DE136648C - - Google Patents
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- DE136648C DE136648C DENDAT136648D DE136648DA DE136648C DE 136648 C DE136648 C DE 136648C DE NDAT136648 D DENDAT136648 D DE NDAT136648D DE 136648D A DE136648D A DE 136648DA DE 136648 C DE136648 C DE 136648C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/13—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
- C03B9/14—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
- C03B9/16—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVi 136648 KLASSE 32 «ζ.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der im Patent 136530 geschützten
Vorrichtung zum seitlichen Bewegen und Umkehren der Vorform von Glasblasemaschinen der
dort näher bezeichneten Art. Mit Hülfe dieser Verbesserung erfolgt das Herumschwingen der
mit der Form belasteten Gabel von der ersten nach der zweiten Maschine völlig selbsttätig,
wobei das Hauptaugenmerk darauf gerichtet wurde, dafs das Schwingen der Form, mit
einer gewissen Geschwindigkeit beginnend, sich allmählich verlangsamt, so dafs das Niedersetzen
der Form vollkommen sanft und ohne harten Schlag erfolgt.
Das Schwingen der von der Form entlasteten Gabel nach der ersten Maschine zurück
erfolgt in gleicher Weise wie bei der Vorrichtung des Hauptpatents.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung näher veranschaulicht und zeigt
Fig. ι und 2 die neue Einrichtung an der von vorn bezw. hinten gesehenen Glasblasemaschine,
Fig. 3 eine von der in Fig. 2 gezeigten abweichende Arbeitsstellung,
Fig. 4 den Grundrifs von Fig. 3.
Auf der Welle b der die Form haltenden Schwinggabel α ist ein Excenter 9 aufgekeilt,
welches mit einem Seil- oder Kettenzug 10 verbunden ist, der an derjenigen Stelle der
Excenterscheibe, welche der geringsten Excentricität entspricht, befestigt ist.
Die Anordnung der Excenterscheibe auf der Welle ist hierbei derart getroffen, dafs bei der
Anfangs- (umgekehrten) Stellung der Form das Seil bezw. die Kette 10 sich über die
Scheibe 9 legt (Fig. 1 und 2).
An Seil oder Kette 10 ist ein Gewicht 11
angehängt, welches in seiner Schwere derart bemessen ist, dafs es zusammen mit der Form
das Gewicht der Excenterscheibe ausgleicht, wenn es sich, wie in Fig. 3 zugleich mit der
Form auf der einen Seite der Achse b, der Schwerpunkt des Excenters dagegen sich auf
der anderen Seite der Achse & befindet.
Aufser dem Excenter 9 ist auf der Gabelwellet
eine Rastenscheibe 12. festgelegt, deren Rast 13 mit einer Sperrklinke 14 in Eingriff
steht, so zwar, dafs bei eingelegter Sperrklinke die Welle b in der in Fig. 1 gezeigten Stellung
am Drehen verhindert wird. Ohne die Sperrklinke würde sich b drehen, da bei der
Stellung Fig. 1 das Gewicht 11 sammt dem
Schwerpunkt von 9 auf der einen Seite von b, auf der anderen nur die Form sich befindet.
Um zur Freigabe der Rastenscheibe 12 und Drehung der Welle b erstere mit der Sperrklinke
14 aufser Eingriff zu bringen, ist Klinke 14 durch ihren Vorsprung 15 mit der
Gegengewichtsstange 7 der ersten Maschine
in Zusammenwirkung gebracht, zu welchem Zweck diese Stange mit einer Nase 16 besetzt
ist.
Wird nach Fertigstellung .der Prefsarbeit in der ersten Maschine die Prefsluftdüse h zur
Freigabe der Form hochbewegt, so hat dies zur Folge, dafs durch Niedergehen der Gegengewichtsstange
7 deren Nase 16 auf den Vorsprung 15 der Klinke 14 aufschlägt und dadurch
das Freigeben der Rastenscheibe herbeiführt.
Durch die Freigabe der Rastenscheibe tritt Gewicht 11 mit dem Uebergewicht der Excenterscheibe
in Thätigkeit (s. Fig. 2) und bewirkt das Drehen der Excenterscheibe 9, wobei infolge der Excentricität der Hebelarm,
an welchem das Gewicht 11 wirkt, beständig kleiner wird, so dafs die Drehung der Welle b
und die Schwingbewegung der Form mit einer gewissen Geschwindigkeit beginnt und allmählich
verlangsamt wird.
Um den etwa dennoch auftretenden Schlag beim Aufsetzen der Form zu dämpfen, ist der
unter Federdruck stehende Pufferbolzen 17 angeordnet, auf welchen sich die' Schwinggabel a
bei der Niederbewegung aufsetzt (Fig. 3).
Nachdem die Form nun nach der zweiten Maschine hinüber geschwungen ist, wo sie
von dem Gabelarm q aufgenommen wird, erfolgt die Rückbewegung der Gabel a in gleicher
Weise wie bei der Vorrichtung nach Patent 136530. Beim Niedergehen der Düse h der
zweiten Maschine auf die Form wird nämlich die Gegengewichtsstange 7 dieser zweiten
Maschine hochbewegt. Da dieselbe durch das Seil oder Kettenstück 6 mit der Excenterscheibe
9 in Verbindung (Fig. 2 und 3) steht, so wird beim Hochgehen der Führungsstange
die Excenterscheibe 9 in einer der Wirkung des Gewichtes 11 entgegengesetzten Richtung
gedreht und somit die Schwinggabel α zurückgeschwungen.
Durch die entgegengesetzte Drehung der Scheibe 9 wird aber der Seil- oder Kettenzug
10 wieder über die Scheibe gelegt, die Rastenscheibe festgeklinkt, so dafs die Schwingbewegung
der nächsten Form beginnen kann.
Damit das Excenter nicht auf dem mit Bezug auf den Zug des Seil- oder Kettenstückes
6 todten Punkte stehen bleiben kann, was eine Nichtdrehung des Excenters zur Folge
haben würde, ist ein Stift 18 angeordnet, welcher eine genügende Durchbiegung des
Seiles bezw. der Kette bewirkt (Fig. 3).
Claims (2)
1. Ausführungsform der durch Patent 136530
geschützten Vorrichtung zum seitlichen Bewegen und Umkehren der Vorform von Glasblasemaschinen, gekennzeichnet durch
eine mittelst Sperrklinke (1.4) feststellbare Seilscheibe (9), welche auf der Achse (b)
des die Form tragenden Hebels (a) derart excentriseh aufgekeilt ist, dafs der Excenterschwerpunkt
auf der der Form entgegengesetzten Seite der Achse (b) liegt, und an deren Umfang ein mit Gegengewicht (11)
belastetes Seil (10) derart befestigt und geführt wird, dafs das Gegengewicht mit
stetig abnehmendem Moment an der Achse (b) angreift. ;
2. Ausführungsform der Vorrichtung· nach Anspruch 1, bei welcher die Sperrklinke (14)
durch einen mit der Prefsluftdüse (h) der Prefsvorrichtung verbundenen Anschlag (16)
gelöst wird, wenn die Prefsluftdüse aufwärts geht, zum Zwecke der selbsttätigen
Auslösung der Schwingvorrichtung nach beendetem Prefsvorgang.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136648C true DE136648C (de) |
Family
ID=404594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136648D Active DE136648C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136648C (de) |
-
0
- DE DENDAT136648D patent/DE136648C/de active Active
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