DE1452973C - Vorrichtung zum Zufuhren von Langs stäben zu einer Gitterschweißmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Zufuhren von Langs stäben zu einer GitterschweißmaschineInfo
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- DE1452973C DE1452973C DE1452973C DE 1452973 C DE1452973 C DE 1452973C DE 1452973 C DE1452973 C DE 1452973C
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung vorteilhafter Weise eine einfach gestaltete Zufühzum
Zuführen von Längsstäben zu einer Gitter- rungsvorrichtung geschaffen, die in viel höherem
schweißmaschine mittels Einzugswalzen, die die Maße als bisher eine laufende und ungestörte Pro-Längsstäbe
von einem an der Zuführungsseite duktion in der Schweißmaschine gewährleistet. Wähder
Gitterschweißmaschine befindlichen stationären 5 rend bei den bekannten Vorrichtungen die Gefahr
Transporttisch abziehen. . bestand, daß die Längsstäbe nicht rechtzeitig zum
Gitterschweißmaschinen, denen die Längsstäbe für Zuführen in die Schweißmaschine bereitgestellt
jedes Gitter von Hand zugeführt werden, müssen waren, ermöglicht die erfindungsgemäße Ausführung,
nach dem Verarbeiten dieser Stäbe so lange stillgesetzt daß eine beliebige Menge von geordneten Längswerden,
bis alle Längsstäbe für das nächste Gitter der io stäben mittels der Magazinbänder auf Vorrat gehalten
Maschine zugeführt worden sind. Dabei ist es be- und vom Vorrat laufend der Schweißmaschine zukannt,
die Stäbe auf einem an der Zuführungsseite geführt werden kann. Von Vorteil, ist, daß das Füllen
der Gitterschweißmaschine angeordneten festen Tisch der Magazinbänder räumlich getrennt und zeitlich
anzuordnen und die Gitterschweißmaschine mit Ein- unabhängig von der Schweißmaschine vorgenommen
zugswalzen zu versehen, die die Stäbe in die Maschine 15 werden kann,
einziehen. . In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
einziehen. . In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Um die Stillstandszeit weitgehend zu verringern, Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt,
hat man auch schon einen Transporttisch mit Ein- Es zeigt . :
zugswalzen vorgesehen, der zur Zuführungsseite der Fig. 1 die Zuführungsvorrichtung gemäß der Er-
Gitterschwcißmaschine hin verfahrbar und im Ab- 20 findung sowie die Schweißmaschine in Seitenansicht,
stand von der Schweißmaschine feststellbar ist und Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer An-
• auf dem zwei Gruppen von abwechselnd, zwischen sieht von der Rückseite in Richtung de& Pfeiles II
einer Magazinierungs-Hochlage und der Schweiß- gemäß Fig. I^ . ; "
lage schwenkbaren Führungen für die Längsstäbe an- Fig. 3 und 4 in Draufsicht und Seitenansicht ein
geordnet sind (deutsche Patentschrift 1167 783), so 25 Ausführungsbeispiel eines der zur Zuführung der
daß die Stäbe für ein zweites Gitter in die Führungen Stäbe verwendeten, ein Magazinband bildenden Gurteiner
Gruppe eingeführt werden können, während die bänder.
Stäbe für ein erstes Gitter in der Schweißmaschine Die in der Zeichnung dargestellte Zuführungsverschweißt
werden. Dabei muß jedoch das Einfüh- vorrichtung ist an der Zuführungsseite einer Gitterren der Stäbe in die Führungen von Hand und zu 30 schweißmaschine 2 von bekannter Ausführung anbestimmten
Zeiten vorgenommen werden, geordnet, in der die Lärfgs- und Querstäbe^ .an den
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Knotenpunkten zu einem Gitter miteinander verVorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, schweißt werden.
bei der unter Vermeidung von Stillstandszeiten der Die Längsstäbe 3 der herzustellenden Gitter werden
Schweißmaschine das Zuführen der Längsstäbe wei- 35 zunächst gerichtet, auf Länge geschnitten undf in
ter vereinfacht und vor allem noch unabhängiger vom Gurtbänder 1 eines Magazinbandes eingefädelt.
Arbeitstakt bzw. von der Arbeitsgeschwindigkeit der Die beispielsweise aus Kunststoff gefertigten Gurt-
Schweißmaschine gemacht ist, wobei auch eine bänder 1 bestehen, wie die F i g. 3 und 4 zeigen, z. B.
leichte Anpassung der Zuführungsvorrichtung für aus einem unteren Bandteil la, das an beiden Rän-
Matten verschiedener Längsstababstände gewähr- 40 dem eine Reihe von Löchern 1 b aufweist, und einem
leistet sein soll. . . schmalen oberen Bandteil Ic, das mit.dem unteren
Gemäß der Erfindung ist zur Lösung dieser Auf-: Bandteil la derart verbünden ist, daß es mit ihm
gäbe vorgesehen, daß der Transporttisch mit Füh- ösen 1 d bildet, die gleiche Abstände voneinander
rungs- und Antriebselementen für ein die Längsstäbe haben. Die Abstände der ösen 1 d voneinander könin
Ösen aufnehmendes, quer zur Längsachse der 45 nen bei verschiedenen Magazinbänderh entsprechend
Langsstäbe abschnittsweise vorrückbares Magazin- der gewünschten Anordnung der Stäbe in weiten
band versehen ist. Grenzen — z.B. zwischen 5 und 50cm — unterin
weiterer Ausgestaltung im Rahmen der Erfin- schiedlich sein.
(lung ist vorgesehen, daß die Führungs- und Antriebs-, Das Füllen derartiger. Gurtbänder 1 erfolgt von
demonic für das Magazinband als Stachelwalzen aus- 50 Hand oder mittels maschineller Füllvorrichtungen.
»eliiliJet sind, deren Stachel in Löcher des Magazin- Je nach Länge der Stäbe 3 können zwei oder mehr
hundcs eingreifen, sowie daß die Abstände der ösen derartige Gurtbänder 1 ein Magazinband bilden. Bei
voneinander sämtlich oder gruppenweise gleich sind, dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die
und /war gleich dem jeweiligen Abstand der Längs- Längsstäbe 3 in drei parallelen Gurtbändern 1 ge-
sliibe im herzustellenden Gitter. ^ 55 halten, die zusammen ein Magazinband bilden und
Hs sei erwähnt, daß die Verwendung äbschnitts- untereinander etwa den Abstand einer Viertellänge
weise vorrückender Magazinbänder bekannt ist zum der Stäbe 3 aufweisen.
absatzweisen Transportieren von Teilen, die im Ver- Das von den Gurtbändern I gebildete Magazinband
liiiltnis zu den Transportschritten verhältnismäßig wird, wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, quer
kurz sind, z.B. von Patronen zu Schnellfeuer- 60 zur Längsachse der Stäbe 3 von einer Stapelstelle A
gewehren oder von kurzen Werkstücken zu Werk- in Pfeilrichtung P über einen Tisch 8 geführt, dessen
zeug- oder Montagemaschinen (deutsche Patent- waagerechte Tragfläche etwa in Höhe der Zufüh-
schriften 957 717, 1 047 118, deutsche Auslegcschrift rungsrohre 4 der Schweißmaschine 2 liegt. Die leeren
I 173 387, USA.-Paientschrift 2 932 379). Zum Zu- Gurtbänder V laufen auf der anderen Seite des Trans-
führen langer Teile — wie Langsstäbe für Draht- 65 porttisches ab und werden dort an einer Stapelstelle B
gilter — sind diese Einrichtungen jedoch nicht ver- gefaltet oder auf eine Trommel aufgewickelt,
wendbar und vermitteln dafür auch keine Hinweise. Der Vorschub und die Führung des Magazin-
Diirch die erfindungsgemäße Ausführung wird in bandes in Pfeilrichtung P erfolgt mittels angetriebe-
ner Stachelwalzen 5, deren Stachel in Löcher 1 b an den Rändern der Gurtbänder 1 eingreifen. Die
Stachelwalzen 5 sind auf der Oberseite des Transporttisches gelagert (F i g. 2).
Der Transporttisch 8 weist eine Länge und Breite auf, die etwa der Länge und Breite des größten herzustellenden
Gitters entspricht.
An der der Schweißmaschine 2 zugewandten Seite des Transporttisches 8 ist ein Lagergerüst 10 angeordnet,
in dem vertikal übereinander zwei um horizontale Achsen rotierende Einzugswalzen 6 und 7 gelagert
sind. Die Achse der unteren Walze-.6 ,ist feststehend
angeordnet, während die von einem Kragarm 11 getragene Walze 7 vertikal verstellbar ist. Die
Walzen 6 und 7 haben eine Breite, die etwa der Breite des Transporttisches 8 bzw. der der herzustellenden
Gitter entspricht.
Wie dargelegt, wird im Betrieb das mit Stäben 3 gefüllte Magazinband in Pfeilrichtung F über den
Transporttisch 8 geführt. In der Nähe derjenigen Seite des Transporttisches 8, an der das leere Magazinband vom Tisch 8 abläuft, ist ein Anschlag 9 angebracht.
Dieser Anschlag wird durch das zulaufende Magazinband bzw. die in ihm gehaltenen Stäbe 3
betätigt, sobald das Magazinband um einen solchen Abschnitt vorgerückt ist, daß vor jedem Zuführungsrohr 4 der Schweißmaschine 2 ein Längsstab 3 liegt.
Über den Anschlag 9 wird so der aus den Stachelwalzen 5 bestehende Antrieb des Magazinbandes stillgesetzt
und der Antrieb der Einzugswalzen 6, 7 eingeschaltet. Durch Absenken der Walze 7 werden die
vorderen Enden der in den Gurtbändern 1 gehaltenen Längsstäbe 3 so zwischen den beiden Walzen eingespannt,
daß die Stäbe von den umlaufenden Walzen mitgenommen und unter Herausziehen aus den
ösen der Gurtbänder durch die Zuführungsrohre 4, der Schweißmaschine 2 zugeführt werden, in der sie
mit getrennt zugeführten Querstäben in üblicher Weise zu einem Gitter verschweißt werden.
Unmittelbar nachdem die hinteren (von der Schweißmaschine! abgewandten) Enden der für ein
Gitter zuzuführenden Längsstäbe 3 das letzte (der Schweißmaschine 2 am nächsten liegende) Gurtband 1
des Magazinbandes verlassen haben, werden die Stachelwalzen 5 zum Weiterrücken des Magazinbandes
und damit zum Heranführen eines neuen Satzes von Längssiäben 3 für das nächste Gitter in
Gang gesetzt.
Ist der Abstand der Längsstäbe 3 in den Gurtbändern 1 gleich dem Abstand, den die Längsstäbe
im fertigen Gitter haben, so wird bei jedem Arbeitstakt das Magazinband um jeweils eine Gitterbreite
weitergerückt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Stäbe 3 in wesentlich geringeren Abständen
voneinander in den Gurtbändern 1 anzuordnen, d. h.,
ίο die Längsstäbe 3 jeweils gruppenweise in dem dem
jeweiligen Abstand der Längsstäbe im herzustellenden Gitter entsprechenden Abstand anzuordnen. In
diesem Fall brauchen die Gurtbänder 1 bei jedem Arbeitstakt der Maschine nur um jeweils einen Brüchteil
der Gitterbreite vorgezogen zu werden. Allerdings müssen bei dieser Anordnung die Einzugswalzen 6, 7
so ausgebildet werden, daß von den auf dem Tisch 8 liegenden Längsstäben 3 nur jeweils diejenigen Längsstäbe
3 der Schweißmaschine 2 zugeführt werden, deren Enden vor den Zuführungsrohren 4 der
Schweißmaschine 2 liegen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Längsstäben zu einer Gitterschweißmaschine mittels Einzugswalzen, die die Längsstäbe von einem an der Zuführungsseite
der Gitterschweißmaschine befindlichen stationären Transporttisch abziehen, d a durch
gekennzeichnet, daß der Transporttisch (8) mit Führungs- und Antriebselementen
(5) für ein die Längsstäbe (3) in Ösen (Id) aufnehmendes,, quer zur Längsachse der Längsstäbe
(3) abschnittsweise vorrückbares Magazinband (1) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Antriebselemente
(5) für das Magazinband (1) als Stachelwalzen ausgebildet sind, deren Stachel in Löcher
(1 b) des Magazinbandes (1) eingreifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß. die Abstände der
ösen (1 d) voneinander sämtlich oder gruppenweise
gleich sind, und zwar gleich dem jeweiligen
Abstand der Längsstäbe (3) im herzustellenden Gitter.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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