DE145017C - - Google Patents

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DE145017C
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piston
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cylinder
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D15/00Varying compression ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/03Controlling by changing the compression ratio
    • F02D2700/035Controlling by changing the compression ratio without modifying the volume of the compression space, e.g. by changing the valve timing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Füllung bei Explosionskraftmaschinen, welche im wesentlichen aus einem Steuerhebel mit einstellbarem Drehpunkt besteht.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Schnitt durch das Einlaßventil und den Ölzylinder. Außerdem ist eine Ansicht des Steuerantriebs für die Ventilhebel dargestellt. Fig. 2 ist eine
Ansicht des festen Ölzylinders, Fig. 3 und 4 sind Schnitte durch den Ölzylinder und den ihn umgebenden drehbaren Hohlzylinder, und zwar ist in Fig. 3 die Stellung beider Zylinder angegeben, bei welcher der Innenraum
des Ölzylinders in voller Verbindung mit dem Außenraume steht, während in Fig. 4 völliger Abschluß hergestellt ist. Fig. 5 stellt eine abgeänderte Ausführungsform dar.
In bekannter Weise ist fest mit der Einlaßventilspindel verbunden ein Kolbenschieber, der zwei Rihgöffnungen freigibt (Fig. 1), durch welche beim Abwärtshube des Ventils und des Schiebers Luft und Gas aus zwei getrennten Kanälen in den Raum über das Ventil und von da in den Zylinder gelangen.
Die Regelung erfolgt in der Weise, daß
je nach der jeweiligen Stellung des Reglers der Hub des Ventils und des Schiebers größer oder geringer und dadurch das eintretende Gemenge mehr oder weniger gedrosselt wird. Der Hub des Einlaßventils wird nun dadurch verändert, daß der Drehpunkt A des Ventilhebels h unter dem Einfluß des Reglers in vertikaler Richtung mehr oder weniger verschoben wird.
Der Drehpunkt A ist zu diesem Zweck angelenkt an die Stange s eines kleinen Kolbens k, welcher sich in einem feststehenden, mit Öl gefüllten Zylinder c bewegt.
Den Zylinder c, der an seinem oberen Ende in der Mantelfläche Schlitzöffnungen 0 hat und durch Deckel mit Stopfbüchse verschlossen ist, umgreift ein Hohlzylinder C1 mit entsprechenden Öffnungen O1.
Dieser Hohlzylinder C1 kann durch den Regler verdreht werden, so daß er die Öffnungen ο des Zylinders c mehr oder weniger frei gibt.
Wird nun der Endpunkt B des Ventilhebels h durch die von einer Nockenscheibe bewegte Stange gehoben, so legt sich vorerst die Rolle C gegen die Ventilspindel, dort den Widerstand der Einlaßventilfeder findend. Die Stange wird also versuchen, den Punkt A zu heben, wobei das Öl über den Kolben durch die Schlitze 0, O1 verdrängt wird.
Je nachdem nun der Regler durch Verdrehung des Hohlzylinders C1 die Öffnungen ο und O1 mehr oder weniger frei gibt, wird hierbei der Kolben k weniger oder mehr Widerstand finden und der Drehpunkt A mehr oder weniger gehoben bezw. die Rolle C weniger oder mehr abwärts gedrückt werden.
Beim Abwärtsgange der Steuerstange bewirkt die Einlaßventilfeder F1 , auch wenn der Drehpunkt A noch steigt, eine Drehung

Claims (1)

  1. des Ventilhebels h um A, so daß das Ventil (neben der Drosselung) auch noch früher oder später schließt. Nach Schluß des Ventils bewirkt beim weiteren Ablauf der Rolle auf der unrunden Scheibe eine Feder K2, daß Rolle und Scheibe bis zum vollständigen Ablauf in Berührung bleiben, wobei Kolben k nach abwärts gedrückt wird und das darunter befindliche Öl durch die Öffnung q in den
    ίο Mantelraum des Zylinders c entweichen kann. In seiner tiefsten Stellung gibt die Oberkante des Kolbens die Öffnung ρ frei, so daß während der Ruhelage der Steuerung der Raum über dem Kolben k sich wieder mit Öl füllen kann.
    In Fig. 5 ist eine Abänderung der Reglungsvorrichtung veranschaulicht, bei welcher der vom Regler verdrehbare Hohlzylinder C1 durch einen neben dem Zylinder c liegenden kleineren Hohlzylinder C2 ersetzt ist, der ebenfalls vom Regler gedreht wird und auf dessen Mantel eine schräge Öffnung O2 angebracht ist. Im Zylinder C2 bewegt sich ein ebenfalls vom Ventilhebel h angetriebener kleiner Kolben k2, dessen untere Fläche abgeschrägt ist.
    Wird nun der Endpunkt B des Hebels h
    durch die Steuerung angehoben, so hat der
    Kolben Ar2 die Öffnung O2 noch verdeckt;
    es kann also das Öl über k durch 0 und O2
    3" nicht entweichen, d. h. vorläufig ist A fester Drehpunkt und das Einlaßventil wird geöffnet.
    Nach einiger Zeit wird durch die untere schräge Kante des Kolbens k2 die Öffnung O2 freigelegt, so daß das Öl durch die Kolben k verdrängt werden kann. ■
    Von diesem Augenblick an hebt sich der Drehpunkt A, und es beginnt das Schließen des Einlaßventils, welches dadurch gebremst werden kann, daß Kolben k die Öffnung 0 hierbei etwas überschleift.
    Nachdem sich das Einlaßventil geschlossen hat, gehen die beiden Kolben wieder nach abwärts und die Zylinder füllen sich mit Öl.
    Bei beiden Ausführungen wird durch die Ölkatarakte erreicht, daß sowohl der Hub des Einlaßventiles als auch die Zeitdauer der öffnung desselben vom Regler beeinflußt wird, und zwar geschieht dies, ohne daß der geringste Rückdruck auf den Regler stattfindet.
    Paten T-A ν SPR υ CH:
    Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen mittels Steuerhebels mit verstellbarem Drehpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt A des Steuerhebels h mit einem oder mehreren in mit öl gefüllten Zylindern beweglichen Kolben k verbunden ist, deren Ölverdrängung vom Regler beeinflußt wird, zum Zweck, Ventilhub und Zeitdauer der Ventileröffnung ohne Rückdruck auf den Regler verändern' zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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