DE138697C - - Google Patents
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- DE138697C DE138697C DENDAT138697D DE138697DA DE138697C DE 138697 C DE138697 C DE 138697C DE NDAT138697 D DENDAT138697 D DE NDAT138697D DE 138697D A DE138697D A DE 138697DA DE 138697 C DE138697 C DE 138697C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F1/00—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
- B23F1/04—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Werkzeugmaschinenbau sind Vorrichtungen bekannt geworden, welche als Zugabe
zu Hobelmaschinen und dergl. dienen und sich an letzteren derart anbringen lassen, daß sie
das Hobeln von Stirn- und Kegelrädern auf den betreifenden Maschinen ermöglichen. Die
Einrichtung derartiger Vorrichtungen war jedoch bisher recht verwickelt und ihre Montierung
an der Arbeitsmaschine bezw. Lösung von derselben schwierig und zeitraubend. Denn
die dem Verlauf der zu hobelnden Zahnflanken entsprechende Längs- und Querbewegung der
beiden Werkzeughalter, an welchen die zum gleichzeitigen Hobeln beider Flanken jedes
Zahnes dienenden Stähle befestigt waren, erfolgte durch Vorrichtungen und Getriebe,
welche von den Werkzeughaltern gesondert an der Maschine angebracht wurden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, das selbsttätige Ausarbeiten sowohl von Zahnprofilen
als auch von sonstigen beliebigen Profilen an Werkstücken mittels einer neuen, einen
einheitlichen Konstruktionsteil bildenden Vorrichtung zu bewirken, die sich ohne weiteres
am Support jeder beliebigen Werkzeugmaschine, wie Hobelmaschine, Drehbank, Fräsmaschine
und dergl. anbringen und ebenso schnell wieder lösen läßt. Bei der neuen Vorrichtung kommt
im wesentlichen eine an der Arbeitsmaschine in entsprechender Lage zu befestigende Grundplatte
zur Anwendung, an welcher ein öder zwei Werkzeughalter in zwei zueinander senkrechten
Geradführungen allseitig parallel zu sich selber beweglich sind und an der eine Schablone angebracht ist, längs welcher der
eine Werkzeughalter. entlang zu gleiten gezwungen ist. Die stete Berührung des letzteren
mit der Schablone und die Vorschubbewegung der Werkzeughalter wird durch ein an der
Vorrichtung selber gelagertes Zahngetriebe erreicht, von dem ein Glied von Hand oder
durch die Maschine fortgeschaltet wird, während das Zahngetriebe außerdem ähnlich, wie
es bei Kegelradhobelmaschinen zur Erreichung einer genauen Symmetrie in der Bewegung
beider Hobelschlittenführungen gebräuchlich ist, derart unter Gewichts- oder Federwirkung
steht, daß die Berührung mit der Schablone stets aufrecht erhalten wird.
Die neue Vorrichtung ist in ihrer Anwendung zum Hobeln von Zahnprofilen in den Fig. ι
bis 5 der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, während in
Fig. 6 dieselbe Vorrichtung in ihrer Anwendung zum Fassonhobeln dargestellt ist.
In den Fig. ί und 2 ist zunächst die Befestigung
der neuen Vorrichtung am Support a der Hobelmaschine b zur Anschauung gebracht.'
In den Fig. 3, 4 und 5 dagegen ist die Vorrichtung für sich allein in größerem Maßstabe
in der Vorderansicht, im Grundriß und im Schnitt dargestellt. Die Einrichtung ist derart
getroffen, daß die Zahnflanke und der Zahngrund in einem und demselben Arbeitsvorgang
nacheinander gehobelt wird, und zwar gleichzeitig auf beiden Seiten jedes Zahnes. ..
Die zur Befestigung der Vorrichtung am Support dienende Platte c trägt an ihrer einen
Seite einen Arm d, an dessen Ende die Schablone e befestigt ist. Die Gestalt fg der
letzteren entspricht den von den Hobelstählen h h am Werkstück i auszuarbeitenden Zahn-
flanken k k mit anschließendem Zahngrund / /, wobei die dem Zahngrund entsprechende Kanteg
der Schablone nicht genau horizontal ist, sondern immer noch eine geringe Neigung besitzt,
wie es dem am Werkstück zu hobelnden Zahngrund / entspricht. Die genannten Werkstähle
h h sind an den Stahlhaltern m m befestigt, welche an dem gemeinsamen, wagerechten
Führungsprisina η mittels der Führungen ο ο gerade geführt sind (Fig. 3 und 5). Das
Prisma η ist seinerseits an der Befestigungsplatte c in vertikaler Richtung gerade geführt,
und zwar mittels des mit Prisma η fest verbundenen Gleitstückes pp, welches in den an
der Befestigungsplatte c angebrachten vertikalen Führungen q q verschiebbar ist (Fig. 3 und 4).
An der Außenseile des der Schablone e zugekehrten (rechten) Stahlhalters m ist der
Finger r befestigt, dessen äußeres Ende in folgender Weise mit der Schablone in Berührung
erhalten wird.
Die Stahlhalter m m tragen an ihren Oberkanten die Zahnstangen s s, in welche die am
Gleitstücke ρ ρ gelagerten Zahnräder tt eingreifen.
Die letzteren sind mit der zwischen ihnen angeordneten, beiderseits mit Zahnstangen
ν ν versehenen Mutter u in Eingriff, welche mittels der vertikalen Führungen n>
iv (Fig. 4) an der Befestigungsplatte c verschiebbar ist. Diese Mutter wird durch die Schraubenspindel
χ, welche an der Befestigungsplatte c mittels des Bruststückes y drehbar, aber unverschiebbar
gelagert ist, in einer bestimmten, durch Drehung des Handrades \ veränderlichen
Höhenlänge festgehalten. In die Zahnräder tt greifen die an den Gleitstücken ρ ρ
gelagerten Zahnsegmente 1, 1 ein, mit denen die durch die Gewichte 2, 2 beschwerten Hebel
3 3 fest verbunden sind. Die Wirkungsweise dieses Getriebes ist nun folgende:
Die schweren Gewichte 2, 2 suchen mittels der Zahnsegmente 1, 1 die Zahnräder tt in der
eingezeichneten Pfeilrichtung zu drehen, wobei die letzteren an den Zahnstangen ν ν der durch
die Schraubenspindel χ festgehaltenen Mutter u aufwärts zu rollen streben und hierbei auch
das Gleitstück pp mit dem Lineal η und den Stahlhaltern m m aufwärts ziehen. Diese Bewegung
wird dadurch begrenzt, daß, während bei derselben die sich drehenden Zahnräder tt
infolge ihres Eingriffes in die Zahnstangen ss
die Stahlhalter m in gleichmäßig auswärts schieben, hierbei der Finger r mit der Schablone e zur Berührung kommt. Der hierbei
sich ergebenden Stellung des Fingers r entspricht eine genaue bestimmte Stellung des an
demselben Stahlhalter befestigten Hobelstahles h, während der andere (linke) Hobelstahl zum
ersten stets eine symmetrische Stellung in bezug auf die Mittellinie des zu hobelnden Zahnes 4
einnimmt.
Der Vorschub der Stähle erfolgt durch Abwärtsschrauben der Mutter u mittels des Handrades
^. Da nämlich die ganze, an der Befestigungsplatte
c in vertikaler Richtung geführte Vorrichtung an der durch die Schraubenspindel
χ in bestimmter Höhenlage erhaltenen Mutter 11 hängt, so sucht beim Abwärtsschrauben
der letzteren zunächst auch die ganze Vorrichtung in den Führungen qq abwärts zu sinken.
Gleichzeitig suchen aber auch die Gewichte 2, 2 den Finger 3 stets in Berührung mit der Schablone
e zu erhalten, so daß beim Abwärtsschrauben der Mutter u der Finger r an der
Schablone entlang gleitet und auch die Hobelstähle nach genau kongruenten Profilen vorzurücken
zwingt. Natürlich kann die ruckweise Abwärtsbewegung der Zahnstangen ν ν anstatt
mittels einer von Hand zu drehenden Schraubenspindel auch selbsttätig von der Maschine aus
erfolgen, indem die erwähnten Zahnstangen mit dem an der Hobelmaschine befindlichen
Getriebe zur selbsttätigen Vertikalverstellung des Supports verbunden werden.
Es ist bemerkenswert, daß sich auf die beschriebene Weise nicht allein die Zahnflanke k,
sondern, wie bereits oben bemerkt, in demselben Arbeitsvorgang auch der Zahngrund /
am Werkstück hobeln läßt, da der Finger r, nachdem er das Ende der Schablonenkante f
erreicht hat, beim weiteren Niederschrauben der Mutter u an der unteren, dem Zahngrund
entsprechenden Schablonenkante g entlang gleitet, so daß hierbei die Hobelstähle h h
längs der auszuarbeitenden Zahngründe / / vorrücken.
Da die Schablonenkante g gegen die Horizontale nur noch schwach geneigt ist, so
ist beim Hobeln des Zahngrundes ein sehr langsames und vorsichtiges Weiterschalten des
Fingers r notwendig, um ein plötzliches Entlanggleiten des letzteren längs der ganzen
Kante g zu verhindern. Sobald die Gewichte 2, 2 in ihre tiefste Stellung abwärts gesunken
sind und der eine (rechte Gewichtshebel 3) mit einem Anschlag 5 in Berührung kommt,
haben die Hobelstähle /2 die Mitte der Zahnlücken erreicht, worauf durch Aufwärtsschrauben
der Mutter u die ganze Vorrichtung wieder in ihre Anfangsstellung gebracht und nach Drehung
des Werkstückes i um eine Zahnteilung der benachbarte Zahn in derselben Weise gehobelt
werden kann.
In der beschriebenen Weise lassen sich mittels derselben Vorrichtung nicht allein Zahnprofile,
sondern jede beliebige Art von Profilen an Werkstücken aushobeln, zu welchem Zwecke
lediglich die Schablone e ausgewechselt zu werden braucht. Beispielsweise ist in Fig. 6
die Vorrichtung in ihrer Anwendung zum Fassonhobeln veranschaulicht. Der Finger r
ist beim allmählichen Vorschub gezwungen, längs der entsprechend fassonierten Schablone e
Claims (5)
1. Vorrichtung für Werkzeugmaschinen zum selbsttätigen Ausarbeiten beliebiger Profile
an Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß an einer am Support (a) der betreffenden
Arbeitsmaschine zu befestigenden Grundplatte (c) der Werkzeughalter (m) in
zwei zueinander senkrechten. Führungen (0 und q) allseitig parallel zu sich selber
beweglich ist und seine Vorschubbewegung durch ein an der Vorrichtung selber gelagertes
Zahngetriebe (v t s) erhält, von dem ein Glied (v) zur Erzielung der Vorschubbewegung
von Hand oder durch die Maschine fortgeschaltet wird, während das Zahngetriebe außerdem unter Gewichtsoder Federwirkung steht, so daß der Werkzeughalter
mit einer dem auszuarbeitenden Profil genau entsprechenden, an der Grundplatte befestigten Schablone (e) in steter
Berührung erhalten wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem an der Grundplatte (c) längsVei*- schiebbaren und selber zur Querverschiebung
des Werkzeughalters (m) dienenden Teil (np) ein unter Feder- oder Gewichtswirkung
stehendes Zahnrad (t) gelagert ist, welches in zwei zueinander senkrechte, parallel zu
den oben erwähnten Führungen (0 bezw. q) einerseits mittels einer Schraubenspindel (x)
an der festen Grundplatte (c), andererseits an dem Werkzeughalter (in) gelagerte Zahnstangen
(v bezw. s) eingreift, derart, daß durch die Wirkung des auf das Zahnrad (t)
einwirkenden Gewichtes (2) oder dergl. der Werkzeughalter (m) in einer der Stellung
der Schraubenspindel (x) entsprechenden Längsstellung mit seinem Finger (r) in Berührung
mit der Schablone (e) erhalten wird, während durch die bei Drehung der Schraubenspindel von Hand oder selbsttätig
erfolgende Verschiebung der Zahnstange (v) ein Entlanggleiten des Werkzeughalters
längs der Schablone bewirkt wird.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
behufs ihrer Anwendung zum Hobeln von Zahnprofilen die Schablone (e), welche an
der zur vertikalen Befestigung der Vorrichtung am Support (a) einer Hobelmaschine
(b) dienenden Grundplatte (c) angebracht ist, ein der auszuarbeitenden
Zahnflanke (k) mit anschließendem Zahngrund (I) entsprechendes Profil (f g) trägt,
so daß die Zahnflanke und der Zahngrund unmittelbar hintereinander in einem einzigen
Arbeitsgang gehobelt werden können.
4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem auf der Grundplatte (c) längsverschiebbaren Teil (np) zwei symmetrische
Werkzeughalter (m) querverschiebbar sind, welche — zum Zwecke gleichzeitigen Hobeins
beider Zahnflanken des Werkstückes — durch an der Vorrichtung symmetrisch gelagerte
und je unter besonderer Gewichtsoder Federwirkung stehende Zahngetriebe stets in symmetrischen Lagen zueinander
erhalten werden.
5. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß behufs ihrer Anwendung für Drehbänke die Vorrichtung in horizontaler Lage mittels der Grundplatte (c) als Support der
Drehbank befestigt wird, derart, daß auch die Drehstähle (h) eine horizontale Lage
besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138697C true DE138697C (de) |
Family
ID=406486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138697D Active DE138697C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138697C (de) |
-
0
- DE DENDAT138697D patent/DE138697C/de active Active
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