DE31875C - Patronentasche für Hinterlader - Google Patents
Patronentasche für HinterladerInfo
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- DE31875C DE31875C DENDAT31875D DE31875DA DE31875C DE 31875 C DE31875 C DE 31875C DE NDAT31875 D DENDAT31875 D DE NDAT31875D DE 31875D A DE31875D A DE 31875DA DE 31875 C DE31875 C DE 31875C
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- cartridges
- loaders
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/02—Cartridge bags; Bandoleers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/002—Cartridge containers provided with cartridge-dispensing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE #8: Hand- und Reisegeräthe.
THOMAS QUILLIAM in LONDON. Patronentasche für Hinterlader.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction einer Patronentasche, aus der die
Patronen bequem und rasch unten herausgenommen und in der sie weder nafs, noch
sonstwie beschädigt werden können, die ferner mit Patronen von verschiedenen Schrotnummern
für den rechten und linken Lauf eines Jagdgewehres so gefüllt werden kann, dafs sie
die Patronen für den einen Lauf unabhängig von den für den zweiten Lauf bestimmten'
Patronen in die Hand des Jägers fallen läfst, ohne dafs dieser nöthig hätte, sich vorher von
der Richtigkeit der Schrotnummer zu überzeugen.
Die in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Patronentasche kann aus beliebigem
geeigneten Material hergestellt werden und besteht am besten aus einem mit Leder überzogenen
Zinngehäuse α von länglicher Form, welches oben mit einem passenden Deckel a1
und unten mit dem Mechanismus zum Herausnehmen der richtigen Patronen versehen ist.
Das Gehäuse ist durch Zwischenwände f in verschiedene, am besten in vier Abtheilungen
b c d e eingetheilt; die Zwischenwände / sind an beiden Seiten in ihrer ganzen Höhe mit
Leder oder dergleichen derart überzogen, dafs in der Mitte ihrer Breitseiten weite Leisten g
entstehen, die an den an der Gehäusewandung anliegenden Enden der Wände f Vertiefungen h
bilden. In diese Vertiefungen werden die Wülste der abwechselnd rechts und links in
die Abtheilungen b c d e eingelegten Patronen eingeschoben, so dafs immer Kopf und Wulst
zweier auf einander folgenden Patronen zusammenfallen; die Hülsen der Patronen haben
zwischen den Leisten f, deren Stärke dem Unterschiede zwischen dem Wulste und der
Hülse der Patronen ungefähr entspricht, nur wenig Spielraum und können deshalb auch
nicht gerüttelt werden.
Der am unteren Ende des Gehäuses angeordnete Mechanismus zum Herausnehmen der
Patronen besteht aus dem Stück i von der Form eines Cylinderausschnittes, welches auf
der Achse j sitzt und dessen Rundung ungefähr der Rundung der Patronenhülse entspricht.
Das Stück i ist mit Armen i1 construirt, die
durch Aussparungen- im unteren Theile der Patronentasche hindurchtreten und mit einem
Drücker k verbunden sind, bei dessen Verschiebung die Patronen herausfallen. Um zu
verhindern, dafs aus den Abtheilungen b und e Patronen herausfallen, ehe die Abtheilungen c
und d entleert sind, werden Sperrstücke I angeordnet,
die in ihrer normalen Lage auf dem oberen' Ende des Stückes i ruhen und gleichzeitig
Brücken bilden, über welche nach Entleerung der Behälter c d die Patronen aus den
Abtheilungen b e hinübergleiten können. Durch eine Feder w, welche auch an der Achse j
sitzen kann, wird das gebogene Stück i in seiner normalen Lage festgehalten, in der es
das Heraustreten einer Patrone aus dem Gehäuse verhindert, bis der Drücker k herabgedrückt
wird. Letzterer kann, wie in Fig. 2 gezeigt, nach einer Seite vorstehen, um mittelst
des Ballens des Daumens leicht niedergedrückt werden zu können.
Die Wirkungsweise dieses Mechanismus beim Gebrauche der Patronentasche ist wie folgt:
Wenn, wie bei ι in Fig. 4 gezeigt, der Drücker sich in seiner normalen Lage befindet, so liegt
eine Patrone auf der oberen Fläche des Stückes i auf und kann an letzterem nicht
vorbeigleiten; wird, aber nun der Drücker k herabgedrückt, so fällt die Patrone in die Ausrundung
von i hinein, wie bei 2 in Fig. 4 angedeutet ist, und beim Loslassen des Drückers,
der alsdann durch die Zugkraft der Feder m in seine normale Position zurückgeschnellt
wird, fällt die Patrone in die in demselben Moment von k herabgeglittene -Hand des
Schützens nieder. Wenn zwei an einander stofsende Abtheilungen', wie beispielsweise b c
oder de Patronen enthalten, dann wird beim Niederdrücken des Drückers k das Sperrstück
/ hochgehoben, so dafs es die in b oder e befindlichen Patronen zurückprefst und
diese dem Niedergleiten der Patronen aus den Abtheilungen c und d nicht hindernd im Wege
stehen können. Sobald aber c und d leer sind, können die Patronen aus b und e auf
den oberen Rand des Stückes i niederfallen und auf die vorbeschriebene Weise aus der
Patronentasche herausbefördert werden'.
Wird die letztere nur mit zwei Abtheilungen c und d (ohne be) construirt, so werden
ebenfalls zwei Drücker k nothwendig, aber es können in diesem Falle die Sperrstücke / entbehrt
werden. Eines der letzteren wird indefs wieder nöthig, wenn beispielsweise nur die Abtheilungen b c in Verbindung mit nur
einem Drücker k vorgesehen sind.
Claims (1)
- Patent-A NSPruch:Eine Patronentasche für Hinterlader, welche in verschiedenen Abtheilungen c d bezw. b c u. s. w. eingetheilt und an ihrem unteren Ende mit einem Mechanismus versehen ist, der charakterisirt wird durch die Verbindung nachstehender zusammenwirkender Arbeitstheile, des ausgerundeten Stückes i, des Drückers k und der Feder m, sowie bezw. des Sperrstückes /, um mit bestimmten Schrotsorten geladene Patronen getrennt von einander aus der Patronentasche herausbefördern zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31875C true DE31875C (de) |
Family
ID=307928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31875D Expired - Lifetime DE31875C (de) | Patronentasche für Hinterlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31875C (de) |
-
0
- DE DENDAT31875D patent/DE31875C/de not_active Expired - Lifetime
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