DE14580C - Neuerungen an Verschlüssen zum Füllen von Flaschen mit gashaltigen Flüssigkeiten - Google Patents

Neuerungen an Verschlüssen zum Füllen von Flaschen mit gashaltigen Flüssigkeiten

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DE14580C
DE14580C DENDAT14580D DE14580DA DE14580C DE 14580 C DE14580 C DE 14580C DE NDAT14580 D DENDAT14580 D DE NDAT14580D DE 14580D A DE14580D A DE 14580DA DE 14580 C DE14580 C DE 14580C
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N. FRITZNER in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-&,/ ,J <■;'■-/ /v KLASSE 64: /Öchankg'eräthschaften.
Zusatz-Patent zu No. 11089 vom 28. December 187g.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1880 ab. Längste Dauer: 27. December 1894.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Construction des Stöpsels und der als Ventil dienenden Gummischeibe, und hat den Zweck, theils den im Haupt-Patent beschriebenen Verschlufs weiter auszubilden, theils die neue Einrichtung auch an Verschlüssen anzuwenden, deren Gummidichtung mehr die Form eines Ringes von nahezu kreisförmigem oder eckigem Querschnitt hat und der durch Einpressen desselben in die Flaschenmündung dichtet.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein verticaler Schnitt des Stopfens mit flacher Gummischeibe und Hebelverschlufs, Fig. i1 derselbe Stopfen ohne Gummischeibe, Fig. 2 eine Unteransicht des Stopfens ohne Gummischeibe,
Fig. 3 eine Ansicht der Gummischeibe allein von oben,
Fig. 4 ein Querschnitt desselben, Fig. 5 ein verticaler Schnitt eines Stopfens mit Ringgummi, der von innen dichtet,
Fig. 6 eine Unteransicht des Stopfens,
Fig. 7 eine Unteransicht der Gummischeibe allein,
Fig. 8 ein Querschnitt desselben.
Anstatt eines flachen, auf den Hals eines kleinen Knöpfchens aufgesprengten Gummiringes wird eine flache Gummischeibe angewendet, die mit zwei schmalen, beinahe halbkreisförmigen Schlitzen g g versehen ist. Der Knopf c ist von unten her becherförmig mit flachem oder convexen, Fig. 1', oder concavem Boden versehen, in dessen Mitte das Füllloch / einmündet. Die Ränder des Bechers c sind an zwei einander gegenüberstehenden Stellen mit breiten, bis zum Boden reichenden Einschnitten versehen. Die Gummischeibe d wird nun derart auf den Hals des Bechers c gesprengt, dafs das Mittelstück k in die Vertiefung und über die Mündung des Loches / pafst, die Verbindungsstege zwischen d und k aber in die Schnitte m m zu liegen kommen. Dadurch wird die Gummischeibe d fest auf die Oeffnung / geprefst, so dafs der Theil k als Ventil dient. ,
Bei Verschlüssen, die mit einer Ringgummidichtung von etwa kreisförmigem Querschnitt, die in das Innere des Mundstückes geprefst wird, versehen sind, der verschliefsende Mechanismus mag der in Fig. 5 gezeichnete oder der der Fig. 1 oder ein beliebig anderer sein, wird die Gummischeibe mit einem Mittelstück k hergestellt, welches durch zwei Stege mit dem Ring d zusammenhängt, Fig. 7. Der Stopfen bekommt einen Becher c, wie in Fig. 1, in dessen beide Ausschnitte sich die Stege ein- und auf dessen Boden sich das Mittelstück k über das in der Mitte ausgehende Loch / auflegt. Der Ring d wird auf den Hals des Bechers c aufgesprengt. Fig. 5 zeigt den Boden concav, so dafs das Mittelstück k am besten convex genommen wird, Fig. 8. Doch kann der Boden auch eben oder convex sein, wie in Fig. ι und ιJ gezeichnet, ebenso wie in diesen Figuren der Boden concav oder eben
sein kann. Das Loch / kann bei dem Stopfen in Fig. S, da er massiv ist, gerade durch die Mitte gehen, sonst wird es dem Verschlufsmechanismus angemessen angeordnet.
Diese Anordnung der Gummischeibe d und des Stopfens α in Verbindung mit dem Füllloch / erlaubt, da das Ventil k sehr nachgiebig ist, ein sehr rasches Füllen. Hat der Stopfen a den in Fig. 5 gezeichneten Hakenverschlufs, so ist der ringförmige Rand b auf seiner Oberseite unbedingt nöthig, wenn der Stopfen nicht zu schwer und ungeschickt ausfallen soll, um mit der Flasche unter die Gummidichtung des Füllhahnes kommen zu können.
Es mufs bemerkt werden, dafs die Construction des Stopfens in anderer Hinsicht ohne Einflufs auf die Erfindung ist, so lange das Ventil mit dem Dichtungsgummi aus einem Stück gemacht wird, wie es in den Zeichnungen dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Flaschenverschlüssen das Füllloch / in Verbindung mit dem Ventil k, welches mit dem dichtenden Gummi oder anderem Material aus einem Stück besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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