DE13626C - Packgefäfs für Butter - Google Patents

Packgefäfs für Butter

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Publication number
DE13626C
DE13626C DENDAT13626D DE13626DA DE13626C DE 13626 C DE13626 C DE 13626C DE NDAT13626 D DENDAT13626 D DE NDAT13626D DE 13626D A DE13626D A DE 13626DA DE 13626 C DE13626 C DE 13626C
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DE
Germany
Prior art keywords
screw
piston
butter
cylinder
edge
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Active
Application number
DENDAT13626D
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English (en)
Original Assignee
K. W. weissenborn in Sonderburg und W. thom-SEN in Hamburg
Publication of DE13626C publication Critical patent/DE13626C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/72Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for edible or potable liquids, semiliquids, or plastic or pasty materials
    • B65D85/74Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for edible or potable liquids, semiliquids, or plastic or pasty materials for butter, margarine, or lard

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das in Zeichnung dargestellte Gefäfs enthält einen aus 2 mm starkem und innen emaillirtem Eisenblech hergestellten Cylinder, der umgekröpfte Ränder hat, die durch Niete mit dem Rand einer oberen Verstärkung und dem Boden verbunden werden.
Auf dem Rande des Cylinders befinden sich diametral gegenüber zwei rechteckige Ausschnitte, wo hinein die Eisenschiene a mit ihren Klauen greifen kann. Durch Drehen der Eisenschiene liegen alsdann ihre Klauen unter dem Rande des Cylinders. Die Mitte der Eisenschiene enthält ein Muttergewinde zur Aufnahme der Spindel b. Letztere ist unten cylindrisch und mit einem kreisförmigen Einschnitt versehen.
In dem oberen verstärkten Theil des Cylinders kann sich luftdicht ein Kolben c aus hartem Holz bewegen. Die Dichtung wird durch eine Verpackung d aus gut gereinigter Baumwolle hergestellt.
Durch den Kolben geht eine Durchbohrung, welche durch eine Schraube e geschlossen werden kann. Der untere cylindrische Theil der Schraube ist emaillirt. Zur Aufnahme der Schraube befindet sich oben in der Durchbohrung eine kleine Büchse mit Muttergewinde.
Oben in der Mitte des Kolbens ist eine Büchse / durch vier Holzschrauben befestigt. Durch den durch die Büchse gesteckten Stift g wird Kolben und Spindel derart verbunden, dafs letztere sich um ihre Längsaxe drehen kann.
Ein Auf- und Niederbewegen des Kolbens findet durch die Kurbel h statt, indem man dieselbe mit der Spindel durch die Schraube i verbindet. Die Kurbel kann auf mehreren Stellen mit der Spindel verbunden werden. Durch den einen Kurbelarm geht eine Durchbohrung, welche mit einem in der Eisenschiene befindlichen Muttergewinde harmonirt. Durch beide Theile kann die Schraube k geschraubt werden, welche unten, wie auch der Kopf der durch den Kolben gehenden Schraube e, mit einer Durchbohrung versehen sind.
Zur Schonung, sowie zur Abhaltung der Hitze sind rings um den Cylinder Dauben gelegt, die sich oben an den verstärkten Theil anlehnen und unten auf den Boden des Cylinders greifen.
Zur Handhabung des Gefäfses dienen die beiden an der Eisenschiene befindlichen, beweglichen Handhaben / aus Messing.
Um ein solches Gefäfs zu füllen, nimmt man den ganzen Verschlufs heraus und füllt alsdann den Cylinder bis zum verstärkten Theil mit Butter. Hierauf entfernt man aus dem Kolben die Schraube e, setzt alsdann den ganzen Verschlufs so ein, dafs die Klauen der Eisenschiene α in die Ausschnitte des Randes passen, dreht alsdann dieselbe dermafsen, dafs die Klauen zwischen je zwei Niete des Randes zu liegen kommen. Alsdann schraubt man den Kolben nach unten, bis er aufliegt, setzt hierauf die Schraube e wieder in den Kolben und dreht alsdann stark an.
Hierdurch legt sich die Eisenschiene fest liegen den Rand des Cylinders, während der Kolben die Butter immer mehr zusammenprefst.
Alsdann giebt man der Kurbel, entweder durch stärkeres Andrehen bezw. Umschalten eine solche Stellung, dafs die Schraube i eingeschraubt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein cylindrisches Packgefäfs aus Blech, durch äufsere Fafsdauben geschützt, mit einem dicht schliefsenden, mit Entlüftungsloch e versehenen Kolben c, welcher durch die Schraube "b mit dem durch Schraube k plombirbaren Hebel h bewegt werden kann, zum Zwecke, die Luft von der verpackten Butter abzuschliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13626D Packgefäfs für Butter Active DE13626C (de)

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