belastung durch den Schreibaufdruck erfährt, die daher auch eine große Haltbarkeit besitzt. Der Schreibaufdruck soll bei dieser Spitze größten-
teils von einem anderen Teil des Schreibgerätes aufgenommen werden.
Die Erfindung erreicht diese Ziele dadurch, daß sie eine Schreibspitze aus einem stark verdichteten Bündel langer Teile, z. B. parallel zueinander angeordneter Fäden oder Fasern vorschlägt, die mit ihren benachbarten Wänden kapillare Durchgänge für die Schreibflüssigkeit bilden und in ihrer Längsrichtung von einem dünnwandigen, nahtlosen elastischen Rohi aus verschleißfestem Werkstoff fest umschlossen werden. Sie erreicht diese Ziele ferner dadurch, daß die Schreibspitze an einem Ende zum Schreiben als glatte Gleitfläche abgerundet ist. Gegebenenfalls wird die im Querschnitt kreisrund gestaltete Schreibspitze in einer nicht kreisrunden öffnung, die im vorderen Ende des als Gehäuse dienenden Rohres vorgesehen ist, unter Aussparung von Luftdurchlässen in Richtung der Längsachse des Schreibgeräts gehalten, und zwar wird ihre (einstellbare) Lage im Schreibgerät durch Reibung kraftschlüssig festgelegt.
Außer den Vorteilen einer leichten und billigen Herstellung und einer bequemen Handhabung hat die Erfindung vor allem den Vorteil einer langen Gebrauchslebensdauer, da der beim Schreiben ausgeübte Druck nicht durch die als Schreibspitze dienenden Fäden oder Fasern, sondern größtenteils durch das sie haltende elastische Rohr aufgenommen wird, die Fäden oder Fasern also geschont werden. Dieses Rohr kann auch aus einem geeigneten Kunststoff, z. B. Teflon, bestehen, der gegen den chemischen Angriff der Bestandteile der Schreibflüssigkeit immun ist, eine geringe Reibung auf der Schreibfläche und Verschleißeigenschaften besitzt, die diejenigen des kapillaren Kernwerkstoffs stark unterstützen. Die inneren Enden des Faser- oder Fadenbündels stehen mit der Schreibflüssigkeit in inniger Berührung, und die äußeren, vom Rohr nicht mehr bedeckten Enden desselben sind gerade nur so weit bloßgelegt, daß sie bei der üblichen Schräghaltung des Schreibgeräts die Schreibflüssigkeit mit der Schreibfläche in Berührung bringen. Durch entsprechende Gestaltung der Spitze des Bündels und des Rohrendes kann schließlich dafür gesorgt werden, daß mit der erfindungsgemäßen Schreibspitze die gewünschten feinen Linien gezogen und feinen Punkte angebracht werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt ?
F i g. 1 eine zum Teil als Schnitt gezeichnete Ansicht des Schreibgerätes,
F i g. 2 ein vergrößert gezeichneter senkrechter Schnitt durch den die Schreibspitze tragenden unteren Teil des Schreibgerätes nach F i g. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 in der Fig. 2,
F i g. 4 einen vergrößert gezeichneten Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch das Schreibgerät an der Verbindungsstelle zwischen der Schreibspitze und dem Hauptkörper des Schreibgerätes nach der Linie 4-4 in der F i g. 2.
Das als Ausführungsbeispiel gewählte Schreibgerät 10 weist einen rohrförmigen Hauptkörper 11 aus einem geeigneten Material, z. B. aus einem geformten Kunststoff auf. Der Hauptkörper 11 verjüngt sich zum unteren Ende 12, das mit einer nichtkreisrunden Öffnung 13 versehen ist, in die eine Schreibspitze 14 eingesetzt ist. Wird das Schreibgerät nicht benutzt, so wird die Schreibspitze 14 vorzugsweise durch eine Kappe 15 geschützt, die entweder auf das eine oder das andere Ende des zylindrischen Hauptkörpers des Schreibgerätes aufgesetzt wird.
Der Hauptkörper 11 wird mit einer geeigneten Schreibflüssigkeit gefüllt, die erwünschtermaßen von einem absorbierenden Material 17 zurückgehalten wird. Solche für diesen Zweck geeignetere Materialien sind an sich bekannt und können aus einem porösen faserigen Material, Filz, einer Masse von inerten körnigen Partikeln unter anderem bestehen.
ίο Das obere Ende des Hauptkörpers 11 ist mit einer abnehmbaren Kappe 19 versehen, wodurch ein Wiederauffüllen des Materials 17 mit Tinte ermöglicht wird, wenn der Tintenvorrat aufgebraucht ist. Die in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellte und ein wichtiges Merkmal der Erfindung darstellende Schreibspitze 14 besteht aus einem im allgemeinen steifen, jedoch etwas biegsamen, an den Enden offenen Rohr 20, das einen stark zusammengedrängten Kern aus einem die Tinte zuführenden kapillaren Material 21 umschließt. Die einzelnen Elemente der Schreibspitze 14 sind stark vergrößert dargestellt, um das Verständnis des Aufbaus zu erleichtern besonders im Hinblick auf den Umstand, daß der Außendurchmesser des Rohres 20 vorzugsweise nicht mehr als 1,25 mm und der Innendurchmesser ungefähr 0,875 mm beträgt. Die Wandung des /Rohres weist daher eine Dicke von ungefähr 0,187 mm auf. Die Dicke kann je nach den Eigenschaften des Materials verändert werden.
Obwohl für die Schreibspitze ein Metall, z. B: Messing oder Aluminium verwendet werden kann, wurden ausgezeichnete Ergebnisse mit stranggepreßten Kunststoffen erzielt, die von der verwendeten Tinte nicht angegriffen werden. Tetrafluoräthylen, im Handel unter der Bezeichnung »Teflon« bekannt, ist für diesen Zweck besonders gut geeignet wegen seiner Festigkeit, Zähigkeit, seiner ungewöhnlichen großen Abriebfestigkeit, seiner Widerstandsfähigkeit gegen Tinten, seiner langen Lebensdauer und seines ungewohnlich kleinen Reibungskoeffizienten.
Das als Umhüllung dienende Rohr 20 ist mit irgendeinem, die Tinte zuführenden Kapillarmaterial 17, z. B. mit einer Vielzahl von sehr feinen Fäden oder Fasern aus einem adsorbierenden oder nicht adsorbierenden Material gefüllt. Im besonderen hat sich gezeigt, daß die besten Ergebnisse mit einer
• - Kernfüllung aus einem unverdrillten 200-fädigen Nylongarn von 3700 denier erzielt werden,, welches Material durch das Rohr gezogen wird, bis dieses vollständig mit diesen Fäden gefüllt ist. Das obere oder innenliegende Ende der vom Hauptkörper 11 umschlossenen Schreibspitze ragt erwünschtermaßen nach oben in das absorbierende, die Tinte zurückhaltende Material 17 hinein, oder das Material kann am angrenzenden Ende des umhüllenden Rohres 20 "abgeschnitten werden. Die Fäden stehen am unteren Ende etwas über das vordere Ende der Schreibspitze hinaus vor und erhalten erwünschtermaßen ein abgerundetes Ende 22, wie in F i g. 2 dargestellt. Die angrenzende Randkante des als Umhüllung dienenden Rohres 20 wird in der gleichen Weise abgerundet oder abgeschrägt, wobei eine glatte Gleitfläche 23 geschaffen wird, an die sich ohne Übergang das abgerundete Ende 22 des Kapillarmaterials anschließt. Die Gleitfläche 23 bildet daher ein allgemein schmales kegelsumpfförmiges Band, von dem ein kleiner Bezirk eine Gleitfläche bildet, die über die Schreibfläche entlanggleitet, wenn der Halter in der
normalerweise üblichen Schräglage in bezug auf die Schreibfläche gehalten wird. Es ist ebenso zu erkennen, daß das angrenzende abgerundete Ende 22 der Fäden die Schreibfläche berührt und die Tinte zu dieser Schreibfläche in Form eines sehr schmalen Bandes leitet, das von dem sehr schmalen Teil der steifen Gleitfläche 23 bestimmt wird, das tatsächlich mit der Schreibfläche in Berührung steht. Da weiter-^ hin nur ein verhältnismäßig kleiner Prozentsatz dieser Gleitfläche jeweils mit der Schreibfläche in Berührung gebracht werden kann, und da diese schmale Gleitfläche die Breite der Linie bestimmt, die beim Gleiten der Schreibspitze über die Schreibfläche zurückbleibt, so lassen sich sehr feine Linien ziehen.
Da der beim Schreiben ausgeübte Druck von dem als Umhüllung dienenden Rohr 20 und nicht vom kapillaren Material 21 aufgenommen wird, so werden die als kapillares Material21 z.B. verwendeten verhältnismäßig biegsamen Fasern oder Fäden nicht abgelenkt und nehmen nur wenig oder gar keine Rei- so bungskräfte oder ausgeübten Schreibdruck auf. Infolgedessen werden die die Schreibfläche berührenden Enden der Fäden durch den Schreibdruck nicht auseinandergespreizt, sondern nur sehr leicht mit der Schreibfläche in Berührung gehalten, ganz gleich, welche Neigung das Schreibgerät in bezug auf die Senkrechte zu Beginn des Schreibens aufweist.
Das als Umhüllung dienende Rohr 20 ist derjenige Bestandteil der Schreibspitze, der der Abnutzung einen Widerstand entgegensetzt/Wird für die Umhüllung, wie an sich erwünscht, ein Material mit einem kleinen Reibungskoeffizienten gewählt, so erhält die Umhüllung eine äußerst lange Lebensdauer und somit auch das geschützte, einen Kern bildende kapillare Material 21.
Ein weiteres, in den F i g. 2 und 3 dargestelltes Merkmal der Erfindung bezieht sich auf die Lagerung der Schreibspitze 14 im Hauptkörper 11. Die Öffnung 13, in die die Schreibspitze 14 eingesetzt wird, weist einen nicht kreisrunden sondern z.B. einen sechseckigen Querschnitt auf, wie in der F i g. 3 dargestellt. Der Innendurchmesser dieses Sechsecks ist etwas kleiner als der Außendurchmesser des als Umhüllung dienenden Rohres 20, so daß diese in der Öffnung im Reibsitz festsitzt, wobei mehrere sehr kleine Durchlasse 24 verbleiben, die das Eindringen von Luft zulassen, wenn die Tinte beim Gebrauch des .Schreibgerätes verbraucht wird. Die Luftdurchlässe 24 ermöglichen auch einen Temperatur- und Druckausgleich ohne ein Heraussickern der Tinte zuzulassen. Sollte die Schreibspitze 14 beschädigt oder aus irgendeinem Grund unbrauchbar werden, so kann sie ohne Schwierigkeit herausgezogen und durch eine andere gleiche Schreibspitze ersetzt werden.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Schreibgerätes ist aus der vorstehenden ausführlichen Darstellung der Bauelemente und deren Arbeitsbeziehung zueinander zu ersehen. Hiernach kann der vorderste Teil der Schreibspitze 14 auf eine Schreibfläche aufgesetzt werden, wobei irgendein Teil der Gleitfläche 23 mit der Schreibfläche in Berührung gelangt und als Gleitschuh dient. Die mehr oder weniger starken Schreibdrücke werden im wesentlichen gänzlich von dem als Umhüllung dienenden Rohr 20 aufgenommen, während der aus kapillarem Material 21 bestehende Körper der Schreibspitze 14 nur etwas oder unmerklich durchgebogen wird. Ein wiederholtes Durchbiegen der Schreibspitze 14 quer zu deren Länge erfolgt natürlich beim Schreiben jedoch in so geringem Ausmaß, daß es innerhalb der Elastizitätsgrenze der Schreibspitzenanordnung liegt. Ungeachtet dieses wiederholten Abbiegens kehrt die Schreibspitze 14 sofort in den ursprünglichen geraden Zustand zurück, wenn der Druck nachläßt, selbst wenn -zufällig oder aus anderen Gründen die Schreibspitze 14 sehr stark abgebogen wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schreibspitze für ein Schreibgerät mit einem hohlen rohrförmigen Gehäuse, in dessen vorderem Teil in einer Öffnung die Schreibspitze aus kapillarem Werkstoff vorgesehen ist, deren hinteres Ende mit einem eine Schreibflüssigkeit speichernden Werkstoff in Verbindung steht und deren vorderes Ende zum Schreiben über den äußeren Rand der Öffnung herausragend angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, daß als Schreibspitze (14) ein stark verdichtetes Bünde] langer Teile, z. B. parallel zueinander angeordneter Fäden bzw. Fasern, kapillare Durchgänge einschließend, in Längsrichtung von einem dünnwandigen, nahtlosen elastischen Rohr aus verschleißfestem Werkstoff fest umschlossen ist und die Schreibspitze an einem Ende zum Schreiben als glatte Gleitfläche abgerundet ist.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibspitze (14) von kreisrundem Querschnitt in einer nicht kreisrunden Öffnung (13) im vorderen Ende des rohrförmigen Gehäuses (11) unter Aussparung von Luftdurchlässen (24) in Richtung der Längsachse des Schreibgerätes einstellbar durch Reibung kraftschlüssig festgelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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