DE14204C - Apparat zum Abtreiben von Gasen aus Flüssigkeiten mit kontinuirlichem Betrieb - Google Patents
Apparat zum Abtreiben von Gasen aus Flüssigkeiten mit kontinuirlichem BetriebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D19/00—Degasification of liquids
Landscapes
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- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat dient zum Abtreiben von Gasen aus solchen Flüssigkeiten, welche die Gase bei
Erwärmung entweichen lassen. Die Einrichtung des Apparates ist auf continuirlichen Betrieb
berechnet. Er besteht, wie aus den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung zu ersehen
ist, aus drei eingemauerten Kesseln A B und C, von denen jeder ein Schlangenrohr,welches den
Kessel in Windungen von oben nach unten durchzieht, sowie eine von oben in die Flüssigkeit
eintauchende und unten mit Ausströmlöchern versehene Röhre enthält. Die Kessel sind unter einander durch Röhren in Verbindung
gesetzt. Jeder Kessel ist derart eingemauert, dafs er für sich durch einen Feuerzug
erwärmt werden, kann, der mittelst eines Schiebers abzustellen ist, so dafs die Kessel der
Reihe nach einzeln geheizt werden können.
Vor der Ingangsetzung des Apparates werden sämmtliche Kessel auf die in Fig. 1 angegebene
Höhe mit der zu behandelnden Flüssigkeit gefüllt, zu welchem Zweck jeder Kessel mit
einem Füllrohr und Hahn α versehen ist.
Die Handhabung dieses Apparates ist folgende:
Alle drei Kessel sind gefüllt; Kessel A wird durch Einleiten der Feuergase in seine Ummauerung
erwärmt. Wir wollen die Röhren g e, welche aus je einem Kessel in den Nachbarkessel
führen, dort in die Flüssigkeit eintauchen und an ihrem Ende Ausströmungsöffnungen besitzen,
»Sättigungsröhren« nennen, während die Röhren b d, welche von je einem Kessel in das
Schlangenrohr des Nachbarkessels hinführen, »Schlangenröhren« genannt werden sollen.
Die sich in A durch die Wärme entbindenden Gase gehen durch das Sättigungsrohr g e
vom Kessel A nach B und werden von der in letzterem enthaltenen Flüssigkeit bis zur Sättigung
absorbirt. Das überschüssige Gas geht durch das Schlangenrohr b d von B nach C, alle
mitgerissene Flüssigkeit condensirt sich und fliefst in den Condensationstopf D. Das Gas entweicht
aus letzterem zur weiteren Verarbeitung. Ist alles Gas aus A ausgetrieben, so wird das
Feuer nach B geleitet, was durch Umstellen von Schiebern geschieht. Nach der Umschaltung
wird der Kessel A entleert und sofort frisch gefüllt. Das sich in B entwickelnde Gas
geht durch das Sättigungsrohr g e von B nach C, der Ueberschufs durch das Schlangenrohr b d
von C durch die Schlange des Kessels A und in den Condensirtopf. Ist auch das Gas aus B
ausgetrieben, so wird das Feuer nach C geleitet , B frisch gefüllt, und es entweichen
nun die Gase von C durch Sättigungsrohr ge
nach A, werden in letzterem absorbirt, und der Ueberschufs geht durch die Schlangenröhre bd
von A durch die Schlange yon B und von da in den Condensirtopf. Nun ist der Kreislauf
vollendet und fängt wieder mit Erwärmung von A und Frischfüllung von C an.
Selbstverständlich sind alle Ventile, welche in den beschriebenen Operationsstadien nicht
in Betracht kommen, geschlossen. Z. B. wenn A erwärmt wird, sind dessen Ventile d und e, sowie
das Ventil, welches zu dem Condensationstopf führt, geschlossen. Bei B ist Ventil d geschlossen
, sowie das Condensationstopfventil. Bei C ist e geschlossen.
Jeder Kessel besitzt auf seinem Deckel ein Luftventil c, um die Luft beim Füllen heraus-
oder beim Entleeren hineinzulassen. Ferner ist jeder Kessel mit einem Wasserstandsglas und
mit einem Manometer versehen, zu welchem die Röhre / führt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Das dargestellte Dreikesselsystem, bei welchem jeder Kessel mit einem Sättigungsrohr g e und einem Schlangenrohr b d und alle drei mit einem gemeinschaftlichen Condensationstopf versehen sind und die Kessel unter einander mit Röhren und Ventilen verbunden sind, so dafs sie in der beschriebenen Reihenfolge in Thätigkeit gesetzt werden können, und bei dem jeder Kessel für sich durch einen mit Schieber versehenen Feuerzug heizbar ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE14204T | 1880-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14204C true DE14204C (de) | 1881-07-09 |
Family
ID=34484171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188014204D Expired DE14204C (de) | 1880-10-21 | 1880-10-21 | Apparat zum Abtreiben von Gasen aus Flüssigkeiten mit kontinuirlichem Betrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14204C (de) |
-
1880
- 1880-10-21 DE DE188014204D patent/DE14204C/de not_active Expired
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