DE1461604C2 - Tuscheschreiber - Google Patents
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Description
durch die dort auftretenden Kap'illärkrafte noch er- hung am Halter die ursprünglich aneinanderliegenheblich
begünstigt. Diese Käpillärkräfte lassen sicrj. den Oberflächen von Schreibrohreinsatz utid Aufselbst
bei Einhaltung engster Fertigungstblerarizen nahmeöffnurig wegen ihrer Konizität voneinander
nicht gänzlich vermeiden.. ..,,,„ ., entfernen. Eine Behinderung der enägültigenHeraus-
Die Verkrustung zwischen Schreibrorireinsätz und 5 nähme des Schreibrohreinsatzes aus dem Halterschaft
Aufnahmepffnung des Halters riiacnt sich besonders durch Krümel von verkrusteter. ..Tusche kann, äläo
nachteilig bei solchen FüÜschreib'ern bemerkbar, bei nicht mehr, erfolgen. Eine Beschädigung der beiderdene'n
die. schräübenlinienfprmige Äusgleich'snut niit seitigeri Oberflächen von ScJEireibroHreinsätz; lind
größerer Steigung dem Sthräiibgewinde zur Befesti- Aufnahmeöffnung ,durch verkrustete Tuscriekrurriel
guiig des; ,Schreib.rörireinsätzes' .überlagert ist. Hier io wird überhaupt vermieden. Ganz abgesehen davon
dringt iii die Aüsgieich'snüt gelängeniie Tusche in die sind im.Bereich der Trennfuge zwischen Hälterein-ScHraübengärige
derSchraubverbindung ein und yer- satz und Halterschaft keine, dünnwandigen, zur Beklebt
diese in einer Weise, die Oftmals eine zersto1 festigung dienenden Sehraubengänge;,die wegen ihrer
rungsfreie Lösung, des Schre.ibrohreinsatzes ,aus dem DünnWaridigkeit einer solchen BeschäBigungsgefahr
Halterohne vorherige Auflösung der verkrusteten 15 in besonders starkem Mäiße üaterliegeri würden;
Tusche, unmöglich, mächt. Selbst, vvenii bei diesen Außerdem kaiin . die im , BefestiguhgsberelcH 3es
bekannten Tusches'chreiber^ ein SchfeibfohVeinsaizes angeordnete schraubenlinienerstes
kurzes Drehen des;Schreibrohreinsatzes gegen- formige Aüsgieicnsnuit bei belieBig kleinem Steigungsüber
dein Halter die.verkrustete Tusche äüfgeb'rqch'en winkel mit einem optimal, grqßfen Äüfnahmeyolümen
ist, behindern die Krustensiücke. ganz .erheblich ein ab ausgestattet sein, ohnedaß dadurch eine Bäülängengä^üch'es!Herausschrauben"des
Sch'reibrohreinsatzes vergrößerung des Schreibrohreinsätzeä bewirkt wirä.
aus dem Halter. Versuche haben ergeben, daß der Das Abziehen des SQtoeiBrobjeinsätze^ inittels
Ausschraubwiderstand oftmals na'cH dem ersten Lö- eines auf dessen freies Ende, auf^ge^cjräub'ten'Abseri
noch änsteigt..parüber hinaus besteht die Gefahr ziehschlüssels hat eiäen. weiteren wesentlichen' V6reiner
Beschädigung der Gewindegätige zWischen den 35 teil. Nach derii Lösen aei Schireib'roHremsaties vorn
in der ,Regel aus^Ku'ristkoff gefertigten Hälterteiien, Halter ist der , Sc^eib'rohreirisatz nämlich formüämiiöh
Halterschaft und.Schreibrphremsätz. v : :*;. scfiiüssig fest mit dem Abziehschiüssel. Verbünden.
, Der'Efhndüng'liegt diö Aufgäbe zugrunde,-emen Die Bedieiiurigsper'sbri braucht Ben Schreibro'fiiein-Tüscliescrifeiber.
der eiügangä'. genannten Art zu satz zu dessen Reinigung nicht mit der. Hand.zu
schaffen, bei weichem der Schreibrohreihsatz einer- 30 benihren. Der Schreibrohreinsatz wird in seiner in
seits in Betriebsstellung fest mit dem Halter verbun- den Abziehschiüssel eingeschraubten Stellung in ein
den ist, andererseits aber eine einfache Lösung zu Reinigungsgefäß überführt oder unter einen fließen-Zwecken
der Nachfüllung des Tuscheraumes und der den Wasserstrahl gehalten. Hier kann der Schreib-Reinigung
der Ausgleichsnut ermöglicht. Diese Auf- rÖhreinsätz in seiner in den Abziehschlüssel eingegabe
wird dadurch gelöst, daß der Schreibrohreinsatz 35 schraubten Stellung zu Reinigungszwecken mit beals
sich in bei Füllfederhaltern bekannter Weise zum liebiger Kraft geschüttelt und in beliebige Kipphinteren
Halterende hin verjüngender Konus aus- Stellungen überführt werden, ohne daß eine Lösung
gebildet und in eine entsprechend geformte Öffnung vom Abziehschlüssel befürchtet werden muß, wie
des Halterschaftes eingesteckt ist, daß das aus dem dies beispielsweise bei Ring- oder Maulschlüsseln
Halterschaft nach vorn herausragende Ende des 40 zur Lösung einer Schraubverbindung der Fall ist.
Schreibrohreinsatzes mit einem Gewinde zum Auf- Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Schreibrohrschrauben
eines Abziehschlüssels versehen ist und einsatz bei Tuscheschreibern einen ^ mit einem verdaß
der Halterschaft eine Anlegefläche zur axialen hältnismäßig schweren Fallgewicht verbundenen Rei-Abstützung
des Abziehschlüssels aufweist. nigungsdraht enthält, der zu Reinigungszwecken
Die vorgenannte Lösung hat gegenüber Tusche- 45 durch Schütteln in axiale Oszillationsbewegungen
Schreibern nach dem Stand der Technik eine Reihe versetzt wird. Dabei treten Massenkräfte auf, die bei
wesentlicher Vorteile. Die sichere Befestigung; des einem Ring- oder Maulschlüssel ohne zusätzliche
Schreibrohreinsatzes im Halterschaft ist unproblema- Kiemmittel zu einer Lösung der Verbindung zwischen
tisch. Diese Befestigung erfolgt nämlich zu einem Schlüssel und Schreibeinsatz führen würden. Eine
Zeitpunkt, zu welchem die miteinander in Form einer 5° solche Lösung ist jedoch wegen der Schraubverbin-
reinen Steckverbindung zu verbindenden Oberflächen dung zwischen Abziehschlüssel und Schreibrohrein-
von Schreibrohreinsatz und Aufnahmeöffnung am satz beim Erfindungsgegenstand nicht möglich.
Halterschaft vollständig gereinigt und getrocknet Eine Weiterbildung des Tuscheschreibers nach der
sind. Die Festigkeit dieser Verbindung wird während Erfindung sieht vor, daß die Oberflächen der Anlege-
des Verschreibens einer Füllung des Tuschevorrats- 55 flächen von Halterschaft und Abziehschlüssel kugel-
raumes noch durch die zwangläufig eintretende Ver- schalenförmig gewölbt sind,
krustung im Bereich der Ausgleichsnut vergrößert. Hierdurch soll auch bei nicht ganz fluchtenden
Bei der kritischen Lösung des Schreibrohreinsatzes Mittellängsachsen der Gewinde von Abziehschlüssel
wird seitens des Abziehschlüssels lediglich eine axiale und Schreibrohreinsatz eine ringförmige Anlage von
Zugkraft auf den Schreibrohreinsatz ausgeübt. Es 60 deren Anlegeflächen gewährleistet sein,
wirken keinerlei Torsionskräfte auf den Schreibrohr- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
einsatz ein, wie dies bei einer Schraubverbindung Erfindung veranschaulicht. Diese zeigt in
unumgänglich ist. Ein erstes Aufreißen der Verkru- Fig. 1 einen Tuscheschreiber mit Schreibrohrein-
stung zwischen Schreibrohreinsatz und Aufnahme- satz mit abgeschraubter Kappe im Längsschnitt,
öffnung am Halterschaft bedeutet bereits die end- 65 F i g. 2 einen Abziehschlüssel im Längsschnitt und
gültige Lösung des Schreibrohreinsatzes, da sich mit F i g. 3 einen Querschnitt durch den Gegenstand
der hierdurch bewirkten Axialverschiebung des der Fig. 1 gemäß der Schnittlinie HI-III.
Schreibrohreinsatzes gegenüber der Aufnahmeöff- Der Tuscheschreiber gemäß der Erfindung besteht
5 6
aus dem Halterschaft 1 und 2 und der Kolbenmecha- Zurückziehen des Kolbens 4". Beim Schreibvorgang
nik 3 und 4, dem Mundstück 5 und dem Schreib- werden in der bei Röhrchenschreibern üblichen Art
rohreinsatz 7. Die Kolbenmechanik ist hierbei in der durch das Aufsetzen des Schreibrohres 8 auf der
bei Füllhaltern üblichen Art ausgebildet. Ein längs- Schreibunterlage der hervorstehende Reinigungsgerippter
Drehknopf 3 ist fest mit der Spindel- 5 draht 9 und das Fallgewicht 10 zurückgeschoben und
mutter 4' verbunden, aber drehbar im Halterschaft 1 der Zufluß der Tusche ermöglicht,
und 2 angeordnet. Durch Drehung des Drehknopfes 3 Bei Temperaturerhöhungen der über dem Tuschewird die Spindel 4 mit dem Dichtungskolben 4" in spiegel vorhandenen Luft wird durch die Ausdehaxialer Richtung bewegt. nung dieser Luft die überschüssige Tusche durch die
und 2 angeordnet. Durch Drehung des Drehknopfes 3 Bei Temperaturerhöhungen der über dem Tuschewird die Spindel 4 mit dem Dichtungskolben 4" in spiegel vorhandenen Luft wird durch die Ausdehaxialer Richtung bewegt. nung dieser Luft die überschüssige Tusche durch die
Das Mundstück S ist mit dem Gewinde 5' im io Radialbohrung e in die schraubenlinienförmige Aus-Vorderteil
des Schaftes 1 unter Zwischenschaltung gleichsnut b gedrückt. Beim Sinken des Tuschespieder
Dichtung 6 eingeschraubt, wobei die Dichtung 6 gels erfolgt die Belüftung in umgekehrter Richtung
gleichzeitig auch den Schreibrohreinsatz 7 abdichtet. durch die Ausgleichsnut b über die Radialbohrung e
Der Schreibrohreinsatz 7 besteht aus dem Schreib- in den Tuscheraum.
rohrschaft mit einem sich nach hinten verjüngenden 15 Soll der Schreibrohreinsatz gereinigt werden, so
Konus a, der gleichzeitig auch die Schraubenlinien- wird bei senkrechter Haltung des Tuscheschreibers
förmige Belüftungs- und Ausgleichsnut b aufweist mit der Spitze nach oben der Abziehschlüssel 12 mit
und nach vorn in Form einer Verjüngung T ausläuft. seinem Gewinde c' auf das Gewinde c des Schreib-
Diese trägt das eigentliche Schreibrohr 8. Im Innern rohreinsatzes 7 aufgeschraubt und nach Anschlag der
des Schreibrohreinsatzes 7 befindet sich das Fall- 20 Kante d' auf der Mundstückkante d weitergedreht,
gewicht 10 mit dem durch das Schreibrohr 8 hin- so daß der konische Schreibrohreinsatz 7 aus dem
durchreichenden Reinigungsdraht 9. Konus α des Mundstückes 5 mühelos gelöst und her-
Um zu verhindern, daß beim Herausziehen des ausgezogen werden kann.
Schreibrohreinsatzes 7 aus dem Füllhaltermund- Nun hält man den Abziehschlüssel 12 unter einen
stück 5 das Fallgewicht 10 mit dem Reinigungsdraht 9 25 Wasserstrahl derart, daß er den hohlen Schlüssel 12
herausfällt, ist am rückwärtigen Ende des Schreib- und den Schreibrohreinsatz 7 durchspült,
rohreinsatzes 7 eine Einschraubhülse 11 mit Breit- Nach dem Reinigungsvorgang wird der Abziehschlitz zur Betätigung mittels eines Geldstückes vjfrt- schlüssel 12 vom Schreibrohreinsatz 7 abgeschraubt gesehen. und wieder im Konus α des Mundstückes 5 einge-
rohreinsatzes 7 eine Einschraubhülse 11 mit Breit- Nach dem Reinigungsvorgang wird der Abziehschlitz zur Betätigung mittels eines Geldstückes vjfrt- schlüssel 12 vom Schreibrohreinsatz 7 abgeschraubt gesehen. und wieder im Konus α des Mundstückes 5 einge-
Der Füllvorgang erfolgt in der bei Füllfederhaltern 30 steckt. Der Tuscheschreiber ist nunmehr wieder
üblichen Weise durch Ansaugen- der Tusche beim schreibbereit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Tuscheschreiber mit einem im vorderen nicht bewährt. Sie sind schon lange vom Markt ver-Ende
eines Halterschaftes lösbar befestigten 5 schwunden, zumal Glasfedern außerordentlich be-Schreibrohreinsatz,
auf dessen Außenumfang schädigungsanfällig sind. Um überhaupt diese Glaseine schraubenlinienförmig verlaufende, mit dem federn sicher und zerstörungsfrei am Halter befestigen
Halterinneren verbundene Ausgleichsnut ange- und festhalten zu können, bestand der Pfropfen aus
ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, einem elastischen Werkstoff, z.B. Gummi, welcher
daß der Schreibrohreinsatz (7) als sich in bei io sich auf Grund seiner Elastizität teilweise in die
Füllfederhaltern bekannter Weise zum hinteren spiralförmigen Tintennuten auf dem Umfang des
Halterende hin verjüngender Konus ausgebildet Einsteckendes der Glasfeder hineinlegt. Es besteht
und in eine entsprechend geformte öffnung des also insofern keine rein kraftschlüssige Verbindung
Halterschaftes (1, 5) eingesteckt ist; daß das aus zwischen Glasfeder und Pfropfen. Weiterhin weisen
dem Halterschaft (1; 5) nach vorn herausragende 15 diese Glasfedern keine Ausgleichsnut auf. Einrich-Ende
des Schreibrohreinsatzes (7) mit einem'Ge- tungen zur Erleichterung der Lösung der Glasfeder
winde (c) zum Aufschrauben eines Äbziehschlüs- aus dem Pfropfen, z. B. zu Reinigungszwecken, sind
sels (12) versehen ist und daß der Halterschaft wegen des unproblematischen Schreibmittels Tinte
(1, 5) eine Anlegefläche (d) zur axialen Abstüt- nicht vorgesehen.
zung des Abziehschlüssels (12) aufweist: 20 Es ist aber auch bei nicht mit Glasfederii ausge-
2. Tuscheschreiber nach'; Ansprach 1, dadurch rüsteten Haltern bekannt, die Tintenführungsteile mit
gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Anlege- der an ihnen angebrachten Schreibfeder mit einem
flächen (d, d') von Halterschaft (5) und Abzieh- konisch geformten Ende auszubilden und sie mit
schlüssel (12) kugelschalenförmig gewölbt sind. diesem Ende in die entsprechend geformte, konische
25 Öffnung am Halter fest und dicht einzusetzen (GB-PS
279 417). ....... _.
Schließlich ist ein Füllfederhalter bekannt, dessen
„.' Schreibfeder eben ausgebildet und zwischen zwei
halbkegelförmigen, gleichzeitig als Tintenführungs-
Die Erfindung betrifft einen Tuscheschreiber mit 30 teile ausgebildeten Klemmteilen befestigt ist. Mit
einem im vorderenEnde eines Halterschaftes lösbar ihren halbkegelförmigen Oberflächen ruhen die
befestigten Schreibrohreinsätz, auf dessen Außen- Klemmteile in einer sich in Richtung auf das rückumfang
eine schraubenlinienförmig verlaufende, mit wärtige Halterende schließenden; konischen Halterdem
Halterinneren verbundene Ausgleichsnut ange- ausnehmung. Auf einander diametral gegenüberordnet
ist (US-PS 2 401 167). 35 liegenden Seiten ist die halbkegelförmige Oberfläche
Bei einem Füllfederhalter mit den eingangs ge- eines jeden Klemmteiles mit einer in Axialrichtung
nannten Merkmalen ist der Schreibrohreinsatz im verlaufenden Ausgleichsnut versehen, die eine räum-Bereich
der auf seiner Oberfläche angeordneten Aus- liehe Verbindung zwischen dem Tintenvorrätsraum
gleichsnut zylindrisch ausgebildet. In Richtung auf und der Außenluft herstellt (US-PS 734 563).
das rückwärtige Halterende anschließend an den mit 4° Außerdem ist es ebenfalls schon bekannt, an in der Ausgleichsnut versehenen Bereich ist ein Schraub- das vordere Ende von Haltern einzusetzenden gewinde an den Schreibrohreinsätz angeformt, mit Schreibspitzenträgern im Bereich der Spitze Griffweichem dieser in den Halterschaft eingeschraubt flächen für ein Halten des Schreibspitz,enträgers beim wird. Die auf dem Umfang des Schreibrohreinsatzes Ein- und Ausschrauben in den Halter und aus ihm angebrachte schraubenlinienförmige Ausgleichsnut 45 anzubringen. Diese Griffflächen können dabei als wird in Radialrichtung nach außen hin durch die Sechskant ausgebildet sein. Zum sicheren, festen Wandung einer im Schreibrohreinsätz vorgesehenen Angreifen an diesen Flächen, wie es bei Verkrustun-Bohrung zur Aufnahme des Schreibrohreinsatzes ab-- gen durch Eintrocknen von Schreibflüssigkeit erforgedeckt. Zu diesem Zweck'ist die Aufnahmebohrung derlich werden kann, dient ein rohrstutzenförmiger, am vorderseitigen Ende des Halterschaftes mit Paß- 5° mit dem Schreibgerät mitzuliefernder Schlüssel sitz gegenüber dem zylindrischen, mit der Ausgleichs- (US-PS 2 296 127).
das rückwärtige Halterende anschließend an den mit 4° Außerdem ist es ebenfalls schon bekannt, an in der Ausgleichsnut versehenen Bereich ist ein Schraub- das vordere Ende von Haltern einzusetzenden gewinde an den Schreibrohreinsätz angeformt, mit Schreibspitzenträgern im Bereich der Spitze Griffweichem dieser in den Halterschaft eingeschraubt flächen für ein Halten des Schreibspitz,enträgers beim wird. Die auf dem Umfang des Schreibrohreinsatzes Ein- und Ausschrauben in den Halter und aus ihm angebrachte schraubenlinienförmige Ausgleichsnut 45 anzubringen. Diese Griffflächen können dabei als wird in Radialrichtung nach außen hin durch die Sechskant ausgebildet sein. Zum sicheren, festen Wandung einer im Schreibrohreinsätz vorgesehenen Angreifen an diesen Flächen, wie es bei Verkrustun-Bohrung zur Aufnahme des Schreibrohreinsatzes ab-- gen durch Eintrocknen von Schreibflüssigkeit erforgedeckt. Zu diesem Zweck'ist die Aufnahmebohrung derlich werden kann, dient ein rohrstutzenförmiger, am vorderseitigen Ende des Halterschaftes mit Paß- 5° mit dem Schreibgerät mitzuliefernder Schlüssel sitz gegenüber dem zylindrischen, mit der Ausgleichs- (US-PS 2 296 127).
nut versehenen Umfang des Schreibrohreinsatzes ge- Die Erfindung geht aus von der Problematik, die
arbeitet. Die" axial hinfefemändefliegende Anord- insbesondere die Verwendung von Tusche als Schreib-
nung von schraubenlinienförmiger Ausgleichsnut und mittel mit sich bringt.. Tusche weist nämlich einen
Befestigungsgewiiide führt zu einer großen Bäulänge 55 gegenüber Tinte vergleichsweise sehr hohen Farb-
des Schreibrohreinsatzes. stoffgehalt auf. Der Farbstoff ist in der Tusche als
Es ist weiterhin ein Tintenschreiber mit einer ungelöste Aufschwemmung von Pigmenten, z. B.
Glasfeder bekannt, auf deren Umfang spiralförmige Ruß, vorhanden. Zusätzlich enthält die Tusche Kunst-Tintennuten
angeordnet sind. Ausgleichsnuten weist harz oder Schellack mit hoher Klebewirkung. Dies
diese Glasfeder nicht auf. In ihrem rückwärtigen 60 bedeutet, daß bei einem Füllschreiber der eingangs
Bereich ist die Glasfeder konisch ausgebildet. Der genannten Art zwangläufig im Laufe des Verschrei-Konus
schließt sich in Richtung auf das rückwärtige bens einer Tuschefüllung Tusche in den Bereich der
Halterende. Die spiralförmigen Tintenleiternuten er- Teilfuge zwischen Schreibrohreinsätz und Aufnahmestrecken
sich über dieses rückwärtige Glasfederende öffnung des Halterschaftes gelangt, dort verkrustet
bis zu dessen rückwärtiger Stirnseite. Die Glasfeder 65 und eine problemlose Lösung des Schreibrohreinist
mit ihrem konischen Ende in eine Mittelbohrung satzes vom Halter erheblich behindert. Das Eindrineines
außen konischen Pfropfens eingesteckt, der in gen von Tusche in die Teilfuge zwischen Schreibdas
vorderseitige, entsprechend geformte Ende eines rohransatz und Aufnahmeöffnung des Halters wird
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |