DE136702C - - Google Patents

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DE136702C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings

Landscapes

  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mittels welcher auf der Kommandobrücke eines Schiffes oder sonstwie ersichtlich gemacht werden soll, ob eine Schotlthür geschlossen ist und ob sie mit gewöhnlichem oder erhöhtem Druck geschlossen worden ist.
Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich im Wesentlichen durch ein Ventil mit zwei Ventiltellern, das am Ende der Schlufsbewegung einer Schottthür ein Druckmittel nach einer Anzeigevorrichtung schickt, welche aus einer Bourdonschen Röhre oder einer ähnlichen Mefsvorrichtung besteht.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine schematische Ansicht einer Schottthürschliefsvorrichtung.
Fig. 2 zeigt das Anzeigebrett in Draufsicht,
Fig. 3 dasselbe im Schnitt in Richtung der Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt das neue Ventil im Schnitt, und
Fig. 5 und 6 zeigen das Ventil in Draufsicht in Verbindung mit der Schottwand.
Von den nach den Schliefsvorrichtungen 18 der einzelnen Schottthüren 27 führenden Zweigrohrleitungen 36 für das Druckmittel (Luft oder dergl.) sind Rohre 35 abgezweigt, welche zu den Ventilen 31 führen, die an der Schottwand in der Nähe der Thüren angebracht sind. In der Achse der Ventile 31 sind an der Schottthür selbst verstellbare Bolzen 33 befestigt, welche beim Schlufs der Thür auf das Ventil auftreffen und dasselbe in der weiter unten geschilderten Weise beeinflussen. Von jedem Ventil 31 führt eine zweite Rohrleitung 37 zu einem auf der Kommandobrücke angebrachten Anzeigebrett 39, welches so viel Anzeigevorrichtungen enthält, als Schottthüren vorhanden sind.
In Fig. ι ist sowohl eine horizontal als auch eine vertical verschiebbare Schottthür dargestellt, die Einrichtung ist jedoch für beide dieselbe.
Das Ventil 31 ist folgendermafsen eingerichtet:
Das aus dem Rohr 35 kommende Druckmittel strömt durch einen Stutzen 43 in einen Raum 44, welcher von einem zweiten, daneben liegenden Raum 62 durch eine Scheidewand 48 getrennt ist, die von einem Kanal 49 durchsetzt ist, welcher für gewöhnlich durch ein Ventil 45 gegen den Raum 44 abgeschlossen ist. Das Ventil 45 ist in den Kanal 49 durch einen Führungssteg 50 geführt und wird gegen seinen Sitz von einer Feder 46. angeprefst. Von dem Raum 62 geht durch einen Stutzen 63 ein nach dem Anzeigebrett führendes Rohr 37 ab. Das Ventilgehäuse ist an seiner linken Seite durch einen Schraubenstutzen 47 verschlossen, gegen welchen sich die Feder 46 anlegt, und der noch mit einer Führung für das Ventil 45 versehen ist. In den Kanal 49 reicht der Führungssteg 52 eines zweiten Ven* tils 51 derart hinein, dafs zwischen den Stegen 50 und 52 ein gewisser Abstand bleibt. In das rechts liegende Ende des Ventilgehäuses 31 ist ein Körper 61 eingeschraubt, welcher eine centrale cylindrische Bohrung besitzt und nach links hin in einem Cylinder 67 endigt, der im Kreis liegende Oeffhungen trägt, so dafs innerhalb des Cylinders 67 ein Raum 64
gebildet wird, in dem das Ventil 61 liegt. Der zwischen dem Cylinder 67 und dem Gehäuse 3 1 liegende Raum 65 steht durch eine Oeffnung 66 mit der Atmosphäre in Verbindung. In die centrale Bohrung des Körpers 61 ist ein Körper 57 eingesetzt, welcher sich mit Anschlägen 60 gegen entsprechende Anschläge des Körpers 61 legt und in der Bohrung verschiebbar ist. Gegen Anschläge 59 des Körpers 57 legt sich das Ventil 51 an, welches mit einer Verlängerung 58 aufserdem noch in das Stück 57 hineinragt. Auf dem Steg 52 des Ventils 51 sitzt ein hohlcylindrischer, in einer Stopfbüchse 54 geführter Körper 53, der für gewöhnlich gegen Anschläge 55 anliegt. Der Körper 53 wird von einer Feder 56 gegen die Anschläge 55 gedrückt.
Die Wirkungsweise des Ventils ist folgende: Bei geöffneter Schottthür steht der von dem Ventil 45 abgeschlossene Raum 44 unter Druck. Der Raum 62 steht durch die theils von dem Stege 52 des Ventils 51 ausgefüllte Bohrung des Körpers 53 mit dem Raum 64 und auf die Weise mit der Aufsenluft in Verbindung. Wird die Schottthür geschlossen, so trifft kurz vor dem vollständigen Abschlufs der an der Schottthür befestigte Bolzen 33 auf den Körper 57 und verschiebt diesen und mit ihm das Ventil 51 sowie den Steg 52 desselben nach links, bis das Ventil 51 an der Buchse 53 anliegt, wodurch die Verbindung zwischen den Räumen 62 und 64 abgeschlossen ist. Gleichzeitig berühren sich die Stege 52 und 50. Beim weiteren Schliefsen der Schottthür wird das Ventil 51 und mit ihm die Buchse 53, der Steg 52 und der Steg 50 weiter nach links verschoben und hierdurch das Ventil 45 geöffnet, so dafs nunmehr das Druckmittel aus dem Räume 44 in den Raum 62 übertreten kann, von wo aus dasselbe durch den Stutzen 63 und Rohr 37 zum Anzeigerbrett geht und dort anzeigt, dafs die Thür geschlossen ist. Beim Oeffhen der ThUr giebt der Bolzen 33 die Ventile 45 und 51 wieder frei, so dafs infolge des Druckes der Federn 46 bezw. 56 die Ventile in ihre frühere Stellung zurückgeführt werden können. Hierdurch tritt wieder der Raum 62 mit dem Raum 64 und dadurch mit der Atmosphäre in Verbindung, so dafs das Druckmittel aus dem Rohr 37 und damit aus der Anzeigevorrichtung entweicht.
Die aus den Ventilen 31 führenden Rohre 37 sind nach einem gemeinsamen, auf der Kommandobrücke befindlichen Anzeigekasten 39 geleitet. Der Anzeigekasten ist an seiner Vorderseite durch eine Wand 73 abgedeckt, welche mit so vielen Schlitzen versehen ist, als Schottthüren vorhanden sind. In diese Schlitze ragt ein Zeiger 72, welcher je nach seiner, Stellung im Schlitz angiebt, ob die einzelne Thür geöffnet oder geschlossen ist. Jedes Rohr 37 endet oben in ein flaches, gekrümmtes Federrohr 68 nach Art der Bourdon'sehen Röhre, dessen freies Ende mit einem Winkelhebel 69, 71 verbunden ist. Der Hebel 71 trägt an seinem äufseren Ende den Zeiger 72. Ist das Rohr 37 beim Schliefsen der Thür unter Druck gesetzt, so wird das Ende des Federrohres 68 nach aufsen gekrümmt, der Zeiger 72 wird gehoben und tritt in den Schlitz der Platte 73 ein. Je nach der Gröfse des im Rohr 37 herrschenden Druckes wird der Ausschlag des Zeigers mehr oder weniger grofs sein. Für die Schottthürschliefsvorrichtung nach Patent 101665 z. B. kann die Einrichtung so getroffen werden, dafs der Zeiger 72, wenn die Thüren mit gewöhnlichem Druck geschlossen werden, den halben Weg macht (etwa wie in Fig. 2 bei 2 in punktirten Linien angedeutet) und dafs der volle Ausschlag (bei 1 und 5 der Fig. 2) erreicht wird, wenn die Thüren mit erhöhtem Druck geschlossen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung von durch ein Druckmittel zu bewegenden Schottthüren und dergl. auf Schiffen, dadurch gekennzeichnet, dafs bei jeder Schottthür (27) an der Schottwand ein Ventilgehäuse (31) angebracht ist, welches durch ein Rohr (35) mit der Druckmittelleitung (17) und durch ein Rohr (37) mit der Anzeigevorrichtung (39) in Verbindung steht, wobei die in dem Gehäuse (31) befindlichen Ventile kurz vor dem vollständigen Schlufs der Thür von letzterer derart beeinflufst werden, dafs das Druckmittel in die Leitung (37) tritt und den Zeiger der Anzeigevorrichtung verstellt.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch: 1, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Gehäuse (31) zwei federbelastete, in einer Achse liegende Ventile (45 und 51) angeordnet sind, von denen das Ventil (45) die Verbindung zwischen der Druckmittelleitung (35) und der nach der Anzeigevorrichtung führenden Leitung (37) und das Ventil (51) die Verbindung zwischen der Leitung (37) und der Atmosphäre herstellt, wobei das Ventil (45) von dem Ventil (51) aufgestofsen wird, wenn letzteres durch einen an der SchottthUr befindlichen Bolzen (33) kurz vor dem Schlufs der Thür geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4882060A (en) * 1983-11-12 1989-11-21 Akzo Nv Dialysis membranes with improved compatibility
US6383478B1 (en) * 1999-04-22 2002-05-07 Vanderbilt University Polymeric encapsulation system promoting angiogenesis

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US4882060A (en) * 1983-11-12 1989-11-21 Akzo Nv Dialysis membranes with improved compatibility
US5035801A (en) * 1983-11-12 1991-07-30 Akzo Nv Analysis membranes with improved compatibility
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