DE14484C - Schachbrett mit Dreieckfeldern - Google Patents

Schachbrett mit Dreieckfeldern

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DE14484C
DE14484C DENDAT14484D DE14484DA DE14484C DE 14484 C DE14484 C DE 14484C DE NDAT14484 D DENDAT14484 D DE NDAT14484D DE 14484D A DE14484D A DE 14484DA DE 14484 C DE14484 C DE 14484C
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DE
Germany
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chess
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chess board
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DENDAT14484D
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English (en)
Original Assignee
A. KRAUSE, cand. phil., Oberlehrer in Riga (Rufsland)
Publication of DE14484C publication Critical patent/DE14484C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00173Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
    • A63F3/00176Boards having particular shapes, e.g. hexagonal, triangular, circular, irregular

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1881 ab.
Die vorliegende Erfindung besteht der äufseren Erscheinung nach darin, dafs jedes der 64 Quadrate durch die Diagonale in zwei verschiedenfarbige Dreiecke zerlegt ist. Die in Fig. 1 angegebenen Richtungen führen die Namen »continuirliche Diagonale« und »verkettete Diagonale«, weil auf letzterer je eine Reihe schwarzer und weifser Felder gleichsam verkettet erscheint.
Die Verdoppelung der Felderzahl ergiebt den doppelten Raum für die Bewegung der Steine und eine unendliche Anzahl neuer strategischer Combinationen. Daraus resultirt ein erhöhtes reizvolles Ineinanderspiel der Gegner, indem der Gang und Schlag der einzelnen Figuren modificirt und vermannigfaltigt wird.
Als Normalsystem des Spieles kann die nachfolgende Zusammenstellung dienen,, in welcher gleichzeitig auf einzelne Variationen hingewiesen ist.
Die Aufstellung der Steine, Fig. 1, geschieht in gewöhnlicher Weise mit Rücksicht auf die doppelte Felderzahl. Zu dem Ende sind die Bretter entweder mit den in Fig. 1 angegebenen Buchstaben und Zahlen versehen, öder es sind die Felder der Könige und Königinnen besonders ausgezeichnet.
Der Bauer. Der Gang ist wie gewöhnlich nur der Felderzahl entsprechend, 4, 3, 2 oder ι Schritt, um durch die Möglichkeit, die Zwischenfelder zu bestreichen, das unnütze. Brachlegen eines grofsen Theiles des Brettes zu vermeiden. Der Schlag erfolgt zum nächsten gleichfarbigen Felde in der continuirlichen oder verketteten Diagonale, wobei zwei gröfsere Chancen zur Bestreichung der Damenlinie ohne eigene Gefahr entstehen.
Der König geht auf jedes beliebige anstofsende Feld. Er kann dabei auf freiem Felde 12 Positionen gegen 8 im gewöhnlichen Schach einnehmen, erhält aber auch mehr Bedrohungslinien. Varianten hierzu sind: sein Vorrücken auf nur 9 Felder in Kreuz - oder Sternform, Fig. 2 und 3.
Der Thurm wird in seiner Bewegung durch den Doppelschematismus nicht berührt, erreicht aber, namentlich beim Schachmatt, eine erhöhte Bedeutung, indem sein Offensivterrain verdoppelt wird, ohne dafs dabei sein Defensivterrain mehr Kraftaufwand erforderte.
Der Läufer befolgt in der continuirlichen Diagonale den naturgemäfsen Gang und Schlag Ci — Hn etc., rückt aber in der verketteten nach der Schablone Bi—B2 und B2-—A3 stets nur um einen Schritt vor. Dadurch gewinnt jeder der vier Läufer die Fähigkeit, bald schwarzer, bald weifser Läufer zu sein. Erreichbar ist, wie beim quadratischen Brett, jedem Läufer nur die Hälfte der Felderzahl, doch vermögen beide Läufer eines Heerlagers alle Felder zu bestreichen. Durch verschiedenartige Färbung der einzelnen Felderlinien, Fig. 4, sind die Gebiete der Läufer leicht übersichtlich darzustellen.
Die Königin vereinigt auch hier die Kräfte des Thurmes und des Läufers, und es ergiebt sich in Anbetracht der erweiterten Functionen dieser für ihre Bewegung ein Wegfall von Beschränkungen.
Der Springer bewegt sich in der dem quadratischen Schach entsprechenden Weise, wobei sich zur Feststellung seiner Bewegung, ebenso wie beim Läufer, die Vierfarbigkeit der Felder, empfiehlt, indem sein Sprung entweder nach
den Feldern homogener Farben, oder nach einem beliebigen Dreiecke des zweiten Sprangquadrats stattfinden kann.
Hierbei sei bemerkt, dafs bei Anwendung von vier Farben auch die Bestimmung des ursprünglichen Standfeldes von König und Königin leicht ermöglicht wird.
Das hier aufgeführte Schema für die Functionen der Steine soll nur als Basis für weitere Versuche gelten, aus denen sich in der Folge bestimmte Zusammenstellungen als Grundregeln ausbilden werden.
Die Theorie des Spieles ist in derselben Weise, wie beim quadratischen Schach, auch für das En-quatre-Spie\ zu erweitern, Fig. 5, und ebenso läfst sie sich mit Benutzung dreieckiger Bretter mit verschiedener Felderzahl auf das En-trois-Spiel anwenden, Fig. 6.
Die Figuren bleiben in ihrer Form entweder ungeändert, oder erhalten dreieckige Untertheile.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die Fabrikation von Schachbrettern mit der Eintheilung in 128 dreieckige Felder, zum Zwecke des nach vorstehenden neuen Principien erweiterten Schachspiels, in allen bisher für gewöhnliche Schachbretter üblichen Formen, nämlich: eintheilig, doppeltheilig in Verbindung mit dem Quadratfelderbrette, und in Tischform.
2. Die Herstellung derartiger Bretter als vierfarbige und zweifarbige Dreieckfelderschachspiele mit oder ohne Hinzufügung erläuternder Buchstaben und Zahlen, sowie die Combination für das En-quaire- und das En-trois-Spiel.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14484D Schachbrett mit Dreieckfeldern Active DE14484C (de)

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DENDAT14484D Active DE14484C (de) Schachbrett mit Dreieckfeldern

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DE (1) DE14484C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4037843A (en) * 1975-09-25 1977-07-26 Hoffman Alfred J Board game apparatus
US5492332A (en) * 1995-01-30 1996-02-20 Hessnice; Joseph D. Chess-type game

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4037843A (en) * 1975-09-25 1977-07-26 Hoffman Alfred J Board game apparatus
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