DE140253C - - Google Patents
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- DE140253C DE140253C DENDAT140253D DE140253DA DE140253C DE 140253 C DE140253 C DE 140253C DE NDAT140253 D DENDAT140253 D DE NDAT140253D DE 140253D A DE140253D A DE 140253DA DE 140253 C DE140253 C DE 140253C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 32
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
- F22D5/08—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
- F22D5/12—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with dipping tubes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
g 140253 KLASSE 136.
Die Erfindung bezweckt, die aus der Patentschrift 91153 bekannt gewordene Regelungsvorrichtung derart zu vervollkommnen, daß
für jeden beliebigen, von Hand einzustellenden Wasserstand die Öffnungen des Schiebersitzes
von dem vom Schwimmer gesteuerten Schieber noch so weit offen belassen werden, daß in
einer gegebenen Zeit eine Wassermenge in den Kessel eintreten kann, die der in derselben
Zeit verdampften Wassermenge gleich ist.
Auch beim Gegenstand vorliegender Erfindung ist das im Innern oder außerhalb des
Kessels angebrachte Speiseventil, ähnlich wie bei der Vorrichtung nach Patentschrift 91153,
als Kolben-, Dreh- oder Flachschieber ausgebildet, wobei zur Erreichung eines gewünschten
Wasserstandes gleichfalls der Schiebersitz gegen den Schieber von Hand verstellt werden kann.
Der Schiebersitz und Schieber haben, wie bei der Vorrichtung nach Patentschrift 91153, am
Umfange Öffnungen, die mit der Öffnung der Speisewasserleitung in Verbindung stehen, und
nach einer entsprechenden Einstellung des Schiebersitzes wird in der bekannten Weise
durch die selbsttätige Verschiebung oder Drehung des Schiebers im Schiebersitz mittels Schwimmers
die Regelung der Wasserzufuhr herbeigeführt. Die neue Vorrichtung ist aber so gestaltet, daß die volle Zufuhr des Speisewassers
bei beliebigem Wasserstand gestattet ist, gleichviel, wie tief der Schwimmer sinkt.
Um dies zu erreichen, sind bei der neuen Vorrichtung die Durchlaßöffnungen des Schiebers
größer gemacht als die des Schiebersitzes, und der Schieber ist im Schiebersitz derart
angeordnet, daß, wenn die größte Durchlaß-Öffnung durch beide Teile erreicht ist, diese
Öffnung trotz des weiteren Sinkens des Schwimmers einige Zeit beibehalten wird.
Auf der Zeichnung bedeutet α einen Teil des Kesselmantels, b ist das äußere Zuführungsrohr, welches mit einem Absperrventil c ausgestattet
sein kann, d ist das innere Zuführungsrohr, welches im Gehäuse e endet. In
diesem Gehäuse gleitet der hohlzylindrische Schiebersitz, in dem der hohlzylindrische Schieber
q verschiebbar angeordnet ist. Dem Schiebersitz f und Schieber q kann jedoch auch in
bekannter Weise eine Drehbewegung erteilt werden.
In dem Umfange des an beiden Enden offenen Schiebersitzes f sind eine oder mehrere
Öffnungen g vorgesehen, die zusammen vorteilhaft etwas größer als die Öffnung des Zuführungsrohres
gewählt werden. Durch die Anordnung zweier Öffnungen von geringerer Weite anstatt einer Öffnung wird der Schiebersitz
entlastet.
Die Länge der Öffnungen g wird bedeutend geringer als die des Ringraumes h gewählt, so
daß der Schiebersitz f auf einer Länge gleich dem Unterschied zwischen den Längen der
Öffnungen g .und des Ringraumes h beliebig eingestellt werden kann, und zwar derart, daß
derselbe stets mit voller Öffnung gegen den Raum h liegt.
In Fig. 1.2 und 3 sind verschiedene Lagen des Schiebersitzes dargestellt. In Fig. 1 befindet
sich derselbe mit den Öffnungen g nahezu in der Mitte, in Fig. 2 an einem Ende und
in Fig. 3 am anderen Ende des Raumes h. Der Schiebersitz/ kann in die in Fig. 2 und 3
dargestellten Lagen sowie in jede dazwischenliegende Lage gebracht werden, wobei dessen
Öffnungen gegenüber dem Räume h in ihrer
ίο ganzen Weite frei bleiben. Die Einstellung
des Schiebersitzes J wird mittels einer Stange i und eines in einem Schlitz 0 verstellbaren Hebels
j bewirkt.
Der mittels Gelenkschiene s mit dem drehbar gelagerten, den Schwimmern und das Gegengewicht χ tragenden Winkelhebel η verbundene
hohlzylindrische Schieber q ist mit Öffnungen r versehen, die den Öffnungen g des Schiebersitzes
/ entsprechen, jedoch länger sind als die letzteren. Dieser Schieber ist in Einzelansicht
in Fig. 8, der Schiebersitz in Fig. 7 dargestellt. Die größere Länge der Öffnungen r als die
der Öffnungen g des Schiebersitzes, sowie die Anordnung der Schiebersitzöffnungen zum Ringkanal
h gestatten, daß nach Einstellung der Vorrichtung auf einen beliebigen gewünschten
Wasserstand die Regelung derart erfolgt, daß bei Erreichung der größten Durchgangsöffnung
durch Schiebersitz und Schieber diese Öffnung für einige Zeit innegehalten wird.
Die Wirkungsweise ist also folgende: Angenommen, es steht der Kessel bei mittlerem
Wasserstande in Betrieb, so wird der Schiebersitz f in die in Fig. 1 dargestellte Lage eingestellt.
Sinkt nun das Wasser um einen gewissen Grad unter den bestimmten Wasserstand, so zieht der mit dem Wasser sinkende
Schwimmer w den Schieber q So weit zurück, daß dieser die Öffnungen g des Sitzes J nahezu
ganz öffnet, so daß das zugeführte Wasser durch die Öffnungen g und r in Richtung der
Pfeile in den Kessel eintritt. Beim Ansteigen des Wassers und des Schwimmers schließt der
Schieber q die Öffnungen g seines Sitzes J allmählich, wodurch der Zufluß des Speisewässers
in ■ den Kessel geringer wird (Fig. 4).
Beim Ansteigen des Wassers wird der Schieber an eine Stelle kommen, an welcher
die Länge des freien Teiles der Öffnungen g hinreicht, in einer gegebenen Zeit eine Wassermenge
zuzulassen, welche der in der Zeit im Kessel verdampften Wassermenge gleich ist, so
daß dann im Kessel der Wasserstand erhalten bleibt. ' :· ■■■■'■■-.
Nach Fig. 4 ist der Schiebersitz J für mittleren
Wasserstand eingestellt, wobei der Schieber q durch den Schwimmer w derart ge^
steuert ist, daß die Menge des durch die Öffnungen g und r zufließenden Speisewassers
gleich der im Kessel verdampften Wassermenge ist. Soll unter den in Fig. 4 dargestellten Betriebsbedingungen
ein höherer Wasserstand erreicht werden, so wird der Schiebersitz J in die in Fig. 2 dargestellte Lage übergeführt; es
müssen sodann das Wasser und der Schwimmer bis zu einem höheren Stand ansteigen, um zu
bewirken,, daß der Schieber q den Durchfluß des Wassers durch die Öffnungen g des
Schiebersitzes / verhindert.
Soll ein niedrigerer Wasserstand erreicht werden, so wird der Schiebersitz J in die in
Fig. 3 dargestellte Lage übergeführt. Die Öffnungen g werden nunmehr durch den Schieber
q verschlossen. Der sinkende Wasserstand hat zur Folge, daß der Schwimmer w den
Schieber derart verstellt, daß die Öffnungen g wieder freigelegt werden. : Das Wasser wird
nun in den Kessel so lange fließen, bis das Gleichgewicht der einfließenden und der zur
Verdampfung gelangenden Wassermenge wieder hergestellt ist.
In Fig. ι bis 3 sind die Öffnungen g im
Schiebersitz J. nahezu vollständig freigelegt dargestellt, um zu zeigen, daß man bei verschiedenen
Wasserständen stets ein vollständiges Freilegen der Öffnungen erreichen kann. In
Wirklichkeit nimmt aber der Schieber eine Zwischenstellung wie in Fig. 4, mit der Wirkung,
wie vorstehend angegeben, ein.
Eine ganz entsprechende Ausführung der Öffnungen des Schieberspiegels J und des
Schiebers q, wie beim beschriebenen Kolbenschieber, findet sich bei dem in Fig. 9 dargestellten
Flachschieber und in Fig. 10 dargestellten Drehschieber getroffen. Die Öffnungen g
des Schieberspiegels / müssen stets gegen den Raum h ganz geöffnet bleiben und in der
Länge kurzer als die Öffnungen r im Schieber sein.
Claims (1)
- Patent-Ansprxjch :Speiseregler für Dampfkessel mit Steuerung des Speiseventils mittels Schwimmers und Einstellung des Ventilsitzes von Hand für einen beliebig hohen Wasserstand, dadurch gekennzeichnet, daß an dem als Kolben-, Dreh- oder Flachschieber (Jq) ausgebildeten Speiseventil der von dem Schwimmer bewegte Teil (q) eine größere Durchgangsöffnung als der den Ventilsitz bildende Teil (J) besitzt, und so in letzterem angeordnet ist, daß bei Erreichung der größten Durchgangsöffnung durch beide Schieber diese Öffnung für einige Zeit trotz des weiteren Sinkens des Schwimmers innegehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140253C true DE140253C (de) |
Family
ID=407944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140253D Active DE140253C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140253C (de) |
-
0
- DE DENDAT140253D patent/DE140253C/de active Active
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