DE142802C - - Google Patents

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DE142802C
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glass
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
    • C03B9/16Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
    • C03B9/165Details of such machines, e.g. guide funnels, turn-over mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Flaschen auf solchen Glasblasemaschinen, bei denen das flüssige Glas in eine umgekehrt stehende Vorform von oben eingefüllt und durch einen Stempel in die das Mundstück der Flasche bildende Kopfform, welche unten an die Vorform anschließt, eingepreßt wird.
    Man hat dies bisher in der Weise ausgeführt, daß durch Pressen auf die ganze obere Fläche des in die Vorform geschütteten Glases mittels eines Stempels, dessen Durchmesser genau so groß ist wie derjenige der Vorform, das Glas in die Mündungsform gedrückt wurde, um, wie gesagt, ein voll ausgeprägtes Mundstück zu erzielen. Dieses Verfahren hat den Übelstand, daß das flüssige Glas an seiner äußeren Fläche sehr rasch durch die kältere Innenwand der Vorform abgekühlt wird und erstarrt und hierdurch dem Abwärtspressen merklichen Widerstand entgegensetzt, wodurch dieses den schon oben erwähnten Zweck verfehlt.
    Bei dem neuen Verfahren ist deshalb ein Stempel d in Anwendung gebracht, dessen Durchmesser bedeutend kleiner als derjenige des Innern der Vorform b ist. Hierdurch wird erzielt, daß nur das noch nicht zur Abkühlung gelangte, noch flüssige Glas im Innern der Masse α verdrängt, und zwar nach abwärts gedrängt wird.
    Auf diese Weise wird es ermöglicht, regelmäßig eine völlig ausgeprägte Mündung e zu erzielen.
    Natürlich muß bei der Verwendung eines den Querschnitt der Vorform bei weitem nicht ausfüllenden Stempels die Form oben durch einen Preßring c oder dergl. abgeschlossen werden, in dessen Öffnung der Preßdorn dicht geführt wird. Der Durchmesser des Domes muß selbstverständlich so gewählt werden, daß das in das Glas eintretende Stück einen Raum erfüllt von der Größe des in der beschickten und auch oben abgeschlossenen Form noch vorhandenen leeren Raumes. Nach dem Zurückziehen des Domes füllt das noch weiche Glas den von dem Dorn freigegebenen Raum wieder aus.
    Patent-A ν Spruch:
    Verfahren zur Herstellung von Flaschen und anderen Hohlglaskörpern auf Glasblasemaschinen durch Einfüllen des Glases in die umgekehrt stehende Vorform einer Glasblasemaschine und Einpressen des Glases in die die Vorform unten abschließende Kopfform, dadurch gekennzeichnet, daß man die gefüllte Form (b) durch einen Preßring (c) oder dergl. oben abschließt und das dünnflüssige Innere des in die Vorform eingegossenen Glases vermittels eines dünnen, in dem oberen Formenabschluß dicht schließend geführten Stempels (d) verdrängt, um ein sicheres und scharfes Ausprägen des Mundstückes der Flaschen usw. zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008005189A1 (de) 2008-01-18 2009-07-23 Thomas Reinhardt Trockenes Trennverfahren für geringanteilige Komponenten in einem Gemisch von Kalirohsalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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