DE138000C - - Google Patents

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DE138000C
DE138000C DENDAT138000D DE138000DA DE138000C DE 138000 C DE138000 C DE 138000C DE NDAT138000 D DENDAT138000 D DE NDAT138000D DE 138000D A DE138000D A DE 138000DA DE 138000 C DE138000 C DE 138000C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/16Hybrid systems
    • F41A25/18Hydroelastic systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 138000 KLASSE 72 c.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschütze mit Rohrrücklauf und Federvorholer und im Besonderen auf eine Vorrichtung zum Schütze des Innenraums der Wiege gegen das Eindringen von Staub und dergl.
Bei den bisher bekannten Geschützen mit Rohrrücklauf und Federvorholer ist die Wiege an dem nach dem Rohrbodenstück zu gelegenen (hinteren) Ende nicht geschlossen. Es liegt deshalb die Gefahr nahe, daß beim Fahren des Geschützes Staub oder Schmutz in das Innere der Wiege eindringt, sich zwischen den Federwindungen festsetzt und beim Feuern zu Störungen des Rück- und Vorlaufes Anlaß giebt.
Derartigen Störungen soll der Erfindung gemäß dadurch vorgebeugt werden, daß an der Wiege oder am Geschützrohr eine Packung angeordnet ist, welche den mit dem Geschützrohr zurück- und vorlaufenden Theil der Rücklaufbremse ringartig in der Weise umgiebt, daß der zwischen dem zurück- und vorlaufenden Theil Und der Wiege vorhandene Zwischenraum mindestens in der Feuerstellung des Rohres geschlossen ist.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform, bei weicher die Packung an der Wiege angeordnet ist, in Verbindung mit den in Betracht kommenden Theilen des Geschützes in einer Seitenansicht, zum Theil in senkrechtem Längsschnitt,
Fig. 2 eine Hinteransicht der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. I, von oben gesehen.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher die Packung ebenfalls an der Wiege angeordnet ist, und
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform, bei welcher die Packung am Geschützrohr angeordnet ist.
Das Geschützrohr A ist in bekannter Weise auf der Wiege B geführt, welche die Flüssigkeitsbremse und die Vorholfeder C in sich aufnimmt. Die Flüssigkeitsbremse ist ebenfalls beliebiger bekannter Einrichtung. Der Cylinder D derselben ist mit einem am Bodenstück des Rohres sitzenden Horn E durch eine Schraube F fest verbunden, während die Stange g des Bremskolbens G unter Vermittelung einer Kappe H mit der Wiege in fester Verbindung steht. Der Bremscylinder D ist von der Vorholfeder C umgeben, welche sich vorn gegen einen Bund J des Bremscylinders D und hinten gegen eine mit der Wiege fest verbundene Platte K stützt, welche an den Innenwandungen der Wiege staubdicht anliegt und den Bremscylinder D mit Spiel umfaßt. An der Platte K ist bei den in den Fig. ι bis 4 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung eine Packung L befestigt, welche den Bremscylinder ringartig umgiebt. Diese Packung besitzt bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform L-förmigen, bei der Ausführungsform nach Fig. 4 dagegen rechteckigen Querschnitt und ist durch Schrauben oder dergl. unter Vermittelung einer zur
(2. Auflage, ausgegeben am io. Dezember rgo4.)
Platte K parallel liegenden Deckplatte M an der Platte K befestigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 besitzt die Packung L ebenfalls L-förmigen Querschnitt, ist jedoch nicht an einem Theil der Wiege, sondern am Horn E des Rohrbodenstückes, ebenfalls unter Vermittelung einer Deckplatte M, durch Schrauben oder dergl. befestigt. Bei den in den Fig. ι bis 3 und 5 dargestellten Ausführungsformen ist die Packung L aus elastischem Material hergestellt und umfaßt den Bremscylinder mit Spiel. Mit ihrer Ringfläche / liegt sie in der Feuerstellung des Rohres bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 am Horn E des Rohrbodenstücks, bei der Ausführungsform nach Fig. 5 an der Platte K an. Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform besteht die Packung L aus Dichtungsmaterial und liegt am Umfange des Bremscylinders an.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtungen ist folgende: Da einerseits die Wiege B unter Vermittelung der Kappe H mit der Stange des Bremskolbens G, andererseits der Bremscylinder mit dem Geschützrohr durch die Schraube F fest verbunden ist, so bleibt der Bremskolben beim Rück- und Vorlauf in Ruhe, während der Bremscylinder den Bewegungen des Geschützrohres folgt. Läuft somit das Geschützrohr nach dem Schuß zurück, so gleitet bei der Ausführungsform nach Fig. 4 die Packung L auf dem Umfange des Bremscylinders entlang und schützt das Innere der Wiege sowohl beim Rück- und Vorlauf als auch in der Feuerstellung gegen Staub und dergl. Bei den in den Fig. 1 bis 3 und 5 dargestellten Ausführungsformen findet dagegen ein Schutz des Innenraumes der Wiege nur in der Feuerstellung statt. Hierbei wirkt die Packung!, nach Art eines Ventiles. Da die Packung bei den zuletzt genannten Ausführungsformen aus elastischem Material hergestellt ist, so dient dieselbe gleichzeitig dem Geschützrohr beim Vorlauf als Puffer.
Selbstverständlich könnte, ohne daß das Wesen der Erfindung geändert würde, auch die Stange des Bremskolbens mit dem Horn des Rohrbodenstückes und der Bremscylinder mit dem vorderen Ende der Wiege verbunden sein. Die Packung L würde sodann statt des Bremscylinders die Kolbenstange ringartig umfassen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Schütze des Innenraums der Wiege gegen das Eindringen von Staub oder dergl. für Geschütze mit Rohrrücklauf und Federvorholer, gekennzeichnet durch eine an der Wiege oder am Geschützrohre angeordnete Packung (L), welche den mit dem Geschützrohr zurück- und vorlaufenden Theil der Rücklaufbremse ringartig in der Weise umgiebt, daß der zwischen dem zurück- und vorlaufenden Theile und der Wiege vorhandene Zwischenraum mindestens in der Feuerstellung des Rohres geschlossen ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Packung (L) an der Wiege angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Packung an einer mit der Wiege fest verbundenen Platte (K) derart befestigt ist, daß sie während des Rück- und Vorlaufes des Geschützrohres an dem mit dem Geschützrohr zurück- und vorlaufenden Theil der Rücklaufbremse gleitet.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Packung an einer mit der Wiege fest verbundenen Platte (K) oder am Horn fiij des Rohrbodenstücks derart befestigt ist, daß sie den mit dem Geschützrohr zurück- und vorlaufenden Theil der Rücklaufbremse mit Spiel umfaßt und in der Feuerstellung am Horn (E) des Rohrbodenstücks bezw. an der mit der Wiege verbundenen Platte (K) anliegt, so daß sie das Innere der Wiege ventilartig abschließt.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I bezw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Packung (L) aus elastischem Material besteht, zum Zwecke, dem Geschützrohr beim Vorlauf als Puffer zu dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT138000D 1902-06-05 Active DE138000C (de)

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FR321921A (fr) 1903-01-22

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