DE1437367C - Schaltungsanordnung zum Umwandeln binärer Impulssignale in solche mit zumindest dreimöglichen Pegeln derart, daß der Gleichstrompegel des resultierenden Signales Null ist - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Umwandeln binärer Impulssignale in solche mit zumindest dreimöglichen Pegeln derart, daß der Gleichstrompegel des resultierenden Signales Null istInfo
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- DE1437367C DE1437367C DE1437367C DE 1437367 C DE1437367 C DE 1437367C DE 1437367 C DE1437367 C DE 1437367C
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung wenn ein lange Kette binärer Nullen im unipolaren
zum Umwandeln binärer Impulssignale in solche mit Eingangssignal über mehr als 15 Zeitelemente hin-
zumindest drei möglichen Pegeln, derart, daß der weg als Impulslücken übertragen werden, die Syn-
Gleichstrompegel des resultierenden Signals Null ist. chronisierungsinformation verloren. In ähnlicher
Einer der Vorteile der Übertragung mit Hilfe der 5 Weise können beim Impulszug nach der letztgenann-Impulskodemodulation
ist der, daß der Impulszug in ten USA.-Patentschrift, weil dort nie zwei positive
einer Verstärkerstellung regeneriert werden kann, und auch nie zwei negative Impulszüge aufeinanderbevor
sich die Impulse so weit verschlechtert haben, folgend erscheinen, und zwar auf das Auftreten jedes
daß sie nicht mehr zuverlässig dekodiert werden positiven oder negativen Impulses hin, beliebige Ankönnen.
Bei der Durchführung einer derartigen Re- io zahlen von Lücken oder Nullen vorhanden sein,
generierung ist es erwünscht, daß die Strom- oder Dieses deshalb, weil eine Lücke oder eine Null in
Spannungsamplituden der Impulse und Impulslücken .. dem speziell erzeugten Impulszug immer eine Wiedernicht
zum Strommittelwert hin absinken. Zur Ver- holung des vorausgegangenen Kodeelements im urmeidung
eines derartigen Absinkens oder einer der- sprünglichen unipolaren Kode darstellt, so daß, so
artigen Drift sind spezielle Impulszüge schon ver- 15 lange kein Übergang im ursprünglichen Unipolarcode
wendet worden. stattfindet, ein kontinuierlicher Nullen-Strom über-
Ein derartiger Impulszug ist der in der USA.-Pa- tragen wird. Als Folge hiervon kann die Synchronitentschrift
2 996 578 beschrieben. Dieser Impulszug sierungsinformation verlorengehen. .··,·■.
wird durch Zuführen des unipolaren Eingangssignals Die Erfindung befaßt sich mit der Lösung beider an die Serienkombination eines Binärzählers und 20 Probleme, nämlich mit der Unterbindung einer eines Differentiators erhalten. Das Ergebnis ist, daß Mittelliniendrift, so daß Impulsregenerierung ermögjede binäre »Null« als NichtVorhandensein eines Im- licht ist, und mit der Unterbindung der Möglichkeit, pulses (Impulslücke) und jede binäre »1« als ein Im- daß eine dauernde Lücken- oder Nullenfolge überpuls übertragen wird, dessen Vorzeichen dem des tragen wird, daß also der Erhalt eines Synchronisiervorausgegangenen Impulses entgegengesetzt ist. Da 25 signals zur Steuerung selbsttaktgesteuerter Verstärker jeder folgende Impuls gegenüber dem vorausgegange- ermöglicht wird. .
wird durch Zuführen des unipolaren Eingangssignals Die Erfindung befaßt sich mit der Lösung beider an die Serienkombination eines Binärzählers und 20 Probleme, nämlich mit der Unterbindung einer eines Differentiators erhalten. Das Ergebnis ist, daß Mittelliniendrift, so daß Impulsregenerierung ermögjede binäre »Null« als NichtVorhandensein eines Im- licht ist, und mit der Unterbindung der Möglichkeit, pulses (Impulslücke) und jede binäre »1« als ein Im- daß eine dauernde Lücken- oder Nullenfolge überpuls übertragen wird, dessen Vorzeichen dem des tragen wird, daß also der Erhalt eines Synchronisiervorausgegangenen Impulses entgegengesetzt ist. Da 25 signals zur Steuerung selbsttaktgesteuerter Verstärker jeder folgende Impuls gegenüber dem vorausgegange- ermöglicht wird. .
nen das entgegengesetzte Vorzeichen hat, ist der ent- Gemäß der Erfindung ist dieser Problemkreis für
stehende-Impuls von Hause aus driftfrei. Wie vor- eine Schaltungsanordnung der einleitend beschriebestehend
erwähnt, ermöglicht diese Driftbeseitigung nen Art gelöst durch eine Einrichtung zum Einteilen
die Impulsregenerierung. 30 des binären Impulssignals in binäre Wörter zu
Die USA.-Patentschrift 2 759 047 bezieht sich je «Bit, durch Umsetzschaltungen zum Umwandeln
gleichfalls auf das Problem des Auswanderns der der n-ziffrigen binären Wörter in Impulssignale ent-Mittellinie
eines Impulszuges. Eine derartige Drift sprechend einem ersten vorbestimmten Kode, bis ein
wird wiederum durch die Erzeugung eines speziellen Impulssignal mit einer ersten vorbestimmten Gleich-Impulszuges
vermieden. Im einzelnen wird hiernach 35 Stromkomponente erzeugt wird, sowie zum Umdieser
Impulszug erzeugt durch Verzögern des uni- wandeln der n-ziffrigen binären Wörter in Impulspolaren
Eingangssignals um genau ein Signalimpuls- signale entsprechend einem zweiten vorbestimmten
Intervall (was gleichbedeutend mit einer Zwischen- Kode, und zwar auf das Erscheinen eines Impulsspeicherung
desselben wahrend dieser Zeitspanne signals, das die erste vorbestimmte Gleichstromist),
durch Umkehren des Vorzeichens desselben und 40 komponente besitzt, hin und so lange, bis ein Impulsdurch
Addieren des Ergebnisses zum ursprünglichen signal mit einer zweiten vorbestimmten Gleichstrom-Impulszug.
Das Ergebnis ist, daß jeder positive Im- · komponente erzeugt wird, worauf die Umwandlung
puls des resultierenden Impulszugs eine Änderung erneut entsprechend dem ersten Kode bewerkstelligt
einer Lücke des ursprünglichen unipolaren Kodes wird, bis wiederum ein Impulssignal mit der ersten
in einen Impuls darstellt und jeder negative Impuls 45 vorbestimmten Gleichstromkomponente erzeugt Wird,
eine Änderung eines Impulses in eine Lücke. Eine so daß die Anzahl aufeinanderfolgender Lücken
»Null« repräsentiert eine Wiederholung des voraus- kleiner ist als eine vorbestimmte Zahl,
gegangenen Kodeelementes im ursprünglichen uni- Nach der Erfindung wird also das unipolare Einpolaren Kode. Das Ergebnis ist, daß nie zwei positive gangssignal in zumindest ein Dreizustandssignal, beImpulse und nie zwei negative Impulse aufeinander- 50 stehend aus positiven Impulsen, negativen Impulsen folgend auftreten. und Impulslücken, entsprechend zweier Kodereihen
gegangenen Kodeelementes im ursprünglichen uni- Nach der Erfindung wird also das unipolare Einpolaren Kode. Das Ergebnis ist, daß nie zwei positive gangssignal in zumindest ein Dreizustandssignal, beImpulse und nie zwei negative Impulse aufeinander- 50 stehend aus positiven Impulsen, negativen Impulsen folgend auftreten. und Impulslücken, entsprechend zweier Kodereihen
Die nach den beiden genannten USA.-Patent- umgesetzt. Die Umwandlung findet entsprechend
schäften speziell vorgesehenen Impulszüge haben bei einer ersten Kodereihe statt, bis ein Dreizustandssolchen
Übertragungssystemen einen ausgesproche- signal erzeugt ist, das eine vorbestimmte Gleichnen
Nachteil, bei welchen die Verstärkerstellen im 55 Stromkomponente besitzt. Die Umwandlung wird
Selbsttakt gesteuert sind, und zwar in dem Sinn, daß dann entsprechend einer zweiten vorbestimmten
sie ein Takt- oder Synchronisiersignal zur Steuerung Kodereihe durchgeführt, bis ein Dreizustandssignal
der Regenerierung des übertragenen Signals von mit einer zweiten vorbestimmten Gleichstromkompodiesem
selbst erhalten. In der Praxis wurde gefunden, nente erzeugt ist. Hieran anschließend wird die Umdaß
— um dieses Synchronisiersignal vom über- 60 Wandlung wiederum entsprechend dem ersten Kode
tragenen Signal in einem wirtschaftlich tragbaren durchgeführt. Der resultierende Kode, der zwei Kode-System
zu erhalten — zumindest ein Impuls, gleich- reihen enthält, stellt sicher, daß das resultierende
gültig ob dieser nun positiv oder negativ ist, zu- Dreizustandssignal als ein Ergebnis der Umwandlung
mindest alle 15 Zeitelemente empfangen werden muß. keine Gleichstromkomponente enthält (wodurch das
Beim Impulszug nach der erstgenannten USA.-Patent- 65 nach den beiden obengenannten USA.-Patentschriften
schrift ist es durchaus möglich, daß ein Impuls nicht gelöste Problem gleichfalls gelöst wird), und stellt
alle 15 Zeitelemente übertragen wird, da jede binäre darüber hinaus zugleich sicher, daß eine lange Folge
»NULL« als Impulslücke übertragen wird. So geht, von Lücken oder Nullen nicht übertragen werden
kann, wodurch die Verwendung selbsttaktgesteuerter Verstärker ermöglicht wird.
Speziell wird das Eingangssignal in n-ziffrige binäre
Wörter eingeteilt, die dann entsprechend den nachfolgenden Regeln in einer von zwei Ködereihen
(welche in unten beschriebener Weise ineinandergesetzt werden) in Kode mit drei Pegeln codiert
werden. .
(1) Wenn das /i-ziffrige, binäre Wort eine gerade
Anzahl von Zeichen (»1«) enthält, wird es in beiden Kodereihen in seiner entsprechenden bipolaren
Form, beginnend mit einem positiven Impuls (+1), dargestellt.
(2) Wenn das n-ziffrige binäre Wort eine ungerade Anzahl von Zeichen enthält, wird es in seiner
entsprechenden bipolaren Form, beginnend mit einem' positiven Impuls ( + 1) in der ersten
Kodereihe und mit einem negativen Impuls (—1) in der zweiten Kodereihe, dargestellt.
(3) Wörter mit einer geringen Zeichendichte werden jedoch anders behandelt. Von allen übrigen
möglichen «-ziffrigen Dreizustands-Wörtern werden diejenigen ausgewählt, deren algebraische
Summe der Amplituden der Bits +1, 0 oder — 1 beträgt. Wenn diese Summe 0 ist, wird das
Dreizustandswort in beiden Kodereihen verwendet, um dasselbe binäre Wort darzustellen.
Wenn jedoch die Summe +1 ist, wird das Dreizustandswort in der Kodereihe. Nr. 1 verwendet,
um ein binäres Wort darzustellen, während das umgekehrte Wort (d. h., die positiven und negativen
Zeichen sind vertauscht) in der Kodereihe Nr. 2 verwendet wird, um dasselbe Codewort
darzustellen. ■
Wenn somit der ankommende Impulszug in Wörter von jeweils zwei Bits eingeteilt ist, d.h. η = 2, so
lauten die entstehenden möglichen binären Wörter 11,
10, 01 und 0 0. Entsprechend der obigen Regel (1) wird das binäre Wort 11 durch seine bipolare Form
in beiden Kodereihenj beginnend mit einem positiven Zeichen, dargestellt, so daß sich folgendes ergibt:
| Binäres Wort | Kodereihe Nr. 1 | Kodereihe Nr. 2 |
| 11 | + 1 -1 | + 1 -1 |
Entsprechend der Regel (2) werden die binären Wörter 1 0 und 0 1 wie folgt dargestellt
| Binäres Wort | Kodereihe Nr. 1 | Ködereihe Nr. 2 |
| 10 01 |
-1 0 0+1 |
-1 0 0-1 |
Schließlich, wird unter den übrigen möglichen
ternäreri Wörtern das binäre Wort 0 0 in beiden Kodereihen als —1 +!codiert, so daß sich ergibt '
Binäres Wort
Ködereihe Nr. 1
ge in den Dreizustandscode durchzuführen, wird das binäre
Kodereihe Nr. 2
Eingangssignal zuerst in aufeinanderfolgende Wörter mit je zwei Bit eingeteilt, die dann in den Dreizustandskode
entsprechend der Kodereihe Nr. I umgewandelt werden. Wenn ein Dreizustandskodewort,
bei dem die algebraische Summe der Amplituden des Bits +1 beträgt, entsprechend der Kodereihe Nr. 1
erzeugt wird (d.h. für die binären-Wörter I 0 oder
01), wird die Einrichtung nach Erzeugen des Dreizustandskodew'örtes
umgeschaltet, um die binären ίο Wörter in Dreizustandscodewörter entsprechend der
Kodereihe Nr. 2 umzuwandeln. Die Erzeugung eines Wortes entsprechend der Kodereihe Nr. 2, dessen
Summe — 1 beträgt (d.h.' für die binären Wörter 1 0 oder 0' 1), bewirkt, daß die Einrichtung zur Verwendung
der Kodereihe Nr. 1 zurückgeschaltet wird. Da die Einrichtung unter dem Einfluß eines erzeugten
Dreizustandswortes, bei dem die algebraische Summe der Amplituden der Bits nicht Null ist (entweder + 1
oder " — 1), von einer Kodereihe zur anderen umgeschaltet, weist das entstehende Ausgangssignal
keine Gleichstromkomponente auf, so daß keine Auswanderung vorhanden ist, die die Regenerierung
schwierig macht. ·
Für die Übertragung von digitalen Informationen über ein Übertragungssystem mit. selbstsynchronisierten
Verstärkern ist ferner die Tatsache sehr wichtig, daß der entstehende Impulszug keinen Zug von mehr
als zwei aufeinanderfolgenden Impulslücken ent- : halten kann.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
einzelnen erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Tabelle des Binär-Dreizustandskodes, bei dem η — 2 ist,
F i g. 2 das Blockschema eines erfindungsgemäßen Unipolarkode-Dreizustandskodewandlers,
F i g. 3 das Blockschema eines zweiten erfindungsgemäßen Unipolarkode - Dreizustandskodewandlers
und
Fig. 4 das Blockschema eines dritten Unipolarkode-Dreizustandskodewandlers.
Mit dem Eingang des in F i g. 2 dargestellten Kodewandlers
ist eine Quelle 10 für unipolare Impulse verbunden. Um das Verständnis der Arbeitsweise der
in den F i g. 2 bis 5 dargestellten Einrichtungen zu erleichtern, ist an der Ausgangsklemme der Quelle 10
ein Zug aus unipolaren Impulssignalen dargestellt, der zehn Zeitelemente einnimmt, wobei die Zeitelemente
mit 1 bis 10 beziffert sind und ein unipolares Zeichen (Impuls) durch eine »1« und ein
Zwischenraum (Impulslücke) durch eine »0« angegeben ist. Bipolare und Dreizustandssignale, die in
anderen Teilen der Zeichnungen dargestellt sind, sind in folgender Weise bezeichnet: ein .positiver Impuls
ist mit » + 1« bezeichnet, ein Zwischenraum (Impulslücke) mit »0« und ein negativer Impuls mit der
Amplitude 1 mit » — 1«. Impulse, deren Amplitude größer als 1 ist, sind in der Zeichnung der F i g. 2 mit
. einem positiven oder einem negativen Vorzeichen bezeichnet,
um die Polarität anzugeben, ferner mit einer unmittelbar folgenden Zahl, um seine Amplitude
anzugeben. Somit gibt z.B. » + 2« einen Impuls mit positiver Amplitude an, deren Höhe, das Doppelte
der Einheitsamplitude beträgt.
Ein als Worteinteileinrichtung dienender Gruppensynchronisiergenerator.il
steuert den größten Teil der Tätigkeit der in Fig. 2 dargestellten Schaltungen.
Die Funktion des Gruppensynchronisiergenerators
besteht darin, die unipolaren Impulse der Quelle 10
in binäre Wörter zu je 2 Bits einzuteilen. Er umfaßt eine Synchronisiersignalquelle 12 und eine Teilerschaltung
13, welche durch Zwei teilt. Die Synchronisiersignalquelle findet man an jeder Endstelle eines
Übertragungssystems mit Impulsregenerierung, wie es z. B. In der obenerwähnten Patentschrift 2 996 578,
ferner von CG. Davis auf S. 1 bis 24 der Januar-Ausgabe
1962 des Bell System Technical Journal beschrieben ist.
Da die Synchronisiersignalquelle mit dem Teiler 13 verbunden ist, besteht der Ausgang des Teilers 13 aus
einem in jedem zweiten Zeitelement auftretenden Impuls, wie es durch das an der Ausgangsklemme 14
des Teilers 13 dargestellte Signal angedeutet ist. Die Ausgangsklemme 14 des Teilers 13 ist mit der einen
Eingangsklemme jeder der UND-Torschaltungen 18 und 20 verbunden, so daß diese UND-Torschaltungen
nur während jedes mit einer geraden Zahl bezifferten Zeitelements des Eingangssignals der Quelle 10 betätigt
werden können.
Das Eingangssignal wird einer zweiten Eingangsklcinme
der UND-Torschaltung 20 direkt zugeführt. Ferner wird es durch die Verzögerungsschaltung 22
um ein Zeitelement verzögert der dritten Eingangsklemme der UND-Torschaltung 20 zugeführt. Infolge
dieser Schaltungen kann die UND-Torschaltung 20 nur während jedes mit einer geraden Zahl bezifferten
Zeitelements betätigt werden und dann nur. nachdem zwei aufeinanderfolgende unipolare »len« aufgetreten
sind, d. h.. die UND-Torschaltung 20 erzeugt in jedem mit einer geraden Zahl bezifferten Zeitclement
ein Ausgangssignal nur dann, wenn in diesem Zeitelement und in dem unmittelbar vorangehenden
Zeitelement zwei unipolare »len« von der Quelle K) empfangen werden.
Der Ausgang der UND-Torschaltung 20 bewirkt zum Teil die Steuerung der Umwandlung des binären
Wortes 1 1 in das Drei-Zustandskodewort +1 — 1.
Zu diesem Zweck ist die Ausgangsklemme 23 der UND-Torschaltung 20 mit einem Verstärker 24 verbunden,
der die Amplitude jedes an der Ausgangsklemme 23 der UND-Torschaltung 20 erzeugten
Zeichen verdoppelt. Infolgedessen sind an der Ausgangsklcmme 25 des Verstärkers 24 während des
zweiten und des achten Zeitelemcnts unter dem Einfluß von binären Wörtern 1 1 der Quelle 10 in den
ersten und zweiten und siebten und achten Zeitelemcnten Impulse mit der zweifachen Einheitsamplitude vorhanden. Die Ausgangsklemme 25 des
Verstärkers 24 ist ihrerseits mit einer Eingangskleinme
eines Summierungsverstärkers 26 verbunden, wo das Ausgangssignal des Verstärkers 24 zusammen
mit von der UND-Torschaltung 18 herkommenden Signalen verwendet wird, um eine richtige Kodeunnvandlung
für das Binärwort 1 1 hervorzubringen. Der Summierungsverstärker 26 kann ein Verstärker
sein, wie er auf S. 252 von »Electron Tube Circuits« von Samuel See Iy, veröffentlicht von der McGraw-Hill
Book Company. 1958, dargestellt ist.
Die UND-Torschaltung 18 steuert zum Teil die Umwandlung des unipolaren Wortes 0 0 in das Dreizustandssignal
— 1 -f 1. Zu diesem Zweck wird sie nur während der mit einer geraden Zahl bezifferten
Zeitelemente betätigt, nachdem in diesem mit einer geraden Zahl bezifferten Zeitelement und dem unmittelbar.
vorangehenden Zeitelement das binäre O aufgetreten ist." Die Quelle 10 ist mit der
einen Eingangsklemme einer ODER-Torschaltung 27 verbunden, ferner wird das Eingangssignal ebenfalls
um ein Zeitelement durch die Verzögerungsschaltung 22 verzögert und einer zweiten Eingangsklemme der
5 ODER-Torschaltung 27 zugeführt. Die Ausgangsklemme der ODER-Torschaltung 27 ist mit dem Eingang
einer Umkehr oder NICHT-Schaltung 30 verbunden, die eine Schaltung sein kann, wie sie auf
S. 401 von »Pulse and Digital Circuits« von ίο M ill man und Taub, veröffentlicht von der
McGraw-Hill Book Company, 1956, beschrieben ist. Die Umkehrschaltung 30 erzeugt einen Impuls, wenn
an ihrer Eingangsklemme ein Zwischenraum vorhanden ist, sie erzeugt einen Zwischenraum, wenn an
ihrer Eingangskleinme ein Impuls vorhanden ist. Infolgedessen
wir.d nach dem Auftreten von zwei aufeinanderfolgenden Zwischenräumen an. der Ausgangsklemme
32 der Umkehrschaltung 30 ein Impuls erzeugt. Das entstehende Signal bewirkt dann, daß
die UND-Torschaltung 18 einen Impuls erzeugt, der durch die Verzögerungsschaltung 33 um ein Zeitclement
verzögert ist und der einer zweiten Eingangsklemme des Summierungsverstärkers 26 zugeführt
wird, wo er mit den Signalen vereinigt wird, die vom Ausgang der UND-Torschaltung 20 herkommen,
und mit einem anderen Signal, das von der UND-Torschaltung 18 kommt, um die richtige Kodierung
der binären Wörter 1 1 und 0 0 der Quelle 10 vorzunehmen. ·
Ein zweiter Summierungsverstärker 34 ist so geschaltet, daß er sowohl die Ausgangssignale der
UND-Torschaltung 18 als auch des Verstärkers 24 erhält, die durch die Verzögerungsschaltung 35 um
ein Zeitelement verzögert sind. Die Ausgangsklemme des Summierungsverstärkers 34 ist ihrerseits mit dem
Eingang eines Verstärkers 36 verbunden, der eine Verstärkung von —1 hat, d. h., der Verstärker 36 ist
ein Phasenumkehrer. Die Ausgangsklemme des Verstärkers 36 ist mit einem dritten Eingang des Summierungsverstärkers
26 verbunden.
Die drei oben beschriebenen Eingangssignale des Verstärkers 26, die von den Ausgangssignalen der
UND-Schaltungen 20 und 18 hergeleitet sind, bringen die Kode für die binären Wörter 1 1 und 0 0 hervor.
Ein viertes Eingangssignal für den Summierungsverstärker 26 zur Steuerung der Kodierung der binären
Wörter 1 0 und 0 1 erhält man von einem Unipolar-Bipolarwandler 37. Der Wandler 37 arbeitet so, daß
er Zeichen von abwechselnder Polarität unter dem Einfluß von . unipolaren Eingangsimpulsen erzeugt
und einen Zwischenraum unter dem Einfluß jedes von der Quelle 10 empfangenen Zwischenraums. Das
Ausgangssignal, das an der Klemme 38 dargestellt ist,
wird durch eine Verzögerungsschaltung 40 um ein Zeitelement verzögert, wobei das entstehende verzögerte
Bipolarsignal an die vierte Eingangsklemme des Summierungsverstärkers 26 angelegt wird.
Als Ergebnis der vier Eingangssignale, die an den Summieriingsverstärker 26 angelegt werden, entsteht
ein algebraisch summiertes Ausgangssignal, wie es in Fig. 2 an der Ausgangsklemme 41 dargestellt ist.
Unter dem Einfluß der unipolaren Zeichen, die in den ersten beiden Zeitelementen des Signals der
Quelle 10 vorhanden sind, werden ein positiver Impuls mit der dreifachen Einheitsamplitude und ein
negativer Impuls mit der dreifachen Einheitsamplitude im zweiten und dritten Zeitelement des. Signals erzeugt
.· das an das Übertragungssystem', mit. Impuls-
regenerierung angelegt wird. Da das Übertragungssystem
ein digitales System ist, übersetzt es die Impulse + 3 und — 3 einfach als +1 und — 1. Alternativ
kann der Verstärker 26 auch einen Begrenzer enthalten, um das Ausgangssignal auf die Einheitsamplitude zu begrenzen. Das dritte und das vierte
Zeitelement des Eingangssignals der Quelle 10 besteht jeweils aus einem Zwischenraum, wobei entsprechend
diesem Eingangssignal im vierten und fünften Zeitelement des entstehenden Ausgangssignals
ein negativer Impuls und ein positiver Impuls jeweils
mit der Einheitsamplitude erzeugt werden. In dem fünften und dem sechsten Zeitelement enthielt das
Eingangssignal das binäre Wort 1 0, das entsprechend der Kodereihe Nr. 1 im sechsten und siebten Zeitelement
des Ausgangssignals als positives Zeichen und als Null kodiert werden soll und wurde. Infolge
der Erzeugung eines Wortes, bei dem die algebraische
Summe der Amplituden der Ziffern +1 beträgt entsprechend der Kodereihe Nr. 1, muß die Einrichtung
dann weitere Wörter entsprechend der Kodereihe Nr. 2 erzeugen. Dies geschah, da wie man im siebten,
achten, neunten und zehnten Zeitelement sehen kann, das Eingangssignal aus den binären Wörtern 11
und 0 1 bestarid und diese Wörter entsprechend der Kodereihe Nr. 2 im achten, neunten, zehnten und
elften Zeitelement als die Dreizustandswörter +1—1 und 0—1 kodiert wurden. Somit wandelte die in
F i g. 2 dargestellte Einrichtung zunächst die Kodewörter
in Dreizustandswörter entsprechend der Kodereihe Nr. 1 um. Wenn jedoch ein Dreizustandswort
erzeugt wurde, bei dem die algebraische Summe der Amplituden der Bits +1 betrug, ging die Einrichtung
zur Kodereihe Nr. 2 über. Wenn ein Dreizustandswort entsprechend der Kodereihe Nr. 2 erzeugt wird,
bei dem die algebraische Summe der Amplituden der Bits — 1 beträgt, erzeugt die Einrichtung in gleicher
Weise Dreizustandswörter entsprechend der Kodereihe Nr. 1. Infolgedessen hat das Ausgangssignal an der
Klemme 41 keine Gleichstromkomponente. Ferner ist es, und das ist wichtig, unmöglich, daß mehr als
■ zwei aufeinanderfolgende Zwischenräume erzeugt werden, und zwar ohne Rücksicht auf die Anzahl der
aufeinanderfolgenden Zwischenräume (Nullen) im Eingangssignal. Somit ist die richtige Arbeitsweise
von selbst synchronisierten Verstärkern in einem Impulsübertragungssystem hergestellt, da wenigstens
in jedem dritten Zeitelement ein Impuls auftreten muß, während die Verstärker selbst nur wenigstens
einen Impuls etwa in jedem fünfzehnten Zeitelement erfordern, um ein Synchronisiersignal herzuleiten.
In F i g. 3 ist eine Quelle für unipolare Impulse 10 mit der Eingangsklemme einer zweiten Wandlerschaltung
entsprechend der Erfindung dargestellt. Der Ausgang der unipolaren Signalquelle 10 ist mit einer
Umkehrschaltung 50 verbunden, ferner mit einer Eingangsklemme einer UND-Torschaltung 51, weiterhin
mit einer Verzögerungsschaltung 52, die eine Verzögerung von einem. Zeitelement ergibt, und
schließlich mit einem Unipolar-Bipolar-Wandler 53, ähnlich dem Wandler 37 in F i g. 2. Eine Gruppensynchronisiergeneratorschaltung
54, welche der Schaltung 11 in F i g. 2 gleicht, erzeugt an ihrer Ausgangsklemme
53 während jedes mit einer geraden Zahl bezifferten Zeitelement Impulse, wie es durch das
Ausgangssignal angegeben ist, das an der Ausgangsklemme
55 dargestellt ist.'Wieder wird, wie bei der
Ausführung der Fig. 2. .das Aiisi»angssignal des
Gruppensynchronisiergenerators 54 verwendet, um die ankommenden unipolaren Signale in Wörter von
jeweils 2 Bits einzuteilen, so daß sie entsprechend dem in F i g. 1 dargestellten, gewählten Drcizustandskode
kodiert werden können. Zu diesem Zweck ist der Ausgang des Gruppensynchronisiergenerators 54
mit einer zweiten Eingangsklemme der UND-Torschaltung 51 und ferner mit einer Eingangsklenime
der UND-Torschaltung 60 verbunden,
ίο Entsprechend dem in Fig. 1 dargestellten Kode wird jedes binäre Wort 0 0 als — 1 +1 in jeder Kodereihe kodiert. Zu diesem Zweck ist die Ausgangsklemme 61 der Umkehrschaltung 50, die dazu dient, Zeichen in Zwischenräume und μητ^ε!<ο1ΐΓί umzuwandeln, mit einer zweiten Eingangsklemme der UND-Torschaltung 60 und mit der Eingangsklemme der Verzögerungsschaltung 62 verbunden, welche den Ausgang der Umkehrschaltung 50 um ein Zeilelement verzögert und ihn einer dritten Eingangsklemme der
ίο Entsprechend dem in Fig. 1 dargestellten Kode wird jedes binäre Wort 0 0 als — 1 +1 in jeder Kodereihe kodiert. Zu diesem Zweck ist die Ausgangsklemme 61 der Umkehrschaltung 50, die dazu dient, Zeichen in Zwischenräume und μητ^ε!<ο1ΐΓί umzuwandeln, mit einer zweiten Eingangsklemme der UND-Torschaltung 60 und mit der Eingangsklemme der Verzögerungsschaltung 62 verbunden, welche den Ausgang der Umkehrschaltung 50 um ein Zeilelement verzögert und ihn einer dritten Eingangsklemme der
ao UND-Torschaltung 60 zuführt. Da die UND-Torschaltung 60 nur während jedes mit einer geraden
Zahl bezifferten Zeitelements durch das Ausgangssignal des Gruppensynchronisiergenerators 54 betätigt
wird, wird ein Impuls an der Ausgangsklemme der UND-Torschaltung 60 nur bei Vorhandensein eines
binären Wortes 0 0 erzeugt. So wird z. B. während des vierten Zeitelements ein Impuls an der Ausgangsklemme
der UND-Torschaltung 60 erzeugt, der über die ODER-Torschaltung 65 an den Phasenumkehrverstärker
66 angelegt wird. Der Verstärker 66 hat eine Verstärkung von — 1; seine Ausgangsklemme ist
mit einer Eingangsklemme eines Summierungsverstärkers 67 verbunden, an dessen Ausgangsklemme die
Dreizustandskodesignale erhalten werden.
Der Ausgang der UND-Torschaltung 60 wird ferner durch die Verzögerungsschaltung 68 um ein
Zeitelement verzögert, wobei die Ausgangsklemme der Verzögerungsschaltung mit einer zweiten Eingangsklemme
des Summierungsverstärkers 67 verbunden ist. Infolgedessen wird das Dreizustandskode-
. wort —1+1 während des vierten und des fünften
Zeitelements an der Ausgangsklemme 69 des Summierungsverstärkers 67 Einfluß eines binären
Wortes 0 0 im Eingangssignal der Quelle 10 während des dritten und des vierten Zeitelements erzeugt. Wie
bei der Ausführung der Erfindung der Fig. 2 wird jedes Dreizustandsausgangskodewort um ein Zeit-
\ ' element gegen das Eingangssignal verzögert.
Binäre Kodewörter 11 werden in beiden Kodereihen
des Dreizustandskode der Fig. 1 in das Dreizustandskodewort +1—1 kodiert. Diese Kodierung
erfolgt durch die unten beschriebenen Einrichtungen, welche der UND-Torschaltung 51 folgen. Die UND-Torschaltung
51 wird während der mit einer geraden Zahl bezifferten Zeitelementc betätigt, um ein Ausgangssignal
zu erzeugen, wenn ein Impuls an der Eingangsklemme des Wandlers während dieses mit
einer geraden Zahl bezifferten Zeitelcments und des unmittelbar vorangehenden, mit einer ungeraden
Zahl bezifferten Zeitelement vorhanden ist. Somit erzeugt für das dargestellte typische Eingangssmnal
die UND-Torschaltung 51 einen Impuls sowohl im zweiten als auch im achten Zeitelement. Der Ausgang,
der UND-Torschaltung 5! wird einer zweiten Eingangsklemme des Sumniierungsverstiiikers67 zugeführt.
' . .
Das Ausgangssignal tier UND-Torschaltung 51
wird ferner an die VciYÖgemngssclialUing 7(1 anue-
109 643
9 10
legt, wo es um ein Zeitelement verzögert und dann Ein dritter Unipolarkode-Dreizustandskodewandler
der einen Eingangsklemme der ODER-Tprschaltung ist als Blockschema in F i g. 4 dargestellt. Die Quelle
65 und von dort über den Phasenumkehrverstärker 10 für unipolare Impulse ist mit einer · Umkehr-
66 dem Summierungsverstärker 67 zugeführt wird. schaltung 90 mit einer Verzögerungsschaltung 91,
Somit wird z. B. während des zweiten Zeitelements 5 welche eine Verzögerung von einem Zeitelement erein
Impuls von der Ausgangsklemme der UND-Tor- gibt, und mit der einen Eingangsklemme der UND-schaltung
51 dem Summierungsverstärker 67 direkt Torschaltungen 92 und 96 verbunden. Der Ausgang
und ferner über die Verzögerungsschaltung 70 ver- der Verzögerungsschaltung 91 wird der einen Einzögert
und durch den Verstärker 66 umgekehrt an- gangsklemme jeder der UND-Torschaltungen 92 und
gelegt, so daß ein negativer Impuls während des io 93 zugeführt, während der Ausgang der Umkehrdritten
Zeitelements an den Summierungsverstärker schaltung 90 einem Eingang der UND-Torschaltungen
67 angelegt wird. Im Ergebnis wird für das binäre 93 und 94 zugeführt wird. Ferner wird das Ausgangs-Wort
1 1 im ersten und im zweiten Zeitelement das signal der Umkehrschaltung 90 einer Verzögerungs-Dreizustandswort
+ 1 — 1 an der Ausgangsklemme schaltung 95 zugeführt, welche den Ausgang der Um-69
des Summierungsverstärkers 67 erzeugt. Ein ahn- 15 kehrschaltung 90 um ein Zeitelement verzögert und
liches Ergebnis entsteht, wenn das binäre Wort 1 1 ihn dem zweiten Eingang der UND-Torschaltung 94
während des siebten und des achten Zeitelements er- und einem-Eingang der UND-TorschaUung 96 zuscheint,
wobei das Wort + 1 —1 während des achten führt. Ferner ist jede der UND-Torschaltungen 92,
und des neunten Zeitelements an der Ausgangs- 93, 94 und 96 mit dem Ausgang des Gruppenklemme
erzeugt wird. · 20 Synchronisiergenerators 97 verbunden, der der gleiche
Der Unipolar-Bipolar-Wandler 53 erzeugt beim ist, wie er bei F i g. 2 beschrieben wurde, so daß jede
Auftreten des binären Wortes 1 0 oder 0 1 das richtige der UND-Torschaltungen 92, 93, 94 und 96 nur wäh-
Dreizustandskodewort.. Der Ausgang des Unipolar- rend der mit geraden Zahlen bezifferten Zeitelemente
Bipolar-Wandlers wird durch die Verzögerungs- betätigt werden kann.
schaltung 71 um ein Zeitelement verzögert und einer 25 Die UND-Torschaltung 92 und die. UND-Tor-Sperrschaltung
72 zugeführt, die eine Schaltung sein schaltung 94 bilden die Eingangseinrichtung für die
kann, wie sie auf S. 404 des obenerwähnten Auf- Schaltanordnungen, welche die Dreizustandskodesatzes
von Millman und Taub dargestellt ist. signale für die binären Kodewörter 11 und 0 0 er-Durch
Verwendung der Verzögerungsschaltung 81 . zeugen. Die UND-Torschaltung 92 ist so geschaltet,
und der ODER-Torschaltung 82 wird bewirkt, daß 30 daß sie das verzögerte Eingangssignal der Verzögedie
an die Sperrklemme der Sperrschaltung 72 an- ' rungsschaltung 91 und das Eingangssignal selbst ergelegten
Impulse nicht nur in dem Zeitelement, in hält und ein Ausgangssignal unter dem Einfluß des
dem sie auftreten, sondern auch in· dem nächtsfolgen- Gruppensynchronisiergenerators97in einem mit einer
den Zeitelement wirksam werden. geraden Zahl bezifferten Zeitelement erzeugt, wenn
Der Ausgang der Sperrschaltung 72 wird durch das 35 das Eingangssignal der Quelle 10 ein Zeichen war,
Vorhandensein eines Impulses an ihrer Sperreingangs- und zwar in diesem mit einer geraden Zahl bezifferten
klemme, die mit der Ausgangsklemme der UND-Tor- Zeitelement und dem unmittelbar vorangehenden Zeitschaltung
51 verbunden ist, für zwei Zeitelemente ge- element. Die UND-Torschaltung 94, die so geschaltet
sperrt. Da die UND-Torschaltung 51 einen Impuls ist, daß sie das umgekehrte Eingangssignal von der
sowohl während des zweiten als auch während des 40 Umkehrschaltung 90 und das. verzögerte umgekehrte
achten Zeitelements erzeugt, wird die Sperrschaltung Eingangssignal von der Verzögerungsschaltung 95 er-72
während des zweiten, des dritten und des achten hält, erzeugt ein Ausgangssignal in einem mit einer
und des neunten Zeitelements gesperrt und läßt das geraden Zahl bezifferten Zeitelement, wenn ein
Signal der Verzögerungsschaltung 71 während dieser Zwischenraum im Eingangssignal vorhanden war,
Zeitelemente nicht durch. Zu allen anderen Zeiten 45 und zwar in diesem mit einer geraden Zahl bezifferten
wird jedoch das Ausgangssignal der Verzögerungs- Zeitelement und in dem unmittelbar vorangehenden
schaltung 71 über die Sperrschaltung 72 übertragen, Zeitelement. Somit erzeugt die UND-Torschaltung 92
um das richtige Dreizustandswort für das binäre Ein- unter dem Einfluß von binären Wörtern 1 1 im ersten,
gangswort hervorzubringen. Somit wird während des zweiten, siebten und achten Zeitelement einen Impuls
fünften und des sechsten Zeitelements das binäre 50 im zweiten und achten Zeitelement. Die UND-Tor-Wort
1 0, das an der Ausgangsklemme der Quelle 10 schaltung 94 erzeugt in gleicher Weise unter dem
erscheint, entsprechend der Kodereihe 1 als +1 0 in Einfluß des binären Vortes 0 0 im dritten und
dem sechsten und siebten Zeitelement des Ausgangs- vierten Zeitelement einen Impuls im vierten Zeitsignals
kodiert. Während des neunten und zehnten element.
Zeitelements wird das binäre Wort 0 1 in gleicher 55 Der Ausgang der UND-Torschaltung 92 geht zu
Weise entsprechend der Kodereihe Nr. 2 in dem einer Eingangsklemme 100 eines Summierungsver-
zehnten und elften Zeitelement als 0 — 1 kodiert, wo- stärkers 101, während der Ausgang der UND-Tor-
bei die Einrichtung nach der Erzeugung eines Drei- schaltung 94 durch die Verzögerungsschaltung 102
zustandskodewortes, bei dem die algebraische Summe verzögert und einer zweiten Eingangsklemme 103 des
der Amplituden der Bits +1 beträgt, zur Kodierung 60 Summierungsverstärkers 101 zugeführt wird. Ferner
entsprechend der Kodereihe Nr. 2 übergeht. Ebenso wird der Ausgang der UND-Torschaltung 92 durch
werden die binären Wörter 10 und 01 nach dem die Verzögerungsschaltung 105 um ein Zeitelement
elften Zeitelcment wieder entsprechend der Kode- verzögert, wobei dann dieser verzögerte Ausgang und
reihe Nr. I kodiert, da beim binären WortO — 1, das der Ausgang der UND-Torschaltung 94 über die
an der Ausgangsklemme 69 erzeugt wird, die alge: 65 ODER-Torschaltung 106 einem Verstärker 107 zuge-
braische Summe der Amplituden der Bits —1 beträgt, führt werden, der dazu dient, die Polarität des Aus-
wodurch bewirkt wird, daß die Kodierung zur Kode- gangs der ODER-Torschaltung 106 umzukehren. Der
ri^ihe Nr. 1 zurückkehrt. Ausgang des Phasenumkehrverstärkers 107 wird
einer dritten Eingangsklemme HO des Verstärkers 101 zugeführt.
Die Signale, die an die Eihgangsklemmen 100,103
und 110 des Summierungsverstärkers 101 angelegt werden, bilden die Dreizustandswörter, die unter dem
Einfluß der binären Wörter 1 1 und 1 O erzeugt werden.
Die von der UND-Torschaltung 92 an die Klemme 100 angelegten Signale ergeben das erste Bit
des unter dem Einfluß des binären Wortes 1 1 zu. erzeugenden Dreizustandswortes, während das zweite
Bit des Wortes über den Weg erhalten wird, der aus der Verzögerungsschaltung 105 der ODER-Schaltung
106 und dem Verstärker 107 besteht. In gleicher Weise ergibt der verzögerte Ausgang der UND-Torschaltung
94 das zweite Bit des Dreizustandskodewortes, das unter dem Einfluß des binären Wortes 0 0
erzeugt werden soll, während das erste Bit dadurch erhalten wird, daß der Ausgang der UND-Torschaltung
94 mit Hilfe des Verstärkers" 107 umgekehrt wird. Somit werden unter dem Einfluß des binären
Wortes 11 im ersten, zweiten, siebten und achten Zeitelement die Dreizustandskodewörter +1 und — 1
im zweiten, dritten, achten und neunten Zeitelement erzeugt, wobei das Ausgangssignal an der Klemme
108 des Summierungsverstärkers 101 erscheint. Im vierten und fünften Zeitelement wird unter dem Einfluß
des binären Wortes 0 0 das Dreizustandswort — 1 +1 an der Eingangsklemme im dritten und vierten
Zeitelement erzeugt. Die Ausgangsklemme 108 ist mit dem Eingang des Ubertragung'ssystems mit Impulsregenerierung
verbunden.
Die UND-Torschaltung 93 erzeugt ein Ausgangssignal in einem mit einer geraden Zahl bezifferten
Zeitelement, wenn immer das binäre Wort 1 0 am Ausgang der Quelle 10 erscheint. In gleicher Weise
erzeugt die UND-Torschaltung 96 einen Ausgangsimpuls, wenn das binäre Wort 0 1 im Eingangssignal
vorhanden ist. Somit erzeugt unter dem Einfluß des binären Wortes 1 0 im fünften und sechsten Zeitelement
des Eingangssignals die UND-Torschaltung 93 einen Impuls im sechsten Zeitelement, während unter
dem Einfluß des binären Eingangswortes 0 1 im neunten und zehnten Zeitelement des Eingangssignals die
UND-Torschaltung 96 einen Impuls im zehnten Zeitelement erzeugt, der dann durch die Verzögerungsschaltung 111 um ein Zeitelement verzögert wird und
einer Eingangsklemme der ODER-Torschaltung 112 zugeführt wird. Der Ausgang der UND-Torschaltung
93 ist ferner mit der ODER-Torschaltung 112 verbunden, so daß an der Ausgangsklemme der ODER-Torschaltung
112 ein Impuls während des sechsten und des elften Zeitelements erzeugt wird. Dies Signal
wird dann einem Unipolar-Bipolar-Wandler 113 zugeführt, der einen positiven Impuls im sechsten Zeitelement
und einen negativen Impuls im elften Zeitelement erzeugt und der das entstehende Ausgangssignal
der Eingangsklemme 115 des Summierungsverstärkers 101 zuführt. Somit wird unter dem Einfluß
des binären Wortes 1 0 im fünften und sechsten Zeitelement entsprechend der Kodereihe Nr. 1 im sechsten
und siebten Zeitelement das Dreizustandskodewort +10 erzeugt, während unter dem Einfluß des
binären Wortes 0 1 im neunten und zehnten Zeitelement das Dreizustandskodewort 0 1 im zehnten und
elften Zeitelement erzeugt wird. Somit erzeugt wiederum die Einrichtung zunächst Dreizustandskodewörter
entsprechend der Kodereihe Nr. 1, bis ein Wort erzeugt wird, bei dem die algebraische Summe
der Amplituden der Bits + 1 beträgt, wonach weitere Wörter entsprechend der Kodereihe Nr. 2 erzeugt
werden.
Das Ergebnis der durch die in den F i g. 2, 3 und 4
dargestellten Wandler durchgeführten Kodierung besteht darin, daß der entstehende Impulszug keine
Gleichstromkomponente auch während einer kleinen Anzahl von Zeitelementen aufweist, wobei es zusätzlich
unmöglich ist, daß mehr als zwei Zeitelemente
ίο vergehen, bevor ein Impuls auftritt. Hierdurch wird
wiederum die Verwendung von selbstsynchronisierten Verstärkern in Übertragungssystemen erleichtert,
die an die Ausgangsklemmen des Wandlers angeschlossen werden. Ferner wird eine richtige Arbeits-
weise der Verstärker unter allen möglichen Bedingungen
des Eingangssignals sichergestellt, da es unmöglich is£, daß mehr als zwei aufeinanderfolgende
' Zwischenräume oder Nullen auftreten. Wenn somit z. B. eine sehr große Anzahl von Zwischenräumen
an der Ausgangsklemme der Quelle 10 erscheint, enthält das an das Übertragungssystem angelegte
Signal Impulse mit positiver und negativer Polarität und nicht mit Zwischenräumen wie in der bisherigen'
Technik.
Somit werden binäre Eingangssignale in binäre Wörter von jeweils 2 Bits geteilt in Dreizustandskodesignale
entsprechend zwei Kodereihen kodiert über ein Übertragungssystem mit Impulsregenerierung,
bei dem selbstsynchronisierte Verstärker verwendet werden, übertragen und die übertragenen
Wörter an der Empfangsendstelle in binäre Signale zurückverwandelt. Das Ergebnis dieser Übertragung
ist ein übertragenes Signal, das auch für eine kleine Anzahl von Zeitelementen einen Gleichstrompegel
von Null aufweist und das nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Nullen ohne Rücksicht auf die Anzahl
der aufeinanderfolgenden Nullen im binären Eingangssignal hat. Diese Tatsache erleichtert die Verwendung
von selbstsynchronisierten Verstärkern, da sie die genaue Erzeugung eines Synchronisiersignals
in jedem Verstärker sicherstellt.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Umwandeln binärer Impulssignale in solche mit zumindest drei
möglichenPegeln, derart, daß derGleichstrompegel des resultierenden Signals gleich Null ist, g e k e η η zeichnet
durch eine Einrichtung (11, 18, 20 in Fig. 2; 54, 51, 60 in Fig. 3; 92, 93, 94, 97
5» in F i g. 4) zum Einteilen des binären Impulssignals
in binäre Wörter zu je η Bits und durch Umsetzschaltungen (26 in F i g. 2 und Eingangsschaltungen; 67 in F i g. 3 und Eingangsschaltungen;
101 in Fig. 4 und Eingangsschaltungen) zum Umwandeln der /i-ziffrigen binären Wörter
in Impulssignale entsprechend einem ersten vorbestimmten Kode (Kodereihe I), bis ein Impulssignal
mit einer ersten vorbestimmten Gleichstromkomponente (+1) erzeugt wird, sowie zum
Umwandeln der n-ziffrigen binären Wörter in
Impulssignale entsprechend einem zweiten vorbestimmten Kode (Kodereihe II), und zwar auf
das Erscheinen eines Impulssignals, das die erste vorbestimmte Gleichstromkomponente (+1) besitzt,
hin und so lange, bis ein Impulssignal mit einer zweiten vorbestimmten Gleichstromkomponente
( — 1) erzeugt wird, worauf die Umwandlung erneut entsprechend dem ersten Kode be-
wcrkstelligt wird, bis wiederum ein Impulssignal mit der ersten vorbestimmten Gleichstromkomponente
(+1) erzeugt wird, so daß die Anzahl aufeinanderfolgender Lücken kleiner ist als eine
vorbestimmte Zahl.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Worteinteileinrichtung (Gruppen-Synchronisiergenerator 11) zum Einteilen
der Eingangsimpulssignale in binäre Wörter zu je 2 Bits ausgelegt ist, daß die Umsetzschaltungen
Kodierschaltungen aufweisen, die diese zweizifTrigen Wörter in gleichfalls zweiziffrige Dreizustandssignale
mit je 2 Bits entsprechend dem folgenden ersten Kode .
. .
Binäres Wort
1 1
10
01
00
10
01
00
Kode 1
+ 1 -1
+ 1 0
0 +1
-1 +1
umwandeln," bis ein zweiziffriges Dreizustandssignal
erzeugt wird, dessen algebraische Bit-Summe +1 beträgt, und daß die Umsetzschaltungen
weitere Kodierschaltungen aufweisen, die die zweiziffrigen binären Wörter in zweiziffrige Dreizustandssignale
entsprechend dem folgenden zweiten Kode
Binäres Wort
1 1
10
0 1
00
10
0 1
00
Kode 2
+ 1 -1
-1 0
0 -1
-1 +1
35
auf das Erscheinen eines zweiziffrigen Dreizu-Standssignals, dessen algebraische Bit-Summe +1
beträgt, hin und so lange umwandeln, bis ein zweiziffriges Dreizustandswort erzeugt wird, dessen
algebraische Bit-Summe —1 beträgt, wonach die Umwandlung wiederum entsprechend dem ersten
Kode so lange durchgeführt wird, bis wieder ein Dreizustandssignal erzeugt wird, dessen algebraische
Bit-Summe +1 beträgt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einteileinrichtung
und die Umsetzschaltungen (F i g. 2) gebildet sind
einem Unipolar-Bipolarimpuls-Wandler (37), der mit der Quelle verbunden ist, um die
binären Impulssignale zu empfangen,
einem Summierverstärker (26) mit vier Eingängen,
einer Verzögerungsschaltung (40), die das Ausgangssignal des Unipolar-Bipolarimpuls-Wandlers
(37) mit einem Eingang des Summierverstärkers (26) verbindet,
einem UND-Verknüpfungsglied (20) mit drei Eingängen, welches beim Auftreten des binären Wortes 1 1 ein Ausgangssignal erzeugt und so geschaltet ist, daß es das von der Quelle (10) gelieferte binäre Eingangssignal, das durch durch die Verzögerungsschaltung (22) um ein Zeitelement verzögerte binäre Eingangssignal und das Ausgangssignal der Worteinteileinrichtung (Gruppen-Syiichronisiergenerator 11) miteinander verknüpft,
einem UND-Verknüpfungsglied (20) mit drei Eingängen, welches beim Auftreten des binären Wortes 1 1 ein Ausgangssignal erzeugt und so geschaltet ist, daß es das von der Quelle (10) gelieferte binäre Eingangssignal, das durch durch die Verzögerungsschaltung (22) um ein Zeitelement verzögerte binäre Eingangssignal und das Ausgangssignal der Worteinteileinrichtung (Gruppen-Syiichronisiergenerator 11) miteinander verknüpft,
einem Verstärker (24), dessen Eingang mit dem Ausgang des UND-Gliedes (20) verbunden
ist und der die Amplitude jedes durch das UND-Glied (20) erzeugten Impulses
verdoppelt sowie mit dem zweiten Eingang des Summierverstärkers (26) verbunden ist,
einem ODER-Verknüpfungsglied (27), das eingangsseitig das binäre Eingangssignal und
das um ein Zeitelement verzögerte binäre Eingangssignal miteinander verknüpft und
ausgangsseitig mit dem Eingang eines Umkehrgliedes (30) verbunden ist, so daß an
dessen Ausgang ein Zeichen (»1«) erzeugt wird, wenn die Binärsignalquelle (10) zwei
aufeinanderfolgende Nullen liefert,
einem UND-Verknüpfungsglied (18), das das Ausgangssignal des Umkehrgliedes (30) mit der Worteinteileinrichtung (11) verknüpft,
einer Verzögerungsschaltung (33) für eine Verzögerung um ein Zeitelement zwischen dem Ausgang des UND-Gliedes (18) und dem dritten Eingang des Summierverstärkers (26),
einem UND-Verknüpfungsglied (18), das das Ausgangssignal des Umkehrgliedes (30) mit der Worteinteileinrichtung (11) verknüpft,
einer Verzögerungsschaltung (33) für eine Verzögerung um ein Zeitelement zwischen dem Ausgang des UND-Gliedes (18) und dem dritten Eingang des Summierverstärkers (26),
einem Summierverstärker (34), dessen einer Eingang mit dem Ausgang des UND-Gliedes
(18) verbunden ist,
einer Verzögerungsschaltung (35) zwischen dem Ausgang des Verstärkers (24) und dem
anderen Eingang des Summierverstärkers (34), so daß das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
(35) und das Ausgangssignal des UND-Gliedes (18) vom Summierverstärker (34) addiert werden, und
einem Phasenumkehrverstärker (36), der den Ausgang des Summierverstärkers (34) mit dem vierten Eingang des ersten Summierverstärkers (26) verbindet.
einem Phasenumkehrverstärker (36), der den Ausgang des Summierverstärkers (34) mit dem vierten Eingang des ersten Summierverstärkers (26) verbindet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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