DE87330C - - Google Patents

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DE87330C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kastenmagazin für Mehrladegewehre, welches der Gröfse nach veränderlich ist und dadurch trotz des kleineren äufseren Umfanges es ermöglicht, eine gröfsere als die bisher übliche Zahl von Patronen zu verwenden. Dasselbe bietet dabei den Vortheil, dafs die Mehrladevorrichtung nach und nach in den Schaft des Gewehres übergeht, so dafs der bei den jetzt vorhandenen Mehrladegewehren hinderliche Ansatz in Fortfall kommt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι ein Gewehr, bei welchem diese Mehrladevorrichtung angebracht ist, wobei gleichzeitig durch den schraffirten Theil a die bisher angewendete Gestalt dieser Mehrladevorrichtung ersichtlich ist.
Fig. 2 zeigt die beim deutschen Infanterie-Gewehr 88 verwendete Mehrladevorrichtung.
Fig. 3 zeigt die neue, der Gröfse nach veränderliche Mehrladevorrichtung im Längsschnitt, Fig. 4 ist ein Schnitt nach u-v der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach x-y der Fig. 3.
Die jetzt in den meisten Armeen gebrauch^ liehen Mehrladegewehre mit Packetladung zeigen den Uebelsfand, dafs der zur Aufnahme der Patronen bestimmte Kasten je nach der Gröfse der Patronenpackete mehr oder weniger aus dem Gewehrschaft hervorragt, wodurch die Handhabung des Gewehres, insbesondere beim Exercierdienst sowie beim Tragen desselben auf der Schulter nicht unerheblich erschwert wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Uebelstand zu beseitigen, indem die Mehrladevorrichtung zur Aufnahme der Patronen nicht wie bisher aus einem ganzen Kasten, sondern aus einem getheilten Kasten besteht bezw. mit einem Erweiterungsstücke versehen ist, welches für gewöhnlich in dem Haupttheil des Kastens verborgen liegt und nur bei dem Gebrauche des Gewehres als Schufswaffe in Thätigkeit tritt. Das Erweiterungsstuck selbst kann aus einem einzigen Theile bestehen oder auch aus mehreren teleskopartig aus einander gehenden Stücken gebildet werden. Es ist daher mit einer derartigen Mehrladevorrichtung möglich, trotz ihres geringeren äufseren Umfanges mehr Patronen in derselben aufzunehmen, als dies die jetzigen Mehrladegewehre gestatten.
In dem Kasten b (Fig. 3) ist um c drehbar das Erweiterungsstück d angeordnet und befindet sich in letzterem der Zubringer e derart, dafs derselbe mit dem Stücke d sich bewegt. Die bisherige Anordnung der Feder/1 (Fig. 2) zur Bethätigung des Zubringers e ist bei der neuen Construction nicht zulässig und kann die Feder/1 durch eine unterhalb des Zubringers e liegende Feder /2 ersetzt werden.
Wird in das Magazin ein Patronenpacket eingeführt, so tritt das Erweiterungsstück d aus dem Kasten b heraus (Fig. 3 punktirte Lage), wird jedoch bei Anwendung von fünf Patronen nach dem Abschieben der ersten Patrone durch die Feder g wieder in den Kasten hineingedrückt, so dafs der beim Laden des Gewehres entstandene Vorsprung an dem Gewehr sofort wieder entfällt. Werden mehr als fünf, z. B. sechs Patronen geladen, so tritt der normale Zustand nach dem Abschieben der zweiten
Patrone bezw. nach dem zweiten Schufs ein u. s. w.
Um das Erweiterungsstück in der herausgedrückten Stellung feststellen zu können, kann an demselben eine Feder oder ein Stift angebracht werden, wodurch diese Stellung beibehalten wird.
Diese Mehrladevorrichtung kann auch bei selbstthätigen Gewehren vortheilhaft Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kastenmagazin für Mehrladegewehre, gekennzeichnet durch einen den Patronenheber e tragenden Einsatz d, welcher zwischen den festen Seitenwä'nden b des Magazins am Abzugsbügel drehbar befestigt ist, so dais er bei gefülltem Magazin nach unten aus dem Kasten (b) herausschwingt, während er bei ganz oder theilweise geleertem Magazin unter Federwirkung wieder in denselben zurücktritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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