DE139166C - - Google Patents

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DE139166C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an Glühstrümpfen für Gasglühlicht, welche darin besteht, daß auf der Oberfläche der Glühstrümpfe eine große Anzahl frei hängender Fäden angeordnet sind. Die Form dieser Faden kann verschieden sein. Es können einzelne Fadenenden aus der Gewebeoberfläche hervorragen, es können aber auch Fadenschleifen, -Knoten oder sonstige Fadengebilde aus der Oberfläche hervorragen.
Diese über die Gewebefläche herausragenden Fäden, Maschen, Schleifen oder Noppen werden durch die aus den Maschen des Glühkörpers austretenden Gase zum Leuchten gebracht, so daß die den Gasen innewohnende Energie in höherem Maße ausgenutzt und mit der gleichen Gasmenge eine größere, leuchtende Fläche geschaffen wird.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsformen des fraglichen Glühkörpers dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Glühstrumpf in der Ansicht, aus dessen Gewebeoberfläche Fadenösen in regelmäßigen Abständen voneinander hervorragen.
Fig. 2 zeigt den gleichen Glühstrumpf durchschnitten.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen einzelne Partien aus dem GlUhstrumpfgewebe in starker Vergößerung.
Bei allen diesen Ausführungsformen ist angenommen, daß durch eine besondere Strickart die Schlingen und Ösen derart in das Gewebe des Glühstrumpfes eingestrickt werden, daß dieselben nach dem Fertigstricken als eine freihängende Schicht untereinander nicht verbundener Fadengebilde hervortreten.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens, bei welchem die in der ersten Ausführungsform dargestellten Ösen aufgeschnitten und in einzelne Fäden zerlegt erscheinen.
Es hat sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Enden der Fäden nicht glatt verlaufen, sondern etwas in die ursprünglichen Fasern aufgegangen sind.
In allen Figuren stellt α das Grundgewebe des Glühkörp'ers und b die aus dem Grundgewebe hervorragenden Ösen bezw. sonstigen Fadengebilde dar.
Man hat bereits Glühstrümpfe hergestellt,. bei denen Teile des Gewebes aus der Oberfläche nach außen herausragen, beispielsweise wie bei den Möller'schen Kettenstrümpfen. Diese Gewebeteile sind dann meist in Form von freihängenden Ringen ausgebildet, auf jeden Fall aber leicht beweglich aufgehängt.
Die durch die vorliegende Erfindung erzielte Wirkung jedoch, nämlich die Erhöhung der Leuchtkraft des Glühstrumpfes durch Anbringung solcher hervorragender Teile, wurde dadurch nicht erreicht, weil der Gasstrom die leicht beweglichen Ringe in pendelnde Bewegung versetzte, wobei ein ruhiges Glühen nicht

Claims (1)

  1. erzielt wurde und außerdem eine baldige Zerstörung der Ringe eintrat.
    Bei dem Gegenstand der Erfindung sind dagegen die hervorstehenden Schleifen durch das Gewebe des Glühstrumpfes gehalten, so daß sie ebenso unbeweglich sind, wie der Glühstrumpf selbst, und daher in gleicher Weise wie derselbe erglühen und so die Leuchtkraft erhöhen.
    Patent-A ν spruch:
    Glühstrumpf für Gasglühlicht, dadurch gekennzeichnet, daß über dem eigentlichen Grundgewebe des Glühstrumpfes aus demselben frei hervorragende Fäden, Ösen oder sonstige Fadengebilde, die mit dem Grundgewebe des Glühstrumpfes starr verbunden sind, angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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