DE138309C - - Google Patents
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- DE138309C DE138309C DENDAT138309D DE138309DA DE138309C DE 138309 C DE138309 C DE 138309C DE NDAT138309 D DENDAT138309 D DE NDAT138309D DE 138309D A DE138309D A DE 138309DA DE 138309 C DE138309 C DE 138309C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/14—Closures or guards for keyholes
Landscapes
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV! 138309 KLASSE 6Ba.
CARL AUGUST HUGO WEISS in RIGA. Schlote mii schiebender Falle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1902 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Thürschlofs mit schieisender Falle, die in der
üblichen Weise durch Drehen eines Knopfes aus dem Schlieisblech zurückgezogen werden
kann, die sich aber in zurückgezogener Stellung selbstthätig feststellt und nur durch
Druck auf einen besonderen Knopf ausgelöst werden kann. Dasselbe ist derartig eingerichtet,
dafs der Knopf mit dem Fallenmechanismus in senkrechter Richtung verschoben werden kann und dais derselbe mit einer das
Schlüsselloch verdeckenden Platte derartig in Verbindung steht, dais dieses nur nach Zurückziehen
der Falle und Verschieben derselben nach aufwärts freigemacht werden kann, um den Schlüssel einzuführen, während andererseits
ein A^erschieben der Falle erst dann möglich wird, nachdem der Schlüssel aus dem
Schlüsselloch entfernt worden ist.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulichen
Fig. ι und 2 das Schlois in Ansicht von vorn
und der Seite her.
Fig. 3 und 4 zeigen die innere Einrichtung desselben, die Falle vorgeschoben bezw.
zurückgezogen und nach oben bewegt.
Fig. 5 und 6 sind die zugehörigen Horizontalschnitte nach A-A der Fig. 3 bezw. B-B
der Fig. 4 in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 7 bis 12 sind Constructionseinzelheiten.
Auf dem Schlofsblech 1 ist parallel zum
Stülp 2 eine Führungsschiene 3 befestigt. Zwischen 2 und 3 führt sich ein aus einem
U - förmig gebogenen Blech gebildeter Schlitten 4 (Fig. 8), auf dem eine Feder 5 angenietet
ist, die an ihrem freien Ende einen Stift 6 trägt. 7 ist ein Ausschnitt in der
Hinterseite von 4, der zur Führung der Falle 8 dient. 9 ist ein Zapfen, auf welchem eine auf
die Falle einwirkende Feder 10 sitzt. Die Falle 8 (Fig. 7) besteht aus einer flachen
Platte, deren Vorderende den in der üblichen Weise gestalteten Kopf trägt. Auf der der
Rückwand von 4 zugekehrten Seite trägt der flache Theil der Falle eine Nuth 11, in die
der Stift 6 der Feder 5 eingreift. An dem gegen den Kopf der Falle gekehrten Ende der
Nuth ist in dem plattenförmigen Theil der Falle ein gekrümmter Schlitz 12 vorgesehen.
An ihrer Unterkante ist die Falle 8 in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise ausgeschnitten
und in diesen Ausschnitt greift der schlüsselbartartige Ansatz der den Knopf 14 tragenden
Spindel 15 ein. Beim Drehen derselben mit Hülfe des Knopfes 14 nach rechts legt sich
der Bart 13 gegen die Kante 16 des Ausschnittes und zieht die Falle zurück.
Die den Knopf 14 tragende Spindel 15 ist
der Länge nach durchbohrt und in dieser Durchbohrung liegt ein Bolzen 17, welcher
einen Arm 18 trägt, der durch einen Schlitz 19 in 15 hindurchragt. An seinem Ende ist dieser
Arm umgebogen, und dieser umgebogene Theil 20 greift in den Schlitz 12 der Falle ein. Eine
Feder 21 drängt den Bolzen 17 so weit als möglich nach aufsen. Eine Platte 31 hält die
erwähnten Theile zusammen in dem Schlitten 4 fest, während der Schlofsdeckel 22 den
Schlitten 4 zwischen seinen Führungen 2 und 3 festhält.
Um den Schlitten in seiner Höhenlage verstellen zu können, ist das Schlofsblech selbst,
wie auch der Schloisdeckel mit einem senkrechten länglichen Schlitz 23 versehen, dem
entsprechend auch die Thür bei 24 ausgeschnitten ist. Letzterer Ausschnitt ist mit
einer ebenfalls entsprechend ausgeschnittenen Eisenplatte 25 umgeben (Fig. 11). Auf der
Spindel 15 sitzt eine Platte 26, die sich auf der Platte 25 führt und die auf der Aufsenseite
eine hölzerne Platte 27 trägt, die, wenn die Spindel 15 ihre tiefste Stellung einnimmt,
gerade das Schlüsselloch 28 des Schlosses verdeckt, es aber freigiebt, wenn sie ihre höchste
Stellung einnimmt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Mechanismus ist folgende:
Beim Drehen des Knopfes 14, welcher, wie erwähnt, für gewöhnlich seine tiefste Stellung
einnimmt, preist der Bail 13 gegen die Kante 16 der Falle und zieht dieselbe zurück (Fig. 4).
Am Ende der Bewegung drückt die Feder 5 den Stift 6 in die Durchbrechung 12 der Falle
ein und diese wird dadurch arretirt. Man kann nunmehr den Knopf mit dem ganzen Fallenmechanismus nach aufwärts bewegen
und das Schlüsselloch freimachen, worauf das Schlofs in der üblichen Weise aufgeschlossen
werden kann.
Will man, nachdem die Thür wieder geschlossen und der Schlüssel aus dem Schlüsselloch
entfernt worden ist, die Falle wieder vorbewegen, so hat man nur, nachdem der Knopf
14 wieder in seine tiefste Stellung gebracht worden ist, nöthig, auf das Ende des Bolzens
zu drücken. Dadurch wird der Daumen 20 gegen den Stift 6 gedrückt und letzterer wird
aus dem Ausschnitt 12 herausgedrängt. Die Falle kann nunmehr unter dem Einflufs der
Feder 10 nach vorn bewegt werden.
Claims (2)
1. Schlofs mit schief sender Falle, dadurch gekennzeichnet,
dafs mit der die Falle zurückziehenden Spindel eine in Führungen laufende Platte 26, 27 verbunden ist, die
bei Schliefsstellung der Falle das Schlüsselloch verdeckt und bei Offenstellung der
Falle mittels des Spindelknopfes 14 angehoben werden kann, um dadurch das
Schlüsselloch freizulegen.
2. Ausführungsform eines Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
die Falle mit ihrem Kopfe 8 in einem im Schlofskasten prismatisch geführten Schlitten
4 geführt und in der hinteren Stellung durch einen selbstthätig einfallenden Stift 6
mit dem Schlitten gekuppelt wird, so dafs nunmehr Schlitten und Falle mittels des
Spindelknopfes angehoben werden können, wogegen die Falle durch Niederdrücken eines in der hohlen, zum Zurückziehen der
Falle benutzten Spindel gelagerten, an seinem hinteren Ende einen daumenförmigen
Ansatz 18 tragenden Bolzens 17 ausgelöst wird, indem die Spitze 20 dieses
Ansatzes den die Falle haltenden Stift 6 aus seiner Rast herausdrängt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138309C true DE138309C (de) |
Family
ID=406131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138309D Active DE138309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138309C (de) |
-
0
- DE DENDAT138309D patent/DE138309C/de active Active
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