DE136072C - - Google Patents
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- DE136072C DE136072C DENDAT136072D DE136072DA DE136072C DE 136072 C DE136072 C DE 136072C DE NDAT136072 D DENDAT136072 D DE NDAT136072D DE 136072D A DE136072D A DE 136072DA DE 136072 C DE136072 C DE 136072C
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- pusher
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- doors
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Riegelverschlufs für Thüren, insbesondere Eisenbahnwagenthüren,
der von innen mittels Drückers, von aufsen, auch bei festgestelltem Drücker, mittels eines Steckschlüssels geöffnet
werden kann. Dieser Verschlufs unterscheidet sich von ähnlichen, dem gleichen Zwecke
dienenden Einrichtungen dadurch, dafs sowohl der Drücker als auch der Schlüssel auf ein
und dieselbe mit dem Hubdaumen zur Einziehung der Riegel versehene Schliefswelle einwirken.
Die Schliefswelle ist theilweise in an sich bekannter Weise innerhalb einer hohlen
Drückerkapsel gelagert und kann von innen und von aufsen in ebenfalls bekannter Weise
ohne Mitnahme des Drückers mittels Schlüssels um einen gewissen Winkel gedreht werden.
Die Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Verschlufs nebst der Vorrichtung
zum Oeffhen der Thür in Seitenansicht. .
Fig. 2 läfst die inneren Theile des Verschlusses erkennen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Fig. i.
Die Vorrichtung ist besonders zweckmäfsig für die Seitenwandthüren von Eisenbahnwagen
mit Mittelgang oder seitlichem Corridor und soll auch in ihrer Anwendung für solche
Thüren hier beschrieben werden; indessen ist damit ihr Anwendungsgebiet noch nicht erschöpft,
da die Vorrichtung auch bei anderen Thüren Anwendung finden kann.
Auch ist es durchaus nicht erforderlich, dafs durch die Vorrichtung gerade ein Baskülverschlufs
angetrieben wird, da z. B. auch ein gewöhnliches Fallenschlofs mit der Vorrichtung
versehen werden könnte.
Der Baskülverschlufs ist hier nur gewählt worden, da derselbe für die Seitenwandthüren
von D-Wagen, welche während der Fahrt des freien Bahnprofiles wegen sicher geschlossen
sein müssen, der geeignetste ist. Der obere, in ein im Rahmenholze der Thür befestigtes
Schliefsblech 14 eingreifende Riegel des Verschlusses ist mit 23 und der untere in die
Thürschwelle 15 eingreifende Riegel ist mit 24 bezeichnet worden. Diese Baskülriegel sollen
nun seitens des Publikums zwecks Oeffnens der Thür nur in Gefahrfällen eingezogen werden
, andererseits soll aber den Zugbeamten das Oeffnen der Thüren von innen und aufsen
jederzeit gestattet sein. Es ist daher im Innern des Wagens ein Griff 16 für das Publikum
angeordnet, welche hier, mit Rücksicht auf die bei diesen Seitenwandthüren gebräuchlichen
umlegbaren Treppen, in der Verschlufsstellung vertical angeordnet ist, da er, falls er horizontal
angeordnet wäre, die Bewegung dieser Treppen bei geöffneter Thür hindern würde. Der
Griff 16 gestattet ohne Weiteres die Thür vom Wageninnern aus zu öffnen. Da nun aber
dieser Griff nur für ausnahmsweisen Gebrauch, und zwar nur für Gefahrfälle, bestimmt ist, so
sichert man ihn zweckmäfsig durch eine Plombe, um ein befugtes Oeffnen der Thür zu ver-
hindern. Zu diesem Zwecke ist an den Griff 16
eine mit einer Oese versehene Knagge 17 angegossen, welche sich in der Verschlufsstellung
des Handgriffes gegen eine zweite, gleichfalls mit einer Oese versehene Knagge 18 anlegt.
Beide Knaggen werden in der üblichen Weise durch eine mit einer Plombe versehene Schnur
verbunden.
Um nun aber dem Zug- und Stationspersonal zu ermöglichen, die zur Erleichterung des Zuganges
bezw. Ausganges zu bezw. aus den D -Wagen dienenden Seitenwandthüren von innen und aufsen zu öffnen und zu schliefsen,
ohne dabei den für das Publikum bestimmten inneren Handgriff mitdrehen zu müssen, was
eine Verletzung des Plornbenverschlusses zur Folge haben würde, befindet sich im Schlosse
ein nach innen und aufsen gehender, gemäfs den technischen Vereinbarungen über den Bau
und die Betriebseinrichtungen der Haupt- und Nebeneisenbahnen ausgeführter Dorn 19, mittels
dessen, unabhängig von dem Handgriff 16, der Thürverschlufs geöffnet und geschlossen werden
kann.· Diese Unabhängigkeit wird dadurch erzielt, dafs der Handgriff aus einer ausgebohrten
Kapsel 20 besonders aufgesetzt ist, die eine Aussparung 21 trägt (s. Fig. 1), so
dafs beim Drehen des Domes nach rechts (Oeffnen) der Griff nicht mitgeht, sondern in
seiner Stellung verbleibt, und also dadurch auch der Plombenverschlufs selbst beim Oeffnen und
Schliefsen der Thür durch das Zug- oder Stationspersonal mittels des Domes unberührt
bleibt. Beim Oeffnen der Thür vom Innern des Wagens aus nimmt beim Drehen des Handgriffes
16 eine Anschlagfläche der Drückerkapsel 20 den mit ' einer Mitnehmernase versehenen
Dorn ig mit.
Der auf der Zeichnung mit 22 bezeichnete feste Handgriff ist von der vorliegenden Construction
gänzlich unabhängig und ist nur zum Schütze des Handgriffes 16 angeordnet worden,
um den Anzug der Thür beim Schliefsen zu erleichtern und eine Verletzung des Plombenverschlusses
zu verhüten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Von innen mittels Drückers, bei festgestelltem Drücker von aufsen mittels eines Schlüssels zu öffnender Riegelverschlufs für Thüren, insbesondere Eisenbahnwagenthüren, dadurch gekennzeichnet, dafs Drücker und Schlüssel auf ein und dieselbe mit dem Hubdaumen zur Einziehung der Riegel versehene Schliefswelle einwirken können, die zum Theil in an sich bekannter Weise innerhalb der hohlen Drückerkapsel gelagert ist und von innen und von aufsen in ebenfalls bekannter Weise um einen gewissen Winkel ohne Mitnahme des Drückers mittels Schlüssels gedreht werden kann, während das Oeffnen der Thür von innen dadurch erfolgt, dafs bei Drehung des Handgriffes (16) eine Anschlagfläche der DrUckerkapsel (20) den mit einer Mitnehmernase versehenen Dorn mitnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136072C true DE136072C (de) |
Family
ID=404052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136072D Active DE136072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136072C (de) |
-
0
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