DE145607C - - Google Patents

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DE145607C
DE145607C DENDAT145607D DE145607DA DE145607C DE 145607 C DE145607 C DE 145607C DE NDAT145607 D DENDAT145607 D DE NDAT145607D DE 145607D A DE145607D A DE 145607DA DE 145607 C DE145607 C DE 145607C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/60Safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die
Verwendung der bekannten, an den Fenstern der Eisenbahnwagen benutzten Rouleaus als Schutz gegen Verletzungen der Hände des Anlegers an Tiegeldruckpressen.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. ι den Händeschutz außer Wirkung bei offener Presse dar. Die auf den Zugstangen a ■ der Presse mittels Schellen befestigte Antriebsvorrichtung ist lang ausgestreckt, d. h. die Stangen b sind aus ihren an den Hebeln e angebrachten Führungshülsen ^herausgetreten. Die Antriebsvorrichtung ruht, um die Sicherheit des Gestänges gegen Durchbiegung zu erhöhen, auf dem Lagerböckchen e und auf der auf ■ demselben vorgesehenen verstellbaren Stütze /.
Fig. 2 zeigt den Händeschutz in voller Wirkung. Durch die zwischen den Zug-Stangen α erfolgte Vor- und Abwärtsbewegung des Tiegels m gegen das Druckfundament η sind die Hebel c der auf der Zugstange a befestigten Antriebsvorrichtung in senkrechte Stellung gebracht worden. Dabei sind die Bolzen b zunächst bis zum Anschlagring g in ihre Führungshülsen d zurückgetreten, und bei Vollendung der Tiegelbewegung ist die Rolle Z gehoben worden, wobei die Stangen k in den Führungshülsen i geführt wurden.
Fig. 3 zeigt den Händeschutz im Grundriß. Die Schiene h trägt die beiden Führungshülsen i, in welchen sich die Stangen k bewegen. Diese Stangen k, welche auf den Zapfen ο der Rolle / sitzen^ haben die gleichmäßige Führung der Rolle / zu bewirken. Die Schiene h dient zum Befestigen des Händeschutzes an dem Tiegel und gleichzeitig zum Festhalten des auf der Rolle / befindlichen Tuches beim Abrollen desselben.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist der Händeschutz besonders herausgezeichnet, und zwar zeigt Fig. 4 in Seitenansicht die Vorrichtung außer Wirkung, Fig. 5 in Wirkung, und Fig. 6 gibt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 2 der Fig. 5 gesehen. ■ ·
Die Wirkung des Händeschutzes ist folgende :
Mit der schwingenden Bewegung des Tiegels m gegen das Druckfundament η treten zunächst die Bolzen b bis zum Anschlagring g in die Führungshülsen d ein. Damit ist der starre Stützpunkt für das Heben der Rolle / hergestellt. Die weitere abwärtsschwingende Bewegung des Tiegels m einerseits und die Bewegung der Zugstangen α andrerseits bewirken die senkrechte Stellung der Hebel c und damit das Hochsteigen der Schutzrolle /. Da das auf der Rolle Z angeordnete Tuch an der Schiene h befestigt ist, wickelt sich dasselbe beim Hochsteigen der Rolle / von derselben ab und setzt diese dabei in Drehbewegung, so daß die etwa noch auf dem Tiegel m der Presse befindliche Hand des Anlegers nicht nur durch Rolle Z hochgehoben, sondern auch gleichzeitig nach rückwärts gedrängt wird.
Beim Rückgange des Tiegels m in seine offene Lage (Fig. 1) wickelt sich das Tuch durch die Wirkung einer in der Rolle Z vorgesehenen Feder wieder auf und die Rolle Z fügt sich dem Tiegelrande an.
Die Höhenlage der Rolle Z ist durch die verstellbaren Anschlagringe g leicht regulierbar.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Schutzvorrichtung an Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Tuch umwickelte Rolle (I), bei welcher das Tuch nach Art der bei Eisenbahnwagenfenstern bekannten Rouleaus infolge einer Feder stets das Bestreben hat, sich aufzuwickeln, kurz vor dem Ende der Tiegelschließbewegung durch mit Anschlagringen (g) versehene Stangen, (b) gehoben wird, die durch an den Zugstangen (a) drehbar befestigte Hülsen (d) geführt sind, wobei das am Tiegelrande mit dem freien Ende befestigte Tuch abrollt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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