DE145331C - - Google Patents

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DE145331C
DE145331C DENDAT145331D DE145331DA DE145331C DE 145331 C DE145331 C DE 145331C DE NDAT145331 D DENDAT145331 D DE NDAT145331D DE 145331D A DE145331D A DE 145331DA DE 145331 C DE145331 C DE 145331C
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cabinet
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/02Details
    • E05G1/024Wall or panel structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G2700/00Safes or accessories thereof

Landscapes

  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein feuer- und diebessicherer Bücher-, Akten- und Kassenschrank, welcher sich durch Einfachheit und außerdem dadurch auszeichnet, daß das Gewicht desselben ein bedeutend geringeres, die Feuersicherheit eine bedeutend höhere und der innere Nutzungsraum ein bedeutend größerer, gegenüber äußerlich gleichgroßen feuer- und diebessicheren Schränken der bisherigen Bauart ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß hinter der äußeren Wand eine mit Lufträumen versehene Schutzschicht angeordnet ist, hinter welcher sich eine zweite Schicht oder ein Kasten mit einer verdampfbaren Masse befindet, deren Dampf beim Erhitzen durch geeignete Ventile in die Lufträume und in das Schrankinnere tritt.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar stellt:
Fig. ι einen derartig gebauten Schrank dar,
Fig. 2 einen Teil des Querschnittes in der senkrechten Linie nach C-C der Fig. 1 und Fig- 3 einen solchen in der wagerechten Linie B-B.
Die Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Einzelheiten.
Das Gehäuse des Schrankes besteht aus einem äußeren Umfassungsmantel, welcher aus einem Profileisen a oder ähnlicher Ausführung für den Türrahmen und einem Profileisen al oder ähnlicher Ausführung für die Tür, den Blechwänden c und den Winkeleisen d zusammengesetzt ist. Dieser Mantel kann aber auch aus einem Stück gebogen werden, wie dies bei der bisherigen Herstellung von Kassenschränken teilweise üblich ist.
An der Innenseite des Profileisens α und a1 ist eine Blechwand c1 angebracht. Der dadurch entstehende Hohlraum ist wiederum durch eine Blechwand c'2 in senkrechter und wagerechter Richtung geteilt, welche durch ein Rahmeneisen b ebenfalls ringsum mit dem Mantel c1 verbunden ist, so daß durch diese Teilung zwei für sich luftdicht abgeschlossene getrennte Kammern e und f entstehen. Die äußere Kammer e ist mit einer Schutzmasse aus Kieselgur oder einem sonstigen schlechten Wärmeleiter lose oder in Form von geraden oder wellenförmigen Platten, ähnlich wie Fig. 6 und 7, oder einer beliebigen anderen Gestalt ausgefüllt. Die Kammer f dagegen ist mit einer verdampfbaren Masse, beispielsweise mit Wasser oder dergl. ausgefüllt.
Durch diese Bauart wird einerseits erreicht, daß bei einem Schadenfeuer die Glühhitze von dem Mantel c nicht unmittelbar auf die Mittelwand c'2 wirken kann, und andrerseits wird durch die in Kammer f untergebrachte Masse verhindert, daß die Rahmeneisen a und a1 glühend werden können; dadurch ist ein Eindringen der äußeren Glut nach dem Innern des Schrankes vollständig ausgeschlossen.
An dem oberen Teile des Schrankes ist an der Wand c'2 ein Ventil h, wie Fig. 4, oder ähnlicher Wirkung angebracht, welches den Zweck hat, die sich in der inneren Kammer/ entwickelnden Dämpfe in die äußere Kammer e zu leiten. Um zu verhindern, daß,
wenn der Schrank bei einem Schadenfeuer stürzt und auf den Kopf zu stehen kommt, die in der Kammer f befindliche Masse unmittelbar in die Kammer e dringen kann, ist in dem Boden an der Mittehvand c2 ein gleiches Ventil h angebracht, \velches sich bei dem Sturz selbsttätig öffnet. Dagegen schließt sich das Ventil h an dem oberen Teile des Schrankes selbsttätig, sobald der
ίο Schrank auf den Kopf zu stehen kommt. Es wird dadurch verhindert, daß die in der Kammer f befindliche Masse unmittelbar in die Kammer e dringen kann, wodurch einem schnellen Verdampfen der Masse vorgebeugt ist.
Der nun durch das \^entil h an der Mittelwand c2 . in» die äußere Kammer e eingedrungene Dampf hat zunächst die Wirkung, daß die in dieser Kammer befindliche Wärmeschutzmasse g durch den Dampf angefeuchtet wird und dadurch verhindert, daß die durch den Mantel c auf die. Schutzmasse g wirkende Glut unmittelbar auf die Mittehvand c2 sich übertragen kann und somit die Wärmewirkung auf ein Geringes herabgemindert wird.
Ist der Dampf in die äußere Kammer e nach vorstehender Beschreibung eingetreten, so tritt er durch ein Ventil i, Fig. 5, oder ähnlicher Wirkung, welches durch die Wände c- und c1 durchgeht, auch in das Innere des Schrankes ein und findet hier seinen Ausgang durch die Türfugen, so daß durch den Austritt des Dampfes durch die Türfugen verhindert wird, daß Hitze durch dieselben nach dem Innern des Schrankes dringen kann.
In gleicher Weise wie die Schrankwände wird natürlich auch die Tür des Schrankes mit einer Wärmeschutzschicht und einem dahinter liegenden Flüssigkeitskasten versehen. Diese Umhüllungsart kann auch für alle Zwecke Verwendung finden, wo es sich darum handelt, irgend welche Räume gegen höhere Hitzegrade zu schützen, also beispielsweise auch für Kassetten, Eisenbahnpostwagen, für Pulverkammern auf Schiffen usw. Die äußere Wand des Schrankes kann natürlich auch noch mit einer entsprechenden Panzerung versehen sein, um sie gleichzeitig diebessicher zu machen.
Die Wärmeschutzeinrichtung kann an jedem vorhandenen Schranke ohne irgend welche Schwierigkeiten angebracht werden, was ihre Einführung auch erleichtern dürfte.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Feuersicherer Schrank oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die hinter dem Mantel oder der Panzerung befindliehe Wärmeschutzschicht mit Lufträumen \rersehen ist, in welche bei Erhitzung der Dampf einer dahinter in einem Kasten befindlichen Flüssigkeit tritt, zum Zweck, infolge der Durchfeuchtung der Wärmeschutzschicht mit Dampf ein Eindringen der Wärme in das Schrankinnere zu verhindern;
2. Ausführungsform des feuersicheren Schrankes oder dergl. nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig aus Kieselgur bestehende Wärmeschutzschicht auf einer oder beiden Seiten mit die Lufträume bildenden Nuten versehen ist, welche durch eine oder mehrere Quernuten miteinander verbunden sind.
3. Ausführungsform des feuersicheren Schrankes oder dergl. nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flüssigkeit enthaltende Kasten mit Ventilen versehen ist, welche sich durch den Druck des Dampfes öffnen, jedoch die jeweils unten liegenden Ventile durch ein besonderes Kugelventil geschlossen gehalten werden, zum Zweck, nur dem Dampf, nicht der Flüssigkeit den Durchtritt zu gestatten.
4. Ausführungsform des feuersicheren Schrankes oder dergl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf aus den Lufträumen der Wärmeschutzschicht durch ein besonderes Ventil in das Innere des Schrankes treten und dann
■ durch die Türfugen entweichen kann, zum Zweck, auch das Schrankinnere zu durchfeuchten und zu verhindern, daß die Hitze durch die Türfugen eindringen kann. . :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29518018U1 (de) * 1995-11-14 1996-01-18 Düperthal Sicherheitstechnik GmbH & Co., 63791 Karlstein Schrank, insbesondere Sicherheitsschrank

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29518018U1 (de) * 1995-11-14 1996-01-18 Düperthal Sicherheitstechnik GmbH & Co., 63791 Karlstein Schrank, insbesondere Sicherheitsschrank

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