DE136991C - - Google Patents

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DE136991C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Ausblasen der Grubenlampen, d.h. das Entfernen der Benzindämpfe aus dem Drahtkorbe vor dem Anzünden, ist für den oder die betreffenden Beamten eine in Hinsicht auf die vielfach sehr grofse Zahl der Lampen ebenso ermüdende wie zeitraubende Arbeit. Das Ausblasen ist bisher in der Weise bewirkt worden, dafs man die Lampe einige Male hin- und hergeschwenkt hat, um mittels des so herbeigeführten Luftzuges die Benzindämpfe aus dem Drahtkorbe herauszutreiben. Es ist klar, dafs dieses Verfahren bei einer grofsen Anzahl von Lampen viel Zeit und Kraft benöthigt, ganz abgesehen davon, dafs hierbei zwar die Benzindämpfe aus dem Korbe vor dem Anzünden der Lampen entfernt werden, nicht aber auch der beim Anzünden entstehende Qualm, der in die Luft des betreffenden Raumes übertritt und sich hier wieder wegen der grofsen Anzahl der Lampen zu einer für die betreffenden Personen höchst unangenehmen Wolke verdichtet.
Nach beiden Richtungen hin soll nun durch die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Ausblasevorrichtung in einfachster und wirksamster Weise Abhülfe geschaffen werden, und zwar dadurch, dafs das Ausblasen der Benzindämpfe einmal mittels eines mechanisch erzeugten Luftstromes vorgenommen wird und zweitens in einem zur Aufnahme von einer oder mehreren Lampen geeigneten Gehäuse, von dem aus ein Abzug ins Freie geführt ist. Die Vorrichtung zur Erzeugung des Luftstromes kann eine saugende oder blasende sein. Im ersten Falle besteht sie zweckmäfsig,' wie bei den bekannten Dichtheitsprüfern für Grubenlampen, aus einer auf die Lampe gerichteten Prefsluftdüse. Im zweiten Falle ist sie zweckmäfsig mit dem Abzug verbunden, derart, dafs die Prefsluftdüse im Abzug hinter dem Gehäuse und ins Freie blasend angeordnet ist. Es bedarf dann nur des Einführens der Lampe in das Gehäuse, um schon dadurch das Entfernen sowohl der Benzindämpfe, als auch des Qualms zu erzielen. Bei entsprechend bemessener Stärke des (vorzugsweise künstlichen) Zuges erfolgt das Austreten der Benzindämpfe und des Qualms so schnell, das in einer gegebenen Zeit eine wesentlich gröfsere Anzahl von Lampen mit einem wesentlich geringeren Kraftaufwande als bisher vorschriftsmäfsig behandelt werden können.
Die erwähnten beiden Ausführungsformen der neuen Vorrichtung sind in der Zeichnung dargestellt, wobei in beiden Fällen angenommen ist, dafs ein Gehäuse immer nur eine Lampe aufnehmen soll. Es ist α (Fig. 1 und 2) das in diesem Falle unten offene und seitlich (wegen des Hakens der Lampe) geschlitzte Gehäuse, von dessen oberem Ende ein bis ins Freie hinaufgeführtes Abzugsrohr b ausgeht. In diesem Rohre befindet sich nach Fig. 2 eine von der Leitung c aus mit Druckluft gespeiste Gebläsedüse, die zur Herbeiführung des künstlichen Zuges dient. Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, für jedes Gehäuse ein besonderes Abzügsrohr vorzusehen, vielmehr kann ein Rohr an eine mehr oder minder
grofse Anzahl von Gehäusen angeschlossen sein, wobei dann diese sämmtlichen Gehäuse unter der Wirkung der einen Druckluftdüse stehen. Wenn hingegen, wie in Fig. 3, an Stelle der saugend wirkenden Düse eine blasende Düse verwendet wird, die durch den oben erwähnten seitlichen Schlitz des Gehäuses hindurch unmittelbar gegen und in den Drahtkorb bläst, so mufs dann natürlich für jede Lampe eine besondere Düse vorhanden sein, wobei sich aber doch mehrere Lampen in einem entsprechend grofsen Gehäuse befinden können, das nur ein Abzugsrohr hat. Unter Umständen wird auch eine gleichzeitige Anwendung von saugenden und blasenden Düsen vortheilhaft sein, und im Uebrigen kann das Saugen bezw. Blasen selbstverständlich auch durch geeignete andere Mittel herbeigeführt werden, sofern nur immer darauf gesehen wird, dafs die für den ordnungsmäfsigen Betrieb nothwendige Arbeitsgeschwindigkeit beim Ausblasen der Lampen erreicht wird. Die besonderen Mittel zur Erzeugung des blasenden Luftstromes gehören nicht zu der hier geschützten Erfindung.
Wie nun auch die jeweils vorgezogene Ausführungsform beschaffen sein mag, in jedem Falle wird die Lampe in das Gehäuse eingeführt, so dafs zunächst das Entfernen der Benzindämpfe erfolgt, worauf dann ohne irgend welche Lagenänderung der Lampe das Anzünden dieser erfolgt, wobei der nun zunächst entstehende Qualm auch sofort und schnell entfernt wird. Hiernach wird die ganze Lampe aus dem Gehäuse entfernt und eine andere an ihre Stelle gebracht, deren Behandlung nun in derselben Weise erfolgt, und so fort.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Ausblasen der Benzindämpfe und des beim Anzünden entstehenden Qualms aus Wetterlampen, darin bestehend, dafs der Lampenkorb mittels eines mechanisch erzeugten Luftstromes angeblasen wird.
2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der erzeugte Luftstrom dazu benutzt wird, den ausgeblasenen Dampf und Qualm aus dem Arbeitsraum durch einen geeigneten Abzug ins Freie zu befördern.
3. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2 ein Gehäuse zur Aufnahme der Wetterlampe mit ins Freie geführtem Abzug für die vor dem Anzünden zu entfernenden Benzingase und den nach dem Anzünden zu entfernenden Qualm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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