DE1511348C - Faserschreiber - Google Patents

Faserschreiber

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DE1511348C
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Auf Nichtnennung Antrag
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Geha Werke GmbH
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Geha Werke GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft einen Faserschreiber mit nicht formbeständiger, über ihre Flalterung hinausragender Schreibspitze mit einem Spitzenformer, der mit einer auf die Schreibspitze aufsteckbaren kegeligen Einstecköffnung versehen ist, die der ursprünglich kegeligen Form der Schreibspitze entspricht, nach Patent I 51 1 346, mit einer in das Schreibgerätegehäuse auswechselbar eingesetzten Tintenpatrone.
Der Spitzenformer des Faserschreibers nach dem Hauptpatent hat den Zweck, die durch den Gebrauch des Schreibgerätes deformierte oder abgenutzte Schreibspitze wieder mit der ursprünglichen Kegelform zu versehen.
Bei Faserschreibern und anderen Schreibgeräten, die eine nicht formbeständige Schreibspitze haben, werden vielfach Ersatztintenpatronen benutzt, wobei die nicht formbeständige Schreibspitze Bestandteil der auswechselbar in das Schreibgerätegehäuse einzusetzenden Tintenpatrone ist. Um bei Schreibgeräten mit auswechselbaren Tintenpatronen einen Spitzenformer verwenden zu können, bei dem die formgebende Wirkung durch eine Drehbewegung des Spitzenformers unterstützt wird, wie es beispielsweise bei einem in die Schutzkappe des Schreibgerätes eingebauten Spitzenformer der Fall ist, der in drehender Bewegung unwillkürlich dadurch betätigt wird, daß man die Schutzkappe beim Aufsetzen und Abnehmen auf das Schreibgerätegehäuse zu drehen pflegt, muß dafür gesorgt werden, daß die Tintenpatrone sich mit dem Spitzenformer nicht mitdrehen kann.
Dem Zusatzpatent liegt die Aufgabe zugrunde, die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von nicht" nur durch Anpreßdruck, sondern außerdem auch durch Drehung auf die Schreibspitze formgebend einwirkenden Spitzenformern bei mit auswechselbaren Tintenpatronen ausgerüsteten Schreibgeräten zu schaffen.
ν Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die auswechselbare Tintenpatrone im Schreibgerätegehäuse verdrehungssicher festgelegt ist. Das läßt sich auf verschiedene Arten bewerkstelligen, in der wohl einfachsten Form beispielsweise schon dadurch, daß der Außendurchmesser der Tintenpatrone im Verhältnis zum Bohrungsdurchmesser des Schreibgerätegehäuses so bemessen ist, daß die Tintenpatrone mit Klemmsitz in das Schreibgerätegehäuse hineinpaßt und durch Reibungsschluß an der Innenmantelfläche des Schreibgerätegehäuses gegen Verdrehen gesichert festgehalten ist. -■'.-. ■■■
Bei einer bevorzugten Ausführung, durch die das Einsetzen der Tintenpatrone in das Schreibgerätegehäuse und ihr Wiederherausnehmen aus dem Schreibgerätegehäuse in keiner Weise erschwert wird, ist vorgesehen, daß die Tintenpatrone einen, unrunden Endteil aufweist, für dessen Aufnahme der Endabschnitt der Bohrung des Schreibgerätegehäuses entsprechend unrund gestaltet ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den Längsschnitt durch ein Schreibgerät, bei dem die Tintenpatrone mit Klemmsitz in das Schreibgerätegehäuse eingesetzt ist, und
F i g. 2 den Längsschnitt durch ein Schreibgerät mit formschlüssig im Schreibgerätegehäuse festgelegter Tintenpatrone und mit aufgesetzter Schutzkappe, in die der Spitzenformer eingebaut ist.
Das als Faserschreiber ausgebildete Schreibgerät besteht aus dem Schreibgerätegehäuse 30, das in der Form eines an einem Ende geschlossenen, am anderen Ende leicht konisch verjüngten Hohlschaftes aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist, und der in das Schreibgerätegehäuse 30 auswechselbar eingesetzten Tintenpatrone. Diese weist eine vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte starre oder halbstarre Patronenhülse 4 und einen von der Patronenhülse umschlossenen stiftförmigen Schreibkörper auf. Der als Tintenträger dienende Schreibkörper kann beispielsweise in
in der bei Faserschreibern bekannten Weise aus einem Bündel feinster Fäden, wie z. B. Nylonfäden, gebildet sein, die in Kunststoff eingebettet zu einer festen Einheit verbunden sind. Das aus einer zentralen Bohrung des konisch gestalteten vorderen Endabschnittes 5 der Patronenhülse 4 etwa 3 mm herausragende, kegelig geformte Ende des stiftförmigen Schreibkörpers ist die Schreibspitze 8. Der im Bereich der Durchtrittsbohrung liegende Abschnitt des Schreibkörpers ist mit einem Röhrchen 9 aus Metall oder Kunststoff eingefaßt. An der Übergangsstelle des zylindrischen Abschnittes 4 zum konischen Abschnitt 5 der Tinten-
. patronenhülse ist ein Bund 31 gebildet, der bei ordnungsgemäß in das "Schreibgerätegehäuse 30 eingesetzter Tintenpatrone gegen die vordere Randkante des Schreibgerätegehäuses anliegt, während eine am hinteren Endabschnitt der Tintenpatronenhülse 4 befindliche Schulter 32 an der Übergangsstelle vom zylindrischen Abschnitt 4 der Tintenpatronenhülse zu einem im Durchmesser abgesetzten Endteil 4 α an
einer Gegenschulter der Bohrlochwandung des Schreibgerätegehäuses 30 abgestützt ist (s. Fig. 1). Der Außendurchmesser der Tintenpatronenhülse 4 ist dem Bohrungsdurchmesser des Schreibgerätegehäuses 30 so angepaßt, daß die Tintenpatronenhülse 4 mit leichter Kraftanwendung in das Schreibgerätegehäuse 30 eingeschoben werden muß und die Tintenpatrone dann mit Klemmsitz gegen Verdrehen sowie auch gegen axiales Verschieben gesichert im Schreibgerätegehäuse 30. festgehalten ist. Man kann dann einen der' im Hauptpatent beschriebenen Spitzenformer gegen die Schreibspitze 8 andrücken und unter Drehen des Spitzenformers die ursprüngliche Kegelform der durch Gebrauch des Schreibgerätes deformierten oder abgenutzten Schreibspitze 8 wiederherstellen, ohne daß sich hierbei die Tintenpatronenhülse 4 im Gehäuse mitdreht.
In Fig. 2 ist der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnittes 4 der Tintenpatrone um einige Millimeter kleiner als der Durchmesser der Bohrung des Schreibgerätegehäuses 30, so daß zwischen beiden Teilen ein schmaler Ringspalt.ν freibleibt. Die Tintenpatrone ist von einem am hinteren Abschnitt der Bohrlochwandung des Schreibgerategehäuses 30 befindlichen Innenbund 35 durch Klemmwirkung nur gerade so festgehalten, daß die Tintenpatrone sich im Schreibgerätegehäuse nicht urigewollterweise zum Vorderende des Gehäuses hin verschieben und beim Schreiben aus dem Schreibgerätegehäuse 30 herausrutschen kann. Um eine Drehbewegung der Tintenpatrone im Schreibgehäuse mit Sicherheit auszuschließen, ist der im Durchmesser abgesetzte hintere Endteil der Patronenhülse zu einem Sechskant 4 b ausgebildet, der in einem entsprechend sechskantig gestalteten Endabschnitt der Bohrung des
Schreibgerätegehäuses Aufnahme findet. Die so hergestellte formschlüssige Verbindung der Tintenpatrone mit dem Schreibgerätegehäuse 30 verhindert das Mitdrehen der Tintenpatrone, wenn deren
Schreibspitze 8 unter Benutzung eines zusätzlich durch Drehung wirkenden Spitzenformers neugeformt wird.
Der Spitzenformer 1 ist beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2 in die dem Schreibgerät zugeordnete, im aufgesteckten Zustand gezeichnete Schutzkappe 12 undrehbar und unverschiebbar eingebaut. Er besteht, wie im Hauptpatent beschrieben, aus einem aus Kunststoff, Metall oder anderem geeigneten harten Werkstoff in runder Form gefertigten Körper, der eine zentrale Sacklochbohrung mit zwei verschiedenen kegeligen Bohrungsabschnitten 2, 3 aufweist. Die Kegelmantelfläche des hinten liegenden, auslaufenden Bohrabschnittes 2 entspricht der Kegelform, die die Schreibspitze 8 des Schreibkörpers im Neufertigungszustand hat und die bei der deformierten oder abgenutzten Schreibspitze wiederhergestellt werden soll. Gegen die Knickstelle am Übergang des hinteren Bohrungsabschnittes 2 zum vorderen Bohrungsabschnitt 3 kommt die freiliegende Randkante des Einfaßröhrchens 9 zur Anlage, wenn der Spitzenformer 1 an der neuzuformenden Schreibspitze 8 angesetzt bzw. die ihn tragende Schutzkappe 12 auf das Schreibgerätegehäuse 30 aufgesteckt oder aufgeschraubt wird.
Der Spitzenformer 1 ist in der Schutzkappe 12 durch Einpressen, an dem den Clip 16 mit der Schutzkappe 12 verbindenden Niet- oder Schraubenbolzen oder in anderer geeigneter Weise so befestigt, daß er bei dem unter Drehung erfolgenden Aufstecken oder Abnehmen der Schutzkappe 12 bzw. beim Auf- oder Abschrauben der mit Schraubgewinde versehenen Schutzkappe sich in der Kappe nicht drehen kann. Der Spitzenformer 1 kann in der im Hauptpatent beschriebenen Weise weiter ausgestaltet werden.
Das reib- und/oder formschlüssige Festlegen der Tintenpatrone im Schreibgerätegehäuse kann auch in anderer Weise als in den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen bewirkt werden, ohne daß dadurch vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Faserschreiber mit nicht formbeständiger, über ihre Halterung hinausragender Schreibspitze mit einem Spitzenformer, der mit einer auf die Schreibspitze aufsteckbaren kegeligen Einstecköffnung versehen ist, die der ursprünglich kegeligen Form der Schreibspitze entspricht, nach Patent 1 511 346. mit einer in das Schreibgerätegehäuse auswechselbar eingesetzten Tintenpatrone, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenpatrone (4, 5) im Schreibgerätegehäuse (30) verdrehungssicher festgelegt ist.
2. Faserschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenpatrone (4, 5) einen unrunden Endteil (4 b) aufweist, für dessen Aufnahme der Endabschnitt der Bohrung des Schreibgerätegehäuses (30) entsprechend unrund gestaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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