DE1363596U - - Google Patents

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DE1363596U
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  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

  • Modellbezeichnung : Bleikabel für Stark-und Schwachstrom.
    --------------------------------------
    Es ist bekannt, bei als Freileitung verlegten Fernmeldeleitungen an Stelle der blanken Drähte Bleikabel zu verwenden, in denen eine größere Anzahl einzelner Leitungen zusammengefasst ist. Da der Bleimantel nur eine geringe Zugfestigkeit aufweist und die einzelnen Leiter mit Rücksicht auf die elektrischen Eigenschaften des Kabels unbedingt von jeder Zugbeanspruchung entlastet bleiben müssen, werden solehe als Luftkabel bezeichnete,Fernmeldekabel an Tragseilen befestigt, die zwischen den Gestängen der ganzen leitungstrecke aufgehängt sind. Die Befestigung des Kabels am Tragseil geschieht in der Regel mittels gebogener Haken, in deren Schlaufen das Kabel liegt. Diese Art des Aufhängens hat
    jedoch praktisch den Nachteil, daß infolge der unvermeidli-
    chen Bewegungen des Kabels bei unruhiger Luft der Bleimantel
    an den Aufhängestelle durch ständige Reibung beschädigt wird. Außerdem erschwert und verteuert sie die Verlegung.
  • Es ist deshalb vorgeschlagen worden, das Tragseil mit dem Kabel fortlaufend, beispielsweise durch ein schraubenförmig herumgelegteo Metallband, zu verbinden. Es ist auch bereits bekannt, das Tragseil im Innern des Kabels anzuordnen, dieses also in sich selbst zugfest zu machen.
  • Die vorliegende Neuerung betrifft ein Kabel zur Verlegung als Luftleitung mit einem Tragorgan im Innern. Sie besteht in einer besonderen Gestaltung und Anordnung des Trag-
    orgun, das eo ausgebildet iatg daß en nicht nur die Zugbean-
    opruohunt !
    spruchungdesaufgehängtenKabelsaufnimmtsondernauchgleichzeitig einen mechanischen Schutz unterhalb des Bleimantels darstellt.
  • Die Neuerung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
    l ist die Kabeiseole, beispielsweise das Aderbündel eines Fern-
    meldekabels oder auch eines papier-oder gummiisolierten Stark-
    stromkabels. Auf der Seele 1 liegen Paserstoffbänder 2, bei-
    spieleweise aus Papier, Baumwolle oder dergl., die mit geeig-
    neten flussigen oder zähflüssigen IsolieriiJ. tteln getränkt oder
    überzogen sein können, z. B. Baumwoll- oder Leinenbänder oder
    laokimprägnierte Papierbänder. Auf dieser Zwischenschicht 2 liegt ein zu einem Rohr zusammengebogenes Band 3 aus einem festen Metall wie Eisen oder Bronze, das an der Stoßstelle überlappt oder gefalzt oder auch einen nutartigen Zwischenraum 4 aufweisen kann. In diesem Falle kann gemäß der Neue-
    rung das Metallband 3 durch einen in offenen Sohraubenwin-
    dungen fest aufgewiokelten Metalldraht 5, z. B. aus Eioen,
    zusammengehalten werden, der noch einen zweiten Zweck erfüllt.
  • Beim Biegen des Kabels um einen kleinen Durchmesser entstehen in dem Band 3 Knickstellen. Der Draht 5 bewirkt, daß diese Einkniokungen eich an den Stellen bilden, wo der Draht 5 aufliegt, also in regelmässig verteilten kurzen Abständen. Die einzelnen Einkniokungen sind dann weniger tief und scharf, als wenn sie willkürlich in grösseron Abständen erfolgen.
  • Das Band 3 wird so um die Seele 1 herumgelegt, daß die Stoßstelle 4 parallel zur Kabelaohae oder in einer Schraubenlinie mit grosser Steigung verläuft.
  • Das Metallband 3 und der Draht 5 werden neuerungs-
    gemäee mit einer Sohutzaohioht 6 aus einem plastischen und
    fouohtlg-
    feuchtigkeitsundurchlässigen Stoff bedeckt, beispielsweise aus Asphalt, Bitumen, Gummi, Gummiregenorat oder auch aus Gemischen von solchen Stoffen. Auf dieser Schutzschicht 5 kann eine Lage
    7 aus Faserstoftbändern liegen, welche die Schicht 6 nach aussen
    absohliesst. Das ganze Kabel ist von dem nahtlos herumgepress-
    ten Bleimantel 9 eingehüllt. Die Schutzschicht 6 hat den
    Zweck, auch bei Undiohtigkeiten im Bleimantol, wie sie durch
    Rissebildung infolge Rekristallisation, durch Schrotschüsse usw. auftreten können, das Kabel weiter betriebsfähig zu erhalten. Sie verhindert in Verbindung mit dem Metallband 3 auch bei größeren Verletzungen des Mantels 8 das unmittelbare Eindringen von Feuchtigkeit in das Kabelinnere. Das Band 3 dient daher nicht nur als Organ zur Aufnahme von Zugbeanopruohungen sondern bildet gleichzeitig eine mechanisch wirk-
    same Bewehrung unterhalb des Mantels 8. Außerdem erhöht sie
    die Steifigkeit des Kabels, no daß es weniger zu Eigensohwingungen unter dem Einfluß von Luftbewegungen neigt.
  • Das Bleikabel gemüse der Neuerung ist nicht nur zur Verwendung als Luftkabel geeignet. Es bietet auch als Erdkabel Vorteile in den Fällen, in denen das Kabel bei der Verlegung erheblichen Zugbeanspruchungen ausgesetzt worden muss, wie z. B. beim Einziehen in längere Kanäle, bei der Notwendigkeit
    der Verlegung grosser, nicht durch Muffen unterbrochenen Strecken
    usw.
    Sohutzansprü. ohe :
    1. Bleikabel für Stark-und Schwachstrom, dadurch
    gekennzeichnet, daß zwischen der Kabelseele und dem Bleimantel
    ein zu einem Rohr zusammengebogenen Metallband liegt.

Claims (2)

  1. 2
  2. 2. Bleikabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (3) mit einem Metalldraht (5) oder einem schmalen Metallband in offenen Sohraubenwindungen umwickelt last. fit. 3* Bleikabel nach Anspruch l und 2, dadurch gekenn- zeiohnet, daß das Metallband (3) und der Metalldraht (5) von einer Schicht (6) aus plastischen und feuohtigkeitsunduroh- lässigen Stoffen bedeckt sind. 4* Bleikabel nach Anspruch 1 b : a 3, dadurch gekenn-.
    zeichnet, daß zwischen Kabelseele (1) und dem Bleimantel (8) einerseits und dem metallband (3) andererseits Schichton (2 und 7) aus Faserstoffen liegen, die imprägniert sein können.
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