DE136174C - - Google Patents

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DE136174C
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cardboard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mittels welcher die Kanten von Pappkarten und dergl. schräg beschnitten werden. Dieselbe arbeitet völlig selbstthätig, und zwar in der Weise, dafs von einem Stapel Pappblätter das unterste Blatt vorgeschoben, durch eine geeignete Vorrichtung in die richtige Lage eingestellt, durch eine zweite Vorrichtung festgehalten und hierauf an einer Kante durch ein Messer mit ziehend wirkendem Schnitt schräg beschnitten wird, worauf es in einen Sammelbehälter abgelegt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Aufsicht und
Fig. 4, 5 und 6 Einzelheiten.
Auf den Ständern ι der Maschine ist ein Tisch 2 befestigt, auf welchem ein die Kartenblätter aufnehmender Kasten 3 angebracht ist. Der Kasten 3 ist oben offen und an der Vorderseite mit einer um das Gelenk 4 umklappbaren Wand 5 versehen, so dafs die Pappkarten und dergl. bequem in den Kasten 3 eingelegt werden können. Ein "Stift 6, in den Winkel 7 eingesteckt, hält den Kasten 3 geschlossen.
Auf dem Tisch 2 läuft ein Schieber 8 hin und her, der, wie die Fig. 5 und 6 erkennen lassen, aus zwei Platten besteht, die durch Längsleisten mit einander verbunden sind, für welche entsprechende Führungsschlitze im Tisch 2 vorgesehen sind. Der Schieber 8 tritt durch die Seitenwände des Kastens 3 und wird durch den Hebel 9 hin- und herbewegt. Der Hebel 9 erhält seine Bewegung durch ein Excenter 10, das auf der Achse 12 sitzt und mit dem Hebel 9 durch eine Stange 11 verbunden ist. Der Schieber 8, welcher etwas dünner als das Pappkartenblatt ist, durchläuft den Kasten 3 und schiebt das unterste Blatt aus dem Kasten 3 heraus. Hierauf treten die Finger 13 in Thätigkeit. Dieselben sind um die Spindel 14 drehbar und werden durch eine Feder 15 gegen die Tischkante gedrückt. Hierdurch wird das Pappkartenblatt gegen einen Anschlag 16 (Fig. 3) gelegt, wodurch es die richtige Lage erhält. In demselben Augenblick legt sich ein Hebel 17 auf das Blatt und sichert so seine Lage. Der Hebel 17 wird von einer Stange 18 und einem Hebel 19 von einer auf der Welle 12 befestigten Daumenscheibe 20 bewegt. Nunmehr wird das Pappkartenblatt schräg beschnitten.
Zu diesem Zwecke ist an einem Arm 21 (Fig. 2) ein Gestell 22 mittels des Zapfens 26 drehbar gelagert. In dem Gestell 22 ist das Messer 24 zwischen zwei Backen 23 befestigt, an welchen die Arme 25 angreifen. Mittels des Schlitzes 27 kann eine verschiedene Winkelstellung des Messers 24 erfolgen, so dafs die Kanten der Pappkarten mehr oder weniger schräg beschnitten werden können. Das Messer 24 ist durch die Arme 25 so aufgehängt, dais es einen ziehenden Schnitt ausübt, wenn es bewegt wird. Die Bewegung des Messers wird durch ein Excenter 28 auf der Welle 12 bewirkt, das auf den Hebel 29 wirkt, der durch das Gestänge 30,31 mit einem der Arme 25 verbunden ist.
Nachdem die Kante eines Pappkartenblattes schräg beschnitten ist, wird dasselbe in den Kasten 32 abgelegt. Hierzu ist ein Hebel 33 vorgesehen, der von einer Stange 34 mittels des Excenters 10 seine Bewegung erhält, welche durch eine Stange 35 auf einen Schlitten 36 übertragen wird. Am Schlitten 36 ist eine Stange 37 befestigt, auf der die beweglichen Finger 38 sitzen (Fig. 4). Dieselben legen sich hinter das beschnittene Blatt und schieben es in den Sammelbehälter 32. Wenn die Finger 38 in ihre Anfangslage zurückkehren, drehen sie sich und gleiten über das neue, durch den Schieber 8 vorgeschobene Pappkartenblatt hinweg.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Eine Maschine zum Abschrägen von Pappkartenrändern, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Herausschieben des untersten Blattes eines Pappkartenstapels mittels eines hin- und hergehenden Schiebers (8) das Pappkartenblatt mittels Finger (13) gegen einen Anschlag (16) gedrückt, durch einen sich auflegenden Druckhebel (17) in dieser Lage festgehalten und dann mittels eines schräg einstellbaren Messers (24) ein Pappkartenrand abgeschrägt wird, worauf das Pappkartenblatt mittels hin- und hergehender Finger (38) in einen Sammelbehälter (32) abgelegt wird.
    Eine Ausführungsform der Maschine ^nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer Welle (37) die hin- und hergehenden Finger (38) drehbar befestigt sind, welche bei ihrer Bewegung in der einen Richtung sich hinter das abgeschrägte Pappkartenblatt legen und dasselbe vor sich in den Sammelbehälter (32) schieben, während die" drehbaren Finger (38) bei ihrem Rückgange über das neue, durch den Schieber (8) vorgeschobene Pappkartenblatt hinweggleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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