DE136265C - - Google Patents
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- Publication number
- DE136265C DE136265C DENDAT136265D DE136265DA DE136265C DE 136265 C DE136265 C DE 136265C DE NDAT136265 D DENDAT136265 D DE NDAT136265D DE 136265D A DE136265D A DE 136265DA DE 136265 C DE136265 C DE 136265C
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- Germany
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- magazine
- cartridges
- walls
- lever
- longitudinal
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
- F41A9/65—Box magazines having a cartridge follower
- F41A9/69—Box magazines having a cartridge follower characterised by multiple-row or zigzag arrangement of cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 136265
KLASSE 72«.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Kastenmagazin für Mehrladegewehre, ■ dessen Längsseiten
in besonderer Weise ausgebildet sind. Sie verlaufen nämlich nicht glatt, wie das bei
den übrigen Magazinen der Fall ist, sondern sie sind mit gewissen Ausbuchtungen" sowie
Einbeulungen versehen und stehen mit ihren oberen Theilen sich näher als mit den unteren.
Die Längswände sind im unteren Theil fafsförmig
nach aufsen ausgebuchtet, so dafs die Patronen dieselben nur an einem Punkte vorn
und an einem Punkte hinten berühren. Die oberen Theile der Längswände sind unsymmetrisch
ausgebildet und mit in der Längsrichtung verlaufenden Einbeulungen sowie mit umgebogenen Lappen versehen, um ein Herausfallen
der Patronen zu verhüten und die jeweils zu oberst liegende Patrone in der richtigen
Weise zu führen bezw. zu halten.
Auf der Zeichnung ist das Kastenmagazin in einer Ausführungsform dargestellt, welche
sich für das Lee-Metfordgewehr und die dazugehörigen Dienstpatronen eignet und für fünf
Patronen bestimmt ' ist. Fig. 1 zeigt das Magazin in Verbindung mit dem Zubringer, wobei
die vorn liegende Längswand fortgenommen gedacht ist. Fig. 2 stellt das Magazin im wagerechten
Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1 dar. Die Fig. 3,4 und 5 sind Schnitte nach den
Linien C-D, E-F und G-H in Fig. 1. Die Fig. 6 und 7 zeigen das neue Magazin in
schaubildlicher Darstellung von verschiedenen Seiten.
Das Magazin besteht aus einem nur auf der Oberseite offenen Kasten, welcher aus dem
Boden a, den Längswänden b c und den Querwänden de gebildet wird. Der Kasten ist in
den Beschlag f eingesetzt, welcher vom Abzugsbügel g anfangend nach der Mündung zu
auf der unteren Seite des Schaftes angebracht ist. Der Kasten liegt vollständig im Innern des
Schaftes.
Der Zubringer kann z. B. folgende Einrichtung haben. Die Zubringerplatte h wird von
dem um den Bolzen i drehbaren Hebel j getragen und in der richtigen Stellung durch
einen Hülfshebel k gehalten, welcher kulissenartig in dem Hebel j verschiebbar ist. An
dem unteren aufgebogenen Ende des Hebels j greift eine nicht dargestellte Zugvorrichtung
an, welche den Hebel j links herum zu drehen, also die Platte h stets zu heben sucht. Das
obere Ende des Hebels k tritt gegen einen Ansatz auf der Unterseite der Platte /z, während
sein unteres, hakenförmiges Ende mit dem oberen Rand der Oeffnung in der Querwand d
zusammenarbeitet. Beim Auf- und Niedergange des Hebels j verschiebt sich der Hebel k auf
diesem und führt so die jeweils erforderliche Stellung der Platte h herbei.
Die fünf Patronen / liegen in zwei Reihen neben einander, in der einen zwei, in der anderen
drei. Die Längswände b und c nähern sich einander nach dem Patronenlager zu und
sind in ihrem unteren Theil fafsförmig nach aufsen ausgebuchtet, so dafs sie von den Patronen
nur in zwei Punkten, einem vorn und einem hinten, berührt werden. Es ist also auf der ganzen Länge der Patrone zwischen
dieser und der Magazinwand ein Zwischenraum vorhanden, durch welchen Sandkörner oder andere etwa in das Magazin hereinge-
langte Fremdkörper nach unten fallen können. Hierdurch wird die Möglichkeit, dafs infolge
von Verunreinigungen im Magazin Ladehemmungen entstehen, fast vollständig ausgeschlossen.
Die oberen Theile der Längswände sind zusammengezogen und mit umgebogenen Lappen
m versehen. Die Wand b weist hier ferner zwei in der Längrichtung verlaufende Einbeulungen
η und ο und die Wand c eine derartige Einbeulung ρ auf. Die Wände & c verlaufen,
wie die Fig. 3 bis 5 zeigen, namentlich in ihrem oberen Theile unsymmetrisch. Infolge
der Einbeulungen η op und der Lappen m wird ein Herausfallen der Patronen verhindert;
gleichzeitig wird die jeweils zu oberst liegende Patrone in der richtigen Weise geführt und
gehalten, so dafs sie zuverlässig vom Verschlufskopf gefafst und in das Patronenlager
eingeschoben wird.
Das neue Magazin bietet nach Senken des Zubringers die Möglickeit, dafs bei etwaigen
Ladehemmungen die Patronen durch einander geschüttelt werden können und trotzdem nach
dem Aufhören des Schütteins sofort ihre richtige Stellung wieder annehmen.
Infolge der verschiedenen Beulen machen sich bei dem Magazin auch Temperaturschwankungen
naturgemäfs nicht störend bemerkbar wie bei Magazinen mit geraden Wänden. Die Wände biegen sich im vorliegenden Fall, der
Temperatur entsprechend, lediglich etwas mehr oder weniger, aber ändern die Enddimensionen
nicht.
Wie schon eingangs bemerkt, ist das beschriebene Magazin speciell für Lee-Metfordgewehre
and die dazugehörigen Dienstpatronen eingerichtet. Bei Benutzung anderer Gewehrtypen
und anderer Munition sind die Ausbuchtungen und Einbeulungen in etwas anderer Weise auszuführen; jedoch bleiben auch
dann die wesentlichen Kennzeichen des neuen Magazins erhalten, nämlich dafs die Längswände
in ihrem unteren Theil nach aufsen ausgebuchtet und in ihrem oberen Theil unsymmetrisch
ausgebildet, zusammengezogen und mit Längseinbeulungen sowie mit umgebogenen Lappen versehen sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kastenmagazinfür Mehrladegewehre, dadurch gekennzeichnet, dafs die Längswände (b c) einerseits in ihrem unteren Theile fafsförmig nach aufsen ausgebuchtet sind, so dafs die Patronen (I) nur vorn und hinten anliegen und dafs andererseits die oberen Theile der Längswände (b c) in unsymmetrischer Weise mit in der Längsrichtung verlaufenden Einbeulungen (n op) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136265C true DE136265C (de) |
Family
ID=404234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136265D Active DE136265C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136265C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3628098A1 (de) * | 1986-08-19 | 1988-02-25 | Hans Gerd Dipl Ing Didion | Magazin fuer mit bund versehene patronen zur verwendung in selbstladewaffen |
-
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- DE DENDAT136265D patent/DE136265C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3628098A1 (de) * | 1986-08-19 | 1988-02-25 | Hans Gerd Dipl Ing Didion | Magazin fuer mit bund versehene patronen zur verwendung in selbstladewaffen |
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