DE13677C - Neuerungen an elektrischen Lampen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Lampen

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DE13677C
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Germany
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glass
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J. H. GUEST in Brooklyn, Staat New-York (Amerika)
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/46Leading-in conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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    • H01J5/32Seals for leading-in conductors

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Neuerungen an elektrischen Lampen.
Um den Unzuträglichkeiten zu begegnen, welche sich bei der bisherigen Durchführung der Leitungsdrähte durch das Glas hindurch in den von Luft möglichst entleerten Raum nach dem in Weifsglut zu versetzenden Körper infolge der Temperaturveränderungen herausgestellt haben, wobei oftmals eine Beschädigung des Glases durch Ausdehnung der Leitungsdrähte stattfand, führe ich zwei oder mehrere sehr feine Drähte in gewundener Form durch das Glas. Das Glas wird dabei, so um die Drähte geschmolzen, dafs es in dieselben hineinfliefst und auf diese Weise den Luftzutritt verhindert. Die sehr feinen Drähte, welche zusammen genügende Leitungsfälligkeit besitzen, so dafs sie durch den durchgehenden Strom nicht erhitzt werden, geben der Expansion genügend nach, ohne das Glas zu zerbrechen.
Diese gewundenen Drähte lasse ich durch Hohlräume gehen, ehe sie in die eigentliche Lampe gehen, und fülle ich diese Hohlräume mit Quecksilber, das einen vollständigen Verschlufs um die Drähte bildet und den Zutritt von" Luft in den eigentlichen Lampenkörper vollständig verhindert. Diesen Quecksilbergefäfsen gebe ich. eine den übrigen Theilen der Lampe entsprechende Form und bringe sie dicht neben oder in gewisser Entfernung von einander an. Die Leitungsdrähte können aus Platin oder Platin und »Eisen bestehen.
Der lichtgebende Körper, der durch den durchgehenden elektrischen Strom in Weifsglut versetzt wird, kann aus Kohle oder irgend einem anderen zweckdienlichen Material bestehen. Es kann zeitweise nöthig. werden, in dem Lampenkörper, aus dem die Luft möglichst ausgesogen ist, einen neuen Kohlenkörper an Stelle desjenigen einzufügen, der entweder beschädigt oder verzehrt ist. Zu diesem Zweck ist an einer Seite des Lampenkörpers ein mit Kohlenstiften gefülltes Magazin angebracht, das ebenfalls aus Glas besteht und hermetisch verschlossen ist. Zwischen dem Lampenkörper und diesem Magazin befindet sich jedoch eine Oeffnung, grofs genug, dafs je ein Kohlenstift durch dieselbe aus dem Magazin in den Lampenkörper in. die Schlingen hineintreten kann, welche den Kohlenstift halten sollen und an welchen die Leitungsdrähte befestigt sind.
Fig. ι ist der Querschnitt der Lampe mit einem solchen Magazin für Kohlenstifte.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Querschnitt einer Lampe ohne solches Magazin.
α ist der Lampenkörper, in welchem der Kohlenstift h in den beiden schlingenförmigen Conductoren / und g hängt, die durch das Glas des Lampenkörpers hindurchgehen. Die Gefäfse b und c umgeben die Conductoren da, wo sie durch das Glas hindurchgehen, und sind diese Gefäfse mit Quecksilber d und e gefüllt. Die Gefäfse werden nach Einfüllen des Quecksilbers hermetisch geschlossen.
i ist das Glasmagazin an der Seite des Lampenkörpers a. In dem Magazin ruhen die Kohlenstifte h, von denen bei entsprechendem Schütteln oder Schräghalten je einer durch die Oeffnung ο in den Lampenkörper α hinein und in die Schlingen schlüpfen kann.
Die Leitungsdrähte / und g bestehen aus mehreren feinen um einander gewundenen Drähten, die, wie oben beschrieben, durch das Glas gehen. Die Drähte können auch einzeln
durch das Glas hindurchgehen und zum Halten des Kohlenstiftes im Lampenkörper, sowie aufserhalb desselben zum Anschlufs an die Conductoren zusammengedreht werden; in dem einen wie in dem anderen Fall ist das Zerbrechen des Glases, sowie das Undichtwerden an den Stellen, wo die Drähte durch das Glas gehen, verhindert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. In einer elektrischen Lampe die Zuführung von zwei oder mehreren feinen Leitungs-" drahten in die Glaskugel, welche da, wo sie durch das Glas gehen, um einander gewunden sind.
  2. 2. In Verbindung mit dem luftleeren Hohlraum einer elektrischen Lampe und den metallischen Conductoren ein Magazin aus Glas für Kohlenstifte, das ,mit dem luftleeren Hohlraum derart communicirt, dafs die Kohlenstifte zum Ersatz aus dem Magazin in die Lampe und in die Conductorschleifen befördert werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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