DE1403263C - Schneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer Güllpumpe - Google Patents
Schneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer GüllpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer Güllpumpe mit
einem in der Saugöffnung befindlichen Lager für die Welle einer Rührvorrichtung, bestehend aus Messern,
die, über die Saugöffnung streichend, an dem in der Saugöffnung angeordneten, als Gegenmesser wirkenden
Rippen langfasriges Gut zerschneiden, wobei Vorsprünge und Vertiefungen längs der Schneidkante
der Gegenmesser und/oder der Schneidkante des Messers angeordnet sind.
Bei den bekannten Schneidvorrichtungen erfolgt das Schneiden der langfasrigen Teile wie Stroh
u. dgl., die sich in der Gülle befinden, dadurch, das die Messerkanten an den Gegenmesserkanten vorbeistreichen.
Bei diesen Ausführungen wird vom Messer das Stroh, die Dickstoffe oder die langfasrigen
Teile immer nach außen gedrängt, so daß das Messer am Rand der Saugöffnung, d. h. außen, den größten
Widerstand zu überwinden hat, da dort die meisten Teile zu zerschneiden sind, während am ao
inneren Teil wenig geschnitten wird. Dadurch tritt der Nachteil auf, daß die Länge der Schneidkanten
nicht gleichmäßig ausgenutzt wird und durch die Ballung an bestimmten Stellen der Schneidkanten die
Gefahr einer Verstopfung besteht, im weiteren der Kraftbedarf sehr viel größer ist, als wenn eine gleichmäßige
Verteilung der zu schneidenden Teile längs der Schneidkante erfolgen würde.
Bei solchen bekannten Schneidvorrichtungen, bei denen in der Saugöffnung ein Rost oder ein Schleudersieb
vorgesehen ist, ergibt sich zwangsläufig eine erhebliche Verkleinerung des freien Durchgangsquerschnittes. Darüber hinaus ergibt sich die Schwierigkeit,
langfasriges Gut, beispielsweise Halme, durchzuleiten, da diese direkt in die Bohrungen eingefädelt
werden müßten. Außerdem treten hierbei Ballungen auf, die wiederum einen erhöhten Kraftbedarf
erfordern.
Weiterhin ist eine Schneidvorrichtung in der Saugöffnung
einer kombinierten Blas-, Schneid- und Reißmaschine für Heu, Stroh, Klee, sämtliche Halmfrüchte
u. dgl., bestehend aus Schneidmessern, die über die Saugöffnung streichend, an den in der
Saugöffnung angeordneten, als Siebemessern wirkenden Rippen langfasriges Gut zerschneiden, wobei
Vorsprünge und Vertiefungen längs der Schneidkante der Gegenmesser und der Schneidkante des Messers
angeordnet sind, bekannt, bei der die Gegenmesser bildenden Rippen die Saugöffnung in dreieckige
Durchflußöffnungen aufteilen. Eine solche Schneid-Vorrichtung ist aber für eine Pumpe für flüssiges
Medium nicht geeignet. Die hier gegeneinander wirkenden Messer haben die Aufgabe, das zu schneidende
Gut, z. B. langes Stroh, grob zu zerreißen, wobei die Vorsprünge und Zacken der Wellen an den
Messern und Gegenmessern eine aufspaltende Wirkung ausüben. Da darüber hinaus der Abstand der
Umlaufebcnen der Messer und Gegenmesser verhältnismäßig groß ist, kann das zu schneidende Material
an der Schneidkante entweichen.
Es sind auch bereits Scheren, beispielsweise Friseurscheren bekannt, bei denen das gewellte Messer
und das Gegenmesser von ineinander gleitenden, gewellten Blechen gebildet wird. Diese Scheren sind
aber mit einer Schneidvorrichtung nach dem eingangs angeführten Gattungsbegriff nicht vergleichbar.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen und
eine Schneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer Güllepumpe mit einem in der Saugöffnung befindlichen
Lager für die Welle einer Rührvorrichtung, bestehend aus Messern, die, über die Saugöffnung
streichend, an den in der Saugöffnung angeordneten als Gegenmesser wirkenden Rippen langfasriges Gut
zerschneiden, wobei Vorsprünge und Vertiefungen längs der Schneidkante der Gegenmesser und der
Schneidkante des Messers angeordnet sind, zu schaffen, bei der eine solche Abstimmung von Schneidkante
und Schneidmesser in bezug auf die zu schneidenden Teile erreicht wird, daß ein gleichmäßiger
Schnitt längs der ganzen Schneidkante stattfindet.
Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht darin, daß die die Gegenmesser bildenden Rippen
so an das Lager herangeführt sind, daß die dadurch in der Saugöffnung geschaffenen Durchlässe
eine im wesentlichen einem ungleichschenkligen Dreieck entsprechende Form aufweisen, wobei deren kürzeste
Seite die wellenförmige Schneidkante gegenüber den flachen an der Schneidkante abgeschrägten Messern
bildet, dessen umlaufende Schneide von einer dabei möglichen Deckung mit den Schnittkanten der
Rippen nur unwesentlich abweicht.
Dadurch, daß die Rippen nicht radial zur Achse der Schneidvorrichtung angeordnet sind, sondern die
eine Schneidkante von der anderen in einer solchen Position steht, die nur unwesentlich von der sich dekkenden
Position der beiden Schneidmittel abweicht, ergibt sich in einfachster Art und Weise beim Schneiden
ein ziehender Schnitt, wobei ein Weggleiten des zu schneidenden Gutes nach außen nicht möglich ist.
Darüber hinaus ergibt sich ein stabilerer Aufbau der Schneidvorrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine Schneidvorrichtung an einer Güllepumpe mit einer Rührvorrichtung, und
F i g. 2 ist die Ansicht in Richtung des Pfeiles A der F i g. 1 auf die Schneidvorrichtung.
In der Fig. 1 ist eine Schneidvorrichtung 1 und eine Rührvorrichtung 2 dargestellt. Die Rührvorrichtung
2 bringt in Pfeilrichtung 3 auf dem Grund der Güllepumpe liegende Dickstoffe und langfaserige
Teile zur Schneidvorrichtung. Die Schneidvorrichtung 1 ist in der Saugöffnung 4 einer Kreiselpumpe 17
angebracht. Von dort wird das zerschnittene Gut in Pfeilrichtung 5 durch Zentrifugalwirkung nach oben
gefördert. Die Schneidvorrichtung 1 besteht aus einem oder mehreren drehenden Messern 6 und den die
Gegenmesser 7 bildenden Rippen 8. Die Welle 9 dient zum Antrieb der Schneidvorrichtung 1 und der Rührvorrichtung
2 sowie der Kreiselpumpe 17.
Man erkennt aus F i g. 2, daß das drehende Messer 6 eine abgeschrägte Schneidkante 10 besitzt und
dreieckige Durchlässe 11 vorhanden sind, welche jetzt die Saugöffnung bilden. Wenn das Messer 6 in Pfeilrichtung
12 bewegt wird, dann werden sich an den Gegenmessern 7 durch deren wellenförmige Ausbildung
Halme 13, wie schematisch angedeutet, entlang der ganzen Schneidfläche des Gegenmessers 7 festsetzen.
Wenn jetzt die Schneidkante 10 auf das Gegenmesser 7 trifft, wird entlang der ganzen
Schneidkante des Gegenmessers 7 geschnitten. Die umgekehrte Ausbildung wäre natürlich genauso möglich,
d. h., das Gegenmesser 7 ist nach hinten hinterschliffen, wie durch die gestrichelte Linie 14 angedeutet
ist, und das drehende Messer 6 besitzt eine
Schneidkante 15. Dabei ist es möglich, daß diese Wellenlinie, wie gezeichnet, aus Abrundungen bzw.
Kreisteilen besteht, deren Mittellinie parallel zur Mittellinie der Welle 9 verläuft. Genauso kann diese
Mittellinie aber in irgendeinem Winkel zur Mittellinie der Welle 9 geneigt sein, je nach der Art des zu
schneidenden Gutes.
Claims (1)
- Patentanspruch:IOSchneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer Güllepumpe mit einem in der Saugöffnung befindlichen Lager für die Welle einer Rührvorrichtung, bestehend aus Messern, die, über die Saugöffnung streichend, an den in der Saugöffnung angeordneten, als Gegenmesser wirkenden Rippen langfaseriges Gut zerschneiden, wobei Vorsprünge und Vertiefungen längs der Schneidkante der Gegenmesser und/oder der Schneidkante des Messers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser (7) bildenden Rippen (8) so an das Lager herangeführt sind, daß die dadurch in der Saugöffnung (4) geschaffenen Durchlässe (11) eine im wesentlichen einem ungleichschenkligen Dreieck entsprechende Form aufweisen, wobei deren kürzeste Seite die wellenförmige Schneidkante gegenüber den flachen an der Schneidkante abgeschrägten umlaufenden Messern bildet, deren Schneide von einer dabei möglichen Deckung mit den Schnittkanten der Rippen nur unwesentlich abweicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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