DE138914C - - Google Patents

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DE138914C
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DENDAT138914D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/13Cutting apparatus
    • A01D34/17Holding-down devices for the knife

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß beim Schneiden von Gras oder Getreide durch Mähmaschinen die Halme sich zwischen den bewegten Schneidemessern und den Fingern des Fingerbalkens einklemmen, wodurch die Messer aus ihrer Lage abgehoben werden, so daß ein gutes Mähen nicht stattfindet.
Früher suchte man diesen Nachteil dadurch zu überwinden, daß man feste Kappen verwendete, welche über die Schneidmesser geschoben waren, um ein Abheben derselben zu verhindern; indessen hat dies bei gewöhnlichen Mähmaschinen, wo diese Kappen fest und unbeweglich sind, die Messerplättchen dagegen unter ihnen hin- und hergehen, den Nachteil, daß bedeutende Reibung entsteht; in diesem Falle und auch dort, wo die Kappen auf vertikalen Zapfen des Fingerbalkens schwingen, zeigt sich eine Abnutzung, welche durch die Reibung bedingt ist, so daß nach einer gewissen Zeit die Messerplättchen nicht mehr in genügender Weise durch die Kappen niedergehalten werden. Man hat versucht, dies dadurch zu vermeiden, daß man eine Feder, an Stelle der festen Kappe treten ließ, welche mit dem Messerplättchen hin- und herging; da aber die Feder fest mit dem Fingerbalken verbunden wurde, so hatte diese nicht nur größeren Kraftaufwand zum Bewegen der Messerplättchen zur Folge, da sie bei jedem Schnitt gespannt werden mußte, sondern die fortwährend wechselnde Spannung der Feder machte das Material körnig und gab zu häufigen Brüchen Anlaß.
Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Mißstände nun dadurch vermieden, daß eine Feder verwendet ist, deren hinteres Ende gewissermaßen als senkrechter Zapfen auf dem Fingerbalken angeordnet ist; das vordere Ende der Feder drückt dabei in bekannter Weise die Messerplatte nieder, bewegt sich aber mit ihr hin und her, während der hintere Teil in seinem Zapfen schwingt.
Fig. ι zeigt einen Teil des Halters für die Messerplättchen und des Fingerbalkens mit dieser neuen Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch eines der Messerplättchen nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine schaubildliche Ansicht des Federhalters, vermittels dessen die Feder am Fingerbalken befestigt wird, und die Fig. 6 und 7 zeigen eine Aufsicht bezw. senkrechte Schnitte des hinteren Teiles dieses Halters mit etwas abgeänderter Konstruktion des Teiles, welcher die Feder hält.
α ist der Fingerbalken, b die Schiene für die Messerplättchen, c die Führungsfinger und d ist eines der Messerplättchen, welche an der
Schiene b durch Niete oder dergleichen befestigt sind.
f ist die Platte, auf welcher die Schiene hin- und hergeht; dieselbe sitzt in gewöhnlicher Weise auf den Fingerbalken und ist vorn mit demselben bündig abgeschnitten. Auf dieser Platte wiederum ist, durch Schrauben mit ihr und dem Fingerbalken verbunden, eine Platte h angeordnet, die eine nach oben und
ίο vorn hervorspringende Rippe i an ihrer vorderen Seite hat, welche die hintere Kante der Messerplättchen übergreift (Fig. 2). Am hinteren Ende ist die Platte h mit einem Ansatz j versehen, welcher die Feder m aufzunehmen hat.
Der Ansatz besitzt einen etwas nach vorwärts geneigten, nahezu senkrechten Ausschnitt k (Fig. 2 und 4). Der Querschnitt des Ausschnitts ist vorteilhaft rechteckig ausgebildet und seitlich offen (Fig. 1 und 4). Im hinteren Teil ist vorteilhaft noch eine senkrecht stehende Aussparung (Rinne) / angeordnet. Man tut gut, den Ansatz j mit zwei dieser Aussparungen zu versehen, damit man die Feder entweder in die eine oder andere legen kann, wenn sich eine Abnutzung bemerkbar macht.
Die Konstruktion der verwendeten Feder m ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. An ihrem hinteren Ende ist die Feder mit einem abwärts gebogenen Teil η versehen, der sich in der Aussparung k drehen kann und einen Haken 0 am Ende besitzt; der letztere kann nach vorn oder nach hinten umgebogen sein; das vordere Ende der Feder liegt ungefähr in der Ebene des hinteren Endes und ist vorn durch Zurückbiegen doppelt ausgebildet (Stelle ρ in Fig. ι und 2), wodurch ein breiteres Auflager für diese Abnutzungsstelle geschaffen und die Lebensdauer der Feder verlängert wird. Es ist ersichtlich, daß eine seitliche Biegung auf die Feder nun nicht mehr ausgeübt wird, weil der Zapfenteil η hin- und herschwingen kann; hierdurch wird die Dauerhaftigkeit der Feder gegenüber anderen Vorrichtungen eine bedeutend größere.
Will man der Feder eine größere Elastizität verleihen, so erhält sie in besonderer Weise (Fig. ι und 2) Windungen. Vorteilhaft werden zwei Windungen angeordnet, von denen sich die eine innerhalb der anderen befindet, so daß das hintere Ende der Feder mit der kleineren zwei- oder dreifachen Windung q versehen ist, welche dann in die ähnlich gestaltete Windung r übergeht, so daß der Vorderteil der Feder mit dem hinteren in einer Ebene liegt. Das letztere wird dadurch erreicht, daß man die Windungsebenen in Winkeln zueinander anordnet. Auf diese Weise wird in erster Linie eine genügende Länge der Feder gesichert, was für die Elastizität des vorderen Teiles derselben von Wichtigkeit ist; andererseits wird auch vermieden, daß die Windungen an ihren Ausgangspunkten beim Hin- und Hergehen der Feder sich durch die ausgeübte Torsionsspannung etwas aufdrehen, wodurch der vordere Windungsteil etwas über den anderen geschoben würde "und Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Feder stattfindet. Auf diese Weise kann die ganze Feder sich infolge ihrer Zapfenbefestigung drehen und hin- und herschwingen. Die Konstruktion der Windüngen gehört aber nicht unmittelbar zur vorliegenden Erfindung.
Um das äußere Ende der Feder m auf den Messerplättchen d in der richtigen Lage zu halten, sind auf den letzteren Rippen ί angeordnet; auf diese Weise wird das Messerplättchen nicht geschwächt, was durch Aussparung geschehen würde, und man braucht auch nicht Schraubenbolzen oder dergl. zu verwenden. Wenn die Schiene ihre Schwingung beginnt, so findet erst eine kleine tote Bewegung statt, d. h. die jeweilige Rippe s kommt erst nach einer kleinen Wegstrecke mit dem Ende der Feder in Berührung. Dann wird die Feder mitgenommen.
Es ist wünschenswert, daß die Feder an der sie tragenden Platte ohne Verwendung von Schrauben, Bolzen, Nieten oder dergl. gehalten wird. Die Art und Weise, auf welche die Feder in die Höhlung eingesetzt wird, ist in Fig. 5 bis 7 dargestellt. Man sieht hier, daß das hintere Ende derselben in die seitliche Öffnung eingesteckt werden kann, wobei dann die Feder parallel zum Fingerbalken gehalten wird. Eine sichere Befestigung in der Höhlung wird dann dadurch hervorgebracht, daß man sie einfach um einen rechten Winkel dreht; in dieser Stellung greift dann der Haken 0 unter den Ansatz j, und der Teil η greift in die Aussparung / ein. Dies hat ferner den Vorteil, daß man die Maschinen in der Fabrik zum Transport verladen kann, ohne daß man die Feder an den Fingerbalken befestigt; infolgedessen sind sie bei der Versendung gegen Zerbrechen gesichert, der Käufer dagegen kann sie in der einfachsten Weise befestigen und braucht dies erst dann zu tun, wenn die Maschine im Felde Verwendung finden soll.
In den Fig. 6 und 7 ist der Schlitz k in anderer Ausführung dargestellt; jl ist der Ansatz auf der Platte /j1; kl ist die Aussparung (Fig. 6); dieselbe braucht jetzt nicht mehr an der Seite offen zu sein, sondern kann nun allseitig geschlossen sein. Sie besteht aus zwei länglichen Schlitzen k\ welche durch den Ansatzj1 geneigt hindurchtreten; statt dieser Nei-. gung können auch zwei senkrechte Schlitze k2 k2 vorhanden sein, zwischen denen ein schräger, sie verbindender Teil angebracht ist,
so daß man den Haken o der Feder einführen kann, sobald man die Feder umkehrt, wie in punktierten Linien angedeutet ist. Bei Umdrehen ist dann wieder eine vollkommene Befestigung gesichert, wie Fig. 7 dies zeigt.

Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche:
    ι . Schneidapparat für Mähmaschinen, bei welchen die Messerplatten durch das freie Ende
    ίο von Federn niedergedrückt werden, deren Haltevorrichtung auf dem Fingerbalken fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eingespannte Ende (n) der Feder (m) drehbar so gelagert ist, daß die ganze Feder mit den Messerplatten seitlich frei ausschwingen kann, zum Zweck, Federspannungen in seitlicher Richtung zu vermeiden und so die Lebensdauer der Feder zu erhöhen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das etwa senkrecht abgebogene Ende (n) der Feder drehbar in einer Aussparung (I) einer auf dem Fingerbalken befestigten Platte (h) steckt, wobei ein Herausschnellen der Feder durch eine Umbiegung (0) am Ende des eingespannten Teiles (n) verhindert wird.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der das Federende (n) aufnehmenden Aussparung (I) der Platte (h) ein seitlicher Ausschnitt (k) führt (Fig. 4), durch welchen das Federende mit seiner Umbiegung in die Aussparung eingeführt werden kann.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Federende (n) aufnehmende Aussparung in ihrer Längsrichtung aus zwei gegeneinander versetzten senkrechten Teilen (k2 k2) (Fig. 7) und einem sie verbindenden schrägen Teil vom Durchmesser der Umbiegung (0) besteht, zum Zweck, das Federende mit seiner Umbiegung einführen und durch Drehen um i8o° sichern zu können.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei dicht nebeneinander befindliche Aussparungen auf der Platte (h) angebracht sind, zum Zweck, die Feder nach Abnutzung des einen in das andere stecken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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