DE143232C - - Google Patents

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DE143232C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 143232 KLASSE 42g.
Bei Phonographen kommt es bekanntlich sehr auf die genaue Einstellung der einzelnen Teile des Triebwerkes an, da die anscheinend geringste Ungenauigkeit in der Lagerung der den Zylinder oder die Membran tragenden Achsen eine mangelhafte Wiedergabe und besonders leicht sehr unangenehme, kreischende Töne hervorruft. Auch die Stärke der Verbindung des Phonographenkastens mit dem Resonanzboden hat Einfluß, da die zwischengelegten Kautschukringe, je nachdem die Schrauben mehr oder weniger angezogen sind, die Stärke der Tonwiedergabe beeinflussen.
Bei den bekannten Phonographen ist es nun bisher notwendig gewesen, die eine der Seitenwände des das Räder- und Achsenwerk einschließenden Gehäuses vollständig zu entfernen, wenn eine Triebfeder gebrochen war und eine neue in das Federgehäuse eingesetzt werden sollte; es war daher erforderlich, das ganze Triebwerk auseinander zu nehmen und nachher wieder genau einzustellen, was ohne Hülfe eines Sachkundigen selten gelang.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun erreicht, daß die Triebfeder aus dem Phonographen entfernt und wieder in diese eingesetzt werden kann, ohne überhaupt irgendwie das übrige Triebwerk in seiner Einstellung zu verändern.
Die Lagerung einer ein Federtriebwerk tragenden Achse in Rinnen, aus welchen sie leicht herausgehoben werden kann, ist bereits bei Uhren bekannt. Gegenstand der Erfindung ist daher nur die beschriebene konstruktive Ausführung, welche sich für Phonographen besonders eignet, da sich das Federgehäuse nicht von selbst verschieben kann.
Die Achse, die die Federbuchse aufnimmt, ist aus zwei Teilen zusammengesetzt, von denen einer mit dem Antriebszahnrad, der andere Teil mit einem Verbindungsstück fest verbunden ist. Dieses trägt zwei in Öffnungen der einen Seitenwand des Gehäuses eingreifende Zapfen und einen Knopf, welcher von einem auf derselben Seitenwand angeordneten Haken erfaßt werden kann. Beide Seitenwände des Gehäuses besitzen ferner zwei Einschnitte oder Rinnen, in welchen die Zapfenenden der Achse des Federgehäuses während der Auswechslung bezw. Wiedereinführung des letzteren gleiten können. Die sonstige Einrichtung des Phonographen ist die übliche.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι eine Seitenansicht des Phonographen von der Seite des Schlüssels aus gesehen, Fig. 2 einen Grundriß bei abgenommenem Membranträger, Fig. 3 eine Innenansicht einer der Seitenwände; Fig. 4 und 6 sind Einzelansichten der Achsstücke der in Fig. 5 gesondert dargestellten Federbuchse; Fig. 7 ist die Ansicht eines Befestigungsteils.
Auf der Grundplatte α des Apparates sind zwei durch Querstangen miteinander verbundene vertikale Seitenwände b und c angeordnet, zwischen denen die Federbuchse d mit ihren ineinander greifenden Achsteilen, die Zahnräderwerke f, g und h und der Regler r gelagert sind. Ferner wird die Achse des Metall-
kegeis ζ, auf den der Wachszylinder aufgeschoben wird, und die Führung j des Membranträgers von diesen Seitenwänden getragen. Jede der beiden Seitenwände b und c ist mit einem nach oben offenen Schlitz &, bezw. / versehen, in welche die Zapfen der Achse m eingelegt werden können. Der eine Achsenteil ist mit dem Schlüssel ο zum Aufziehen der Feder versehen, der andere trägt eine
ίο Platte p, welche mit Hülfe zweier kurzer Stifte q und s in in der Wand c angebrachten kleinen Bohrungen t und u sowie mit Hülfe eines Zapfens ν festgehalten wird, der von einem auf der Innenseite der Innenwand c drehbar gelagerten Haken χ erfaßt werden kann.
Um die Federbüchse zu entfernen, genügt
es, den Haken χ zu lösen, die beiden kurzen Zapfen q und s in den Schlitzen k und I emporzuziehen, ohne die Teile der Achse m aus dem Federgehäuse herauszuziehen. Hierauf können durch Ziehen in der Längsrichtung die beiden Teile der Achse voneinander gelöst werden. Das Auswechseln der Feder und das Wiedereinführen der Federbuchse in das Gehäuse ist nun leicht durchführbar.
Wenn die oberste Querstange y das Entfernen der Federbuchse behindert, so kann auch diese dadurch abnehmbar gemacht werden, daß in die Seiten wände c Schlitze 1 und 2 eingeschnitten werden, welche nach Lüftung der Schraubenmuttern 3 und 4 die Querstange vollständig freigeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Phonographen, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsfeder von einer aus zwei in oben offenen Schlitzen (k I) gelagerten Teilen bestehenden Achse (rti) getragen wird, deren einer mit einer Platte (p) versehen ist, welche durch in Öffnungen der Seitenwand (c) eintretende Stifte (q s) und durch einen von dem Haken (x) erfaßten Kopf (v) festgehalten wird, so daß die Achse (m) in ihrer richtigen Lage im Innern des Phonographengehäuses dauernd gesichert wird, während die Antriebsfeder nach Zurückdrehen des Hakens (x) und Herausschieben der Stifte (q s) aus den Öffnungen der Seitenwand (c) leicht ausgewechselt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT143232D Active DE143232C (de)

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DE (1) DE143232C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4710046A (en) * 1984-07-10 1987-12-01 Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. Platen clutch mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4710046A (en) * 1984-07-10 1987-12-01 Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. Platen clutch mechanism

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