DE143751C - - Google Patents

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DE143751C
DE143751C DENDAT143751D DE143751DA DE143751C DE 143751 C DE143751 C DE 143751C DE NDAT143751 D DENDAT143751 D DE NDAT143751D DE 143751D A DE143751D A DE 143751DA DE 143751 C DE143751 C DE 143751C
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bell
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Alarmvorrichtung, welche eine beliebige Anzahl von Wechselstromerzeugern mechanisch antreibt und so Stromstöße in diesen hervorruft, welche ihrerseits wieder eine oder mehrere in den Stromkreis eingeschaltete Meldevorrichtungen in Tätigkeit setzen. Auf diese Weise wird erreicht, daß, wenn die Alarmvorrichtung von irgend einer der Meldestellen aus in Tätigkeit gesetzt wird, das Signal gewissermaßen vervielfältigt und Alarm an verschiedenen Stellen angezeigt wird. Durch diese Anordnung werden die teueren und schwierig in Stand zu haltenden elektrischen Batterien umgangen.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht des Läutewerkes einer elektrischen Glocke, deren Magnetinduktionsspulen von dem in ihrem Stromkreise eingeschalteten Melder aus erregt werden können, und einer Anzahl unabhängiger magnet-elektrischer Erzeugermaschinen, deren Anker einzeln mit einem oszillierenden Teil des Läutewerkes mechanisch verbunden sind,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht, welche eine etwas abgeänderte Verbindung zwischen dem Läutewerke und der Induktionsvorrichtung darstellt,
Fig. 3 eine Übersichtsdarstellung der allgemeinen Anordnung.
Das in Fig. 1 dargestellte Läutewerk S besteht aus einer Grundplatte 2, in welcher die Federspindel 3 gelagert ist, deren äußeres Ende durch den Kreuzrahmen 4 unterstützt ist, an . dessen einem Arme 5 das äußere Ende der Feder 6 befestigt ist; das andere Ende der Spiralfeder 6 ist in bekannter Weise mit der Spindel 3 verbunden. 7 ist ein Zahnrad, welches ebenfalls auf der Spinde! 3 sitzt, und in welches eine Sperrklinke 8 eingreift. 9 ist das Auslösewerk und 10 sind die Induktionsspulen zum Betriebe der Auslösevorrichtung 9. -F ist der Hammerarm, welcher auf der Achse G entsprechend gelagert ist.
Auf dem einen Ende der Welle G ist ein Kurbelarm g befestigt, welcher an seinem äußeren Ende einen Zapfen trägt, der eine Anzahl Verbindungsstangen Hdrehbar trägt. Jede dieser Verbindungsstangen H ist mit einer Kurbel i verbunden, welche auf der Achse des Ankers χ der Magnetinduktionsvorrichtungen / sitzt. Diese besitzen je einen eigenen Stromkreis J, in welchen die elektrisch anzutreibenden Signalvorrichtungen ^eingeschaltet sind, wie z. B. ein Schlagwerk, eine Registriervorrichtung und ein Läutewerk.
Durch die getroffene Verbindung zwischen dem oszillierenden Kurbelarme g und den Kurbelarmen i durch die Stangen H wird eine Bewegung der Anker χ der Induktionsvorrichtungen / hervorgerufen, wodurch bei jeder Bewegung ein Stromstoß in den Stromkreisen J erzeugt wird. Die Anker χ haben die Form eines Siemens-Ankers und können in einem durch permanente Magnete gebildeten magnetischen Felde oszillieren. Durch die erzeugten Stromstoße werden die Signalwerke K betrieben.
Da zu dem Antriebe der Stromerzeuger I nur eine ganz geringe Kraft nötig ist, können sie von jedem gewöhnlichen Läutewerke angetrieben werden, und wird hierbei die sonst
verloren gegangene Energie in praktischer Weise nutzbar gemacht. Auf diese Weise wird die Einschaltung eines Widerstandes in die Hauptalarmleitung vermieden, und weiterhin wird die Anwendung von Batterien umgangen. Durch die getroffene Anordnung wird ein sehr sicheres Arbeiten der Alarmeinrichtung erreicht, da alle Stromschlußstellen, die so sehr der Oxydation unterworfen sind und schmutzig werden, umgangen werden. Infolgedessen wird die Anlage billiger, besser, gleichförmiger und sehr sicher wirkend, welch letztere Eigenschaft durch die Anwendung der magnet-elektrischen Erzeuger erreicht wird, die stets einen Strom liefern, wenn der Anker sich in dem permanenten magnetischen Felde bewegt.
Anstatt des in Fig. 1 gezeigten Antriebes der Anker χ durch die Kurbeln und Stangen kann natürlich auch der Antrieb unmittelbar von der Welle G aus geschehen.
In Fig. 2 ist eine abgeänderte Verbindungsart zwischen dem Anker χ und dem Hammer träger F unter Umgehung der Kurbel g dargestellt.
Es ist klar, daß die Induktionsvorrichtungen / mit jedem beliebigen Signal werke, wie dies z. B. Fig. 3 zeigt, verbunden sein können, wo dasselbe keinen Hammer besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lärmvorrichtung mit Signalwiederholung durch mechanische Bewegung von Untersignalvorrichtungen von einem Teile der Hauptsignalvorrichtung aus, gekennzeichnet durch die Verbindung des Hammers (F) oder der Hammerachse (G) der Hauptsignalvorrichtung mittels eines oder mehrerer Glieder (H) mit einem bezw. mehreren Ankern (x) von Untersignalvorrrichtungen so, daß beim Schwingen des Hammers auch die Anker in Schwingung geraten und dadurch Ströme zum Betriebe der Untersignalvorrichtungen erzeugen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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